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soziale Inkompetenz behandeln

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 124757
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Bevor du arbeitest, arbeite an dir selbst: Therapie. Selbsthilfegruppe suchen. Berufliches Coaching. Jeden Tag raus 15 Min spazieren oder joggen gehen und unter Leute. Schritt für Schritt zum Ziel, To Do Liste anlegen und Fortschritte protokollieren.
So hat es zumindest bei mir geklappt und ich war ein hoffnungsloser Fall und hab bis heute mit Rückschlägen zu kämpfen.
 
Du kannst auch erstmal ganz klein anfangen.
- mit Hunden gassi gehen
(findet man oft bei ebay-kleinanzeigen. Die Besitzer triffst Du wenig und unterwegs entscheidest Du selbst, ob Du mit anderen Hundebesitzern (meist nett) einen small-talk hältst, oder nicht)
- Zeitung austragen
(triffst Du nur Briefkästen und bist schon früh an der frischen Luft)
- Backwaren ausfahren
(braucht es halt Führerschein)
usw.
In allen möglichen Kleinanzeigen findet sich da was. Bei so Mini-Jobs gibt es auch kein persönliches Vorstellungsgespräch. Auf jeden Fall kann Dir das schon einmal etwas Struktur in die Woche bringen und nach einiger Zeit vielleicht die Sicherheit, etwas mehr anzustreben.
 
Du musst dich halt auch mal überwinden. Je länger du die Sache meidest, desto schwerer wird es. Selbst Menschen ohne Angsstörung müssen sich hin und wieder überwinden oder Dinge tun, die Überwindung kosten. Menschen mit Sozialphobie müssen sich meist ihr ganzes Leben überwinden. Auch die Therapie bringt nur bedingt etwas, diese Angst bekommt man nie ganz weg. Der einzige Weg ist, sich ihr zu stellen und sich immer wieder Situationen auszusetzen, in denen du diese Angst aushalten musst.

Bitte lies diesen Absatz nochmal, @Lena 1, der ist wirklich gut. Du musst Dich irgendwann in dosierter Form herausfordern, sonst wird die Hürde immer größer und irgendwann unüberwindbar.

Ich hab Asperger und stoße oft auch an meine Grenzen, hab keine Lust auf Menschen, finde den ganzen Sozialmist anstrengend. Aber man übt, wird besser, wächst. Und mich schreckt die Alternative - unselbständig zu sein, vom Amt zu leben - noch viel mehr als immer wieder da rauszugehen und mich durchzubeißen. Ich bin meinen Eltern und mir selber sehr dankbar, dass ich mich nicht einfach damit abgefunden habe, dass x und y mit Autismus halt "nicht gehen, schade".

Überleg Dir, ob Du so weiterleben möchtest. Wenn nicht, mach einen Schritt. Es gab hier tausend gute Ideen.
 
Es ist natürlich auch ein Teufelskreis.
Wenn man ängstlich und unsicher ist zieht man auch leicht negative Menschen an die ihren Frust loswerden wollen.
Deswegen wäre es natürlich wichtig einigermaßen sicher und entspannt aufzutreten.
 
Ja, natürlich ist es schwer und von selbst wird nichts passieren.

Kannst du ganz konkrete Dinge tun? Dich online auf einen Minijob bewerben z. B.? Sowas wie Zeitungen austragen wurde ja vorgeschlagen, das finde ich gut.
 
Bestatter und Bibliothekswesen fallen mir ein.
Irgendwas ohne Kundenkontakt und nicht an Kitas oder Schulen.

Ach, die guten Bibliothekars-Klischees.
Viel Spaß ohne Technik und ohne Kundenkontakt in der Bibliothek... hab vergessen, in der Bib liest man ja den ganzen Tag. lach.

Und Bestatter sollten doch einige Feinfühligkeit haben und haben obendrein recht viel Kundenkontakt - und auch Kontakt mit anderen Menschen (sie organisieren ja die Bestattung und sind damit Schaltstelle zwischen den Trauernden und den anderen Organisationen, sei es der Gemeinde, dem Floristen, den Musikern etc.)
 

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