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Situation in Deutschland

Status
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Hi Kurdt,

Du hast absolut recht. Aber Auswandern ist auch nicht so einfach. So lange man im EU-Gebiet bleibt, was relativ einfach wäre, entkommt man der Misere nicht wirklich dauerhaft.

Geht man weiter weg, wird´s schon schwieriger, denn wohin?

USA ist momentan nicht gerade reizvoll

Südamerika würde gehen, denen geht´s finaziell aber auch nicht besser

Australien ist schwierig wenn man kein Geld mitbringt

Asien ist auch nicht einfach reinzukommen und dazu noch die vollkommen andere Kultur (sollte man nicht unterschätzen)

Afrika ist auch nicht gerade das sicherste Wohngebiet.

Eventuell noch die Karibik. Da gibt´s noch so ein paar Inseln auf denen man noch leben kann - aber wie lange geht das dann gut?

Ich trage mich auch schon länger mit dem Gedanken auszuwandern. Aber es kommen immer wieder Bedenken. Und dann ist da auch noch die Familie die eventuell nicht ganz mitzieht und die Gewissheit, daß woanders die Probleme auch nicht weniger sind - nur anders.

Gerhard
 
Kurdt meinte:
...weil wir extrem hohe Schulden haben. Der Staat hat seit einiger Zeit lieber darauf gesetzt das Sozialsystem zu erhalten, indem es Steuerzahler ins Land holt.
ins land geholt wurden die meisten, weil ein Arbeitskräftemangel herrschte, die Einwanderung in den letzten beiden Jahrzehnten ist ein Witz im Vergleich zu den 60er und 70er. Die Sozialsysteme wurden erhalten und ausgebaut weil man damit Wahlen gewinnen konnte, bezahlt wurde das schon seit längerem über Kredite.

Kurdt meinte:
Was ich meine ist, dass das Land die Bevölkerung erhöht, und damit im Grunde ihre Ausgaben und Scheineinnahmen wie ich sie erst mal nennen möchte.
Scheineinnahmen? Das ist falsch.. einwanderer sind durchschnittlich erheblich mehr wirtschaftlich tätig als träge deutsche. das heißt die einnahmen(reale, aufgrund von gewinnen die sonst niemand gemacht hätte) aufgrund ihres kommens sind stärker gestiegen als die ausgaben des staates. Aber du hast recht, ohne sie wäre das ganze schon längst nicht mehr zu bezahlen gewesen. Ich weiß jetzt aber nicht wie man diese Tatsache zum Argument gegen ihr Kommen machen kann? Ich denke viele Deutsche die jetzt noch eine fast unbeschnittene Rente kriegen (und das sind viele), würden bei der Wahl: Rente um etliches kürzen oder einwanderer reinlassen/drinlassen, zweiteres wählen. und auch bei der Wahl Rente auf Sozi-niveau und niemand mehr reinlassen, oder 100euro mehr und leute reinlassen, weiß ich ja auch was man wählen würde.

die einwanderer haben nun wirklich gar nichts mit unseren Problemen zu tun, ich frag mich warum man immer sagt, man hat nichts gegen sie, aber dann im endeffekt nur argumente gegen ihre anwesenheit bringt und keine für ihre anwesenheit. wenn man nichts gegen einwanderer hätte, würde man sich mit der eigenen einwandererfeindlichen meinung nicht zufrieden geben, sondern stark nach argumenten für sie suchen. Also entweder so, oder ehrlich sein und sagen, dass man was gegen sie hat. Anders kann ich mir das nicht vorstellen warum man die zwei themen immer vermischt!

Kurdt meinte:
aufgrund der grausamen Kriegsführung die wir dann zum Glück verloren haben keine Rücklagen bilden.
versteh ich nicht, was meinst du? den kalten krieg?
Die Rücklagen verschwanden schon 29/30 da hat der Krieg kaum Anteil. und das was hitler als wohlstand ausschüttete, war auch nur ein spekulationsgeschäft, das geld was er in den 30er ausgab kam von investoren, und eigentlich hätte er es nach gewonnenem Krieg zurückzahlen müssen. Was die verbindung zwischen der Vollbeschäftigung unter Hitler und dem Krieg schafft. dadurch, dass es allen gut ging, musste es einen Krieg geben, weil Hitler keinen anderen Weg hatte, die Schuldscheine (MEFO-Wechsel) zu bezahlen. Die Deutschen haben ihren Wohlstand auf Kredit praktisch im nachhinein versucht zu bezahlen durch kriegsgewinne. Es gab also niemals wirkliches Vermögen der breiten Masse nach 29/30 in Deutschland, war alles aus der Zukunft entliehen. damit haben alle deutschen ihren kurzen wohlstand mit zukünftigen blut anderer bezahlt.

Kurdt meinte:
Durch eben solche Zuwanderer (Ich meins wirklich nicht böse) wird das unausweichliche bloß hinausgezögert.
das ist doch nicht ihr Ergebniss. Als ob man in den 70ern oder 80ern die Chance gehabt hätte das Sozialsystem zu verändern. Es waren ja schließlich nur paar hunderttausend bis millionen arbeitslose, und dem rest gings relativ gut, und die soziale marktwirtschaft war ja grad erst eingeführt, niemand hätte damals jemand klar machen können, dass man das ganze experiment wieder beendet.
Die Hauptprobleme kamen einfach mal mit der Einheit (oder meinst du jetzt die Ostdeutschen mit zuwanderern?). Die CDU hat die einfach über die Sozialsystem finanziert und dadurch die Arbeit unbezahlbar gemacht, die vorher schon zu teuer war.

Kurdt meinte:
ist dass die Politiker ihre Gehälter nicht kürzen, was auch nötig wäre. Aber das wäre sowieso nur ein kleiner Schritt.
das fehlte mir wirklich noch in dem Thread! Was glaubst du denn warum unsere Wirtschaft international so brummt und unsere Politik nichts auf die Reihe kriegt? Weil da schlecht-bezahlte Spacken sitzen! Wir hatten ein MdB als Mutter von nem Klassenkameraden, die war in 14 Tagen mal 2 Tage zuhause, schlimmer als ein Fernfahrer, hatte 12-15 Stunden Tage, und macht das ganze für ein Gehalt für das ein mittlerer Manager noch nicht mal 5 Tage in der Woche 40Stunden arbeitet!
Ich bin dafür die Gehälter zu verdreifachen, damit endlich mal Profis wieder in den Bundestag gehen, damit sich auch jemand aus der Wirtschaft es sich leisten kann, mal für 4 Jahre seine normale Karriere zu knicken.
Aber ihre Altersversorgung kann man abschaffen, die können sie vom höheren Gehalt ruhig selbst bezahlen (wurde in einem Landtag schon gemacht, ich glaub brandenburg)
Wie gesagt, kein vernünftiger Mensch, der nicht von idealen verblendet ist, und was im kopf hat, geht in die Politik, da wird man doch verheizt für ein Bruchteil des Geldes was man in der Wirtschaft verdienen kann.

Kurd meinte:
Der Staat müsste tatsächlich mal irgendwie die gesamten Sozialausgaben einsparen, damit es das Geld für bestimmte andere Dinge einsetzen kann.
Grundsätzlich stimm ich zu, man braucht aber ein gewisses Minimum damit niemand auf komische politische Ideen kommt ("erst das Fressen dann die Moral"), und für 50 Mill. ein Minimum zu finanzieren ist klar immer noch ein Problem, auch wenn man alle Renten und Arbeitslosenhilfen auf das Niveau runterkürzen wollte

Kurdt meinte:
Läuft es aber so weiter wie bisher, kann ich nur raten auszuwandern. Denn es wird teuer werden hier zu leben, das glaubt mir.
Naja, teuer nicht, eher schleichend billiger (da keiner mehr die Sachen kaufen kann). Es kommen ja jetzt schon die Polen zu uns zum einkaufen, weil wir billiger sind.

europäisches Ausland reicht völlig aus um aus der Misere rauszukommen. braucht man sich nur die statistiken mit wirtschaftwachstum anzuschauen.
man kann ja auch einfach direkt hinter die Grenze ziehen, hat so noch kontakt zu deutschland, aber nicht mehr dieses system am hals. und im bestenfall findet man einen job bei ner firma die ihre leistungen in deutschland anbietet. woanders wohnen, in deutschland arbeiten.

ist doch alles nicht so schlimm, es geht doch nur um deutschland, und wir sind im 21.jahrhundert, wir haben freie auswahl zwischen zwei dutzend anderen Staaten in europa. wenn die wirtschaft denk sie wandert aus, weil ihr hier alles nicht mehr gefällt, müssens die bürger einfach auch machen, und am ende schaun die politiker dumm aus der wäsche, weil keiner mehr ihre Schulden bezahlt.

