Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Single Haustiere strafbar

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Die Liste fand ich sehr aufschlußreich und meinen Dank dafür... aber ich finde es übertrieben daraus die von dir beschriebenen Effekte herauszulesen.

Mir geht es ja auch nicht darum, Vegetarismus zu verteufeln. Gott bewahre. Jeder soll so glücklich werden, wie er es für richtig hält. Ich kann bloss die merkwürdigen Argumente mit der "Natürlichkeit" und so weiter nicht mehr hören. Es ist eine Lebensart und auf ihre Weise genauso künstlich wie alle anderen auch. Ich wage sogar zu behaupten, dass die wenigsten sich wirklich ausgewogen ernähren - würde das im Speziellen für mich auch gar nicht in Anspruch nehmen wollen.

Es ist ja nicht nur die Liste. Ich beschäftige mich schon seit langer Zeit mit dem Thema Ernährung und alles was ich hier sage ist nicht nur auswendig gelernt. Bevor ich etwas annehme überprüfe ich zig mal, bis es schlüssig erscheint. Perfekt bin ich allerdings nicht.

"Natürlichkeit" ist -auch wenn das Wort aus den Ohren quillt- ein ganz wichtiges Thema. Man nehme nur mal die künstlichen Vitamine. Was wurde das angepreist und was haben die Leute das geschluckt und getrunken. Dumm gelaufen - denn künstliche Vitamine können mehr schaden als Nutzen (neuste wissenschaftliche Erkenntnisse). Man fand die sekundären Pflanzenstoffe über 40.000 an der Zahl und auch das wird nicht die endültige Erkenntnis sein.
Ascorbinsäure im Apfel ist halt was völlig anderes als Apfel aus Reagenzglas.

Heute mittag durfte ich selbst erleben, dass Mensch evtl. doch nicht für Fleisch - rohes Fleisch konzipiert ist. Unglaublich wie lange man aufm rohen Stück Rindfleisch rumkaun ohne zu einem wirklichen Ergebnis zu kommen. Ein Stück hab ich runtergeschluckt und ein weiteres ausgespuckt.....😉

Wir sind hier zwar total off topic, aber das muss ich noch loswerden. Es ist erwiesen, dass der Körper auf gekochte Nahrung mit einem Anstieg der weißen Blutkörperchen reagiert. D.h. gekochte Nahrung wird als körperfremd erkannt und der Körper wehrt sich.
Ich finde das ist eine Erkenntnis über die man länger nachdenken sollte.

Mal ernsthaft: gibts was besser schmeckendes als reife, süße Erdbeeren oder Honigmelone, oder Ananas, oder Kirschen.....*mmmmhh**sabber*
 
Das ist nicht übertragbar, Benjamin.
Und das sage ich dir bestimmt schon zum dritten oder vierten Mal.

Außerdem gleicht sich deine Argumentation immer mehr mit der des "intelligenten Designers", der christlichen Evangelikalen.
 
@Catherine: Naja, das mit dem Fleisch kommt immer darauf an. Erstens haben sich die Zähne im Laufe der zig Zehntausend Jahre daran angepasst, dass eben kein rohes Fleisch mehr gegessen wird. Und zweitens ist das Gebiss von Mensch zu Mensch unterschiedlich: ich kann ohne Probleme mit meinen Zähnen einen Kabelbinder durchbeissen (hatte getestet wie lange meine Ratten wohl bräuchten, den durchzunagen).
 
Wenn Du Kabelbinder durchbeissen kannst, könntest Du mal bei mir ab und zu Kabel durchbeißen. Da könnte ich meinen teuren Seitenschneider schonen.
 
Auf dem Niveau der Antwort diskutiere ich nicht. Vor allm nachdem du ziemlich alle Fakten, die ich dazu lieferte einfach überspringst.
Deine Behauptung stimmt halt nicht, Child of Storm.
Du hast ja Recht, dass bei vielen Jägern die Augen vorn am Schädel sitzen, um Beute fixieren zu können. Die Augen von uns Menschen sind aber nach vorne ausgerichtet, weil unsere frühen Vorfahren sich noch von Ast zu Ast geschwungen haben. Wer dabei nicht sehr gut räumlich sehen kann, der greift daneben und fällt runter.
Ich nenne dir dazu auch gerne eine Quelle:

"Stammesgeschichte des Menschen: Eine Einführung" von Winfried Henke, Springer Verlag, 1998.
Kapitel 3.1.2, Seiten 29 und 30:
(...) Primaten sind Sehtiere. Die herausragende Bedeutung des optischen Sehens wird sowohl anhand der Konstruktionsbesonderheiten es Auges als auch am Ausmaß der Repräsentation des optischen Sinnes am Gehirn deutlich. Bei den Primaten sind die Augen im allgemeinen nach vorn gerichtet. Aufgrund dieser Stellung sowie infolge einer Verringerung des Augenabstands kommt es zu einer Überschneidung der beiden Sehfelder. Durch die Ausrichtung der Augen nach vorn ist der Gesamtsehbereich im Vergleich zu dem anderer Säugetiere reduziert (180 Grad bei vollkommener Frontstellung gegenüber 360 Grad beim Pferd bzw. 250 Grad beim Hund).
Jedes Auge erhält infolge der nur teilweisen Überkreuzung der Sehnerven jedoch Informationen aus beiden Sehfeldhälften, so daß räumliches (stereosskopisches) Sehen möglich wird. Dies ist eine elementare Anpassung an das Baumleben. Der Bereich des binokularen Sehens beträgt beim Primatenauge etwa 120 Grad. Das eintspricht zwei Drittel des totalen Sehbereichs und damit dem höchstmöglichen Bereich binokularen Sehens überhaupt.
 
Das ist nicht übertragbar, Benjamin.
Und das sage ich dir bestimmt schon zum dritten oder vierten Mal.

Außerdem gleicht sich deine Argumentation immer mehr mit der des "intelligenten Designers", der christlichen Evangelikalen.
Ganz im Gegenteil. Du fährst immernoch auf dem Dampfer über einen Sinn nachzudenken - denk mal eine Ebene darüber hinaus.

...trivial ist das natürlich nicht. Ich für meinen Teil durfte diese Argumentationen schon zweimal durchackern. Das Letzte mal übrigens für Geophsyik im Diplom. Ist schon was länger her, aber mich fasziniert es nach wie vor. Wenn du interessiert an Naturwissenschaften bist, dann könnte es dich vieleicht auch entspannen, etwas von deiner Energie ins Verstehen von Grundlagen zu stecken. Wenns dich interessiert, schick ich dir gern ein paar Quellen.
 
Deine Behauptung stimmt halt nicht, Child of Storm.
Du hast ja Recht, dass bei vielen Jägern die Augen vorn am Schädel sitzen, um Beute fixieren zu können. Die Augen von uns Menschen sind aber nach vorne ausgerichtet, weil unsere frühen Vorfahren sich noch von Ast zu Ast geschwungen haben. Wer dabei nicht sehr gut räumlich sehen kann, der greift daneben und fällt runter.
Ich nenne dir dazu auch gerne eine Quelle:

"Stammesgeschichte des Menschen: Eine Einführung" von Winfried Henke, Springer Verlag, 1998.
Kapitel 3.1.2, Seiten 29 und 30:

Hm, das würde also bedeuten, dass Eichhörnchen und Vögel, so als typische Baumbewohner, ständig in den Tod stürzen, weil sie kein binokulares Sehen besitzen?

Ich frage dich, was wahrscheinlicher ist:

dass der Primat das binokulare Sehen ausbildete, um Jagd auf Insekten und kleinere Säuger machen zu können und dadurch befähigt war, sich den vor Bodenraubtieren sicheren Lebensraum im Geäst der Bäume zu erschließen.

Oder, so wie du behauptest, dass diese wesentliche Eigentschaft von Jagdttieren bei den Primaten als einzige Gattung im Tierreich dadurch entwickelt wurde, dass sie erst in den Bäumen lebten und dann dadurch befähigt auf Jagd gingen?

Mal ganz davon abgesehen, dass auch heute noch viele Menschenaffen durchaus auch Nester auf dem Boden besitzen, klingt letztere Möglichkeit in anbetracht der sonstigen Fakten doch eher an den Haaren herbeigezogen.
 
...an den Haaren herbeigezogen? Ich würde eher sagen, es zeigt sich, dass deine Behauptung falsch ist.

Weisst du, Child of Storm, es haben sich schon deine Behauptungen, Menschen wären Raubtiere und Vegetarier hätten Mangelerscheinungen als falsch herausgestellt. Für die Frage der Schädelform der Primaten hab ich über eine Quelle nachgedacht, ins Regal gegriffen, geblättert, eine Seite abgetippt und hier gepostet. Der Autor der Quelle hat eine Professur am Institut für Anthropologie der Uni Mainz und eine beachtliche Liste an Publikationen vorzuweisen.

Ich hab das gemacht, weil ich Spass daran habe, etwas zu einer Diskussion beizutragen. Woran du Spass hast, ist zwar deine Sache, aber wäre es nicht angebracht, dass auch du Belege für deine Theorien nennst, bevor du behauptest, etwas wäre an den Haaren herbeigezogen?:mad: Ich will dir nicht zu nahe treten, aber bislang hast du nur von Biologiebüchern der 7. Klasse geredet.
 
Hm schade, die Antwort, warum Vögel und Eichhörnchen auch ohne binokulares Sehen nicht aus den Bäumen fallen, hätte mich jetzt interessiert.

Dass ich auf Lehrbücher der 7. Klasse verwiesen habe liegt daran, dass man da das von mir behauptete lernt. Es mag ja sein, dass der Author, der das Buch geschrieben hat, eine Professur hat, d.h. aber nicht, dass alles a) wortwörtlich stimmen muss und b) man seine Thesen nicht hinterfragen darf. Deiner aggressiven Antwort entnehme ich, dass du entweder kein Interesse an einer kritischen Diskussion hast, oder auch keine bessere Antworten parat hast. Schade eigentlich.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben