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soziale Inkompetenz behandeln

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Du musst dich halt auch mal überwinden. Je länger du die Sache meidest, desto schwerer wird es. Selbst Menschen ohne Angsstörung müssen sich hin und wieder überwinden oder Dinge tun, die Überwindung kosten. Menschen mit Sozialphobie müssen sich meist ihr ganzes Leben überwinden. Auch die Therapie bringt nur bedingt etwas, diese Angst bekommt man nie ganz weg. Der einzige Weg ist, sich ihr zu stellen und sich immer wieder Situationen auszusetzen, in denen du diese Angst aushalten musst.

Daher wäre es sogar besser für dich einen Job zu wählen, in dem du regelmässig mit Menschen zu tun hast. Ja, das macht keinen Spass und bedeutet inneren, negativen Stress von früh bis spät. Aber, nach einiger Zeit wirst du unbewusst lernen, dass es auch positive Dinge im Umgang mit Menschen gibt, dass dich der Kontakt zu Menschen nicht umbringt, sondern stärker macht. Positive Erfahrungen werden dir guttun und ( ganz wichtig!), die negativen Erfahrungen werden dich stärker machen, so dass du lernst, dass du auch in der Lage bist, mit unfreundlichen oder anstrengenden Menschen bzw Kunden umzugehen, ohne davonlaufen zu müssen.

Folge, du lernst dir und deinen Fähigkeiten zu vertrauen und die Angst wird besser. Irgendwann machen dir dann vielleicht noch bestimmte Dinge wie autoritäre Menschen Angst, das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder vor Menschen zu sprechen, zb in einer Diskussionsrunde oder einem Kurs o.ä.

Das heisst, die Angst beschränkt sich nach und nach immer mehr auf bestimmte Situationen und diese kann man dann gezielt trainieren oder eben damit leben.

Probiers doch mal mit dem Mittelweg, ein Job mit etwas Kontakt zu Kunden zb.
 
Ich fürchte, es wird nicht funktionieren, die Suche nach einer Arbeit per Ausschlussverfahren anzugehen.

Du schreibst leider sehr viel darüber, was du nicht kannst, und sehr wenig, was du kannst.

Und nein, du wirst nicht alles, was du nicht kannst, dein Leben lang meiden können. Du wirst lernen müssen, in gewissem Maße mit deinen Ängsten zu leben. Andere haben das auch gelernt. Ich zum Beispiel.
 
Und nein, du wirst nicht alles, was du nicht kannst, dein Leben lang meiden können. Du wirst lernen müssen, in gewissem Maße mit deinen Ängsten zu leben. Andere haben das auch gelernt. Ich zum Beispiel.

so siehts aus.

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann ist die TE 31 Jahre alt, hat mal eine Ausbildung in der Pflege gemacht, kann dort aber nicht mehr arbeiten.
Im Anschluss folgte eine kaufmännische Ausbildung.
Aber in diesem Job hat sie wohl gar nicht oder kaum gearbeitet und ist seit Jahren arbeitslos.

Mit solchen Voraussetzungen ist man in keiner Position, sich irgendwelche Jobs aussuchen zu können.
Da muss man nehmen, was man bekommt.
Falls es überhaupt diesen einen stressfreien Bürojob gibt, bei dem einem niemand auf die Nerven geht, man schön in Ruhe sein Ding machen kann und dabei halbwegs ordentlichen Lohn bekommt, dann wollen diesen Job viele andere auch haben.
D.h. die Konkurrenz für solche Jobs ist gewaltig.

Sie muss nehmen, was sie bekommt.
Mit 31 Jahren hat man noch so viele Jahrzehnte vor sich.
Will man die wirklich mit jammern und "harzen" verbringen?
Zumindest ein Minijob als Putzfrau oder im Supermarkt Regale einräumen MUSS drin sein und ist für jeden zumutbar der auf 2 Beinen stehen kann.
Sich im Schneckenhaus verkriechen, verstärkt doch nur die bestehenden Ängste und Probleme.
Das kann keine Lösung sein.
Dass ein Job unangenehm ist, man dabei schwitzt, dreckig wird oder mal etwas Unangenehmes tun muss, ist keine Begründung, weiterhin auf Kosten der Allgemeinheit zu leben.
 
Ich fürchte, es wird nicht funktionieren, die Suche nach einer Arbeit per Ausschlussverfahren anzugehen.

Du schreibst leider sehr viel darüber, was du nicht kannst, und sehr wenig, was du kannst.

Und nein, du wirst nicht alles, was du nicht kannst, dein Leben lang meiden können. Du wirst lernen müssen, in gewissem Maße mit deinen Ängsten zu leben. Andere haben das auch gelernt. Ich zum Beispiel.
Ich weiß leider überhaupt nicht was ich kann.
Der Bereich den ich als passend gesehen habe, scheint ja nicht passend zu sein.
Zumindest gefühlt habe ich gar keine Stärken.
 
so siehts aus.

