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Spirituelle Zitate, die mich berühren

Je näher ich Dir komm,
je näher komm ich mir.
Du bist mein Wesenskern,
in den ich mich verlier.
Verlier ich mich in Dir,
so bin ich ganz in mir.
Denn bin ich ganz in mir,
so bin ich eins mit Dir.

(Gerhard M. Walch)
 
Nicht findet man der Taten Täter
Kein Wesen, das die Wirkung trifft
Nur leere Dinge ziehen vorüber
Wer so erkennt hat rechten Blick.

Buddha

Keine Täter, nur Taten! Daraus schließt sich die Unfreiheit des Willens!

Und weil hier schon Laotse und Dschuang Dsi erschienen, darf der hier nicht fehlen:

Auf der Suche nach der Wahrheit ist es nicht nötig, die Wahrnehmungen aufzugeben oder diesen Geist jenseits des Sehens und Hörens, des Fühlens und Erkennens zu suchen.

Hängt euch an nichts und verliert euch an nichts, so dass ihr jenseits von Festhalten und Verwerfen seid.

Überall ist diese völlige Klarheit, denn es gibt nichts, das von dieser Vollkommenheit ausgeschlossen ist.


Huangbo Xiyun (ZEN-Meister um 850)
sinndeuter.blogspot.com
 
Der natürliche Zustand ist nicht der Zustand eines selbstverwirklichten Menschen, der zur Erkenntnis gelangt ist; er ist nicht etwas, das geleistet oder erlangt werden kann; er ist kein Ding, das durch den Willen geschaffen werden kann; ER IST DA - er ist der lebendige Zustand. Genau dieser Zustand ist die
funktionale Aktivität des Lebens. Und mit 'Leben' meine ich nicht etwas Abstraktes; es ist das Leben der Sinne, die auf natürliche Weise, ohne das Dazwischentreten des Denkens, funktionieren. Das Denken ist ein Eindringling, der sich in die Angelegenheiten der Sinne einmischt. Sein Streben ist auf Profit gerichtet: Das Denken lenkt die Aktivitäten der Sinne so, daß es etwas aus ihnen herausholen kann, und es benutzt sie, um sich selbst Kontinuität zu verschaffen. Ihr natürlicher Zustand steht in keinerlei Zusammenhang mit den religiösen Zuständen von Seligkeit, Verzückung und Ekstase; sie liegen innerhalb des erfahrbaren Bereichs. Diejenigen, die die Menschen durch die Jahrhunderte hindurch auf ihrer Suche nach Religiosität geführt haben, mögen diese religiösen Zustände erlebt haben. Das können Sie auch. Es sind durch das Denken hervorgerufene Seinszustände - und gerade so, wie sie gekommen sind, vergehen sie auch wieder.
Das Krishnabewußtsein, das Buddhabewußtsein, das Jesusbewußtsein, oder was auch immer, sind alles Trips in die falsche Richtung. Sie liegen alle auf dem Gebiet der Zeit. Das Zeitlose kann von keinem Menschen jemals erfahren, ergriffen oder
behalten werden, und noch viel weniger kann man ihm Ausdruck verleihen. Die ausgetretenen Wege werden Sie nirgendwohin führen. Es gibt keine Oase, die irgendwo dort drüben liegt; Ihnen bleibt nur die Fata Morgana.

U.G. Krishnamurti
 
Da die Dinge weder existieren noch nicht existieren,
weder wirklich noch unwirklich sind
völlig jenseits von annehmen und ablehnen sind
kann es sein, daß man sich vor Lachen nicht mehr halten kann.

Longchen Rabjam
Tibet 14. Jahrhundert
 
„Freiheit geschieht wenn die arrogante dumme Vorstellung wegfällt, dass wir unser Leben selbstständig, durch unseren „freien Willen“ gestalten.
„Selbst-Realisierung oder Erleuchtung ist nichts weiter als das Erkennen, dass es keinen individuell Handelnden irgendeiner Handlung gibt – weder Du noch sonst jemand! Es gibt keinen Denker irgendeines Gedanken. Es gibt keinen Erfahrenden irgendeiner Erfahrung! Alles geschieht!“
„Die meisten Besucher, die zu mir kommen haben auf die Frage danach was Wahrheit ist, ohne ein Konzept zu sein, keine Antwort. Meine Antwort ist, dass es tatsächlich EINE Wahrheit gibt, die niemand verneinen kann – ICH BIN(I AM) ist die einzige Wahrheit! Ich bin Tom, Dick oder Harry ist nicht die Wahrheit. Die Wahrheit des ICH BIN ist verborgen durch die Illusion einer persönlichen Identität (Ego).“
Ramesh Balsekar

 
Freiheit geschieht wenn die arrogante dumme Vorstellung wegfällt, dass wir unser Leben selbstständig, durch unseren „freien Willen“ gestalten.

Ramesh Balsekar



...wunderbar, da lacht mein Herz...! :blume:

Danke, nochmal an Anand,
ich nutze jetzt auch die Ignorier-Funktion
ist zwar nicht der Weisheit letzter Schluß,
aber dennoch sehr wohltuend 🙂
 
"Ich bin wie eine Filmleinwand, klar und leer. Die Bilder bewegen sich darüber hinweg, verschwinden wieder und lassen die Leinwand so klar und sauber zurück wie vorher. Die Leinwand wird in keiner Weise von den Bildern beeinflusst, noch beeinflusst die Leinwand die Bilder."

