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Sexuelle Vorgeschichte des Partners belastend?

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Ich denke, ich muss nicht extra erwähnen dass ohne Kondome gar nichts lief

Doch doch, ich finde schon - besonders aus der Sicht eines neuen Partners. Das nimmt dem ganzen schon einiges an Brisanz, zumal man "heutzutage" ja nie wissen kann. 🙄 😉 Was glaubst Du, wie es sich anfühlt, wenn man (bzw. frau, wie ich) nur in zwei festen Partnerschaften Sex hatte und ansonsten immer "keusch" gelebt hat, und beim dritten Partner nach einem knappen Jahr plötzlich von seinen vergangenen Eskapaden erfahren muss, nachdem er sich die ganzen Monate zuvor als trauriger Dauersingle mit ausschließlich drei früheren Expartnerinnen ausgegeben hatte! Als er mit der Wahrheit herausrückte, konnte man schätzungsweise an die drei noch eine null dranhängen und mir kam das kotzen! Dass er immer einen Gummi benutzt hatte, habe ich ihm dann auch nicht mehr geglaubt!
Also mein Fazit: lügen oder verschweigen kann (& sollte) man sich allerhöchstens leisten, wenn man beim Sex mit Fremden immer Kondome benutzt hat, und/oder wenn man seine Gesundheit nachweisen kann! Da bei Dir wohl wenigstens das erste zutrifft, verurteile ich Dich jetzt nicht unbedingt! 😉 Bzw. Du wolltest ja sowieso kein Urteil, sorry 😀 aber mehr kann ich dazu auch nicht sagen.
Ach so, ein Gedanke noch, es könnte eventuell ein echt blödes Gefühl für jemanden (ohne jegliche just-for-fun-Erfahrungen) sein, weil der Sex für ihn etwas ganz besonderes ist - während er sich beim Gegenüber (mit vergleichsweise sehr vielen Erfahrungen) fragt, welche Bedeutung der Sex bei ihm/ihr eigentlich (noch) hat. Muss aber auch nicht bei jedem so zutreffen! 🙂 Mir persönlich ist es nicht unbedingt das Wahre, schon die zwanzigste oder dreißigste zu sein, weil ich mich dann nur noch wie irgendeine x-beliebige unter sehr vielen fühlen würde. Schon doof, ich weiß, aber wahr. 🙄 😱
 
@Ewige Dunkelheit:

Dass man es dem anderen nicht unbedingt aufbinden muss versteh ich... überfallen werden würde ich mit sowas auch nicht gerne. Aber lügen, ehrlich? Ich hab zur Wahrheit zwar ein recht lockeres Verhältnis, aber würde ich meinen Partner ernst danach fragen und dann später rausfinden dass er gelogen hat... das Vertrauen wäre weg. Und umgekehrt wahrscheinlich genauso... das wäre mir das Risiko nicht wert.
Wie kommts dass du das so siehst? Einfach weil es den Umgang mit dem Thema leichter macht, sprich weil Diskussionen vermieden werden?

@Portion Control

Ich falle nicht über Priesters Beitrag her... natürlich sehe ich den Humor, aber ich sehe auch die Möglichkeit, diesen Spruch als abwertendes Urteil über Frauen zu nutzen... ''eingerittene Stute'' ist für mich schon grenzwertig, und nur weil jemand meine Meinung teilt, bin ich nicht direkt mit allem einverstanden, was diese Person schreibt. Sollte es tatsächlich nur humorvoll gemeint gewesen sein entschuldige mich natürlich und nehme alles zurück... ganz ruhig. 😉

Ich meinte mit meiner Aussage zum Thema Erfahrung nicht, dass man nichts dazulernt... natürlich sammelt prinzipiell Erfahrung. Aber nur weil jemand zig Sexpartner hatte, heißt das nicht, dass dieser Jemand automatisch ne Granate im Bett ist - ich habe Erfahrung quasi synonym für ''Können'' verwendet, das hätte ich vielleicht deutlicher herausstreichen sollen.

Mag so klingen, aber ich weiß was ich getan habe, steh dazu und rede mir bestimmt nicht ein, nicht dabei gewesen zu sein... 🙄

@Sissy_73:

Dem zweiten Teil kann ich absolut zustimmen... und relevant wird es meiner Meinung nach, sobald jemand fragt, nicht vorher. 🙂

EDIT:

@Tibah:

Gar nicht doof. 😉

Das Problem kenne ich, mein letzter Freund hatte es... (hab ich zufällig von seinem besten Kumpel erfahren, da Monsieur die meisten Probleme nicht selbst angesprochen hat)
Es ist schwierig, und ich bin mir bewusst, was das bei einem ''Neuling'' in dem Bereich auslösen kann - vor allem, wenn emotionale Bindungen vorhanden sind. Generell löse ich das Problem, indem ich (ehrlich) erkläre, dass Sex zur Triebbefriedigung einerseits und Sex (auch zur Triebbefriedigung, klar^^) mit Gefühlen für den anderen zwei ganz verschiedene Paar Schuhe sind. Das ist für mich tatsächlich der Fall. Kuscheln, sanftes Küssen, sich tief in die Augen sehen... das alles hatte bei den ONS überhaupt keinen Reiz. Warum auch? Danach hat man vllt noch geplaudert oder ist eben wieder gefahren, aber das wars auch... kein Vergleich zu Sex mit Gefühlen.
Momentan ist das Problem eh kein Thema, weswegen ich es getrost vernachlässigen kann. Die Gefahr, dass der Partner das nicht glauben kann oder will, ist natürlich da, abern ich war mir dessen damals schon bewusst... und ich muss mich nicht rechtfertigen. Wenn er mir nicht glaubt, heißt das, je nach Charakter und sonstigem Verhalten, entweder Trennung oder weiteren Vertrauensaufbau. Ein schlechtes Gewissen (und vor allem Lügen! da stimme ich dir voll und ganz zu) helfen nicht weiter, im Gegenteil.

Dass du so eine Erfahrung machen musstest, tut mir leid... sowas ist mir suspekt. Mein erster Freund hat sich hinter meinem Rücken noch mit seiner Ex getroffen, um herauszufinden, ob sie ihn zurücknehmen würde (in dem Fall hätte er mich eiskalt abgeschossen), und seitdem reagiere ich auf Lügen und bewusstes Verschweigen relevanter Tatsachen ziemlich allergisch... Respekt sollte in einer Beziehung an erster Stelle stehen, und dazu gehört für mich auch Ehrlichkeit. Ich hoffe du findest jemanden, der ehrlich zu dir ist. 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass man es dem anderen nicht unbedingt aufbinden muss versteh ich... überfallen werden würde ich mit sowas auch nicht gerne. Aber lügen, ehrlich? Ich hab zur Wahrheit zwar ein recht lockeres Verhältnis, aber würde ich meinen Partner ernst danach fragen und dann später rausfinden dass er gelogen hat... das Vertrauen wäre weg. Und umgekehrt wahrscheinlich genauso... das wäre mir das Risiko nicht wert.
Wie kommts dass du das so siehst? Einfach weil es den Umgang mit dem Thema leichter macht, sprich weil Diskussionen vermieden werden?

Ich denke dass die Menschheit die Lüge und die Selbsttäuschung braucht. Die Wahrheit in allen Ehren...aber wenn man sich gegenseitig vertraut wird man die vermeintlichen Lügen auch nicht weiter hinterfragen. Und dann flunkern sich beide Seiten hin und wieder etwas an und beiden gehts gut damit. Und glaube mir, auch er wird dir nicht immer die Wahrheit sagen. Es gibt keine 100% ehrlichen Menschen. Vielleicht wären Nietzsches Übermenschen zu 100% ehrlich gewesen, aber auch da hab ich meine Zweifel.

Meine Eltern sind das beste Beispiel. Sie sind seit rund 40 Jahren verheiratet, in solch einer Zeit haben sie sich sicher öfters mal angeflunkert, aber sie vertrauen sich gegenseitig und hinterfragen nicht wesentlich. Wenn du oder er jemals dahinterkommen sollte, dass der andere gelogen hat, dann war da sowieso kein Vertrauen sondern eher Misstrauen.

Glaub mir, wir brauchen die Lüge. Unser Intellekt gaukelt uns vor, wir müssten uns über unseren eigentlich primitiven und naiven Geist erheben, aber wenn wir alle mal einfach mit dieser "Grundnaivität", die in jedem von uns lebt (insbesondere in der Kindheit/Jugend) an das Leben herantreten würden, hätten wir es wesentlich einfacher.
 
