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So ticken Frauen!

Das siehst du schon richtig. Deine Instinkte beeinflussen dein Denken aber bevor dir deine Gedanken bewusst werden. Wir können darum nicht ohne unsere Instinkte denken, oder unsere Instinkte je nach Bedarf an- und ausschalten.

EINRPUCH/WIDERSPRUCH/GEGNSPRUCH😀

Also ich glaube schon, dass ich nicht von meinen Instinkten abhängig bin, um zu denken. Verstehe wirklich nicht, wie du das meinst. Der Mensch kann - im Gegensatz zum Tier - Instinkte beherrschen und durch Erkennen und nataürlich durch seinen Willen "überarbeiten"! Reine Instinkthandlungen finden doch statt, wenn der Körper auf gewisse Reize reagiert, z.B. weil Adrenalin ausgeschüttet wird, sprich also wir instinktiv auf Gefahr reagieren. Und auch da, wenn wir etwas beim ersten mal als Gefahr wahrnehmen, es aber beim näheren Betrachten keine ist, werden wir beim 2. mal schon nicht mehr instinktiv reagieren, sondern ganz bewusst. Was verstehst du unter Instinkt? Reden wir aneinander vorbei?

LG Truth
 
Also Truth hat Recht, Instinkt meint wohl angeborenes oder erlerntes Verhalten. Also eher sowas wie ein angeborener Reflex auf kognitiver oder erweiterter Handlungsebene (also nicht bloß Unterschenkel nach vorne schleudern beim schlag aufs knie, sondern komplexe Handlung, Flucht z.B.).
Instinkt ? Wikipedia

Mist, meine Einteilung war mir so sympathisch 😀.
 
Damit dürfte dann auch klar sein, dass es Grenzen in der Fortpflanzung gibt, die nichts mit einem reinen instinktiven Verhalten zu tun haben müssen.
 
Also ich glaube schon, dass ich nicht von meinen Instinkten abhängig bin, um zu denken.
Und woher weisst du, dass es nicht ein Instinkt ist, der dich das glauben lässt?😛


Was verstehst du unter Instinkt? Reden wir aneinander vorbei?
Wie gesagt - für eine Grundsatzdiskussion kenne ich mich nicht gut genug aus. Aber ich kenne ein Beispiel:
In den ersten Lebensmonaten entscheidet sich, wie zuversichtlich ein Mensch in seinem späteren Leben sein wird. Wenn ein Baby ein Bedürfniss spürt, z.b. Hunger, dann kann es sich nicht selbst helfen, es kann nur schreien. Normalerweise werden die Befürfnisse von den Eltern erfüllt. Es kann aber auch sein, dass die Eltern sich nicht kümmern, oder gerade Krieg oder eine Hungersnot herrscht.

Bei Babys, deren Bedürfnisse erfüllt werden, bilden sich andere Strukturen im Gehirn, als bei Babys die leiden müssen. Diese Strukturen bestimmen, wie die Babys im späteren Leben ihre Erfolgsaussichten einschätzen werden:
Wenn ein erwachsener Mensch eine Aufgabe gestellt bekommt, dann wird im Gehirn ein unbewusster Impuls gesendet - und zwar bevor ein bewusster Gedanke zu irgendwelchen Lösungsmöglichkeiten gefasst wird. Dieser Impuls veranlasst vormals unzufriedene Babys die Dinge skeptischer zu bewerten, als vormals zufriedene Babys.

Dieser Mechanismus ist sinnvoll - im Krieg überlebt man länger, wenn man skeptisch ist. Im Frieden ist man dagegen erfolgreicher wenn man zuversichtlich ist. Traurig ist natürlich, wenn jemand im Frieden unnötig misstrauisch ist, weil er als Baby schlecht behandelt wurde.

Was ich mit dem Beispiel erklären will, ist dass dieser Mechanismus im Unterbewusstsein abläuft, bevor wir bewusst nachdenken. Wir bemerken davon nichts und können uns darum nicht einfach so entscheiden, wie wir die Welt sehen. Möglicherweise kann man diesen Mechanismus langfristig durch neue Erfahrungen relativieren - aber trotzdem sind wir sehr stark durch unser Unbewusstes geprägt.

Die Instinkte sind nun angeborene Verhaltensweisen, die im Gehirn noch tiefer sitzen, als das Unterbewusstsein. Darum ist es da noch weniger möglich sich willentlich zu beeinflussen.
Was man natürlich machen kann, ist lernen mit den Instinkten angemessen umzugehen. Wenn eine Frau weiß, dass sie das Interesse an einem Mann um so mehr verlieren wird, je mehr sie ihn zähmt, dann kann sie darauf achten ihn nicht zu abhängig zu machen - wenn sie aus einer bewussten Entscheidung heraus Interesse hat die Beziehung zu erhalten.

Ich glaube aber, dass sich dieser vernünftige Umgang weniger auf der Ebene der Instinkte abspielt, sondern mehr im Unterbewusstsein. Dort wo es um persönliche Eigenschaften geht, wie Ängste, Neurosen, angeknackstes Selbstwertgefühl, etc. Ein angeknackstes Selbstbewusstsein kann man ja durchaus aufpäppeln - aber zu versuchen z.b. den Sexualtrieb selbst zu beseitigen wird kaum gehen. Bei so einem Versuch wird man eher erst recht neurotisch werden.

Durch Defizite um Unterbewusstsein entstehen meiner Meinung nach auch die meisten Probleme in Beziehungen. Wir haben ja alle mehr oder weniger die gleichen Instinkte. Trotzdem gibt es glückliche und unglückliche Beziehungen. Der Unterschied wird daher mehr im Unterbewusstsein der Menschen liegen.
Wenn z.b. eine Frau mit einer unbewussten Angst vor Nähe und ein Mann mit angeknackstem Selbstwertgefühl aufeinandertreffen, können die Instinkte den Mann zu zähmen und die Frau zu erobern ja so weit fehlgelenkt werden, dass es zu wüsten Machtkämpfen kommt und die beiden sich gegenseitig zu Tode manipulieren, ohne dass es überhaupt jemals zur Fortpflanzung kommt.

Oh Mann - langer Text. Ich glaub für mich reichts heute. Ich werd jetzt mal ein bischen meinen Instinkten folgen und mich entspannen.
 
Es gibt genügend Frauen, die auf Männer stehen, die eher devot sind.
Auch gibt es Frauen, die es lieber haben, wenn der Mann die Hausarbeit erledigt, mal nachgibt, Gefühle zeigt und eben nicht so ein "A*******" ist. Es gibt zwar Frauen, die auf solche "A*********" stehen, aber mit bestimmt nicht alle.

Gut 6 Milliarden Menschen auf diesem Planeten; Frauen sind die süße Mehrheit der Weltbevölkerung, wie June Jordan schon sagte und dann soll ein Buch, ein einziges Buch, über alle Frauen urteilen können? Glaube ich nicht.

🙂
 
...

OT
Wir haben z.B. im Vergleich zur Körpergrösse lange Penisse, das lässt sich eigentlich nur erklären damit, dass es früher mal nen Fortpflanzungsvorteil für längere Organe gab. Stichwort Gang-Bang am Lagerfeuer, und wer seine Samen paar mm-cm weiter vorne absetzen konnte, hatte höhere Chancen als die anderen Kerle.[/OT].

Bezüglich der "längeren Organe":
Vielleicht waren die Frauen ja auch tiefer gebaut. 🙄

Es gibt eine Affenart die fechten mit ihren Teilen, ist doch möglich dass unsere Vorfahren sowas auch kannten 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, so schnell kanns gehen!

Beim Thema "So ticken Frauen!" offenbart sich so ganz nebenbei, dass Männer wohl auch nicht ganz richtig ticken. Denn am Schluss landen sie ja immer beim gleichen Thema. Vielleicht irgendwelche Urängste aus uralten Zeiten, die der Evolutionsforschung bis heute verborgen geblieben sind! Viel Spaß beim weiterticken!

Liebe Grüße von Blues
 
Und woher weisst du, dass es nicht ein Instinkt ist, der dich das glauben lässt?😛

Einen wunderschönen guten Morgen Benjamin!

Gut, dass wir darüber gesprochen haben😛, denn ich verstehe mich selbst anders. Instinkte sind für mich die automatisierten Handlungstriebe, die mein Überleben sichern. Das was du beschreibst, läuft für mich unter "Prägung". Und Prägung ist etwas, mit dem ich mich sehr viel auseinandersetze, eben weil es mich bewusst und vor allem unbewusst denken, fühlen und handeln lässt. Das hast du sehr schön beschrieben. Aus diesem Grund ist Wahrnehmung und Bewusstsein so ausgesprochen wichtig, wenn wir wissen wollen wer wir sind, wie wir sind, warum wir sind wie wir sind und warum wir glauben, was wir glauben (im Allgemeinen - das hat nichts mit Gott zu tun!!!!). Bestimmt ist es so, dass wir unser Unterbewusstsein, so sehr wir uns auch damit befassen, nicht zu 100 % zu Tage führen können. Aber sehr wohl einen sehr ausschlaggebenden Teil. Das bedeutet für mich dann Reifeprozess - und der Reifeprozess dauert ein ganzes Leben. Das wiederum ist klasse - denn das Leben bleibt dadurch spannend - mit jeder neuen faszinierenden Entdeckung die wir machen. Wir Menschen haben die Wahl, etwas als gegeben hinzunehmen, oder aus unseren Gegebenheiten etwas zu machen. Es kommt auf die Sichtweise an. Sehe ich es positiv und als Chance, nutze ich es als solches.🙂

Beware: YES, YOU CAN😀

LG Truthy
 

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