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|Shad|'s Jammerthread 2.0

Ich lese immer wieder "wenn der patient nicht will, gibt es auch kaum chancen" oder "nur wenn der patient wirklich von sich aus will kann eine therapie wirken"

nun hab ich ja enorm starke widerstände. Ich will eben nicht "ganz eindeutig therapie" sondern ich scheue mich davor.
und kanns mir aber auch nicht gut erklären warum.

vllt auch weil ich mir vorstelle wenn ich in therapie gehe wird das leben nur stressiger, man verlangt ich solle leben obwohl für mich da nichts schönes ist, sprich ich soll "funktionieren" und auch das meine wahrheiten und meine emotionen ignoriert oder kleingeredet werden.
oder so, das ist wiedermal nur ne spontane formulierung.

trotzdem will ich iwie weg von meiner situation und will "eigentlich" therapie, nur halt emotional will ich lieber weiter rückzug, weiter meine ... "traum"welt.
mit allen starken gefühlen, auch die sehr negativen gefühle sind seltsamerweise sehr wertvoll für mich.

mir ist geraten worden nicht zuviele sachen auf einmal anzupacken, sondern mein ziel auf eins zu legen, eben therapie bzw sozialpsychatrischer dienst der mir dahin hilft.
aber der ruft i-wie nicht mehr zurück (möglich das ich einen termin verpasst hatte, nachdem die letzte (und seit über nem jahr 2.) therapeutin mich nach ner stunde heimgeschickt hat (im sinne von, sie nimmt mich nicht als patienten und wünscht mir alles gute)

und ich schäme mcih auch i-wie.
ich hab überlegt mal zu meinem hausarzt zu gehen, im sagen wies mir geht und wie schwer es mir fällt therapie zu suchen und was er mich empfiehlt oder ob er mir jmd ganz bestimmten empfielht wo ich hingehn soll, oder ne klinik.
(mein hausarzt kennt sie problematik an sich, nimmt sich immer zeit für mich, nur schäm ich mich iwie dahinzugehen IMMERNOCH ohne besserung)

ich überleg auch ob ich nochmal in eine klinik soll, weiß aber nicht ob das was bringt, bzw glaube es nicht, ob ich das überhaupt aushalte und vor allem in welche klinik.

außerdem soll ich ja mal arbeiten, aber mit meinen ängsten und rückzügen und allem so wie ich bin geht das nicht, oder ich glaube das es nicth geht (und das arbeitsamt vor einigen monaten war auch der meinung)

nur steck ich so fest, iwas muss ich machen.
ich hab nur soviel angst und das ist so ärgerlich, ich kann auch garnicht mit absoluter sicherheit mehr sagen obs denn nun angst ist oder nicht.

ich schätze manchmal ist es einfach 100%ige antriebslosigkeit
und manchmal ist es eine art "hyperaktive angst" bzw ganz normal angst oder starke unruhe ohne viel angst.

kp


:/ würde mich auf tipps freuen was denn nun eigentlich ein sinnvoller schritt wäre :/
 
wieder mal ein versuch meine gedanken und gefühle zu formulieren:
Stichwort: "emotionale reizüberflutung" und kranke Welt/ krankmachende "Systeme"

ich kann mich gedanklich für alles interessieren, und die welt ist so gigantisch groß dass ich sie nie ganz oder halb fassen bzw verstehen können werde.
das frustriert mich.
gerade die negativen dinge nagen an mir.
Homophobie, Nazis, Vergewaltigung all sowas, ich versteh nicht wie so was existieren kann, wie viele leute zu so absurden meinungen kommen (aktuelles stichwort: homophobie).
Auch Politik , Kriege, Nahrung(sbeschaffung)/Tierschutz, Sekten/Religion/Glaube , Sinn des Lebens, so viele dinge die ich nie verstehen kann aber will.

Denk ich so viel über.. "alles" nach weil ich depressiv/ängstlich bin? oder ist es vllt umgekehrt dass ich mich vorm "leben" so zurückziehe, wei es mir einfach zu kompliziert und vielschichtig ist? (bzw eig glaube ich zweiteres)
wenn zweiteres stimmt, dann gäbe es ja keine "heilung" davon.
wobei man mir schon gesagt hat; wenn ich erstmal i-einen job habe, habe ich keine "zeit" mehr um so viel nachzudenken... aber das hört sich schlimm an. Durch Stress die Missstände (und wunder ) der welt einfach akzeptieren bzw links liegen lassen.
ich finde alles so verwirrend, nicht zuletzt natürlich auch mich selbst. sogar schöne dinge wie freundschaft, ach einfach alles.
alles überfordert mich ohne dass ich allzu viel aktiv tun würde.
und man ist auch so machtlos gegen die größeren übel, gegen "poltiische systeme" und ich traue ja nichtmal meiner eigenen meinung. (ich halte deutschland zb für eine scheindemokratie in den untiefen der USA verloren, die selbst auch nicht wirklich demoktratisch ist. ... die westlichen "demokratischen" länder haben sowieso sehr hohe suizid-raten, vllt liegt es ja wirklich am "system"?

dieser gedankenwirrwarr musste raus... ich glaube des öfteren i-wie garnicht unbedingt "krank" zu sein, sondern den umständen entsprechend mit depression und angst zu reagieren... quasi als "gesunde" reaktion auf "kranke umstände"/ ein krankes system... wer da gesund bleibt, mit dem "stimmt was nicht"

was meint ihr dazu? irre ich mich? übertreibe ich? untertreibe ich?

verwirrte grüße
shad
 
grade ne künstlerin auf youtube geschaut.
Und i-wie hab ich mich nich so gut gefühlt, obwohl ich sie sehr mag (und erst seit sehr kurzem kenne)

warum also bin ich... traurig oder schlecht drauf
und ich glaube es ist weil sie
(nunja ist schön)
weiß was sie hat
was sie kann
was sie will.
hat ziele und ne aufgabe die ihr spaß macht.
BOAH

vielleicht ist es das.
oder vllt machen mich glückliche menschen generell traurig 0_o
seltsam xD

manchmal glaub ich schon ich bin das exakte gegenteil von meiner seele.
und das was ich empfinde oder als tagträume auch hab oder wie auch immer kann ich so nie haben.
hm.

wirre überlegungen teil 234366552324546zjfgfdfvx 🙂
 
STRG C STRG V

hatte heute wieder eine art streit mit meiner mutter.

es ist ja so dass ich das dämliche thema: aufräumen des zimmers (mit 19) immernoch nicht auf die reihe kriege.
Nach einigen "groß-entmüllungen" und ein paar Fuhren zur Müllverbrennungsanlage ist es inzwischen so dass meine mutter mir (so sehr es mich .."ärgert"-verständlicherweise) den zimmerschlüssel abgenommen hatte
und nun fast jeden tag/abend einmal "kontrolliert" bzw dann mit mir zusammen aufräumt (oft mit vorangehenem querstellen meinerseits)

heute auch wieder, nur dass ich diesmal "noch weniger wollte" wie sonst.
hab versucht sie physisch aus dem zimmer zu kriegen (mittel-aggressiv) damit gedroht zerbrechlichen müll kaputtzuwerfen wenn sie nicht geht und ne mischung aus wut und verzweiflung gefühlt.

derweil ergibt mein verhalten keinen sinn; klar ok ich will "mein zimmer für mich" wahrscheinlich. Aber ich weiß aus erfahrung dass ich ja von selbst nicht aufräume, egal welche vorsätze ich am tag zuvor noch hatte.

auch auf den vorschlag dass ich eben heute alleine aufräume, dann würde sie jetzt rausgehen bin ich nicht eingegangen, obwohl mir das ja meinen stolz quasi "geschützt"/gelassen hätte.

ich kapier nicht wieso ich so bin, weiß aber dass es bei zumindest einem meiner geschwister "früher" genauso war.
sind wir vllt "einfach" falsch erzogen?
schon immer gab es mit viel müll probleme, und damit dass wir nicht aufräumen/lernen wollten. bzw uns im zimmer eingesperrt hatten (einmal mit in folge eingetretener tür, ansonsten meistens nur mit viel gebrüll und drohen von allen seiten)

ich finde das so seltsam weil ich von der logik weiß dass ein aufgeräumtes zimmer ja auch mir im endeffekt besser gefällt und ich das auch eben brauche (und froh sein sollte dass meine mutter mir hilft) weil ich es alleine partout nicht hinbekomme.

ich versteh nicht wieso dass so ist. Ich bin danach noch ne viertel stunde an meiner tür "wache halten" gewesen damit sie nicht wieder reinkommt, hab was unter die türklinke dann gestellt und so.
und kapier aber nicht wieso mir das so wichtig ist.
ist es einfach nur stolz? oder ein "machtspiel" meinerseits? oder fällt mir das aufräumen depressionsbedingt so schwer und will gleichzeitig "meins" schützen?

klingt alles nicht plausibel für mich.
vllt kennt das ja jmd von kindern/freunden oder von sich selber.

das sind so diese ... "blockaden" oder so die ich in vielen bereichen habe, wo ich sobald einmal entschieden nicht von der entscheidung abweichen kann, bzw i.d.r. entscheide ich das garnicht bewusst sondern spür nur "NÖ!" und versuch dass dann umzusetzen.

(zb meine NÖs beim "therapeuten-liste durchtelefonieren"
oder die NEINS bei "du hast doch keinen hunger/appetit, vergiss den plan von gestern fast-food zu kaufen"
und die VERGISS ES..se bei "überwinde deine angst und mach x/y für beruf/schule"

usw

(wobei immerhin die schulanmeldung hab ich irgendwie geschafft 0_o , ob ich dass dann auch kann steht auf nem andren blatt aber naja immerhin)

egal

ich kopier das noch in meinen jammerthread, aber i-wie ist das mit einer.. etwas wagen frage verbunden deswegen auch als extra thema.... 0🙂


(hab das auch als extra thema, aber ich finde hier muss es eben auch rein... falls wer antworten will muss er/sie nicht das extra thema suchen , bleibt sich gleich wo die antworten sind xD)
 
wieder einige emotional schwierige tage/abende/wochen

hatte vorhin beim film schaun (wie so oft bin ich gedanklich abgedriftet) nen moment wo ich voll traurig geworden bin...

bzw ich hatte so ein gefühl der totalen hoffnungslosigkeit, aber "anders" als "ob ich nen grund hab" so zu fühlen.

als ich gemerkt hab das ich mich so fühle hab ich drüber nachgedacht worüber ich gerade nachgedacht habe (sprich was mich so traurig gestimmt hat) und ich bin nicht drauf gekommen.

bin mir aber relativ sicher gewesen dass es i-wie wichtig war.


dann bin ich durch weiteres grübeln wieder auf meine fantasy welten gekommen.
dass meine tagtraum-leute "größere" stories haben als ich, bzw die hauptperson seeehr tragisch und verzweifelt und teils auch positiv, wild, frei, und alles mit ner story, ursachen, gründen... jedenfalls kann mich wenn ich an sie (hauptperson ist weiblich) denke und an ihre (meist tragisch/negativen ) emotionen das sehr traurig stimmen/depressiv machen.

oft grübel ich garnicht über meine probleme, sondern über ihre und ihre emotionen und ihre geschichte etc.

kp wie weit das relevant ist. oder was das über mich sagt.

aber im moment ist mir das irgendwie wichtig.


wenn ich "nur" meine emotionen auf sie übertrage, und ne passende geschichte zu bastel, warum fühle ich mich dann so dermaßen schlimm? ich hab die geschichte ja nie erlebt, nie was so krasses.

oder verstärke ich meine emotionen vllt dadurch dass sie so eine krasse geschichte dazu hat?

wirre gedanken eines zu lange wach seienden Shad

liebe grüße an eventuelle mitleser und kommentierer 😛 🙂
 
Das nennt man glaub ich zu starkes Einfühlungsvermögen. 🙄
Keine schöne Sache, hab ich auch. 😱

Ansonsten schön, dass es dir gut geht *freu*
... möcht auch grad mal bissi jammern, aber ist ja dein Thread. 😛

Liebe Grüsse 😉
 
ach wenns halbwegs zum thema passt (und das thema ist ja "jammern) und es nicht überhand nimmt darf hier auch von anderen "gejammert" werden 😉
hab ich geschrieben dass es mir gut ging? *verwirrung*
aaah ja ich hab die "stimmung" auf gut geändert gehabt, stimmt.. mir gings wohl wirklich gut ^^ grade eben leider nicht.
naja derzeit gehts mir teils besser auch weil ich jetzt -mehr oder weniger wöchentlich- therapie hab.
aber zb im moment auch extreeem schlecht, weil ich jetzt doch schon seit kp 2 monaten? keinen körperkontakt mehr mit freunden hatte (ich meine umarmungen und dergleichen) und das tut gemeinerweise ziemlich weh, bis zu nem punkt wo ich nicht schlafen kann wegen dem gefühl.

(ich lasse berührung ja nur von meinen Freunden zu, und weil wir alle grade zu kämpfen haben hab ich sie eben so ne ganze viel zu lange weile nicht gesehn)
 
hmm ich hab mal gehört das viele depressive keine emotionen mehr haben (oder kaum)
bei mir war das ja immer umgekehrt, ich habe einen regelrechten emotionsstau-wirrwar-gemisch oft in mir.
auch immernoch hin und wieder.

nur glaub ich dass mir gleichzeitig auch emotionen flöten gehn

ganz schwer zu beschreiben.

aber zb machen mir horrorfilme und sowas einfach keine angst, und das find ich schade weil ich das eig als ablenkung nutze. dieses Grußelgefühl, ums erschrecken ises mir nicht schade...

naja auch in meinen träumen gibt es eig keine angst -mit ausnahme von einem kurzem traum gestern, das hatte mich extrehehemst gefreut
 
Therapieverdrossenheit, von Schatten und Schwierigkeiten in der Therapie.

gehe zurzeit in ne tagesklinik, und habe (jetzt im nachhinein) so das gefühl dass ich mich da automatisch "verstelle" oder so.

wie sehr oft wenn ich stress habe.

zb merk ich dass ich instinktiv etwas "richtig" machen will und mich irgendwie immer wieder in die "Rolle" des patienten einfüge, oder so kommt es mir zumindest vor, als würde ich den armen bemitleidenswerten patienten "spielen" und zuhause bin ich wieder "ich" indem ich mich meinem internet und meinen traumwelten widme, in denen ich etwas mehr emotionen, oder auch ablenkung von selbigen und naja "leben + beschäftigung" habe nur eben OHNE diese... anspannung/stress/angst.

anspannung/stress/angst hab ich generell im "real life" und nach eineinhalb jahren an mir arbeiten mach ich mir (wie immer) sorgen ob das überhaupt noch was wird.

gleichzeitig hab ich angst/schuldgefühle weil ich das gefühl habe in der tagesklinik etwas "falsch" zu machen (so doof es klingt)

ich habe immer noch (glaube ich) starke automatisierte "anti-therapie" tendenzen in mir, zb dass es mir extrem schwer fällt hausaufgaben zu machen, ich machs einfach nicht, voll seltsam, und hab dann natürlich schuldgefühle wenn ichs "beichten" muss.

auch hab ich ne seltsame mischung aus "es ist eh alles egal, also bin ich offen, versuche alles offen zu sagen zb wenn ich mich unwohl fühle" und habe auch schon künstlerisch halb unbewusst "angegeben" und gleichzeitig hasse ich mich dann auch dafür, und habe das gefühl mich in den mittelpunkt zu rücken.

überhaupt mein gedankenchaos ist wieder sehr hoch. ich habe angst dass ich es nicht schaffe über meine vielen schatten zu springen.

und es macht mir zu schaffen dass ich in der tagesklinik (generell in real life-stress situationen) in einem "nebel" bin indem ich meine gedanken und gefühle nicht ordnen und kaum definieren kann, und danach meistens das gefühl habe kompletten mist erzählt zu haben.


ganz schwer das alles zu beschreiben, ich habe das gefühl nicht richtig an mir zu arbeiten, mir nicht genug mühe zu geben und ohnehin keine nennenswerten änderungen/besserungen erlebt zu haben.

alles immer der selbe sumpf. und eine gewisse logik-resistenz, als ob ich mich schlecht fühlen WILL und deswegen vergesse, "faul" und antriebslos bin und diesen gedanken-wirrwarr-nebel habe.
(habe oft das gefühl eben mich in eine art "opferrolle" zu geben, ohne dass es mir zu dem zeit punkt bewusst ist, um mitleid oder ein "recht" auf 100%igen rückzug (bzw ausrede) zu haben oder so....

S**** schwer zu beschreiben sry.

aber schreiben musste ich es; bin wegen morgen schon ziemlich angespannt.

ADD: dazu kommt (is mir grade reingeflogen der gedankengang) dass ich mich selber nicth akzeptieren kann. Ich habe meine tagtraumfiguren, und die hauptperson dort verdient mitleid, zuneigung, hoffnung, bewunderung, aber für mich kann ich nichts dergleichen empfindung.

wenn ich an mich denke seh ich ewtas patetisches, ekeliges, istn bisschen traurig aber hauptsächlich i-wie widerwärtig. oder so empfinde ich das jdnfalls.

ich kann mir nicht vorstellen mich jemals als "wertfall" vorzukommen, auch deswegen bin ich wohl so gerne im internet, weil ich da bin wer ich sein will, und ich mich in charaktäre aus filmen und geschichten reinversetzen kann, deren schmerz, liebe, sehnsucht usw, anstatt dieses gefühle sozusagen "unmittelbar" mir selbst zuzuordnen, denn das bin ich mir dann nicht wert.

hoffe jmd versteht in etwa grob was ich vllt meinen könnte ^^

man in der therapie fällt mir sowas nie ein, und dann schreib ichs aber auch nicht auf oder druck es von hier aus etc. (mit vielen guten ausreden) : (
 
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