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Sollte man Hartz 4 abschaffen?

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Du unterschätzt den psychischen Effekt des "mehr Geld da - Preise nach oben!" Hatten wir schon mal, bei der Umstellung auf den Euro, als die Leute damit nicht zurechtkamen, daß alles ganz plötzlich "nur noch die Hälfte wert ist". Da wurde auch verblüffend schnell auf "gewohnten" 1 : 1Status aufgestockt.
Daß dieses Geld nicht "geschenkt" ist, sondern über andere Leistungen wieder hereingeholt wird, merken die Leute erst dann, wenn es sie in den Hintern zwickt - zum Beispiel über höhere Umsatzsteuern, die auf jeder Art von Konsum liegen, und Abschaffung von bisher "selbstverständlichen" staatlichen Leistungen wie Kindergeld oder staatlichen Alimenten für Alleinerziehende. Wenn Kinder ohnehin ihr eigenes BGE kriegen, wird die Zahlungsmoral von unterhaltspflichtigen Vätern wahrscheinlich in den Keller fallen. (Oder wird die elterliche Unterhaltspflicht dann gleich ganz abgeschafft?)


Die Konsumsteuer ist nur eine Variante von vielen. Ich persönlich finde, dass wir gar kein Kindergeld brauchen. Die ganz Armen die Hartz 4 beziehen wird das Kindergeld sowieso angerechnet und die Wohlhabenden brauchen es eh nicht. Da kommt komischerweise kein Aufschrei. Es gibt solche Väter, allerdings gibt es auch Mütter die die Väter zahlen lassen und es verweigern, dass er sein Kind sehen darf. Rechtliche Schritte sind diesbezüglich langwierig und kompliziert.
 
Natürlich sollen Personen durch das BGE nicht schlechter gestellt werden als momentan, sodass das BGE lediglich auf bestehende Sozialleistungen angerechnet werden sollte. Die Ausgaben für Sozialleistungen würden dadurch in jedem Fall sehr stark sinken. Mittelfristig würde eine derartige Bündelung der Sozialleistungen Einsparungen bei den Verwaltungsausgaben ermöglichen.

Wie bitte was? Es soll neben dem BGE auch noch weitere Sozialleistungen geben? Das BGE wird nur auf die Sozialleistungen angerechnet - und wer davor mehr bekommen hat, bekommt jetzt das Gleiche und wer davor weniger bekommen hat wird auf die BGE-Grenze aufgestockt?

Und womit will man dann bei den Verwaltungsausgaben sparen? Indem man sich ein weiteres Bürokratiemonster schafft?
 
Die Interpretation darüber, ob der Testballon über das BGE gescheitert ist oder nicht, lässt sich von beiden Seiten betrachten. Die Einen sagen, dass es gescheitert ist - Andere hier im Forum meinen, dass es geklappt hätte, wenn man es richtig gemacht hätte. Schon für sich zu behaupten, man wüsste, wie es richtig geht, ist arrogant.



... sprach der Vater zum Kleinkind...
Der Realist bleibt seinem Forennamen treu und schaut eben auf die Zahlen, wie realisierbar ein BGE aus finanzieller Sicht ist. Es kommen auch nur Antworten wie "wenn man wieder zu "kohlschen" Steuerzeiten zurückkehrt, dann müsste das schon gehen". Mit solchen "gefühlten Aussagen" kann sich kein rational denkender Mensch zufrieden geben.


Ich nehme mal das Beispiel bezüglich Finnland:

Ein BGE würde bedeueten jeder Bürger unabhängig seiner ökonomischen Situation würde eine feste Summe erhalten ohne Bedingungen.

In Finnland haben es nur Arbeitslose erhalten, also war es nicht bedingungslos.

Es war gar kein BGE



Deine Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Wenn der Steuersatz bei Kohl höher war, dann sind es doch Fakten. Ich nehme eher war, dass ihr keine Veränderungen anstreben wollt. Dann formuliere ich es anders: Durch Veränderungen ist es sehr wohl finanzierbar.
 
Deine Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Wenn der Steuersatz bei Kohl höher war, dann sind es doch Fakten. Ich nehme eher war, dass ihr keine Veränderungen anstreben wollt. Dann formuliere ich es anders: Durch Veränderungen ist es sehr wohl finanzierbar.

Wo habe ich bitte diese Fakten widersprochen? Nur weil die Steuersätze damals höher waren, bedeutet das aber nicht, dass damit auch ein BGE heute finanzierbar wäre. Wo sind die Zahlen? Wie viel würden wir heute durch solche Steuersätze einnehmen? Wie viel würde das BGE kosten? Aber einfach nur irgendwelche plumpen Behauptungen aufzustellen ist polemisch.

Und zu den Veränderungen: Nur weil wir das BGE nicht befürworten, heißt das nicht, dass wir gegen Veränderungen sind. Ich bin sehr wohl für Veränderungen. Allerdings nicht in die Richtung, dass man Geld fürs Nichtstun erhalten soll, sondern dass sich Leistung auch finanziell lohnen muss. Meine Solidarität gilt nicht den Leuten, die arbeiten gehen können, aber es dennoch nicht tun. Meine Solidarität gilt denen, die es wirklich benötigen. Daher keine Sozialleistung ohne Bedürftigkeit. Keine Sozialleistung fürs Nichtstun.
 
Und zu den Veränderungen: Nur weil wir das BGE nicht befürworten, heißt das nicht, dass wir gegen Veränderungen sind. Ich bin sehr wohl für Veränderungen. Allerdings nicht in die Richtung, dass man Geld fürs Nichtstun erhalten soll, sondern dass sich Leistung auch finanziell lohnen muss. Meine Solidarität gilt nicht den Leuten, die arbeiten gehen können, aber es dennoch nicht tun. Meine Solidarität gilt denen, die es wirklich benötigen. Daher keine Sozialleistung ohne Bedürftigkeit. Keine Sozialleistung fürs Nichtstun.
Im Moment bekommen auch fast alle Geld fürs Nichtstun 😳

Thema ist aber immer noch: "Abschaffung von Hartz IV - Ja oder Nein".

Und eure Scheinargumente trügen...
 
Wie bitte was? Es soll neben dem BGE auch noch weitere Sozialleistungen geben? Das BGE wird nur auf die Sozialleistungen angerechnet - und wer davor mehr bekommen hat, bekommt jetzt das Gleiche und wer davor weniger bekommen hat wird auf die BGE-Grenze aufgestockt?

Und womit will man dann bei den Verwaltungsausgaben sparen? Indem man sich ein weiteres Bürokratiemonster schafft?
Wo habe ich bitte diese Fakten widersprochen? Nur weil die Steuersätze damals höher waren, bedeutet das aber nicht, dass damit auch ein BGE heute finanzierbar wäre. Wo sind die Zahlen? Wie viel würden wir heute durch solche Steuersätze einnehmen? Wie viel würde das BGE kosten? Aber einfach nur irgendwelche plumpen Behauptungen aufzustellen ist polemisch.

Und zu den Veränderungen: Nur weil wir das BGE nicht befürworten, heißt das nicht, dass wir gegen Veränderungen sind. Ich bin sehr wohl für Veränderungen. Allerdings nicht in die Richtung, dass man Geld fürs Nichtstun erhalten soll, sondern dass sich Leistung auch finanziell lohnen muss. Meine Solidarität gilt nicht den Leuten, die arbeiten gehen können, aber es dennoch nicht tun. Meine Solidarität gilt denen, die es wirklich benötigen. Daher keine Sozialleistung ohne Bedürftigkeit. Keine Sozialleistung fürs Nichtstun.

Heißt es per se nicht. Im Internet gibt Rechenbeispiele. Der Grund könnte sein, dass die Mittelschicht Angst vor Hartz 4 bekommen könnte. Gerade zur Corona Zeit steigt die Arbeitslosigkeit und inzwischen gibt es deswegen mehr BGE Befürworter.

Das fordern doch bereits viele, es ging mir um eine Veränderung im Sozialsystem.
 
Wer BGE haben will, kann doch zu seinen Eltern ziehen.
Hat das gleiche:

- Leistungsloses Einkommen
- keine Mietzahlung
- Mutti, Papi helfen einen bei jeden Problem

Hat nur ein paar doofe Nebenwirkungen:

- du darfst nicht mitentscheiden was du essen willst
- du darfst nicht mitentscheiden was du kaufen willst
- und je nach Eltern nicht einmal entscheiden wann, wo und wie lange du rausgehen darfst und nicht einmal mit wen du dich treffen darfst

Denn Mami und Papi entscheiden alles für dich.
Wer das als "Freiheit" sieht, nur weil er oder sie kein Bock hat auch mal auf die Schnauze fallen... nun ja, hat wohl einen ganz armen, bedauernswerten Charakter.
 
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