Max
 
maximilian meinte:
ins land geholt wurden die meisten, weil ein Arbeitskräftemangel herrschte, die Einwanderung in den letzten beiden Jahrzehnten ist ein Witz im Vergleich zu den 60er und 70er. Die Sozialsysteme wurden erhalten und ausgebaut weil man damit Wahlen gewinnen konnte, bezahlt wurde das schon seit längerem über Kredite.

Da ist auch schon ein weiterer Kritikpunkt. Ich bin der Meinung, dass genau das die falsche Auffassung ist (die falsche Auffassung des Staates). Der Staat setzt nämlich vermehrt auf Wachstum. Es wird immer gesagt wir brauchen mehr Wachstum, nur das hilft uns nicht.

maximilian meinte:
Scheineinnahmen? Das ist falsch.. einwanderer sind durchschnittlich erheblich mehr wirtschaftlich tätig als träge deutsche. das heißt die einnahmen(reale, aufgrund von gewinnen die sonst niemand gemacht hätte) aufgrund ihres kommens sind stärker gestiegen als die ausgaben des staates.

Ich meine mit Scheineinnahmen, dass die Gewinne zwar die Wirtschaft ankurbeln, aber letztlich macht es andere Leute nicht wirtschaftsfähiger. Der Staat hat somit Leute, die ihre Steuern auch bezahlen können und zumindest für längere Zeit nicht von ihm abhängig sind. Das ist aber kein Gewinn, da der Staat ja den riesigen Schuldenberg zu tragen hat, weil diese Schulden auf jeden einzelnen Bürger zurückfallen durch eben z. B. Steuern.

maximilian meinte:
Aber du hast recht, ohne sie wäre das ganze schon längst nicht mehr zu bezahlen gewesen. Ich weiß jetzt aber nicht wie man diese Tatsache zum Argument gegen ihr Kommen machen kann? Ich denke viele Deutsche die jetzt noch eine fast unbeschnittene Rente kriegen (und das sind viele), würden bei der Wahl: Rente um etliches kürzen oder einwanderer reinlassen/drinlassen, zweiteres wählen. und auch bei der Wahl Rente auf Sozi-niveau und niemand mehr reinlassen, oder 100euro mehr und leute reinlassen, weiß ich ja auch was man wählen würde.

Ich hab wirklich nichts gegen Einwanderer, ich will nur daraufhinweisen, dass wir dadurch unsere Schulden auch nicht bezahlen können. Ich bin ja nicht grundsätzlich gegen Einwanderer, sondern will nur sagen dass in unserer Situation (in unserer wirtschaftlichen Lage) wir erst mal Wert auf den Schuldenabbau legen sollten, und das wird in dem Moment nicht getan. Es ist ja nicht die Politik die die Schulden trägt, sondern im Grunde muss der gesamte Staat, und damit die Bürger die Schulden tragen. Wenn dann auch noch ein solches Sozialsystem den Staat zu höheren Ausgaben zwingt, ist der Schuldenabbau adé.

maximilian meinte:
die einwanderer haben nun wirklich gar nichts mit unseren Problemen zu tun, ich frag mich warum man immer sagt, man hat nichts gegen sie, aber dann im endeffekt nur argumente gegen ihre anwesenheit bringt und keine für ihre anwesenheit. wenn man nichts gegen einwanderer hätte, würde man sich mit der eigenen einwandererfeindlichen meinung nicht zufrieden geben, sondern stark nach argumenten für sie suchen. Also entweder so, oder ehrlich sein und sagen, dass man was gegen sie hat. Anders kann ich mir das nicht vorstellen warum man die zwei themen immer vermischt!

Ich sagte ja auch oben jetzt, ich habe nichts dagegen nur in dieser schlechten wirtschaftlichen Lage bezahlt uns das auch nicht unsere Schulden und der Staat hat lange Zeit nur auf Wachstum gesetzt. Der Staat schiebt also dadrch die Zahlungsunfähigkeit nur hinaus, die Schulden kann er durch die Gewinne der Einwanderer auch nicht decken. Ich wollte damit dieses hinauszögern aufdecken, grundsätzlich bin ich dafür!

maximilian meinte:
versteh ich nicht, was meinst du? den kalten krieg?
Die Rücklagen verschwanden schon 29/30 da hat der Krieg kaum Anteil. und das was hitler als wohlstand ausschüttete, war auch nur ein spekulationsgeschäft, das geld was er in den 30er ausgab kam von investoren, und eigentlich hätte er es nach gewonnenem Krieg zurückzahlen müssen. Was die verbindung zwischen der Vollbeschäftigung unter Hitler und dem Krieg schafft. dadurch, dass es allen gut ging, musste es einen Krieg geben, weil Hitler keinen anderen Weg hatte, die Schuldscheine (MEFO-Wechsel) zu bezahlen. Die Deutschen haben ihren Wohlstand auf Kredit praktisch im nachhinein versucht zu bezahlen durch kriegsgewinne. Es gab also niemals wirkliches Vermögen der breiten Masse nach 29/30 in Deutschland, war alles aus der Zukunft entliehen. damit haben alle deutschen ihren kurzen wohlstand mit zukünftigen blut anderer bezahlt.

Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte hätte er die Einnahmen gehabt, denn in Kriegszeiten Boomt die Wirtschaft (Metall etc.). Wir hätten dann auch nicht die (Ich bin froh dass wir nicht gewonnen haben, auch wenn wir die Schuldenlast haben) Reparationen zahlen müssen. Denn diese Reparationen musst du ja dazu rechnen. Zwischen 1965 und 2002 überstieg die Summe der Zinsausgaben die Summe der Neuverschuldung. Die Neuverschuldung deckte also nicht mal die Zinsausgaben. D. h. dass wir uns das Sozialsystem schon lange gar nicht mehr leisten können. Du sagst, wir haben unseren Wohlstand, den wir auf Kredit hatten, versucht durch Kriegsgewinne zu bezahlen. Da hätte ja auch nichts gegen gesprochen, denn die Schulden wären zum Einen sehr viel kleiner gewesen und zum Anderen sehr wahrscheinlich bezahlbar aufgrund der Kriegsgewinne. Der Staat wäre dann ja in der Position gewesen die Schulden zu tilgen. Aber gerade weil es schon soweit ist, dass die Summe der Zinsausgaben die Summe der Neuverschuldung übersteigt, müsste man das Sozialsystem zumindest reduzieren. Was meinst du wieso Kürzungen des Arbeitslosengeldes usw. vollzogen werden? Da wären wir auch wieder bei den Einwanderern. Ich meinte beim vorigen Beitrag, dass ich das Gefühl habe, dass der Staat versucht diese Zahlungsunfähigkeit hinauszuzögern. Klar hat das dann auch politische Werbezwecke.

maximilian meinte:
das ist doch nicht ihr Ergebniss. Als ob man in den 70ern oder 80ern die Chance gehabt hätte das Sozialsystem zu verändern. Es waren ja schließlich nur paar hunderttausend bis millionen arbeitslose, und dem rest gings relativ gut, und die soziale marktwirtschaft war ja grad erst eingeführt, niemand hätte damals jemand klar machen können, dass man das ganze experiment wieder beendet.
Die Hauptprobleme kamen einfach mal mit der Einheit (oder meinst du jetzt die Ostdeutschen mit zuwanderern?). Die CDU hat die einfach über die Sozialsystem finanziert und dadurch die Arbeit unbezahlbar gemacht, die vorher schon zu teuer war.

