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Spiritualität und Gesellschaft

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Okay, was der Geist ist oder nicht ist, das stellt ein kleines Problem dar.

Nur, will ich dir wirklich sagen, was der Geist ist?
 
Naja, ich würde Spiritualität als Gegenstück zum Materiellen oder zur Alltagserfahrung verstehen. Man will unter ihr wohl den unerklärten Teil unserer Erfahrung verstehen.

Der Mensch fragt ja nach dem, was er nicht versteht und worauf er sich keine Antworten geben kann. Die Spiritualität fängt insofern an den Grenzen unserer Erfahrung an. Man hat in manchen Bereichen keine Erfahrung, kann sich über diese Bereiche aber Gedanken machen 🙄.

Gehört eigentlich zum Menschsein dazu. Man kann sich dem aber auch verschließen. Damit blendet man aber einen wohl einen nicht unwichtigen Teil menschlichen Denkens aus.

Ein anderer passender Begriff wäre vielleicht Metaphysik.
 
Naja, ich würde Spiritualität als Gegenstück zum Materiellen oder zur Alltagserfahrung verstehen. Man will unter ihr wohl den unerklärten Teil unserer Erfahrung verstehen.

Der Mensch fragt ja nach dem, was er nicht versteht und worauf er sich keine Antworten geben kann. Die Spiritualität fängt insofern an den Grenzen unserer Erfahrung an. Man hat in manchen Bereichen keine Erfahrung, kann sich über diese Bereiche aber Gedanken machen 🙄.

Gehört eigentlich zum Menschsein dazu. Man kann sich dem aber auch verschließen. Damit blendet man aber einen wohl einen nicht unwichtigen Teil menschlichen Denkens aus.

Ein anderer passender Begriff wäre vielleicht Metaphysik.

Würde dem vollkommen zustimmen.

Aus der Sicht von Marianne ist es so, dass schon immer alles Gott war und immer Gott sein wird. Und ich stimme dem als Atheist vollkommen zu.
 
Würde dem vollkommen zustimmen.

Aus der Sicht von Marianne ist es so, dass schon immer alles Gott war und immer Gott sein wird. Und ich stimme dem als Atheist vollkommen zu.


Das ist aber ein Widerspruch an sich. Ein Atheist verneint vollkommen die Existenz eines Gottes irgendeiner Art. Egal ob es nun der große Mann da oben ist oder ob er in uns allen wohnt usw.

Und ich hätte immer noch gerne in deinen eigenen Worten was du als "den Geist" bezeichnest, welche Bereiche davon die "Spiritualität" beeinflusst und in wieweit du dies mehr oder weniger in der Gesellschaft sehen wollen würdest, bzw. welche Verbesserungen du dir erhoffst.
 
Das ist aber ein Widerspruch an sich. Ein Atheist verneint vollkommen die Existenz eines Gottes irgendeiner Art. Egal ob es nun der große Mann da oben ist oder ob er in uns allen wohnt usw.
Das hätte ich auch so ähnlich gedacht.

Ich selbst bin ja auch unreligiös und ungläubig. Den aus meiner Sicht recht strengen Begriff Atheist schreibe ich mir aber trotzdem normalerweise nicht zu, weil er ziemlich abweisend klingt. Ich sage meistens von mir selbst, "ich bin ein Ungläubiger" bzw. "ich bin nicht religiös". Es ist so, dass ich die Existenz eines Gottes für sehr unwahrscheinlich halte, aber ganz sicher weiß ich es natürlich nicht. Sogar die Buskampagne der Atheisten vor einigen Jahren hatte den Spruch "Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott", der ja auch so ein klein wenig von der 100%-Wahrscheinlichkeit abgerückt war.
 
Ein Atheist sein ist ein GLAUBE.
Wobei ich eher sagen würde, es ist das Gefühl der Abwesenheit von Glaube. Man glaubt nicht an die Nichtexistenz von Gott, sondern man glaubt nicht an die Existenz von Gott. Das ist meiner Ansicht nach ein Unterschied: ein Atheist glaubt nicht an einen Gott oder Götter, aber Atheismus ist nicht eine andere Art von Glaube.

Was das Wort Spiritualität betrifft, muss ich zugeben, dass ich damit tatsächlich nicht viel anfangen kann, weil ich gar nicht genau weiß, was es bedeutet. Ich werde mir mal einige der Erklärungen hier im Thread durchlesen, um später vielleicht zu einer Meinung zu kommen.
 
Und man glaubt ja ganz aktiv dass es Gott nicht gäbe.
Nein, ich sehe das nicht als aktiven Glauben. Abwesenheit eines Glaubens muss nicht aktiv gelebt werden. so wie man auch nicht aktiv das Nichtrauchen praktiziert, sondern man raucht einfach nicht.

Um im seinen eigenen Sein die Abwesenheit von etwas zu spüren muss es potentiell vorhanden sein. D.h. man WEISS wovon man redet.
Naja, das kommt halt daher, dass man ggf. in seiner Kindheit und Jugend damit aufgewachsen ist und davon gehört hat. Höchstens die Phase des Verlassens der etwaigen früheren Religiosität erfordert eine zeitlich begrenzte aktive Entscheidung. Und wer beispielsweise sowieso unreligiös erzogen wurde, der muss sich nicht entscheiden und ist dennoch unreligiös.
 
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