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Spirituelle Zitate, die mich berühren

[FONT=Tahoma, Arial, Sans-Serif]So etwas wie eine erleuchtete Person gibt es nicht - denn wer ist da, der das werden kann, was schon ist? Da gibt es nur Sehen und nicht Sehen. Sehen entsteht nicht dadurch, dass irgend etwas hinzugewonnen wird, sondern weil eine Illusion verloren geht. Die Wiederentdeckung dessen, was du bist, hat nichts, absolut nichts mit der Person zu tun, für die du dich hältst. Du kannst dich läutern, so viel du willst, kannst ehrlich und ernsthaft sein, Opfer bringen, loslassen oder deinen Willen aufgeben - die Einheit wird dadurch nicht erscheinen. Alle Vorstellungen, die andeuten, dass es da jemanden gibt, der wählen kann, etwas bestimmtes zu werden, sind für das Erwachen völlig nutzlos. Was du suchst ist das, was schon sieht.

Tony Parsons

[/FONT]Nur der spirituell Suchende hat ein Interesse an der persönlichen Entwicklung, und das kann solange weitergehen, bis er sieht, dass auch der Suchende nur ein Konzept ist. Wenn dieses Spiel erst einmal durchschaut ist, wird die ganze Vorstellung von Entwicklung und spirituellem Wachstum lächerlich. Es gibt keine spirituellen Motive mehr, es gibt nichts mehr, das man anstrebt oder für das man arbeitet. Das gesamte Kartenhaus stürzt in sich zusammen. Wohin sollte man gehen, um seine wahre Natur zu finden, wenn man sie schon längst ist?


Jan Kersschot
 
[FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1][/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]“Es gibt eine Wirklichkeit, die vor Himmel und Erde steht. [/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Sie hat keine Form, geschweige denn einen Namen. [/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Augen können sie nicht sehen. [/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Lautlos ist sie, nicht wahrnehmbar für Ohren.[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Gebt eure Worte auf, entleert eure Gedanken, [/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]dann kommt ihr soweit, das eine SEIN zu erkennen“.[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Daio Kokushi[/SIZE][/FONT]
 
Hier mal das Komplette:

Es gibt eine Wirklichkeit, die vor Himmel und Erde steht.
Sie hat keine Form, geschweige denn einen Namen.
Augen können sie nicht sehen.
Lautlos ist sie, nicht wahrnehmbar für Ohren.
Sie Geist oder Buddha zu nennen, entspricht nicht ihrer Natur,
wie das Trugbild einer Blume wäre sie dann.
Nicht Geist noch Buddha ist sie;
vollkommen ruhig erleuchtet sie in wunderbarer Weise.
Nur dem klaren Auge ist sie wahrnehmbar.
Das Dharma ist sie und wirklich jenseits von Form und Klang.
Das Tao ist sie, und Worte haben nichts mit ihr zu tun.
In der Absicht, Blinde anzuziehen, ließ Buddha seinem goldenen Munde spielerische Worte entspringen;
seitdem sind Himmel und Erde überwuchert mit dichtem Dornengebüsch.
0 meine lieben und ehrenwerten Freunde, die ihr hier versammelt seid:
Wenn ihr euch danach sehnt, die donnernde Stimme des Dharma zu hören,
gebt eure Worte auf, entleert eure Gedanken,
dann kommt ihr so weit, das eine Sein zu erkennen.
 
Seit ich alt bin, habe ich Buddha-Dharma ganz vergessen
allein im stillen Garten stehend zähle ich die heruntergefallenden Pflaumen


Shinchi Hisamatsu
 
es kam mal ein junger mann zu einem ganz weisen alten.
"weiser Mann, sage mir wie lang wird es wohl dauern bis ich so weise bin wie du?" fragte er eifrig.

"vermutlich zehn jahre" meinte der alte.

"Aber wenn ich mich besonders anstrenge?" entgegnete der jüngere.

"dann wird es vermutlich zwanzig jahre dauern" war die antwort!

"und wenn ich mich wirklich ganz besonders anstrenge und mein bestet tue?"

"Nun, dann..... wird es wahrscheinlich vierzig Jahre dauern"
 
Du stehst am Abgrund,
um dich hineinzuwerfen.

Was für ein Schreck zu entdecken,

dass es nirgendwo hingeht
und niemanden gibt zum Hineinwerfen.

Ram Tzu (Wayne Liquorman)



Ram Tzu hat eine Frage an dich...

Wenn du dich nicht definierst
durch das, was andere von dir denken, dass du bist

Und

dich selbst nicht definierst
durch das, was du denkst, was du bist.

Was bist du?

Ram Tzu (Wayne Liquorman)

Das Ziel heißt nicht überleben, Glück oder beständiges Wohlergehen. Es gibt nur ein Ziel, und dieses Ziel bleibt immer gleich: weiter.

McKenna
 
Körper und Bewusstsein bedingen sich gegenseitig. Sie entstehen und vergehen zusammen.

Buddha


Nicht findet man der Taten Täter

Kein Wesen, das die Wirkung trifft
Nur leere Dinge ziehen vorüber
Wer so erkennt hat rechten Blick.


Buddha



So wie das rollende Rad einer Kutsche,
den Boden nur an einem Punkt seiner Umrandung berührt,
genauso lange dauert das Leben der Wesen:
Nämlich nur einen Bewusstseinsmoment.
Wenn dieses Bewusstsein vergeht
vergeht auch dieses Wesen.


Buddha
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Mensch läuft hinter den Vergnügungen her,
dem Geld, der Macht, den Anerkennungen.

An dem Tag, wo er anfängt,
sich selbst anzuschauen,
beginnt er spirituell zu werden.

Das bedeutet nicht fliehen,
sondern ganz im Gegenteil,
vollkommen wach zu werden für die Wirklichkeit.

Wirklich helfen heißt:
den Menschen die innere Freiheit
und den persönlichen Frieden bringen.

(Taisen Deshimaru)
 
Die vier Rabbiner

Eines Nachts wurden vier Rabbiner von einem Engel besucht, der sie aufweckte und auf seinen Schwingen in die Siebente Kammer des Siebenten Himmels trug. Dort erblickten die vier das Heilige Rad von Hesekiel mit eigenen Augen.
Auf dem Rückweg zur Erde jedoch verlor der erste Rabbiner seinen Verstand, denn sein Geist war dermaßen von dem göttlichen Glanz geblendet worden, dass er fortan nur noch brabbelnd durch die Lande irrte.
Der zweite Rabbiner zeigte sich unbeeindruckt und verleugnete ganz einfach, was er im Siebenten Himmel gesehen hatte. Er winkte nur ab und sagte: „Ach was, das haben wir bloß geträumt!“
Der dritte Rabbiner wurde fanatisch. Er hielt überall Vorträge über Sinn und Bedeutung und Bedeutung seines Erlebnisses und stritt sich mit anderen Gelehrten.
Aber der vierte Rabbiner wurde zum Dichter. Er setzte sich ans Fenster seiner Kammer und verfasste ein Danklied nach dem anderen über die Tauben im Kirschbaum, die kleine Tochter in der Wiege und alle Sterne in der Nacht. Er als einziger konnte sein Glück ertragen.


(Dank an Kena für den Tip)
 

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