Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Spirituelle Zitate, die mich berühren

„Nichts quält, nichts versklavt so sehr wie die Hoffnung auf spirituelles Glück.“

Ich (Dank Lizzys Zitat von Julian Green)

Kein Ego ist so schlimm, wie ein spirituelles Ego.

Bhagwan Shree Rajneesh

"Was ist, genau jetzt, ist Vollkommenheit. Die Gegenwart ist nicht aus der Vergangenheit entstanden und führt nicht in die Zukunft. Alles erscheint gegenwärtig als Spiel im Gewahrsein.
Das scheinbar getrennte Individuum ist im Laufe des Lebens vielleicht mit Selbst-Verbesserung, Spiritualität oder sonst etwas beschäftigt. Aber nur die Klarheit dessen, was Du wirklich bist, untergräbt das Streben nach Erwachen oder danach, etwas anderes zu sein als das, was schon ist."

Nathan Gill


Zum Thema Freiheit gibt es ein weit verbreitetes Missverständnis, nämlich dass sie etwas sei, was man sich verschaffen kann. Befreiung ist jedoch ein Verlust, was da verloren geht, ist das Gefühl, es gebe ein separates, daß heisst für sich selbst stehendes, von allem und allen getrenntes Individuum, ein Ich, das aus eigenem Entschluss etwas tun kann, um Befreiung zu erwirken.

Richard Sylvester
 
„Nichts quält, nichts versklavt so sehr wie die Hoffnung auf spirituelles Glück.“

Ich (Dank Lizzys Zitat von Julian Green)
Hallo Anand!

Wieso quält die Hoffnung auf spirituelles Glück? Ohne dieselbe würde man in Pessimismus verfallen. Nichts hätte mehr einen wirklichen Wert.

Gehörst Du auch zu denen, die ihr Glück nur im Hier und Jetzt suchen?
 
...ich habe echtes Glück immer nur im Hier & Jetzt gefunden

obwohl ich es mit wirlich viel Mühe
in der Vergangenheit
und in der Zukunft gesucht habe....

🙂
Sofern Zeit keine Illusion ist, findet man Glück immer nur im Hier und Jetzt.
Wenn man es sucht, befindet sich der Zeitpunkt ihrer Erfüllung aber in der Zukunft.

Das heißt, dass ich mir Glück in der Zukunft erhoffe.


 
Hallo an alle,

ich habe diese relativ frische Diskussion bei Google gefunden und mich gleich hier registriert.
Nochmals möchte ich zu den beiden Krishnamurtis zurückkommen. Einiges, was ich hier gelesen habe, war mir auch neu. Danke an Anand für die interessanten Informationen.

Richtig, U.G. Krishnamurti war ein großer Kritiker Jiddu Krishnamurtis.
Er nannte ihn sogar "den größten Schwindler des 20. Jahrhunderts" und einen "Lieferanten von archaischem, veraltetem, und überholtem viktorianischem Quatsch"!
Außerdem meinte er auch: "Ich glaube nicht, dass wir außer unserem Namen etwas gemeinsam haben".

Jiddu K. spricht von einer Transformation im Bewusstsein, während U.G. K. die Vorstellung einer Transformation vollkommen ablehnt. "Es gibt nichts, das transformiert werden kann, es gibt keine Psyche, die es zu revolutionieren gilt und kein Bewusstsein, das man dazu benützen könnte, sich selbst zu verbessern oder zu ändern" sagte U.G..
Quelle: Das Ende der Sehnsucht ganz unten bei den Fußnoten...

Ich wage mir keine Meinung, wer von beiden Recht hat! Kannte vor ein paar Monaten auch nur Jiddu K.. Den lese ich sehr gerne.
Allerdings, wenn man sich die Entwicklung der Menschheit in der Praxis so anschaut, so scheint U.G. recht zu haben. Da hat sich in den letzten 10000 Jahren nicht viel geändert. Das was wir Fortschritt nennen ja, aber nicht der Mensch! Willkommen im Neandertal (siehe EAV).

Auf der anderen Seite, hat das auf den einzelnen Menschen keine Aussagekraft.

Diese beiden Ansichten entzweien bis heute die "spirituelle Szene".
Autoren wie Werner Ablass, zum Beispiel, vertreten mehr die radikalen, oder auch "trostlosen" Ansichten von U.G.K. und Ramesh S. Balsekar.
Andere, wie z.B. Eckhart Tolle, sind bekannte J. K. und Ramana Maharshi - Anhänger.
Eine neue Erde - Bewusstseinssprung statt Selbstzerstörung (Buch) - das sagt doch alles!

Für mich ist das alles sehr verwirrend und hilft mir nicht weiter!

Braucht ihr mehr Zitate, kann ich euch das hier empfehlen:
sinndeuter
... und es kommen immer wieder und wieder neue hinzu!


LG, Andreas
 
Hui Tzu sagte zu Chuang-tzu:"Ich habe einen großen Baum von der Sorte, den die Leute "Stinkbaum" nennen. Sein Stamm ist zu knorrig und uneben, um eine Richtschnur daran anlegen zu können; auch sind seine Äste zu krumm und gewunden, um mit Zirkel oder Winkelmaß zu harmonieren. Du könntest ihn neben der Strasse aufstellen, und kein Zimmermann würde ein zweites Mal hinschaun. Auch seine Worte sind groß und unbrauchbar, und so verschmäht sie gleichermaßen jeder!"
Chuang-tzu sagte: "Hast du etwa noch nie eine Wildkatze gesehen, die in geduckter Haltung lauert und auf Beute wartet? Sie springt und flitzt nach Ost und West, bedenkenlos hoch hinauf oder tief hinunter - bis sie in die Falle geht und im Netz verendet. Dann wiederum gibt es den Jak, groß wie eine Wolke, die den Himmel verdunkelt. Der versteht sich offensichtlich auf das Großsein; vom Rattenfang versteht er freilich nichts. Nun hast du diesen großen Baum und bist verstimmt, weil er unbrauchbar ist. Warum verpflanzt du ihn nicht ins Dorf Keine-Spur-von-irgendwas oder auf das Feld Weit-und-grenzenlos, entspannst dich an ihn gelehnt in Muße oder legst dich unter ihm nieder zu einem freien, unbeschwerten Schlaf? Nie werden Äxte sein Leben verkürzen, nichts kann ihm je etwas anhaben. Wenn er zu nichts zu gebrauchen ist, wie könnten ihm dann Kummer und Pein widerfahren?"
 
Die Meinung: Liebe kann ich annehmen, aber Hass nicht, ist Faschismus. Immer Diskriminierung. Faschismus ist da, wo gewählt wird. Es ist die Natur von Faschismus zu diskriminieren. Und die Idee von Liebe diskriminiert den Hass. Dafür braucht es einen Diskriminierer. Das ist der Faschist.

Im Namen der Liebe ist schon so viel Scheiss gebaut worden. Im Namen der Freiheit. Im Namen der Wahrheit. Im Namen Gottes. Schlimmer gehts nicht.

Da haben wir dann all die mit dem offenen Herzen, die Herzchen, die andere fertig machen, weil die noch ein geschlossenes Herz haben. Das ist echt die schlimmste faschistische Art und Weise. Rennen rum und machen anderen ein schlechtes Gewissen, weil sie ein "zues" Herz haben. Die Herzmeister.

Karl Renz
 
Der höchste Weg ist nicht schwierig, nur ohne Wahl.
Hasse nicht, liebe nicht, dann ist es klar und eindeutig.
Gibt es auch nur die kleinste Unstimmigkeit
dann entsteht ein Unterschied, so groß wie der zwischen Himmel und Erde.



Wenn man es vor eigenen Augen haben möchte,
darf weder Richtig noch Falsch existieren.
Der Kampf zwischen Verschiedenheit und Übereinstimmung
führt zur Krankheit des Geistes.


Wer das subtile Prinzip nicht kennt, müht sich vergeblich,
die Gedanken zur Ruhe zu bringen.
Es ist absolut, Große Leere, ohne Zuwenig, ohne Zuviel.
Wirklich, nur Ergreifen und Verwerfen sind der Grund für Verschiedenheit.


Jage nicht den Erscheinungen nach,
und verweile nicht in der Vorstellung von Leere.
Im Einen ist der Geist in Frieden, und Verwirrung erschöpft sich
von selbst.



Will man die Bewegung des Geistes zum Stillstand bringen,
dann führt gerade dies zur völligen Bewegung.
Wenn man lediglich diesen beiden Extremen anhaftet,
wie könnte man das Eine verstehen?



Aus dem Shinjinmei von Seng Ts'an
 
Die Meinung: Liebe kann ich annehmen, aber Hass nicht, ist Faschismus. Immer Diskriminierung. Faschismus ist da, wo gewählt wird. Es ist die Natur von Faschismus zu diskriminieren. Und die Idee von Liebe diskriminiert den Hass. Dafür braucht es einen Diskriminierer. Das ist der Faschist.

Im Namen der Liebe ist schon so viel Scheiss gebaut worden. Im Namen der Freiheit. Im Namen der Wahrheit. Im Namen Gottes. Schlimmer gehts nicht.

Da haben wir dann all die mit dem offenen Herzen, die Herzchen, die andere fertig machen, weil die noch ein geschlossenes Herz haben. Das ist echt die schlimmste faschistische Art und Weise. Rennen rum und machen anderen ein schlechtes Gewissen, weil sie ein "zues" Herz haben. Die Herzmeister.

Karl Renz
Wer nicht diskriminiert, wertet nicht. Wer nicht wertet, dem ist alles egal. Wer nicht wertet, läßt das Kind hungern.

Wer nicht unterscheidet, geht nicht wählen.
Wer nicht unterscheidet, ißt jeden Schrott.
Wer nicht unterscheidet, schaut gerne Schrottsender im Fernsehen.
Wer nicht unterscheidet, hat keine Meinung...
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Ich fühl mich allein… Leben 16
H Emotionale Verbundenheit mich sich selbst und anderen Leben 12
Grisu Manche Träume bringen mich zuweilen zum "Schäumen" Leben 11

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben