Was wäre, wenn er das Geld nicht gewonnen sondern geerbt hätte und trotzdem unter der Brücke gelandet wäre?
Kann passieren. Ist aber unwahrscheinlicher.
Als vermögende Person kann man schon früh anfangen zu planen bzw. dafür sorgen, dass ein unbekanntes Erbe oder ein Erbe, das eine schräge Person ist, nur den gesetzlichen Teil bekommt.
Die Chance, dass das Geld an einem Irrationalisten gerät, ist geringer als bei Lotto.
Weil man als vermögende Person es ein wenig steuern kann und man als Erbe nicht erst eine Investition mit einem Verlustrisiko von fast 100% eingehen muss. Als Erbe hat man glück oder nicht, ohne den Lotto-Wahnsinn.
Sowas wäre einer gewissen Blöd-Zeitung wohl genauso einen Bericht wert.
Wäre das dann ein Argument, das Erben generell zu verbieten?
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Das gilt wohl in gleichem Umfang für eine unerwartete Erbschaft. Argument gegen das Erben?
Das ist eher ein Argument, vorher noch umfangreicher regeln zu dürfen, wer was erbt.
Und btw. ein tolles Strohmann-Argument. Ich sagte ja nur, mal soll kein Lotto spielen, nicht, dass man es verbieten muss.
Wenn also viele Menschen dafür anfällig sind, dann ist die einzig richtige Handlung, es unter legalisierten Bedingungen in feste Bahnen zu lenken und unter staatlicher Aufsicht zu halten. Ansonsten verschwindet es nicht, sondern kehrt in die Illegalität zurück.
Deswegen appelliere ich ja an die potentiellen Spieler, kein Lotto zu spielen, und nicht den Staat, alles Glücksspiel zu verbieten.
Wenn Glücksspiele unbedingt sein müssen: es gibt Alternativen.