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Ständig Ärger mit der Kollegin

Die Situation klingt tstsächlich vertrackt. Einmal mehr würde ich daher empfehlen, jemand Drittes mit ins Boot zu holen, der es Dank seiner Ausbildung leisten kann, die verhärteren Fronten aufzuweichen: Einen Mediator. Wenn der seinen Job gut macht, findet er die relevanten Augenöffner und arbeitet mit euch daran. Das ist ein längerer Prozess, der zunächst über Einzelgespräche führt, bevor ihr dannn zusammenkommt und an euren Problemen arbeitet. Am Ende committed man sich dann und wenn es beide ernst meinen, dann fluppt das auch. So etwas anzustoßen hielte ich wirklich für eine gute Idee - auch im Sinne eurer Vorgesetzten.

Ihr müsste genauso zuvor klar gemacht werden, dass sie im Sinne der Firma zu agieren hat und es der schuldig ist, sich Problemen zu stellen und konstruktiv daran zu arbeiten.

Schriebe sie hier, so würde sich das vermutlich alles ganz anders anhören. Ich unterstelle mal, dass jeder seine Beweggründe und Ängste hat. Am Ende musst du natürlich selber wissen, wieviel dir das alles Wert ist.
 
Vielen lieben Dank für den Tipp mit dem Mediator. Wir hatten tatsächlich schon mal so jemandem im Haus, als unser Chef neu bei uns angefangen hat und es zwischen ihm und zwei anderen Führungskräften Probleme gab. Ich kann mir aber schwer vorstellen, dass so ein Aufwand betrieben wird, um zwei Sekretärinnen zu einer besseren Zusammenarbeit zu bewegen. Um ehrlich zu sein, bin ich mir auch nicht sicher, ob ich das noch möchte. Die Frau hat mich schon so viele Nerven gekostet, dass ich auch privat ständig gereizt bin.

Mit Sicherheit hat ihr Auftreten im Umgang mit anderen Personen viel dazu beigetragen. Gesenkter Kopf, hängende Schultern, brüchige Stimme, sehr unsichere Ausstrahlung. Sie ist im Umgang mit anderen Leuten sehr unterwürfig, sagt immer "Ja", hinterfragt nichts und macht wirklich alles, worum sie gebeten wird. Am Anfang habe ich wohl so in der Art gedacht: "Wow, super! Eine so unkomplizierte und angepasste Kollegin, die sich immer nach mir richtet und mich mein Ding machen lässt. Das ist großartig. So kann ich das Sekretariat nach meinen Vorstellungen gestalten und auch private Dinge wie Urlaubstage so umsetzen, wie es mir reinpasst."

Leider hat meine Kollegin überhaupt keine Lust darauf, sich nach mir zu richten. Ihr werdet euch vermutlich fragen "Klar logisch, warum sollte sie?" Normalerweise bin ich nicht der Typ Mensch, der andere dominieren und jedes Mal seinen Willen durchsetzen möchte. Aber wenn sich ein Mensch generell immer stark seinen Mitmenschen unterordnet, geht mein Unterbewusstsein davon aus, dass sich diese Person auch mir unterordnen wird. Wenn sie es nicht tut und sich mir ständig widersetzt, werde ich innerlich immer angespannter und aggressiver. Irgendwann lädt sich die Wut in mir dermaßen auf, dass die Gefahr besteht, die Beherrschung zu verlieren und beleidigend zu werden. Bevor mir das passiert, würde ich eher die Stelle wechseln. Meine Urlaubsplanung für nächstes Jahr ist eh weitestgehend durch. Bevor ich gehen kann, hätte ich immerhin 4 Jahre an der gleichen Stelle gearbeitet.
 
Liebe @Paulinchen
vielleicht braucht es keinen Mediator, sondern „nur“ einen Kollegen aus einer anderen Abteilung mit einer gewissen Konflikterfahrung.
Aus der Ferne macht es den Eindruck, ihr würdet euch beide nichts schenken: Sie versucht dir unerbetene Tipps zu geben, wie du deine Arbeit verbessern kannst, du blickst auf sie und die Gestaltung ihres Privatlebens hinab.
Wichtig wäre es, zusammen mit einem Dritten auf die gemeinsamen Interessen zu schauen. Ich bin mir sicher, da gibt es einige. Ein möglichst planbarer und nicht unnötig stressiger Tag gehört sicher dazu,
 
vielleicht braucht es keinen Mediator, sondern „nur“ einen Kollegen aus einer anderen Abteilung mit einer gewissen Konflikterfahrung.

Nicht nur meine Kollegin und ich haben sehr viel zu tun. Das ist ein Problem, dass sich durch das ganze Haus zieht. Wir sind nicht unbedingt das, was sich viele Menschen unter einer typischen Behörde vorstellen. Die meisten Leute denken, dass Mitarbeiter von Behörden ein gemütliches Leben haben, ihre Aufgaben im Schneckentempo erledigen können und einen Großteil ihrer Arbeitszeit mit privaten Gesprächen verbringen.

Das trifft definitiv nicht zu. Die meisten Kolleginnen und Kollegen wirken sehr gehetzt und stehen quasi unter Dauerstrom. Wenn mal jemand anders zu uns ins Büro kommt, dann geht es immer um etwas, das mit der Arbeit zu tun hat. Die Leute verlassen das Büro auch immer sofort, wenn sie die gewünschte Auskunft bekommen haben.

Auffällig ist auch, dass manche Leute am Wochenende/Feiertag/aus dem Urlaub/während einer Krankschreibung E-Mails versenden. Hätte ich nicht gedacht, dass das in einer Behörde vorkommen könnte.

"Ich hab' keine Zeit!" und "Ich hab' noch zu tun!" sind wohl die meistgesagten Sätze hier im Haus. Deshalb glaube ich, dass wir bzgl. eines Vermittlers eher schlechte Karten haben.
 
Nicht nur meine Kollegin und ich haben sehr viel zu tun. Das ist ein Problem, dass sich durch das ganze Haus zieht. Wir sind nicht unbedingt das, was sich viele Menschen unter einer typischen Behörde vorstellen. Die meisten Leute denken, dass Mitarbeiter von Behörden ein gemütliches Leben haben, ihre Aufgaben im Schneckentempo erledigen können und einen Großteil ihrer Arbeitszeit mit privaten Gesprächen verbringen.

Das trifft definitiv nicht zu. Die meisten Kolleginnen und Kollegen wirken sehr gehetzt und stehen quasi unter Dauerstrom. Wenn mal jemand anders zu uns ins Büro kommt, dann geht es immer um etwas, das mit der Arbeit zu tun hat. Die Leute verlassen das Büro auch immer sofort, wenn sie die gewünschte Auskunft bekommen haben.

Auffällig ist auch, dass manche Leute am Wochenende/Feiertag/aus dem Urlaub/während einer Krankschreibung E-Mails versenden. Hätte ich nicht gedacht, dass das in einer Behörde vorkommen könnte.

"Ich hab' keine Zeit!" und "Ich hab' noch zu tun!" sind wohl die meistgesagten Sätze hier im Haus. Deshalb glaube ich, dass wir bzgl. eines Vermittlers eher schlechte Karten haben.
Dann suche Dir einen andere Job. Oder grenze Dich besser ab.
 

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