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Sinn des Lebens

Mein Vater hat sich die meiste Zeit rausgehalten.
Erziehung ist Frauensache.

Er hatte aber auch ne Phase, wo er öfter zuschlug.
z.B. wenn er kieselsteine im Rasen fand, hat man schon mit irgendwelchen Ästen den Hintern versohlt bekommen.
Ich denke, es war die Phase, wo er Angst um seinen Job hatte.

Meine Mutter hat meiner mittleren eine Ohrfeige verpasst, schlimm genug
aber sie ist noch zu ganz anderem Fähig.
Seit dem Silvester 09 (vorzeitige Abreise, deswegen), waren wir nicht mehr dort,
die Kinder wissen auch warum.
Das erste halbe Jahr war gar kein Kontakt, seit dem nur Telefonisch.
Es liegen 400 km zwischen uns und das ist auch gut so.

Aber wenn ich nicht mal anrufen würde, dann käme es wohl nur alle paar Monate zu einem Gespräch.
Sie scheint gar kein Interesse zu haben.
Warum ich dort immer wieder anrufe, weiß ich nicht.
Denn es kommt eh nichts zurück.
Also ist es eigentlich Sinnlos.
Ich nehme mir immer vor, dort eben nicht mehr anzurufen,
letztendlich tue ichs dann irgendwann doch wieder.


Nachtrag:
Ich wollte schon seit Jahren Testermentarisch festhalten,
das im Falle meines Todes die Kinder dort nicht hin sollen,
mit Begründung.
Klingt zwar hart aber im Heim wären sie besser aufgehoben als bei meinen Eltern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also schreibe ich noch etwas über den Sinn des Lebens. Ich erkenne ihn darin, sich selber zu erkennen und natürlich die Umwelt mit ihren Gesetzmäßigkeiten zu sehen und diese zu verarbeiten.. Was ist Umwelt? Umwelt sind natürlich andere Menschen und Vorstellungen derselben. Tut man dies nicht, ist man wie ein Ball der von einer Seite zu anderen Seite gespielt wird, ohne Einfluss auf dessen Verlauf nehmen zu können. Man übernimmt einfach ungeprüft Meinungen und glaubt diese. Der Nachteil ist, dass man wohl innerlich auch daran zweifelt, weil es eben etwas ist, was nicht aus einem selber stammt. Jeder Mensch ist anders und deswegen sind die Wege oft unterschiedlich sich selber und auch den Sinn dann zu erkennen. Die Antwort kann man sich nur selber geben. Auch ist die „Sinnfrage“ natürlich auch ein Weg. Neue Erkenntnisse, sich selber in Frage stelle, andere in Frage stellen, sich gegen die Meinung anderer zu stellen. Harmonie nach der alle streben, versuche ich in mir selber zu finden. Eine Harmonie in Gruppen ist auch von Gesetzmäßigkeiten der Gruppe abhängig. Und dann kommt eben auch ein Punkt, wo man sich sagt – hey, das bin ich nicht. Ist Harmonie auch immer erstrebenswert – als Sinn des Lebens. Als ein Weg, den man begeht spielen eben auch andere Momente eine Rolle. Vielleicht werden diese von manchen auch übertrieben? Leid kann auch eine Erfahrung sein, aus der man einen Sinn erkennen kann. Aber deswegen sollte man daraus auch nicht gleich eine „Ideologie/Religion“ zimmern. Das Überstülpen von zurechtgedachten Gebäuden auf andere sehe ich nicht als richtig an. Techniken dagegen, wie man diesen Sinn finden kann, sind aus meiner Sicht positiv zu sehen. Das sollte auch weitergegeben werden. Aber Hilfsbaracken, die eindeutig gegen den Stand der Erkenntnis sprechen und der Phantasie zuzuordnen sind führen viele nur auf Irrwege und zu einer Fremdbestimmung. Ja sicherlich kann man dann auch glücklich sein. Aber es widerspricht meinem Menschenbild, dass man seine Hoffnung auf "falsche" Hoffnungen stützt.

Der Sinn des Lebens ist kein Geschäft, wird aber dazu gemacht. Man sucht und sucht, als ob irgendwo die Botschaft wartet. Begleitet von Unsicherheiten und Ängsten. Vielleicht ist ja die Sinnessuche ja auch schwierig und man muss eben auch lernen, seine Wahrnehmung öffnen, sich anderen Dingen erschließen. Akzeptieren, dass ein „wirklicher“ Sinn sich eben nicht nur aus einem Harmoniegedanken ergibt, sondern auch aus der Tatsache für den Sinn einzustehen. Vielleicht schafft man ja auch erst einen Sinn?
Schaut man sich alleine in diesem Land so um, gibt es keine Sinnsuche. Das Leben wird tatsächlich fremdbestimmt oder in einer subtilen Art und Weise vorgeschrieben (Werbung, Idologien etc.). Ohne Erfahrungen – die eben auch Risiko bedeuten – wird man keine Weg begehen können, der einem zu einem Sinn führt.
Sinn in der Art, dass man diesem nur in sich selber findet. Es gibt Menschen, die haben diesen Sinn auch schon seit ihrer Geburt entdeckt und müssen gar nicht suchen. Man sieht ihnen eine Gewißheit an, die sie erfüllt. Oft ist das dann gar nicht konkretisiert, sondern eben ein Gefühl in sich. Und eben dieses wahrhaftige Gefühl zu finden macht für mich dann auch den Sinn aus. Und die Techniken hierfür richten sich wohl immer nach persönlichen Befindlichkeiten. Alleine zu erkennen, dass die Belegung, Mehrfachbelegung, Mißbrauch von Wörtern in unserer Gesellschaft eine Sinnsuche erschweren. Die Suche muss auch nicht quälend oder anstrengend sein. Für mich hat das auch eine spielerische Komponente, weil eben das Leben auch ein „Spiel“ ist und man auch die „Leichtigkeit des Seins“ erkennen sollte. Lachen ist so auch eine „Technik“, die man viel öfter anwenden sollte. Das kommt dann automatisch hoch, wenn ich in einem Thread über jemanden lese, der immer Pech mit Frauen hat. Ja wie unausgeglichen meine Feststellung doch ist. Aber ich kann mir nicht helfen ….................., man liegt am Boden vor Lachen. An dieser Stelle noch eine Trauerminute für die anscheinend jetzt erst festgestellten „Opfer“. Hier sehe ich aber auch eine Sinnsuche, die sich in der Suche nach Bedienungsanleitungen für das Agieren in der Umwelt erschöpft. Der Sinn erschöpft sich hier also ausschließlich auf einen mechanischen Vorgang, der dann auch die Erfüllung sein soll, aber nicht sein kann. Und das über hunderte (tausende?) von Seiten hinweg. Und obwohl er Ratschläge bekommt über eine „Mauer“ zu springen kann er es oder will er es nicht. Ist die Sinnsuche nicht auch eine Suche danach einen Schlüssel zu finden und einen Käfig zu verlassen? Einen Sinn des Lebens gibt es auf jedenfall. Das Leben im Moment und alles dafür zu geben, dass die Sinne dieses richtig erfassen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen Herr Doctor und auch allen Interessenten,

im Wesentlichen bin ich begeistert, sehr gut definiert!
Doch was wäre die Philosophie wenn man nicht mitdenkt, zu verstehen versucht und eigene Erkenntnisse oder auch Mängel findet. –
Zitat: Es gibt Menschen, die haben diesen Sinn auch schon seit ihrer Geburt entdeckt und müssen gar nicht suchen. Man sieht ihnen eine Gewißheit an, die sie erfüllt. Oft ist das dann gar nicht konkretisiert, sondern eben ein Gefühl in sich. Und eben dieses wahrhaftige Gefühl zu finden macht für mich dann auch den Sinn aus. - Zitat Ende!
Ist es nicht so, wie Du beschrieben hast, das sich der individuelle Sinn jedes Menschen von seinen eigenen Erfahrungen, den Erkenntnissen, von seinen Ansprüchen und Bedürfnissen abhängig ist? Schon seine Abstammung, Herkunft und Vererbung – dann die Prägung aus seinem Umfeld (wie Du sagtest), die Erziehung und seine Bildung, sorgen doch dafür, welchen Sinn er in seinem Leben sieht, welchen Inhalt er seinem Leben einräumt. Ist es nicht so, dass sich der Sinn des menschlichen Lebens, immer wieder an diese Eigenschaften, Fähigkeiten oder Veränderungen des Menschen anpassen und auch angepasst werden müssen? Wie schnell ändert sich ein Wohlgefühl, die gute Gesundheit oder das Glücklichsein. Damit ändert sich doch auch der Sinn des Lebens. Denn Leben bedeutet Veränderung. (muss ich Dir nicht sagen) Bei der Geburt des Kindes ist weder der Sinn seines Lebens vorgegeben (so wie eine fundamentale, göttliche, transdententale oder ererbte Anlage?), noch könnte da schon irgend jemand diesen Sinn beurteilen oder bewerten. (die Eltern als Hellseher verkleidet?) Ist er nicht eine individuelle Wahrnehmung mit unterschiedlichen Kriterien und eben auch Veränderungen? Sollte man aus Deiner Sicht, den Sinn als einen Wegbereiter des Lebens sehen?

