(yet) another theory:
Klar bin ich selbstbezogen/egoistisch geworden.
Früher immer anderen geholfen, online und wann möglich auch im real-life, dennoch geschafft aussenseiter zu bleiben... mich immer für probleme anderer gekümmert... dann irgendwann Depression und Ängste, relativ plötzlich;
dann die Einsicht es nicht ändern zu können, nicht raus zu kommen... der versuch via klinik etc. (da schon sehr mit mir selbst beschäftigt) Immer wieder die Bestätigung das ich es tatsächlich nicht packe, resignation, lethargie "depression"
Der ewige Kampf mit meinen Widersprüchen. Ich will hilfe - ich traue niemanden. Mir gehts S****, das ist schlecht- ich hab garnichts anderes verdient. etc. pp. usw.
ja Die ewige zweiteilung, Keine Gefühle zu haben hat was. Dann sehne ich mich nach gefühlen, schau mir tragische filme an, höre tolle musik , liebe geschichten, dann hab ich niemanden mit dem ich diesen gefühlswulst teilen kann, also schreibe ich zb hier, was natürlich einen "real-life" gesprächspartner kaum ersetzt.
und oh ja "Real life". ich hasse real-life, gefühle schön und gut aber bitte nicht die scheiss angst die mich immer begleitet, nicht das "Real-life" wie es sich mir darstellt... die wünsche, die traumwelten immer im vordergrund, nichts davon auch nur im Ansatz realistisch/realisierbar.
und schon bin ich längst dabei fast nur noch an mich zu denken; egoistisch zu sein.
Kleinigkeiten funktionieren, ich kann anderen beim bäcker das letzte wasauchimmer überlassen, lasse bei dichtem verkehr alle über die Straße, sage meine freunden wie wunderbar toll sie sind, und irgendwie bin ich dennoch ich-bezogen.
Ich würde GERNE dabei draufgehen beim versuch andere zu retten... ich hab keine angst davor bei nem banküberfall von bösen bösen räubern erschossen zu werden, aber in die BANK, überfall oder nicht, trau ich mich nicht xD
naja soviel zu diesem wirren Gedankenkorridor