"Der wahre Suchende ist der, der auf der Suche nach sich selbst ist. Gib alle Fragen auf - außer der einen: “WER BIN ICH?” Schließlich bist du dir nur einer Tatsache gewiss: DU BIST! Das "ICH BIN” ist sicher, das "ICH BIN DIES (ODER) DAS” ist es nicht. Bemühe dich herauszufinden, wer du in Wirklichkeit bist."

"Um zu wissen, wer du bist, musst du zunächst untersuchen und kennen, was du nicht bist. Entdecke alles, was du nicht bist: Körper, Gefühle, Gedanken, Zeit, Raum, dies und das. Nichts, was du konkret oder abstrakt wahrnimmst, kannst du sein. Eben dieser Vorgang der Wahrnehmung zeigt, dass du nicht bist, was du wahrnimmst."

"Je genauer du verstehst, dass du auf der Ebene des Verstandes nur in negativen Begriffen beschrieben werden kannst, um so rascher wirst du zum Ende deiner Suche kommen und erkennen, dass du das unbegrenzte Sein bist."

"Sie lassen hinter sich, was Ihnen nicht gehört,
und Sie werden finden, was Sie niemals verloren haben -
Ihr eigenes Sein."

"Wirklichkeit ist kein Zustand des Verstandes, des Bewusstseins oder der Psyche ... Alle Gegensätze vereinen sich darin, aber sie ist nicht innerhalb des Spiels der Gegensätze ... Sie ist sie selber, nachdem das Bewusstsein als solches nicht mehr vorhanden ist."
Nisagardatta Maharaj
 
"Wenn du die Wahrheit nicht findest,
wo du gerade bist,
wo sonst willst du sie finden?"

"Den Buddha-Weg erfahren bedeutet, sich selbst erfahren. Sich selbst erfahren heißt, sich selbst vergessen. Sich selbst vergessen heißt, sich selbst wahrnehmen - in allen Dingen. Dies erkennen bedeutet, dass das Unterscheiden aufhört: von Leib und Geist, von mir selbst und von den andern. So verschwinden die Spuren der Erleuchtung, und zugleich ist sie da, jederzeit und überall, ohne dass wir daran denken."

"Hätte sich aber ein Fisch vorgenommen, zuerst über die Grenzen des Wassers hinauszugelangen und dann ins Wasser zu gehen, und ein Vogel erst dann in den Himmel zu fliegen, wenn er über die Grenzen des Himmels hinausgelangt wäre, dann könnten der Fisch und der Vogel niemals ihren Weg und ihren Ort im Wasser oder im Himmel finden."

"Alles ist euer Leben. Tag und Nacht, was immer euch begegnet, ist euer Leben; daher sollt ihr euer Leben der Situation anpassen, die euch im Augenblick begegnet. Verwendet eure Lebenskraft dazu, aus den Umständen, die auf euch zukommen, eine Einheit mit eurem Leben zu gestalten und die Dinge an ihren richtigen Platz zu setzen."
Dogen
 
"Glaube heißt an etwas zu glauben wobei das, an was ich glaube, etwas anderes sein muss als das, was ich bin. Glaube setzt einen Glaubenden voraus, also ein Ich und ein Objekt. Ich glaube an etwas, das noch kommt, an etwas, was sein sollte. Ich glaube an die Zukunft, an eine höhere Macht usw. und so trenne ich mich von dem, was ich bin, von dem, was wirklich ist. Das heißt ich entferne mich mit Lichtgeschwindigkeit von mir selbst und das ist die Tragik des Glaubens! Ich glaube an alles, außer mir selbst. Glaube mag wichtig sein, doch man sollte tiefer sehen, denn das Essentielle, das, was wir wirklich sind, hat mit Glauben nichts zu tun. Der Glaubende erschafft den Glauben, wobei, wie bereits erwähnt, das Objekt nie das Subjekt sein kann. Gott ist nicht das Wort "Gott"!"

"Sehnsucht ist eine Sucht. Wenn das Herz des Menschen von der heiligen Kraft berührt und erweckt wird und er den Ruf wirklich hört, dann kann er gar nicht anders als ins ewige Licht einzugehen. Doch das ist nicht sein persönlicher Entscheid wie er vielleicht meint, das entscheidet das göttliche Universum. Der Ruf ist reine Gnade und das Ende allen Suchens und aller Sehnsüchte."

"Es ist wichtig, daß du das erkennst, daß Stille kein Gedanke und auch kein Gefühl ist! Nicht-Sein ist etwas unergründbar Tiefes, doch Nicht-Sein ist nicht, nichts sein! Stille, die man erfahren kann, ist nur die Ruhe des Egos. Die Stille, die man in der Meditation erlebt, ist nicht die letzte Stille, sondern die meditative Ruhe des Ego! Ich wüßte auch nicht, wie man ohne Ego meditieren könnte, denn die Meditation ist das Bemühen des Egos, nicht Ego zu sein."

"Was ich den Menschen vorlebe, Ist Folgendes. Man kann hier mit der Familie, mit Kindern, Arbeit und Verantwortung leben und trotzdem vollkommen unbegrenzt und frei sein in der Welt.
In der Welt, aber nicht von der Welt. Mit beiden Füßen am Boden und den Kopf im Universum."
Mario Mantese
 

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