Zitat: Für mich hat das auch eine spielerische Komponente, weil eben das Leben auch ein „Spiel“ ist und man auch die „Leichtigkeit des Seins“ erkennen sollte. – Zitat Ende! Das Leben ein Spiel? Ist es wirklich NUR ein Spiel? Wie läuft denn ein Spiel, jedes Spiel ab, es gibt Regeln, es gibt einen Gewinner und Verlierer. Doch bei jedem, zu jedem Spiel kann man die Spielregeln vorher mit den Teilnehmern aushandeln und eventuell auch neue bestimmen. Jedes Spiel ist überschaubar, das Risiko sehr gering und auch der Gewinn oder der Verlust (wenn man mal das Glücksspiel in den Spielcasinos dabei raushält) hält sich eher im unterer Bereich. Die Teilnehmer (Spieler) müssen Glück haben um zu gewinnen, da braucht es wenig Verstand oder Intelligenz, sondern eher Raffinesse, Durchblick und Spielerfahrung. - Es soll ja Spass machen!
Und im Gegensatz zum Leben, ist das Spiel nicht ungerecht!
Wie auch immer, natürlich gibt es Menschen die ihr Leben mit einem Spiel vergleichen. Für sich selbst oder für liebe Menschen aus ihrem Umfeld keine Verantwortung oder Verpflichtung übernehmen. Sie können es sich leisten, oder auf Kosten anderer, nur so in den Tag hinein leben. Tun was ihnen gefällt und halten sich auch wenig an die Regeln oder Gesetze der Gesellschaft! Für ihre Mitmenschen haben sie wenig Verständnis und auch von Gefühlen halten sie eher nichts. Sie sind nur an ihren Vorteilen, an Einfluss, Macht und Zugewinn interessiert. Sie wollen immer der Sieger sein.
Wie sieht es nun aber mit den übrigen Spielteilnehmern aus? Die auch mal gewinnen, aber auch ihrem Mitspieler einen Sieg gönnen, ja sich darüber sogar mitfreuen! Sie nehmen ganz selbstverständlich Rücksicht, haben Verständnis, übernehmen Verantwortung und Verpflichtungen, helfen wo Hilfe gebraucht wird, machen sich Sorgen um das Wohlbefinden ihrer Mitmenschen und versuchen gesund und glücklich zu sein. Für sie ist die materielle, die finanzielle Situation nur die Basis für ein angenehmes und angemessenes Leben. Alle was lebensdienlich ist oder sein kann nutzen sie. - Anders als im Spiel besteht das Glück im Leben auch darin, das Unglück, das Leid, die Not, Krankheit, Enttäuschung, Armut, Verzweiflung, einen Verlust oder eine Trennung – als Teil des eigenen Glücks zu akzeptieren.
Nur wer die gute und die weniger gute Seite des Lebens als sein Sinn das Lebens versteht, kann sein Glück finden.

Anders als im Spiel, ist das höchste Ziel des menschlichen Daseins die Glückseligkeit.
Aber wir sind schon auf dem richtigen Weg! Wie schön wäre es, wenn sich alle Menschen anschliessen und ihren Anteil dazu beitragen könnten. Es wäre das Ende der selbstverschuldeten Unmündigkeit und für jeden der Beginn Sich-Seiner-Selbst bewusst zu werden. – Eine sehr schöne Vision, doch wie der Kommunismus - nicht zu verwirklichen! Da stehen sich die Menschen gegenseitig im Weg und der Einzelne leidet!

Was gibt's denn sonst noch so?

Nach allen Seiten, ein unterhaltsames und vergnügliches Wochenende.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Philososph,

das Leben ist eben auch ein Weg, diesen Sinn zu finden und ihn anzupassen bzw. ihn zu überprüfen. Und manche Menschen beginnen diese Wegsuche, eben schon sehr früh oder ihre Sinne sind durch verschiedene Dinge bereits so ausgeprägt, dass es für sie es keine große Anstrengung ist, diesen Weg zu finden (Ausnahmen des Lebens).

Selbstkritik/innerer Dialog gehört auch immer zu dieser Suche. Und deswegen gehört dieser „Sinn“ eben auch immer irgendwo auf den Prüfstand. Sich bewußt auch darüber zu sein, was für Einflüssen man ausgesetzt ist. Erziehung, Gene, Umwelt – mal vereinfachend so dahin gesagt, die grundsätzlich für einen Menschen bestimmend sind.

Ist es auch nicht eine Pflicht einen vorgegebenen Käfig zu verlassen, weil man ansonsten nur eine steuerbare Marionette ist? Diesen Käfig oder Käfige zu erkennen? Der innere Dialog – ein Abwägen zwischen Argumenten sehe ich als wichtig an und zwar für jeden Menschen. Besonders auch in einer Zeit, wo wir mit Wissen und Informationen erschlagen werden.
Viele Menschen sind im reinen Konsum gefangen. Sind sie deswegen glücklich? Nein, die Selbsterkenntnis müßte sie dazutreiben, sich davon abzuwenden. Ein Erkenntnisprozess, den einige dann auch umsetzen.

Ja, die Sinnsuche oder der Weg ist das Ziel ist wichtig um sich auch neu zu erkennen und sich dann auch neu zu erschließen. Wenn man das nicht macht, verharrt man in Positionen, die durch tatsächliche „Fakten“ nicht mehr vorhanden sein können.

Das Leben als Spiel zu betrachten heißt für mich nicht Verantwortung abzulehnen, sondern kann das genaue Gegenteil bedeuten. Es ist bei der Sprache wohl auch immer das Problem, dass man seine Defintion des Wortes auf andere überstülpt. Einige Worte haben in dieser Gesellschaft eine solche eindeutige Belegung, dass man sich dadurch "Freiräume" verbaut, die meiner Meinung nach wichtig sind.

Ich jedenfalls denke dass man eine gewisse Leichtigkeit an den Tag legen sollte – die eben auch nicht immer möglich ist (sondern ein Teil von einem sein kann).
Das von Dir beschriebene Peter-Pan Prinzip (ohne Verantwortung, ohne Pflicht etc.) lehne ich ab. Die Vorstellung von einem "Gewinn" sind für mich eben andere.
Ich denke, dass ich im Gegensatz zu vielen anderen Menschen auch im tatsächlichen Leben Verantwortung übernommen und auch gelebt habe. Der Unterschied zwischen theoretischen Gebäuden und einem tatsächlichen Tun ist auch sehr groß. Und da kommen dann – wenn man sich für eine Sache im tatsächlichen Leben einsetzen will, um einen Sinn zu erfüllen – eben auch ein gewisser Kampfgeist (der sich auch aus einer Sinnsuche ergeben kann) und etwas Spielerisches dazu. Ein ewiges Lamentieren über Ungerechtigkeiten hilft ja keinem, sondern schafft nur Niedergeschlagenheit. Das Gegenteil von etwas "Spielerischem" kann auch "Starrheit" sein. Alles ist ernst und dadurch verliert man das, was eben sehr wichtig ist und positiv stimmt - das Lachen.

Wenn Du heute im realen Leben wirklich etwas erreichen willst, muss man eben auch kreativ (spielerische Komponente) sein. Manchmal heißt es eben auch einer gegen alle und dann ist auch ein spielerischer Geist gefragt (ein spielerischer Geist ist auch nicht so schnell frustriert, wie jemand der denkt die Welt muss so funktionieren. Das tut sie nämlich nicht. Ich empfinde das Leben auch als Chaos, dass doch auch sehr stark von Willkürlichkeit und dem Schein geprägt wird.
Mir fällt als positives Beispiel für etwas "Spielerisches" eine Gruppe von Leuten ein, die sich mit einem Schlauchboot vor einen Walfänger geschmissen haben - ja ich weiß, unverantwortlich dies als Spiel anzusehen).

Dinge spielerisch angehen ermöglicht auch kreativ zu sein und eben über den Tellerrand hinausschauen. „Spielerisch“ muss eben nicht bedeuten, dass man rücksichtslos ist oder auf Mitspieler nicht achtet. Es kommt eben darauf an, wie man ein Wort benutzt. Es gibt übrigens auch Spiele, wo man miteinander spielt und nicht gegeneinander. Wo man auf den Mitspieler Rücksicht nimmt und nicht egoistisch ist. Viele Ideen der Menschheit wären ohne ein kreatives Element nicht entstanden. So wie etwa, wie die Kunst, die eben auch zu einem Gefühl des Glücks führt und die ohne spielerische Komponente nicht denkbar wäre. Improvisation ist für mich natürlich auch ein Element des Spiels. Ich könnte das Ganze noch viel weiter ausführen, aber die Zeit drängt mich gerade.

Und natürlich ist das Leben ein Spiel. Sehr oft auch ein ungerechtes Spiel. Jemand wird mit einer schlimmen Krankheit geboren, oder jemand wird ohne Krankheit geboren. Durch das „richtige“ Spielen kann man eben auch Gemeinschaftsgefühl erlernen, über Mauern springen, Verantwortung übernehmen. Es kommt eben nicht auf das Wort „Spiel“ an, sondern doch auf die „Spielregeln“. Auf die tatsächlichen Spielregeln, die man erkennen sollte!

Also keine Spielregeln bitte, die eben Verantwortungslosigkeit schaffen, sondern Spielregeln, die das Gegenteil fördern. Nämlich Kreativität, dass man das Richtige schafft und eben nicht seinen Vorteil rauszieht.
Das Ziel eines Spiels muss es eben nicht sein, nur Gewinner zu sein, sondern auch „etwas“ was allen gut tut (dabei ist gut natürlich eine subjektive Betrachtungsweise).
Was für ein langweiliges Spiel ist es – wenn es das überhaupt ist – das meiste Geld oder Macht zu haben. Als Brettspiel vielleicht noch tauglich, so hat es im realen Leben eben für mich keine spielerische Komponente, sondern ist einfach nur das Prinzip „Der Stärkere überlebt“.

Wenn Du mir jetzt noch sagst, dass die Liebe keine spielerische Komponente hast, dann wäre ich fast enttäuscht. Hier geht es ja auch um Gefühle. Ich sehe es eigentlich als auch „Pflicht“ an, eine Liebe jeden Tag neu zu erleben und auch spielerische Dinge miteinfließen zu lassen. Fehlende Leichtigkeit erzeugt nämlich dann auch Langeweile und tötet Gefühle. Man sollte die Grenzwerte sehen und relativieren, damit nicht genau das Gegenteil erreicht wird.
Wir lernen heute "mehr" und "besser" durch das Spiel. Die Natur dessen sollte man - meiner Meinung nach - erkennen, die Anwendung und Ausdeutung ist wieder eine andere Geschichte. Man sollte es nicht ignorrieren.

Aber wir sprechen ja hier Grundsätzliches an und ich setze für mich nur einen individuellen Gegenpunkt.

Du hast mit deiner Gegendarstellung natürlich auch insofern recht, dass das „Spielerische“ mißbraucht wird. Die Grenze oder das Einbinden in sich selber spielt hier eine Rolle, wie es bei allen Dingen so ist.
Für mich ist es wichtig, das Spielerische oder vielleicht auch Kreativität zu Hilfe zu nehmen um gerade das zu verwirklichen, was mir wichtig ist.
Eben um dann auch ein gewisses inneres „Glück“ zu finden. Also ich könnte mich dazu hinreißen lassen, das Wort „Spiel“ durch Kreativität mit spielerischer Komponente zu ersetzen.

