Hallo guten Tag!
ich glaube, das ist ein sehr wichtiger Punkt. Sich selbst und die eigene Meinung gar nicht so wichtig zu nehmen und eben stets aufs Neue auch dazulernen zu können, weil ich gar nicht erst dogmatisch eingestellt bin. Zu wissen, dass es keine Endgültigkeit beim Wissen gibt, dass es ja allein das Lernen und der Austausch ist, was schon motivierend genug sein kann.
Ich glaube Nietsche hatte ja mal gesagt, dass wenn es wirklich einen nachweisbaren und generalisierbaren Sinn im Leben für alle Menschen gäbe, dann hätten die Menschen es auch schon längst herausfinden müssen, so lange machen sie sich das betreffend schon Gedanken darüber.
Kant wiederum hatte mit seiner Philosophie ja mit für die damalige Aufklärung gesorgt, weil er als erster plausibel begründen konnte, dass jeder menschliche Standpunkt unbedingt subjektiv aus der Rolle seines Betrachters sein muss. Was für eine Kränkung war das wohl damals für die absolutistischen Herrscher. 🙄
Mir gefällt vor allem der Ausspruch des Physikers Herbert Pietschmann: "Das Leben hat keinen Sinn, weil es bereits Sinn ist".
Viele Grüße
Traumatisierter
Hallo Traumatisierter!
Schön geschrieben :daumen: