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Sinn des Lebens

Hallo guten Tag!

ich glaube, das ist ein sehr wichtiger Punkt. Sich selbst und die eigene Meinung gar nicht so wichtig zu nehmen und eben stets aufs Neue auch dazulernen zu können, weil ich gar nicht erst dogmatisch eingestellt bin. Zu wissen, dass es keine Endgültigkeit beim Wissen gibt, dass es ja allein das Lernen und der Austausch ist, was schon motivierend genug sein kann.

Ich glaube Nietsche hatte ja mal gesagt, dass wenn es wirklich einen nachweisbaren und generalisierbaren Sinn im Leben für alle Menschen gäbe, dann hätten die Menschen es auch schon längst herausfinden müssen, so lange machen sie sich das betreffend schon Gedanken darüber.

Kant wiederum hatte mit seiner Philosophie ja mit für die damalige Aufklärung gesorgt, weil er als erster plausibel begründen konnte, dass jeder menschliche Standpunkt unbedingt subjektiv aus der Rolle seines Betrachters sein muss. Was für eine Kränkung war das wohl damals für die absolutistischen Herrscher. 🙄

Mir gefällt vor allem der Ausspruch des Physikers Herbert Pietschmann: "Das Leben hat keinen Sinn, weil es bereits Sinn ist".

Viele Grüße
Traumatisierter

Hallo Traumatisierter!

Schön geschrieben :daumen:
 
Wie viele flüchten sich in Alkohol- oder Drogenmissbrauch? Üben in jeder Form Gewalt auf andere aus? Es gibt viele verschiedene Arten zu 'flüchten', und die wenigsten sind auf Dauer für die Mitmenschen erträglicher als ein Suizid.

Hallo Shubunkin,

könnte es sein, dass der Verweis auf Andere nichts weiter als eine Ausflucht ist? Wieviele von denen unterwerfen sich trotzdem einer Behandlung? Diese Menschen haben aufgehört mit dem Finger auf andere zu zeigen und den Finger auf sich selbst umgedreht.

Was tut ein Vater der sich betrinkt um seine Probleme beiseite zu schieben, und seine Kinder oder seine Frau verprügelt, über Jahre? Was tut er seinen Kindern/seiner Frau damit? Eine bessere Lösung als Suizid?
Sicher besteht dann im Gegensatz zum Suizid immer eine relative Chance zur Änderung. Aber findet diese statt? Wie viele schaffen den Weg aus dem Sumpf? Und wie viele nicht? Sind die 'Folgeschäden' (an Mitmenschen) noch Verhältnismäßig? Ist das letzten Endes vertretbarer? Frag einmal jene die gelitten haben unter extremer psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt was sie sich selbst und/oder den Tätern wünschen...

Auch hier verweist du auf andere. Weißt du wieviele die relative Chance (welche sehr groß ist) nutzen? Ob diese Änderung stattfindet, hängt von den Personen ab. Wer es alleine nicht schafft, was in Anbetracht der Größe persönlicher Probleme gut sein kann, braucht sich nicht zu schämen, sondern sollte sich um Hilfe umsehen. Das ist wirklich absolut keine Schande!
Das es wirklich schlimme Dinge gibt, ist unbestritten. Das es eine reale Chance, keine Relative, gibt, ist ebenso unbestritten. Und die Chance Hilfe zu bekommen ist umso größer, je eher man bereit ist selbst um Hilfe zu rufen.

Ich müsste das noch weiter ausführen, stelle aber gerade fest das ich keine Lust mehr habe Menschen eine Realität zu erklären die für viele existiert, aber von Außenstehenden niemals verstanden wird, vermutlich nicht verstanden werden kann.

Das du keine weitere Lust dazu hast, ist sehr verständlich. Es ist auch nicht zielführend, wenn du dich nur mit der Vergangenheit (die ist vorbei und kann nicht geändert werden) oder dem Istzustand beschäftigst. Denke daran, Heute ist morgen schon Vergangenheit. Also hast du jeden Tag die Möglichkeit dein Leben anders zu schreiben. Sieh dir Beispiele an von Menschen die es geschafft haben, aus einer ganz schlechten Situation herauszukommen. Manche haben danach ein ganz besonderes Leben geführt, manche sind berühmt geworden.

Du erinnerst dich an das Beispiel mit dem Fokus (Scheinwerfer)? Mit der Energie, die du für Erklärungen das etwas einfach schlecht ist, aufbringst, kannst du deinen Fokus auch auf Lösungswege richten. Wer immer tut, was er immer getan hat, wird immer bekommen, was er schon immer bekommen hat (ne, ist nicht von mir, ist auch nur abgekupfert, aber trotzdem voller power 😉).
Steck deine Energie in die Frage was du tun kannst. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten. Sich auf eine destruktive festzulegen, ohne andere Wege überhaupt in betracht zu ziehen, halte ich persönlich für unklug. Kommst du alleine nicht weiter, geh zu einem guten Therapeuten. Geh zu einer Selbsthilfegruppe.
Suchst du eine konstruktive Lösung, dann kommt auch die Lust einen Weg zu finden.

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt (ne auch nicht von mir ... siehe oben in Klammern).
Ein kleiner Hinweis noch auf die Zitate in meiner Signatur. Lass dir die mal auf der Zunge zergehen. Hier ist jeder offene Gedanke dazu Gold wert!
 
Hallo egal0815!

Unerträglich in dem Sinn,
das es nur noch seelische Schmerzen gibt
oder noch schlimmer, diese innere Leere, Gefühlslosigkeit
eigentlich schon innerlich Tot.

Ich gehe zum Therapeuten aber wenn es nichts bringen sollte
und sich an der Situation nichts ändert, werde ich diese keine 30, 40 oder 50 Jahre mitmachen.
Dann ist es mein Recht, welches ich mir dann auch nehmen werde, mein Leben
vorzeitig zu beenden.

Der Wunsch ist jetzt schon sehr stark.
Und ich bin zwar depressiv aber nicht unzurechnungsfähig.
bin mir der folgen, Konsequenzen und der Endgültigkeit dieses Schrittes
voll bewußt.

Gibst du dem Therapeuten eine ehrliche Chance? Oder gehst du strikt davon aus, dass der Therapeut scheitern wird?
Ich weiß das dein Leiden schwierig ist. Aber suche nach einem Therapeuten, bei dem du auch ein wirklich gutes Gefühl hast. Nicht jeder Therapeut passt zu jedem Patienten! Es ist also immer einen weiteren Versuch wert, solange man dies nicht zur Ausrede dafür macht, dass ohnehin alle versagen werden.

Nur weil es mich interessiert, hast du auch an deiner Ernährung etwas geändert? Vorallem moderne Lebensmittel und Junkfood bergen ein nicht unerhebliches Risiko in sich, dass Körper und Geist geschwächt, wenn nicht sogar langsam zerstört (im weitesten Sinne) werden.
Gerade die sogenannten Zivilisationskrankheiten sind oft auf die moderne Ernährung zurück zu führen.
Dein Recht dir das eigene Leben zu nehmen, ob es dieses nun gibt oder nicht, kann dir niemand absprechen. Und darum, jemandem etwas abzusprechen, geht es hier auch gar nicht. Es geht um mögliche Alternativen. Die gibt es auch in der Medizin 😉
 
Hallo egal0815!




Dein Recht dir das eigene Leben zu nehmen, ob es dieses nun gibt oder nicht, kann dir niemand absprechen. Und darum, jemandem etwas abzusprechen, geht es hier auch gar nicht. Es geht um mögliche Alternativen. Die gibt es auch in der Medizin 😉

Inzwischen gibts (glaub ich) sogar das Menschenrecht auf Suizid.
Na ja Ernährung, ich esse halt weniger Zucker, das war immer mein Anti-Stress- Mittel mit unangenehmen Folgen😉

Bei der Therapie war ich erst 2 mal, wird sich zeigen, obs was bringt.
Nur nachdem ich meine Gedanken nur angedeutet habe, wollte sie mich am liebsten
gleich in die Klinik schicken also weiss ich nicht ob man diese dort offen zum Thema
machen kann.
Ne Chance hat sie sicher.
Und was das Therapeuten-Hopping angeht.
Es sind wartezeiten von bis zu 12 Monaten normal,
heißt, kommste mit einem nicht klar, mußt du u.U.
ein Jahr lang warten um einen neuen ausprobieren zu können.🙁
 
Ein fröhlisches Hallo, mit dem Blick auf egal0815 gerichtet,

Du siehst natürlich keinen Sinn, in Deinem Leben. Ich hatte ja bis vor ca. 9 Jahren keinen blassen Schimmer von einer Depression! Darf ich Dir mal meine Geschichte erzählen:

Ich sollte einen stark depressiven, älteren Herrn ehrenamtlich betreuen und hatte von Anfang an den einzigen Wunsch ihn von dieser psychischen Belastung zu befreien. Unsere Gruppenleitung und auch kompetente Mitmenschen oder Ärzte haben mir keine Hoffnung gemacht. – Ich würde zu hohe Ansprüche stellen! - Der alte Herr hat sich auf meine Betreuung ausnahmsweise eingelassen (ansonsten hatte er keine Freunde und keine Familie, lehnte auch jegliche Hilfe ab) und ich habe in ganz kurzer Zeit meinen Besuch, von 1-2 x monatlich, auf 5 x in der Woche mit ihm vereinbart. Manchmal waren es nur 15 Minuten, dann hat er mich wieder verabschiedet, aber es kamen immer öfter 3 – 4 Stunden zusammen in denen wir nicht mehr nur über das Essen oder das Wetter, sondern auch über aktuelle, politische oder wirtschaftliche Fragen sprachen. An einem Arztbesuch war er so wie an Medikamenten nicht interessiert. Von Montag bis Freitag war ich bei ihm. Habe ihm ständig neue Angebote für die Freizeitgestaltung gemacht, die er aber alle abgelehnt hat. „Wissen Sie wie ich mich den ganzen Tag über fühle – so als wenn ich mit einer zentnerschweren Last auf dem Rücken herumlaufe“! – Nach etwa 6 Jahren gab es schon zunehmend lockere Unterhaltungen, in denen er lachte, scherzte, Fragen stellte und auch immer mehr über mich und mein Leben etwas wissen wollte. Ein halbes Jahr später war er aus seiner Depression raus, völlig frei in seinen Entscheidungen und in seiner Lebensführung und Freizeitgestaltung. Er fuhr wieder mit seinem Fahrrad, ging allein Einkaufen, - das Handy und den PC, die ich ihm vorher immer wieder empfohlen hatte, kaufte er sich in den ersten Tagen.
- Mein Wunsch ging in Erfüllung! Heute hat er diese Jahre schon fast vergessen.
Eine Ferndiagnose bringt nichts! Die erste Frage ist: Seit wann gibt es dieses Problem, welche Ursachen liegen bei Dir vor? Wohnst Du allein? Hast Du Freunde oder eine Familie, die sich um Dich bemühen? Wie planst, wie gestaltest Du den Tag? Gibt es etwas was Dir Freude macht? Bist Du gut versorgt? Wirst Du von einem Facharzt behandelt. Nimmst Du Medikamente?
Jeden Morgen solltest Du Dir für den Tag etwas vornehmen und es auch durchführen. Am Abend denkst Du dann darüber nach, was gut und was nicht so gut gelaufen ist. Versuche die unterschiedlichen Möglichkeiten oder Ereignisse zu beurteilen und auch die Gründe, weshalb Dir etwas missfällt oder auch ein wenig angenehmer ist!
Jeder Mensch, auch Du, verändert sich immer und ohne Stillstand, so lange er lebt.
Wenn Du Suizidgedanken hast, dann ist es allein Deine für Dich empfundene Ausweglosigkeit, Mutlosigkeit und der nicht vorhandene Antrieb. Was Dir fehlt ist die Motivation und die Freude an eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen. Du könntest auch Forderungen an Dich stellen und dann diese Aufgabe versuchen zu realisieren!
Geh’ jeden Tag in die Natur, egal bei welchem Wetter und versuche ein Teil von ihr zu sein!
Ich würde mich freuen wenn Du einige Fragen beantworten könntest!

Meine besten Wünsche und Gruss!
 
Eine Ferndiagnose bringt nichts! Die erste Frage ist: Seit wann gibt es dieses Problem,



Wahrscheinlich schon immer, ich kann mich zumindest nicht erinnern,
das es mal anders war, halt nur mal stärker und mal schwächer ausgeprägt.

welche Ursachen liegen bei Dir vor?

Keine Ahnung, meine Vergangeheit dürfte einen großen Anteil habe
Gewalt und missachtung im Elternhaus.
Mobbing in der Schule 10 Jahre lang.
Kontaktprobleme und schwierigkeiten jemandem überhaupt zu vertrauen.
Somit eine Einsamkeit und Ausgeschlossen sein aus allem.

Wohnst Du allein?

Nein, meine Kinder wohnen bei mir.
Mein einziger "Halt" und der einzige Grund, weswegen ich
überhaupt noch existiere.

Hast Du Freunde oder eine Familie, die sich um Dich bemühen?

Ich bin unfähig, Freundschaften aufzubauen.
Meine Familie ?
Nee, da war ich schon immer der Aussenseiter,
das schwarze Schaf halt, über meine Probleme wird sich lustig gemacht, genauso über meine Ansicht zur Gewaltfreien Erziehung.
Ein weiterer Grund, weshalb meine Kinder nicht
alleine zu meinen Eltern oder Geschwistern dürfen.
Als meine Mutter von meinem Suizidversuch im KH erfuhr, kam nur:
Reiß dich halt mal zusammen, von dem vor
16 Jahren will sie ja gar nichts wissen, den hab ich ihrer Meinung nach ja nur
erfunden, genau wie die sexuelle Belästigung von gewissen Leuten.
Sie glaubte anderen mehr, bei Jugendlichen (ich war ca. 12) ach, die wollen ja nur spielen.
Als ich 16 war der Busfahrer ach, der ist so nett, der macht soetwas nicht:mad:
der liebt dich halt wie seine Tochter.
Nur wüßte ich nicht, das es normal ist, seiner Tochter an die Brust zu fassen.

Ansonsten wird auch heute noch alles ignoriert.
Ich weiß gar nicht wiso ich den Kontakt überhaupt noch suche.


Wie planst, wie gestaltest Du den Tag?


Nun sind die Kinder aus den Ferien zurück also der normale Tagesablauf,
erst recht, da nächste Woche die Schule wieder losgeht.
Das bekomme ich auch noch hin, muß ja auch, nur muß ich mich eben zu jedem Schritt zwingen.

Gibt es etwas was Dir Freude macht?

Z.Z. nicht
In besseren Phasen Puzzel ich gerne, leckt auch von schlechten Gedanken ab, eben
nur nicht mehr, wenn sie so extrem und übermächtig werden.


Bist Du gut versorgt? Wirst Du von einem Facharzt behandelt. Nimmst Du Medikamente?

Ein Antidepressivum nehm ich wieder.
Und ne Therapie, die aber erst seit 3 Wochen.

Also mein Fazit:
Mein leben ist seit über 30 Jahren bescheiden.
und ich bin so kaputt, das es wohl nie besser wird.
 
Hi "egal0815", der Name ist schon ein Hnweis,

Vielen Dank für die Antworten und für Deine Offenheit!
Da Du Dich nicht erinnerst, muss alles schon im Kindesalter seine Ursache haben.
Gewalt und Missachtung in der Familie erweckt oder verursacht den Hilferuf des Kindes nach Aufmerksamkeit, Liebe und das Bedürfnis nach Schutz. Darin liegt meiner Meinung nach die Ursache.
In der weiteren Entwicklung hast Du Dich immer aus allem herausgehalten, so als ein Selbstschutz. Da wurde von Dir eine Wand aufgebaut, mit der Du Dich vor unangenehmen Erfahrungen oder verbalen Angriffen, wie auch das Mobbing schützen musstest.
Dadurch wirst Du ein Einzelgänger, isoliert, ausgeschlossen und einsam. – Damit ist der Kreis eigentlich schon geschlossen. Keine Chance für ein Kind da selbst wieder heraus zu kommen.
Du ziehst Dich zurück, beobachtest nur noch Dein Umfeld, eventuell beginnst Du es zu bewerten, zu be- oder zu verurteilen. Das führt schon zur Depression. Es hätte auch einen anderen Weg, oder eine andere Entwicklung nehmen können. Dann hättest Du damit begonnen Dich mit den anderen Kindern, mit ihren Familien und ihren so liebevollen Umgang der Eltern verglichen, dazu Fragen gestellt und nach Antworten gesucht. Hierdurch versucht ein Kind eine Erklärung für sein Umfeld und so auch für sein Dasein zu finden!
- Doch nun hatte sich alles gegen Dich gerichtet. Trotzdem hast Du später einen Partner gefunden, einen Mann dem Du Dein Vertrauen geschenkt hast, eine Familie gründen wolltest, um endlich die Familie zu empfinden, die Du nie so kennen gelernt hast.
- Ich denke, dass Du auch da enttäuscht wurdest. Es sind Dir nur die Kinder geblieben.
- Für Deine “Familie“, elterlicher Seits, bist Du ein schwarzes Schaf, ein Aussenseiter, gehörst also gar nicht dazu und kannst diese eigentlich abhaken, wenn Du es nicht schon getan hast. Von ihr kannst Du nichts erwarten. Kein Verständnis, keine Hilfe!
Nun auch noch die sexuellen Belästigungen und Übergriffe! Da ist dann das Vertrauen und der Glaube an eine Gerechtigkeit völlig im Eimer, wenn Du auch darin keine Hilfe gefunden hast oder findest. Du warst also bis zu Deinem 16. Lebensjahr immer ein Mittel zum Zweck anderer.
Weshalb Du noch immer den Kontakt suchst, - weil Du noch immer denkst, Du wärst an dem ganzen selbst schuld, oder hättest einen großen Anteil daran. Versuchst nach wie vor sogar etwas Gutes zu tun, bietest Hilfe an, wenn Du fühlst dass Du eventuell gebraucht wirst. Dann lässt Du Dich auch wieder nur benutzen. Du wirst vielleicht erst ernst genommen, wenn Du konsequent jeden Kontakt abbrichst. Aber es ist ein Leidensweg für Dich! Wenn sich Deine Kinder bei Deinen Eltern (Geschwistern?) wohl fühlen, kommt das so nicht in Frage. Da musst Du ja auf sie Rücksicht nehmen. Es würde dann nur ein ewiges Abwägen in Frage kommen.
Machst Du irgendwas nur für Dich, wobei Du Freude empfindest? Wenn nicht, dann beginne mal gleich damit. Es gibt doch so viele Möglichkeiten, für die Zeit wo die Kinder in der Schule(?) sind. – Puzzeln, eine gute Sache – aber eigentlich nichts für Dich, weil Du Dich damit allein beschäftigst – wie immer! Für mich heisst puzzeln, das ich für jeden Menschen in meinem Umfeld ein Puzzel beginne, begonnen habe und jeden Tag mit neuen Info’s weiter vervollständige. Im Kopf, je nachdem wie wichtig mir der Mensch ist, umso größer und detailierter wird es. Aber es wird nie fertig, weil immer neue Erfahrungen, Veränderungen, oder neue Erkenntnisse und Eigenarten des Menschen dazu kommen. Da müssen Teile wieder entnommen werden, an eine andere Stelle verschoben oder durch ein andres Teil ersetzt werden und es kommen neue Teile hinzu! Immer spannend, unterhaltsam und nie langweilig. Da kommt man auch ins Staunen und ist oft überrascht!
Der Vorteil ist, ich behalte die Übersicht, erwarte von meinen Mitmenschen nie etwas, kann also auch nicht enttäuscht sein. (enttäuscht werden sowieso nicht) Meine Urteilskraft und mein Urteilsvermögen, so wie auch meine Menschenkenntnisse oder meine Meinung stelle ich selbst in Frage, zweifel selbst an meinen Überzeugungen, bleibe stets neugierig, staune über die vielen Informationen und neue Erkenntnisse, suche immer nach der Wahrheit und bin sicher auf dem richtigen Weg zum “Sich-Selbst“ bewusst zu sein. Ich empfinde ein starkes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.
Du hast noch viel zu tun, den Sinn Deines Lebens, hast Du noch nicht gefunden. Also mach Dich auf den Weg. Mit kleinen Schritten, kommst Du an Dein Ziel! Die Motivation sind allein Deine Kinder, die Dich brauchen. Natürlich auch Freundschaft und Liebe. Aber sie sind ein Teil des Glücks und nur mit diesen kleinen Schritten zu verwirklichen. Wenn Du auch Deine Misserfolge, Deine Unangenehmen und menschenunwürdigen Erlebnisse als ein Teil Deines Lebens akzeptierst, wenn Du für die schlechten Charaktereigenschaften Deiner Mitmenschen anfängst Verständnis zu haben und Dir keine Schuldgefühle für irgendwelche Ereignisse einredest, sondern versuchst Dir für alles eine realistische Sichtweise zu erarbeiten,
(ich weiss, ist zum Anfang eine Menge auf einmal) – aber eben immer mit kleine Schritte – dann findest Du den Sinn Deines Lebens und auch Dein Glück!
Habe Vertrauen und glaube mir!

Meine besten Wünsche, für Dich und Deine Kinder!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi "egal0815", der Name ist schon ein Hnweis,

Dir keine Schuldgefühle für irgendwelche Ereignisse einredest, sondern versuchst Dir für alles eine realistische Sichtweise zu erarbeiten,

Mir viel kein besserer Name ein.😉

Das ich Schuld bin, habe ich mein ganzes Leben vermittelt
bekommen.
Erst letztes Jahr sagte meine Mutter noch, das ich von uns
(wir waren 3 Kinder) am meisten schläge bekommen habe, mit dem Nachsatz:
Das hast du ja auch verdint. 🙁
Und sie hat meine Tochter geschlagen, deshalb auch der Streit.
Daraufhin hatte ich ein halbes Jahr keinen Kontakt.

Genauso, wenn ich von der Schule kam und sagte, das ich beschimpft, geschlagen, bespuckt oder mit Müll beschmissen wurde,
dann kam:

Du bist selbst Schuld

Sei halt nicht so empfindlich

Wehr dich halt nicht, dann wirds den irgendwann zu langweilig
(hats nur noch schlimmer gemacht)


Dann hat sie die Lehrerin drauf angesprochen, sie wollte
mir Helfen.
Nur hat meine Mutter sie zur Schnecke gemacht,
"diese möchtegernpsychologin, die ja eh keine Ahnung hat".
Damit prahlt sie noch heute.
Und wie immer, ich war Schuld, das sie gewagt hat
sie auch nur wegen dieser Sache anzusprechen.
Die Folgenden 5 Jahre haben dann auch die Lehrer nur noch weggeschaut, keiner hat
sich mehr getraut, sich einzumischen.



Mal abgesehen, das ich auch die Strafen für meine Schwestern
abbekommen habe.
Oder wenn sie nicht wußte, wers war, war ich halt Schuld und hab
die Strafe bekommen.
Ich dachte auch immer, das sie es wirklich nicht besser wußte
aber vor einigen Jahren hab ich durch meinen Ex erfahren,
das sie eben oft doch wußte, das ichs gar nicht war
aber scheinbar war es ok, mich dafür büßen zu lassen,
an einem muß man ja seine Laune Außlassen.:mad:

Manchmal glaube ich, das es ihr nicht passt, das ich kein Junge geworden bin.
Und ich war halt nicht die große und nicht die kleine
sondern nur irgendwas dazwischen, was eh nur gestört hat.

Und meine Mutter kann sich bis heute nicht erklären,
wiso wir alle drei unabhängig voneinander gesagt haben, das wir keine drei Kinder wollen. entweder zwei oder 4.

Alle drei, wollen keine 3 aber sie sieht darin keinen Anlass sich selbst zu fragen, warum.😕

Na ja, sie weiß bis heute nicht, das sie nochmal Oma wird.
 
Guten Morgen "egal0815",

Der Name entspricht Deinem inneren Zustand. Willst Du nun mal damit beginnen Deine Zukunft in Deine Hände zu nehmen? Es handelt sich hier um Dein Leben, um das Leben Deiner Kinder und um Eure Zukunft. Was scheren Dich die Schuldzuweisungen, die menschenunwürdigen Handlungsweisen, Meinungen, Überzeugungen, Bedürfnisse oder die Missetaten Deiner so lieben Mitmenschen? Mal ehrlich, glaubst Du, Du könntest daran was ändern? Du konntest und Du kannst erst recht heute nichts ändern! Warum willst Du Dich damit weiter quälen und Dich immer damit auch weiter belasten? - Sokrates: Unrecht tun ist schlimmer, als Unrecht erleiden!
Ich verstehe, beurteile oder bewerte fast alles auch so wie Du. Du warst immer der “Prügelknabe“, der die Schläge bekam, egal ob Du “schuld“ hattest, es einen Grund gab oder nicht! Da mussten bei Deiner Mutter schon Hassgefühle vorgelegen haben. Doch Schläge, die Brutalität egal aus welchem Grund, haben doch nichts mit dem Verhältnis von Eltern zu ihren Kindern zu tun. Auch nicht in allen anderen Beziehungen von Menschen unter- oder miteinander. Du hast nie Liebe, Verständnis oder Zuwendungen erfahren können, von Zärtlichkeiten ganz zu schweigen.
Es hilft Dir aber heute nicht mehr Dein Recht einzuklagen. Du wirst auch bei Deiner Mutter, oder bei Deinen Geschwistern kein Verständnis für das Unrecht finden, was Dir angetan wurde. Was hat eigentlich Dein Vater zu allem beigetragen? Hat er sich nicht für Dich eingesetzt – oder war er nicht anwesend?
Es kommt tatsächlich nur eine konsequente Trennung für Dich in Frage. Deine Kinder könnten Dir später auch Vorwürfe machen, weshalb Du nicht einen Schlussstrich gezogen hast. – Eine Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende! – Wobei ich das Schrecken am Ende eher als Befreiung von der Brutalität und Ungerechtigkeit Deiner Mutter empfinde.
Läufst Du immer noch Deiner Mutter bittend und leidend nach, um ihre (falsche) “Liebe“ doch noch zu erhaschen?
Ich bin schon davon überzeugt, dass sie ein Mensch ist, der überhaupt nicht fähig ist Liebe zu empfinden. Wie ich schon sagte, Sie wollte Dich nur benutzen, Du warst ihr von Anfang an nur im Wege - wie Du ja auch richtig erkannt hast! Schade ist, dass Deine Lehrerin Deine Mutter nicht beim Jugendamt angezeigt hat. Da wäre eventuell noch was zu retten gewesen!
Heute soll es Dir doch aber egal sein, was sie für Gründe hatte – von Launen würde ich da nicht reden – es ist Menschenverachtung und auch bei ihr gibt es da sicher auch Probleme in ihrer Entwicklung als Kind und Jugendliche. Das ist und darf aber keine Entschuldigung sein.
Suche nicht weiter nach den Gründen oder Erklärungen. Lass Dich auf kein Treffen mehr ein. Egal was auch passiert. Nur das wird Dein Selbstwertgefühl und Dein Selbstbewusstsein wieder stärken. Du hattest ein halbes Jahr keinen Kontakt zu Deiner "Mutter" weil sie Deine Tochter geschlagen hat ? - Mir völlig unverständlich, da geschieht Deinen Kindern das, was Du selbst als Kind erleben und erleiden musstest? Reicht Dir das alles immer noch nicht?
Sei mal ehrlich – hattest Du überhaupt jemals eine Mutter? – Nein, eine Mutter fühlt, empfindet, gibt und tut alles für ihre Kinder, für deren Wohlergehen und für ihre Zukunft. Sie sorgt sich, umsorgt ihre “Lieben“
und ist nur glücklich wenn die Kinder zufrieden und auch glücklich sind. Oder ? - Auch ein Sinn des Lebens !!!
Bleibt mir wieder nur auf Deine Antwort zu warten.
Bis dahin hier meine besten Wünsche und LG.
 
Zuletzt bearbeitet:

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