Die Leichtigkeit des „Seins“ mit „Verantwortung“ zu leben und was genauso wichtig ist, dann auch im „realen“ Leben dafür einzutreten.
Hat Spass gemacht darüber nachzudenken, jetzt muss ich mich „spielerisch“ leider Haushaltstätigkeiten zuwenden. Aber ich werde nicht das Jonglieren mit Tellern beginnen.
 
Das Leben ist eben auch ein Weg, diesenSinn zu finden und ihn anzupassen. Und manche Menschen beginnen dieseWegsuche, eben schon sehr früh und sind durch verschiedene Dinge sogeprägt, dass es für sie es keine große Anstrengung ist, diesenWeg zu finden (Ausnahmen des Lebens). Andere müssen sich mehr abmühen. Menschen sindhalt eben Individuen.

Selbstkritik/innerer Dialog gehörtauch immer zu dieser Suche. Und deswegen gehört dieser „Sinn“eben auch immer irgendwo auf den Prüfstand. Sich bewusst auchdarüber zu sein, was für Einflüssen man ausgesetzt ist. Erziehung,Gene, Umwelt – mal vereinfachend so dahin gesagt, die grundsätzlichfür einen Menschen bestimmend sind. Ist es auch nicht eine Pflichteinen vorgegebenen Käfig zu verlassen, weil man ansonsten nur einesteuerbare Marionette ist? Besteht der Sinn des Lebens auch darin dieFreiheit in sich zu suchen?

Gerade auch in der heutigen Zeit, woder Mensch seine Bedeutung verliert (diese ist ihm übrigens durchspielerische Gedanken – böses Wort für Literatur – erst gegebenworden).

Der innere Dialog – ein Abwägenzwischen Argumenten sehe ich als wichtig an und zwar für jedenMenschen. Besonders auch wo wir mit Wissen und Informationenerschlagen werden und man auch oft die Richtigkeit des Wissens oderInformation in Frage stellen müssen. Wäre die Frage zu stellen, ob das eine Mehrheit überhaupt will. Wahrscheinlich nicht. Die Mehrheit will vorgefertigte Lösungen, denen man nachläuft.

Viele Menschen sind im reinen Konsumgefangen. Sind sie deswegen glücklich? Nein, die Selbsterkenntnismüsste sie dazu treiben, sich davon abzuwenden. EinErkenntnisprozess, den ja auch der eine oder andere umsetzt.Grundsätzlich schwimmen alle, wie die Lemminge weiter. Weil es ebenalle machen!

Ja, die eigentliche Sinnsuche oder der Weg ist das Ziel.Sich selber und seineUmwelt immer neu zu erkennen und sich dann auch neu zu erschließen.Wenn man das nicht macht, verharrt man in Positionen, die durchtatsächliche „Fakten“ überholt sind.

Das Leben als Spiel zu betrachten heißtfür mich nicht Verantwortung abzulehnen. Es ist bei der Sprache wohlauch immer das Problem, dass man bei der Definition von sich selberausgeht. Tja, dass es tatsächlich n u r ein Spiel ist, nein das wärefalsch. Wäre wohl zu eindimensional. Eine Komponente eben, diebereichern soll und zwar positiv und eben nicht egoistisch.

Ich jedenfalls denke, dass man aucheine gewisse Leichtigkeit an den Tag legen sollte.
Das beschriebene Peter-Pan Prinzip(ohne Verantwortung, ohne Pflicht etc.) lehne ich ab.
Im Prinzipwürde dies auch nur zu einer Erfüllung von oberflächlichenBedürfnissen führen.

Der Unterschied zwischen theoretischenGebäuden und einem tatsächlichen Tun ist natürlich auch groß.Und da kommen dann – wenn man sich für eine Sache im tatsächlichenLeben einsetzen will, um einen Sinn zu erfüllen – eben auch eingewisser Kampfgeist (der sich auch aus einer Sinnsuche ergeben kann).Und was gibt es besseres als einen spielerischen Kampf um Idealedurchzusetzen? Aus der Not eine Tugend machen und eben nicht den Kopf in den Sand zu stecken.

Oh das Wort Kampf. Ist auch wiedermehrfach belegt. Ich nehme die positive Sicht eines Todkranken, der gegen alle Progrnosen kämpft und am Leben bleibt. Also nicht militärisch gesehen - sondern eben auch eine Lebenseinstellung.

Wenn man im realen Leben etwas erreichen will, ist es natürlich förderlich kreativ zu sein (spielerischeKomponente). Und selbst dann,heißt es noch lange nicht, dassman das erreicht, was man sich vornimmt. Verlieren gehört im Leben zu dem Weg. Ein spielerischer Geist istaber auch nicht so schnell frustriert, wie jemand der denkt die Weltmuss nach festen Spielregeln funktionieren. Das tut sie nämlichnicht, im Gegensatz zum Brettspiel.

Ich empfinde das Leben auch als Chaos,dass doch auch sehr stark von Willkürlichkeit und dem Schein geprägtwird. Aber wie beim Wort „Zweifel“ ist es eben eineDefinitionssache. Spiele müssen eben nicht vereinfachend Brettspielesein, sondern können sich wesentlich komplizierter darstellen. Wasist der Kampf von Greenpeace-Leuten mit einem Schlauchboot vor einemWalfischfänger? Eben auch ein Spiel, mit einem gewissen Risiko. Dastatsächliche Leben besteht eben auch aus Risiko, wenn man es danneben ändern will.

Dinge spielerisch angehen ermöglichtauch kreativ zu sein und eben über den Tellerrand hinausschauen. Es muss eben nicht bedeuten, dass man rücksichtslos ist oder aufMitspieler nicht achtet. Es gibt übrigens auch Spiele, wo manmiteinander spielt und nicht gegeneinander. Wo man auf den MitspielerRücksicht nimmt und nicht egoistisch ist. Der Mensch erlernt„spielerisch“ eben auch vieles einfacher. Viele Ideen derMenschheit wären ohne ein kreatives Element oder spielerischenGedanken nicht entstanden. So wie etwa, wie die Kunst, die eben auchzu einem Gefühl des Glücks führt.

Sehr oft ist das Leben ein ungerechestSpiel, weil man einfach davon ausgeht „das muss so sein“. Man versteht nicht, warum die„Spielregeln“ nicht für einen gelten oder wenn sie ins Gegenteil verkehr werden.

Es kommt eben aufdie „Spielregeln“ im Leben an, auf die echten Spielregeln! Dukönntest natürlich jetzt sagen, auf die „Regeln des Lebens“.Kann man auch so betrachten.

Also keine Spielregeln bitte, die ebenVerantwortungslosigkeit schaffen, sondern Spielregeln, die dasGegenteil fördern. Nämlich, dass man das R i c h t i g e schafft. Selbst wenn man dann für seine Überzeugung dann alleine da steht.

Was für ein langweiliges Spiel ist es– wenn überhaupt ein Spiel und nicht eher Gewohnheit – dasmeiste Geld oder Macht zu haben. Als Brettspiel vielleicht nochtauglich, so hat es im realen Leben eben keine spielerischeKomponente, sondern ist einfach nur das Prinzip „Der Stärkereüberlebt“.

Meistens ohne Sinn, weil man nur einebestimmte Menge von Geld ausgeben kann. Aber alleinigesPflichtgefühl kann heute eben auch krank machen. Nichtbeachtung von G r e n z e n. Undso gibt es gerade deshalb so viele Burning Outs, weil Dinge auch zuwichtig genommen werden. Ich finde das zwar verständlich, aberPflichtbewusstsein wird heute vielmals ausgenutzt. Auch hier ist alsoabzuwägen, um einer Gesamtverantwortung gerecht zu werden.

Es gibt ja Menschen, die sagen, derSinn des Lebens besteht in der Liebe. Und die Liebe hat natürlichauch eine spielerische Komponente. Das ist jetzt auf dieKommunikation bezogen und nicht auf andere Dinge. Grins.

Fehlende Leichtigkeit erzeugt nämlichauch Langeweile und tötet Gefühle. Alles in fixe Regeln zu gießentörnt ab. Ein Lachen ergibt sich durch spielerische Momente.

Aber wir sprechen ja hierGrundsätzliches an und ich setze für mich nur lediglich einenGegenpunkt und sage „Das Leben ist a u c h ein Spiel. Letztendlichist die Abstimmung in einem selber wichtig. Die Grenzen, die man auchimmer wieder ausloten sollte. Die machen es nämlich aus.

Und wenn die Grenzen nicht ausgelotetwerden, kann das „Spielerische“ auch fatal wirken. Die Grenze oder das Einbinden vonspielerischem Trieb, Verantwortungsgefühl, Risikodenken, Nachdenkenetc. in sich selber spielt eine Rolle..

Gerade um das „Gemisch“ zu finden,das man mit sich in einem beständigem Einklang ist und das erreicht,was man „Authentizität“ nennt.

Ist der Sinn des Lebens nicht auch dieSuche nach den „Spielregeln“? Und zwar nach den Spielregeln, diefür einen selber gelten und mit denen man dann zufrieden sein kann?Eben um dann auch ein gewisses inneres „Glück“ zu finden. Alsoich könnte mich dazu hinreißen lassen, das Wort „Spiel“ durchKreativität zu ersetzen. Das Wort wäre eindeutiger belegt. DasLeben als kreativen Prozess zu sehen, damit man auch mit nicht soschönen Momenten im Leben nicht perfekt, aber besser umgehen kann.

Hat Spaß gemacht darübernachzudenken, jetzt muss ich mich „spielerisch“ leiderHaushaltstätigkeiten zuwenden. Aber ich werde nicht das Jonglierenmit Tellern beginnen.

Zusatz:
Das spielerische Element findet sichunter anderem im Tanz, Liebe, Kunst, und auch dem Lachen wieder.
 
«Zu schön für unsere Ohren und gewaltig viel Noten, lieber Mozart.» Dieser oft kolportierte Ausspruch Josephs II., nach der Aufführung der Oper: «Entführung aus dem Serail» dürfte kaum als Kritik, sondern als nach Worten suchende Reaktion auf die bestürzende Überfülle der neuen Eindrücke gemeint gewesen sein: ein Qualitätsurteil, das sich mit einem quantitativen Argument behelfen muss. Andererseits auch ein dilettantischer Versuch, Mozarts Werk zu bewerten oder gar eine Kritik daran zu üben. Mozart konnte es daher auch witzig kontern, ohne die Etikette zu verletzen: «Grad so viel Noten, Eure Majestät, als nötig sind.» Doch ist gerade diese Auskunft vertrackt: Wir wissen, mit dem Diktum Gustav Mahlers, dass das Schönste der Musik «nicht in den Noten» steht. Daraus erwächst das Problem der Interpretation. –
Es geht hier um den Gesamteindruck eines Kunstwerks, einer kognitiven Überzeugung oder wissenschaftlichen Arbeit - oder nur um eine Meinungsbildung, die zu einem Diskurs führen sollte.

Im menschlichen Miteinander sind es die Worte, unvermeidbar in jeder Kommunikation, im netten Gespräch, Meinungs- oder Informationsaustausch, Diskussion, in der Streitkultur und verbalen Auseinandersetzungen. Im schlimmsten Fall kann es sogar mal zum Diskurs kommen. (eher ein Ausnahmefall)
Das wirklich Interessante und entscheidet, sind nicht nur die vorgetragenen Worte, sondern oft viel mehr die Gedanken und das, was nicht ausgesprochen wird. Nur mit der Hilfe der Dialektik, dem "Sokratischen Dialog" so als Grundlage, oder sogar als Voraussetzung und immer auch mit dem Verständnis und der notwendigen Rücksicht für anders Denkende, mit ihren Empfindungen, Überzeugungen, die geistigen Fähigkeiten und oft ihr fehlendes Verständnis, führen sie zu Missverständnissen oder zur Verfehlung des eigentlichen Themas. Da braucht man Geduld, Einfühlungsvermögen und Fragen müssen gestellt werden.
Sehr oft werden im Verlauf einer Diskussion, die Argumente, die Meinung und Überzeugung, ja sogar die Erfahrungen und das Wissen, des Gesprächspartners (bewusst oder unbewusst) benutzt, weil man sich deren Wert nicht verschliessen kann. Der eigene zuvor sicher vorgetragene Standpunkt wird nicht oder nur noch teilweise vertreten, abgewandelt, mit einer veränderten Argumentation neu definiert, oder aufgrund der neuen Erkenntnisse einfach fallen gelassen. Entscheident ist hierbei nicht, dass die eigene Meinung nicht mehr wie zuvor vertreten wird, sondern dass der Mensch seine Meinungsänderung sich nicht eingesteht und auch keine Erklärung dazu abgibt. Er verhält sich dann wie das Grashalm im Wind! Hin- und herschwankend, je nachdem woher die überzeugenderen Argumente kommen. Da hört man plötzlich seine eigene Überzeugungaus dem Munde des Gegenübers. - Sinnvoller wäre es, selbst den Meinungs- Sinneswandel zu begründen und eventuell auf den Urheber zu verweisen, der ja auch garnicht anwesend sein muss. Es stärkt das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, die Urteilskraft und das Urteilsvermögen! - Ich kann mich sehr schnell von meiner Meinung distanzieren, wenn ich Widersprüche erkenne oder eine andere Meinung für mich überzeugender und nachvollziehbarer, also verständlicher ist! Immer auf der Suche nach der Wahrheit – wäre sonst nur eine Heuchelei! Aber der ursächlichen Information oder Motivation bleibe ich mir bewusst. Ansonsten käme mir ein sehr unangenehmer Vergleich mit dem “von Guttenberg-Syndrom“ in den Sinn und mein Gewissen meldet sich mit Erfolg.
Der Sinn des ganzen Lebens auf der Erde, im Universum, ist von vielen unterschiedlichen Entwicklungen, Beziehungen, Ab-hängigkeiten, Ereignissen, energetischen Kräften und Wirkungen abhängig. Für jede Lebensform müssen die Grundlagen und Voraussetzungen gegeben sein, darauf folgt und baut die Evolution auf!
Für das Leben jedes einzelnen Menschen eröffnet sich eine Vielfalt von unterschiedlichen Möglichkeiten um ihm hiermit seinem Leben einen individuellen Sinn zu geben.
Grundsätzlich gibt es keine Formel, keine Vorgaben oder Regeln. „Jeder ist seines Glückes Schmied“ und „Jeder kann nach seiner Facon glücklich werden“ – Sich frei entscheiden – selbst wählen – das Beste daraus machen – den richtigen Weg wählen – sich nicht benutzen, nicht ausnutzen, sich nicht manipulieren lassen, sich nicht beeinflussen lassen oder sich nicht abhängig machen! Jeder hat seine eigene Meinung, seine Überzeugungen, seine Ansprüche, Forderungen und Bedürfnisse, seine Rechte und seine Freiheit – die er jederzeit vertreten oder einfordern kann. Jeder Mensch ist vor dem Gesetz und vor Gott gleich. Für jeden gelten die Menschenrechte und die Menschenwürde. Es ist wie im Märchen! Es war einmal, da gab es auf der Erde Menschen . . . !
Das individuelle Leben eines Menschen und so auch der Sinn seines Lebens, hat sehr wenig mit diesen schönen theoretischen Vorgaben zu tun! –Die Masse Mensch ist nicht frei in ihren Entscheidungen, sie wird manipuliert, beeinflusst, benutzt, gequält, missbraucht, gefoltert oder sogar wegen ihres Glaubens oder Rasse, wegen einer anderen Lebensweise oder politischer Gesinnung, getötet. Seines Glückes Schmied ist nur Heuchelei! Frei entscheiden, selbst wählen, eigene Entscheidungen treffen, seine Meinung vertreten ? – Alles nur Wunschdenken! Die Masse Mensch weiss ja noch nicht einmal was für sie Freiheit bedeutet, sie können nicht frei wählen, weil sie es nicht gelernt haben. Sie können nicht ihre Meinung sagen, weil sie keine unterschiedlichen Meinungen und die dazu gehörigen Argumente kennen. Selbst eine Entscheidung treffen, heisst doch sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten vorher bewusst zu sein und auch für die Voraussetzungen für die Verwirkli-chung nach einer Entscheidung sorgen zu können. Was heisst Freiheit, Meinungsbildung, Überzeugung, Lebensqualität, Selbstbewusstsein, Glück, oder welcher Gott ist für alle Menschen der Richtige. Wer kann über sein Leben frei entscheiden? Wer kann tun und lassen, wie es ihm gefällt? (die Frage habe ich auch schon gestellt)
Es fehlen oft nicht nur die geistigen Fähigkeiten, wie auch Erziehung und Bildung, sondern auch die von der Religion oder Tradition unabhängige Voraussetzung, für eine freie, menschliche Entscheidungsfindung und nicht zuletzt auch die finanzielle Grundlage. Sogar die lebensnotwendige Versorgung, wie Essen und Trinken, ist bei der Masse Mensch nicht vorhanden. Auch hier in Europa, sogar in Deutschland, sind die Menschen oft nicht fähig den eigenen Sinn ihres Lebens zu definieren, zu erkennen, zu verstehen, zu kritisieren um diesen dann auch neu zu gestalten. Die Belastung des alltäglichen Ablaufs, mit all seinen Problemen, Aufgabenstellungen, Enttäuschungen, Stress, Hektik und Zwängen, lässt dem Einzelnen nicht genügend Freiraum, Entspannung oder Übersicht. Es fehlt ihm die eigene Erkenntnis, Einsicht und die Motivation, an seinem Leben und so an dem Sinn etwas verändern zu wollen und zu können.
Aufgrund der unterschiedlichen Begriffsbestimmungen für den “Sinn des Lebens“, sind auch die Meinungen oder Überzeugun-gen manchmal unpassend oder in der Argumentation und Bewertung unangemessen.
Da müsste der Mensch zuerst bereit sein, sich auf eine mehrheitliche Begriffsbestimmung festlegen zu wollen. Dann erst weiss eventuell jeder wovon die Rede ist! Damit fängt aber bei jeder Diskussion das eigentliche Problem des Menschen an. Jeder vertritt mehr oder weniger seine Meinung, mit oder ohne verständliche und passende Argumente und so auch seine Wahrheit.
Die Mehrheit der Menschen sind sich selbst, ihres eigenen Seins und auch ihres Daseins nicht bewusst, sie verstehen sich selbst nicht!
Es sind fast immer zu viele Worte, hinter denen sich eine Meinung, Überzeugung, ein Irrtum oder eine falsche Erkenntnis verbirgt. Mein Eindruck ist, dass die Menschen gern und oft auch viel reden, doch sie wollen sich nicht verständlich machen, sie wollen den anderen gar nicht verstehen und was viel schlimmer ist: Sie sind oft von ihrem eigenen Vortrag selbst nicht überzeugt – haben also nichts zu sagen! Es würden sonst viele Fragen gestellt und auch Zugeständnisse gemacht, oder der eine oder andere würde auch mal zu einer Einsicht kommen.
Gutes Beispiel ist der Inhalt von "mikenull" : . . . künstlerische Erklärungen– das Leben ist langweilig und sinnlos!
(da wiederhole ich gern den Hinweis auf Sokrates: Ich weiss, dass ich nichts weiss! )
Doch wer will das schon wissen und wer versteht den Sinn? (hinter den Worten)
Vieles ein Zeichen von menschlicher Schwäche!