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann ist die TE 31 Jahre alt, hat mal eine Ausbildung in der Pflege gemacht, kann dort aber nicht mehr arbeiten.
Im Anschluss folgte eine kaufmännische Ausbildung.
Aber in diesem Job hat sie wohl gar nicht oder kaum gearbeitet und ist seit Jahren arbeitslos.

Mit solchen Voraussetzungen ist man in keiner Position, sich irgendwelche Jobs aussuchen zu können.
Da muss man nehmen, was man bekommt.
Falls es überhaupt diesen einen stressfreien Bürojob gibt, bei dem einem niemand auf die Nerven geht, man schön in Ruhe sein Ding machen kann und dabei halbwegs ordentlichen Lohn bekommt, dann wollen diesen Job viele andere auch haben.
D.h. die Konkurrenz für solche Jobs ist gewaltig.

Sie muss nehmen, was sie bekommt.
Mit 31 Jahren hat man noch so viele Jahrzehnte vor sich.
Will man die wirklich mit jammern und "harzen" verbringen?
Zumindest ein Minijob als Putzfrau oder im Supermarkt Regale einräumen MUSS drin sein und ist für jeden zumutbar der auf 2 Beinen stehen kann.
Sich im Schneckenhaus verkriechen, verstärkt doch nur die bestehenden Ängste und Probleme.
Das kann keine Lösung sein.
Dass ein Job unangenehm ist, man dabei schwitzt, dreckig wird oder mal etwas Unangenehmes tun muss, ist keine Begründung, weiterhin auf Kosten der Allgemeinheit zu leben.
Pflege ist doch mit der Beruf wo man am meisten schmutzig wird und schwitzt.
 
Ich weiß leider überhaupt nicht was ich kann.
Der Bereich den ich als passend gesehen habe, scheint ja nicht passend zu sein.
Zumindest gefühlt habe ich gar keine Stärken.

Dann mach halt einfach mal irgendetwas. Aushilfen für Minijobs werden überall in jeder Branche gesucht. Das sind nur wenige Stunden pro Woche, und es ist nichts für die Ewigkeit.

Aber das kannst du ja nicht, weil dir schon ein Ehrenamt den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Ich fürchte, dass man dir wirklich nichts weiter raten kann
 
Was tut das zur Sache?
In der Pflege kannst oder willst du ja nicht mehr arbeiten.

Im Übrigen ist die Arbeit auf dem Bau oder sowas im Sommer bei 38 Grad auch kein Zuckerschlecken. Aber darum geht es hier nichts.
Weil immer so getan wird als ob jeder Angst hat sich schmutzig zu machen.
 
Weil immer so getan wird als ob jeder Angst hat sich schmutzig zu machen.

Ich habe mich ausschließlich auf dich bezogen.
Auf niemanden sonst.

Dir wurden so viele Vorschläge gemacht und da kam kein einziges mal "Hey super Idee, ich schick gleich mal 10 Bewerbungen raus" sondern nur Begründungen, Rechtfertigungen und Ausreden, warum du dies und jenes nicht kannst.
Was machst du denn eigentlich den ganzen Tag?
Jeder € der dir zur Verfügung gestellt wird, wird von Menschen erwirtschaftet, die teilweise knallhart schuften müssen, um über die Runden zu kommen.
Und du machst gar nichts.
Weil "Gründe".

Niemand ist über Jahre arbeitslos, weil es "nichts gibt".
Jobs gibts genug.
Du kannst noch heute die Supermärkte in deinem Umkreis abklappern und hast wahrscheinlich Morgen schon eine Zusage, um Regale aufzufüllen.
Wenn man will geht alles.
 
Ich denke du solltest danach gehen bei welcher Stellenanzeige du am wenigsten Aufgaben findest wo du am wenigsten dagegen hast. Ein Job ohne Menschen Kontakt gibt es fast nicht, man ist in jeder Firma irgendwo mit anderen Menschen im Kontakt.
Evtl erstmal mot einfachsten Tätigkeiten anfangen wo man eben weniger gut verdient die aber aushaltbar sind. Auch Vorstellungsgespräche können irgendwann zur Routine werden, auch wenn man Angst und Panik dabei bekommt würde ich hingehen, selbst wenn es besch... läuft.
Ich hab ebenfalls SP und hatte trotzdem schon sehr viele Vorstellungsgespräche in meinen alten Job und hatte auch bei manchen Gesprächen Punkten können trotz das ich eher zurückhaltender war, manche Gespräche liefen gut einige schlecht aber och konnte die starke Angst dadurch etwas verlieren, angespannt bin ich vor jedem Gespräch trotzdem.
Bei so Ängsten muss man eben immer wieder machen bis es Routine wird
 

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