Nein, ich meine schon Zuwanderer aus anderen Ländern. Ich habe halt das Gefühl, dass der Staat den Leuten was vormacht. Holt er Jemanden ins Boot muss dieser mitrudern, und wenn das Boot ein Leck hat geht er mit unter. Unser Boot hat ein so großes Leck, dass soviel Wasser reinströmt dass wir es nicht mehr stoppen können. Der Staat jedoch setzt immer mehr Leute ins Boot, die dann solange ihr "Eimer" einsatzfähig ist das Wasser wieder ins Meer kippen, was natürlich paradox ist weil es den Vorang des Sinkens nur hinauszögert.

maximilian meinte:
das fehlte mir wirklich noch in dem Thread! Was glaubst du denn warum unsere Wirtschaft international so brummt und unsere Politik nichts auf die Reihe kriegt? Weil da schlecht-bezahlte Spacken sitzen! Wir hatten ein MdB als Mutter von nem Klassenkameraden, die war in 14 Tagen mal 2 Tage zuhause, schlimmer als ein Fernfahrer, hatte 12-15 Stunden Tage, und macht das ganze für ein Gehalt für das ein mittlerer Manager noch nicht mal 5 Tage in der Woche 40Stunden arbeitet!
Ich bin dafür die Gehälter zu verdreifachen, damit endlich mal Profis wieder in den Bundestag gehen, damit sich auch jemand aus der Wirtschaft es sich leisten kann, mal für 4 Jahre seine normale Karriere zu knicken.
Aber ihre Altersversorgung kann man abschaffen, die können sie vom höheren Gehalt ruhig selbst bezahlen (wurde in einem Landtag schon gemacht, ich glaub brandenburg)

Nur weil du mehr Geld an deine Mitarbeiter bezahlst oder auf dem Arbeitsmarkt einen Job anbietest mit mehr Gehalt, werden die Qualifikationen nicht besser. Ich weiß selbst von Abgeordneten was der Job beansprucht. Die Kürzung soll ja auch nicht auf Dauer sein, sondern nur bis wir die Schulden bezahlen können. Zu der Altersversorgung kann ich nur sagen, da stimme ich dir ganz klar zu. Du merkst bestimmt schon was ich meine, ich will nur dass bis die Schulden einigermaßen getilgt sind, alle und damit auch die Politiker Kürzungen akzeptieren, es ist aber nicht in Ordnung dass Politiker dasselbe Gehalt seit Jahren genießen inklusive Altersversorgung und der arme Bürger mit Arbeitslosengeld 2 da steht. Ich weise mal kurz auf einen Bericht aus "die Zeit" hin (http://www.attac.de/neuigkeiten/sozialhilfekuerzungen.php).

maximilian meinte:
Wie gesagt, kein vernünftiger Mensch, der nicht von idealen verblendet ist, und was im kopf hat, geht in die Politik, da wird man doch verheizt für ein Bruchteil des Geldes was man in der Wirtschaft verdienen kann.

In dem Moment wo du an der deutschen Wirtschaft teilnimmst und Gewinne erzielst, indem Moment wirst du, wenn du in Deutschland bleibst irgendwann die Schulden mitbezahlen. Aber wanderst du mit Gewinnen aus, beutest du sogar die Wirtschaft aus. Und wie ich schon sagte, die Politiker sollen ja nicht für immer Kürzungen in ihrem Gehalt akzeptieren. Ich weiß selbst wie fordernd der Job ist.

maximilian meinte:
Grundsätzlich stimme ich zu, man braucht aber ein gewisses Minimum damit niemand auf komische politische Ideen kommt ("erst das Fressen dann die Moral"), und für 50 Mill. ein Minimum zu finanzieren ist klar immer noch ein Problem, auch wenn man alle Renten und Arbeitslosenhilfen auf das Niveau runterkürzen wollte

Naja trotz der immer mehr aufkommenden "rechten" Seite mach ich mir da die geringsten Sorgen. Denn die Mehrheit hat den Idiotismus dieser Sichtweise erkannt. Da kann auch Niemand in der Politik auf dumme Gedanken kommen, denn ansonsten gibt es im Land Aufstände und Rebellion. Und Kürzungen soll der Staat überall vornehmen und nicht nur bei den Bürgern.

maximilian meinte:
Naja, teuer nicht, eher schleichend billiger (da keiner mehr die Sachen kaufen kann). Es kommen ja jetzt schon die Polen zu uns zum einkaufen, weil wir billiger sind.

Merkst du selber was du da geschrieben hast 😉. Fand ich echt gut, wenn sich Niemand mehr was leisten kann, ist auch bald der Punkt erreicht, bei dem der Staat zahlungsunfähig ist. Und dann gute Nacht 😉 🙂. Klar auswandern, wohin, aber ich meine ja auch nicht weg von Europa sondern erst mal in ein Land was wirtschaftlich stabil ist. Da müsste man dann Daten vergleichen...

maximilian meinte:
europäisches Ausland reicht völlig aus um aus der Misere rauszukommen. braucht man sich nur die statistiken mit wirtschaftwachstum anzuschauen.
man kann ja auch einfach direkt hinter die Grenze ziehen, hat so noch kontakt zu deutschland, aber nicht mehr dieses system am hals. und im bestenfall findet man einen job bei ner firma die ihre leistungen in deutschland anbietet. woanders wohnen, in deutschland arbeiten.

ist doch alles nicht so schlimm, es geht doch nur um deutschland, und wir sind im 21.jahrhundert, wir haben freie auswahl zwischen zwei dutzend anderen Staaten in europa. wenn die wirtschaft denk sie wandert aus, weil ihr hier alles nicht mehr gefällt, müssens die bürger einfach auch machen, und am ende schaun die politiker dumm aus der wäsche, weil keiner mehr ihre Schulden bezahlt.

Naja, es wird aber der Tag kommen, an dem der Staat nicht mehr das Geld für soziale Leistungen hat, und glaubt mir das wird man auch als erstes vornehmen. Ich hoffe nur, dass es dann nicht schon zu spät dafür ist. Jetzt ist der Schuldenberg ja schon fast nicht mehr zu bezahlen, mit 81.000€ Schulden pro Kopf (Und das war im Januar 🙂. Das mit dem wohnen an der Greze ist ja im Grunde auch auswandern, und ich nannte ja auch keinen bestimmten Ort. Ich hoffe ich hab mich hiermit klarer ausgedrückt. Danke für die Beiträge.

cya Kurdt
 
Ich versteh deine Logik trotzdem noch nicht. Du willst dass Schulden zurückgezahlt werden, dann müsstest du doch einwanderer begrüßen, da sie mehr in die Staatskasse einzahlen als rausnehmen, und damit der Staat mit jedem zusätzlichen Einwanderer mehr Geld für Schuldendienst hat.

um auf den vergleich mit dem boot zurückzukommen, lass uns annehmen es ist ein schiff, wenn nun ein zusätzlicher insasse mehr wasser rauspumpt als durch sein gewicht zusätzlich reinfließt, wäre es vernünftig soviel wie möglich ins boot zu holen, damit es langsamer sinkt, oder gar nicht mehr.
last auf mehrere Schultern verteilen.

vllt. ist einwanderung kein großer faktor, aber dennoch einer der sich positiv auswirkt, ich versteh nicht warum man darauf verzichten sollte. es braucht doch hunderte veränderungen in deutschland damit sich was bewegt, eine gute einwanderungspolitik wäre da nur ein baustein.
außerdem werden wir sonst irgendwann enorme konkurrenzprobleme kriegen, ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass eine gemischte gruppe viel besser ist als eine homogene.

Du machst dir auch komische Vorstellungen von den Dimensionen der Schulden. kurzes vorrechnen, angenommen jedes MdB kostet 10 TEUR monatlich, und jedes MdL auch (also richtig grob gerechnet, sogar mit 600 abgeordneten in den Landtagen), 10TEur*12Monate*600Abgeordnete*17Parlamente=1,224 Milliar.eur/Jahr.

ich halte ja deine 6,48 Billionen Eur. Schulden übertrieben, die pro kopf summe stimmt wohl nur wenn man Berliner ist 🙂.

nehmen wir mal an 2 Billionen Eur, dann könnten unsere Politiker 1500 Jahre auf ihr Gehalt komplett verzichten um die Schulden zu bezahlen. (bei deiner Rechnung oder nur kürzung um ein drittel 4500 Jahre!) ich glaub auf einen 1500jährigen bund spekuliert heut keiner mehr 🙂.
Da bezahl ich lieber den politikern 3mal mehr und hoffe dass dadurch Leute in die Politik kommen die dafür sorgen dass wir die Schulden in paar Jahrzehnten wieder los sind.

das mit dem alg2 empfänger ist ein blöder vergleich, da kann man auch fragen, ob es in ordnung ist, dass eine krankenschwester ein vielfaches vom alg2 kriegt.
die Politiker sind schließlich nicht für die Misere allein verantwortlich, ein großer Teil fällt auch auf die Bürger zurück, die nur noch parteien wählten, wenn diese ihnen versprachen dass alles beim alten bleibt.(war ja schließlich die erste Handlung von Schröder fiese fiese Einschnitte wieder zurückzudrehen;oder "Rente ist sicher")

Hitler hatte mit den Mefo-Wechseln Summen eingenommen, die nach heutigem Geldwert an unsere Schulden locker ranreichen, wenn nicht sogar sie übertreffen. Die Schulden waren so enorm, dass sie niemals von den Deutschen bezahlt hätten werden können, wenn man z.B. einen Waffenstillstand gemacht hätte. Hitler war auf Bodengewinne angewiesen, weil er sonst bankrott gewesen wäre. Das ist die zynischste Art ein Wirtschaftswunder auszulösen, wenn man weiß, dass man das Geld nur durch enorme Landgewinne reinholen kann. Deshalb hätte eigentlich jeder in deutschland der was im Kopf hatte schon in den 30ern wissen können, dass das Geld für die Vollbeschäftigung nicht aus dem nichts kommt, und dass man es irgendwo wieder herkriegen muss, und es waren solche Dimensionen (siehe Rüstung, Infrastruktur) dass jedem klar sein musste worauf das hinausläuft.
Die Wirtschaft hat auch so geboomt, die haben praktisch einem Anstreicher Geld geliehen, damit er bei ihnen was kaufen kann, und haben neben diesen gewinnen auch auf die gewinne aus den mefo-wechseln gewartet. aber von den steuern die die unternehmen aus ihrem normalen geschäft bezahlten hätte man die mefo-wechsel auch nie bezahlen können, man brauchte die bodengewinne.
Das lustige ist natürlich dass die Schulden sich praktisch in Luft aufgelöst haben, weil die BRD sich nicht für die Mefo-wechsel zuständig erklärte. Auch die westdeutschen Reperationszahlungen konnte man mit dem Geld aus dem Marschall-plan locker bezahlen, in Ostdeutschland lieferte man ja reperation in form von Gütern (Fabriken, Eisenbahnen, etc.).

Wenn man den Menschen kein Alg 2 mehr zahlen würde, und die rente abschaffen, würde ganz sicher ein anderes system an die macht kommen. Der Hunger macht den Unterschied, zwischen erlernter zivilisiertheit,angeblichen lernen aus der geschichte und pragmatischen hinterherlaufen hinter leuten, die dir wieder einen vollen Bauch versprechen. und man muss ein totalitäres regime erstmal erkennen, es geht den menschen um einfache antworten. man kann sowas wie 33-45 auch aufziehen ohne antisemitismus, herrengedanken und krieg, dann wird es für die meisten schwierig zu erkennen wo die grenze ist. wünschen sich ja überall in deutschland richtig viele einen starken mann der die dinge regelt.

das mit den polnischen einkäufern ist realität, liegt aber auch an unseren Subventionen, da sieht man wieviel zu billig unsere nahrungsmittel sind, wenn sie bei uns genausoviel kosten wie in einem land, dessen durchschnittseinkommen nur ein viertel oder fünftel ist.

die situation einer deflation hat japan schon seit über 10 jahren, Staaten werden selten zahlungsunfähig und dann nur kurzfristig (siehe argentinien), Bundesländer auch nicht, siehe Berlin. Ne tote Kuh kann keiner mehr melken. Allein schon wegen dieser 70milliard. oder mehr an Zinsen jedes jahr wird man uns immer zahlungsfähig halten, auf den gewinn verzichtet keiner gerne.

Klar wenn man auswandert beklaut man praktisch Staat und Bürger, schließlich haben sie einem ja ausbildung und infrastruktur bezahlt, andererseits muss man nicht weil einem jemand was geliehen hat, mit dem in ein casino gehen und aus solidarität mit ihm zusammen auch das eigene geld verspielen, gibt auch andere möglichkeiten dem eigenen land wieder was zurückzugeben auch wenn man im ausland wohnt.(in dem man z.B. deutsche Gastarbeiter nach Polen holt oder so 🙂 )
ich empfehle die osteuropäischen länder, bis die auf westeurop. niveau sind werden die erheblich höhere wachstumsraten als die westeurop. haben, und das wird noch ein paar jahrzehnte dauern.

ich denke dass beste wird sein, die schulden erstmal zu ignorieren bis man die anderen bedingungen geändert hat. wenn man nur alg2 hat, bringt es ja auch nichts sich die ganze zeit über schulden gedanken zu machen, sie sind einfach nicht rückzahlbar, man braucht erstmal nen job und dann kann man auch wieder schulddienen. ähnlich seh ich das bei uns, wir müssen erstmal richtig viele gesetze abschaffen, strukturen vereinfachen, sozialleistungen auf minimum kürzen, förderung für ostdeutschland abschaffen,(aber dafür dem gebiet erlauben ein paar gesamtdeutsche Regelungen und Gesetze ganz abzuschaffen, nicht Geldförderungen sondern förderung in form von handlungsspielraum), und auf ordentliches wachstum warten.
dass das wachstum fehlt ist ja kein problem unserer schulden oder der zinsen, sondern der äußeren umstände.

aber was denkst du denn was helfen würde, wenn nicht wachstum?

Max
 
Oh, sorry habs auch gerade gesehen, hab irgendwie die falsche Zahl reinkopiert. LOL 81.000 😀 Naja für die genaue Zahl empfehle ich www.Steuerzahler.de . LOL

Du denkst dass ich meine, dass man durch die Einsparungen die kompletten Schulden bezahlen könnte. Das denke ich sicher nicht! Ich meine, man könnte mit diesem Geld aber gezielt dafür sorgen, dass nach einiger Zeit (und nicht so lange wie denkst 😉 die Schulden sinken. Und damit wäre ein großer Schritt in Richtung Schuldenfreiheit getan. Ich bin nur der Meinung, dass der Staat nichts gegen die Verschuldung macht, und das vertuscht indem es Einwanderer ins Land zieht. Es hat dann den Anschein dass unsere Wirtschaft gut liefe, aber dem ist nicht so. Wenn wir das Beispiel mit dem Schiff betrachten denkst du also, dass die Leute die reinkommen mehr rausschütten als sie Gewicht reinbringen. Übertragen auf die Wirtschaft ist das aber nicht so, weil sie zwangsläufig nur sehr langsam Gewinne erzielen, die auch der Wirtschaft helfen. Denn was bringt es wenn du mit Geld wirtschaftest, dass dir nicht gehört wenn der Kredit so hoch ist, dass du ohnehin nichts daran verdienen kannst?

Hab jetzt leider keine Zeit mehr, aber ich schreib später noch was dazu.

cya Kurdt
 
ich hab auch übertrieben, 1,4 Billion euro sinds nur, würde also schon 1000Jahre gehaltsverzicht oder 3000 Jahre auf ein drittel verzichten ausreichen.

deine 81.000 sind für neugeborene gedacht, da ältere menschen ja von den 18.000/kopf nicht mehr soviel zurückzahlen wie jmd. der noch sein ganzes leben zum zahlen vor sich hat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsschulden

wenn man sich die statistik da anschaut, liegen wir mit unserer verschuldung ganz gut direkt am durchschnitt OECD Länder, Japan hat 2,5 mal soviel, italien noch 2mal.
ich halte verschuldung nicht für unser dringenstes problem.
Max
 
Nun seid mal ein bißchen optimistischer was die Lage in der BRD betrifft. Frau Merkel wird´s schon richten. Und wenn nicht.....
 
Es geht Deutschland wie allen anderen Kulturen, die hochentwickelt waren.
Deutschland wird untergehen, durch irgendeine Naturkatastrophe, und in vielen vielen Jahren wird damals Deutschland eine Ausgrabungsstätte, wo unser Kulturmüll gefunden wird.
 
Hallo Kamilla,

das ist wieder ein anderes Thema. Nicht Deutschland wird untergehen sondern die gesamte westliche Welt und hoffentlich zuerst die USA (die arbeiten ja schon mit Hochdruck daran)

Das nächste Zeitalter wird ein Asiatisches!

Gerhard
 
Status
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