Wieder nur ein grauer Sonntag!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wozu braucht das Leben einen Sinn?
Manche Menschen suchen nach dem Sinn, um ihre innere Leere auszufüllen, aber ist das nicht einfach nur ein Zeichen ihrer Depression ?

Ich verstehe die Motivation nicht, nach einem Sinn zu suchen.
Ich gestalte mein Leben für mich lebenswert, bis zu meinem Tod, Sinn muss es nicht machen.
 
Wozu braucht das Leben einen Sinn?
Manche Menschen suchen nach dem Sinn, um ihre innere Leere auszufüllen, aber ist das nicht einfach nur ein Zeichen ihrer Depression ?

Ja, das kann durchaus so sein. Aber was ist falsch daran, diesem Zustand entfliehen zu wollen und so Aufgaben für sich zu finden? Das muss auch gar nichts hochtrabendes sein. Gartenarbeit kann es auch schon sein 😉

Ich verstehe die Motivation nicht, nach einem Sinn zu suchen.
Ich gestalte mein Leben für mich lebenswert, bis zu meinem Tod, Sinn muss es nicht machen.
😉 Wenn du dein Leben für dich lebenswert gestaltest, gibst du deinem Leben DEINEN Sinn.
Und genau das ist der Punkt um den es geht. Kein universeller Sinn, sondern ein individueller Sinn!
 

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