(...)vor allem, wenn emotionale Bindungen vorhanden sind. Generell löse ich das Problem, indem ich (ehrlich) erkläre, dass Sex zur Triebbefriedigung einerseits und Sex (auch zur Triebbefriedigung, klar^^) mit Gefühlen für den anderen zwei ganz verschiedene Paar Schuhe sind. Das ist für mich tatsächlich der Fall. Kuscheln, sanftes Küssen, sich tief in die Augen sehen... das alles hatte bei den ONS überhaupt keinen Reiz. Warum auch? Danach hat man vllt noch geplaudert oder ist eben wieder gefahren, aber das wars auch... kein Vergleich zu Sex mit Gefühlen.

Ja, genau das meinte ich (fettmarkiert).
Zu den darauffolgenden Zeilen: auch für mich eigentlich sehr gut nachvollziehbar 🙂 aber andererseits würde ich mich fragen, ob man👎 nicht irgendwann "abstumpft" durch solche vielen Erfahrungen. Keine Ahnung.

Leid zu tun braucht Dir das nicht - Du weißt ja selbst, wir haben oder hatten alle schon unsere Päckchen zu tragen. Und liebsten Dank für die guten Wünsche. :blume:

PS.: Zum Thema nochmal, wenn Du ein reines Gewissen haben kannst, hast Du Dir auch nichts vorzuwerfen, denke ich.
 
Ich denke dass die Menschheit die Lüge und die Selbsttäuschung braucht. Die Wahrheit in allen Ehren...aber wenn man sich gegenseitig vertraut wird man die vermeintlichen Lügen auch nicht weiter hinterfragen. Und dann flunkern sich beide Seiten hin und wieder etwas an und beiden gehts gut damit. Und glaube mir, auch er wird dir nicht immer die Wahrheit sagen. Es gibt keine 100% ehrlichen Menschen. Vielleicht wären Nietzsches Übermenschen zu 100% ehrlich gewesen, aber auch da hab ich meine Zweifel.

Meine Eltern sind das beste Beispiel. Sie sind seit rund 40 Jahren verheiratet, in solch einer Zeit haben sie sich sicher öfters mal angeflunkert, aber sie vertrauen sich gegenseitig und hinterfragen nicht wesentlich. Wenn du oder er jemals dahinterkommen sollte, dass der andere gelogen hat, dann war da sowieso kein Vertrauen sondern eher Misstrauen.

Glaub mir, wir brauchen die Lüge. Unser Intellekt gaukelt uns vor, wir müssten uns über unseren eigentlich primitiven und naiven Geist erheben, aber wenn wir alle mal einfach mit dieser "Grundnaivität", die in jedem von uns lebt (insbesondere in der Kindheit/Jugend) an das Leben herantreten würden, hätten wir es wesentlich einfacher.

''Flunkern'', wie du es nennst, ist durchaus angebracht, zumindest in gewissen Situationen... allerdings würde ich die Aussage ''es waren zwei'', wenn es in Wirklichkeit acht waren (als Beispiel) doch als Lüge sehen, und dementsprechend allergisch reagieren, wenn mir jemand sowas auftischt. Dass ich es rausfinde, muss ja nichts mit Misstrauen zu tun haben, aber vielleicht kommt das Thema irgendwann mal auf und man erfährt es durch Zufall... das reicht mir nicht als Begründung. Nur weil man sich vertraurt, muss man ja nicht blind und taub sein.

Ich bin eher der Ansicht, man sollte bei allem, was den Schaden, den es anrichten könnte, wert ist, die Wahrheit sagen, wenn einem etwas an der Zukunft liegt. Nichtmal aus Fairness, sondern einfach weil man sich sonst eventuell Probleme erschafft, die Jahre später für Ärger sorgen.

Ich bin übrigens eine sehr gute Lügnerin, und diese ''Grundnaivität'' hatte ich nie - ich bevorzuge die ''Friss oder stirb''-Attitüde. Meine Eltern sind einfach nicht weit genug zu mir durchgedrungen, oder die Thematik war mir egal, was auch immer, und auch jetzt wäge ich bei Lügen ab, ob sie mir etwas nutzen und welchen Schaden sie anrichten können, und lass es dannmeist weil man ein nicht unbeträchtliches Risiko eingeht und ich lieber sicher spiele. Vielleicht habe ich es damit leichter, weltbewegend ist es jetzt aber auch nicht.

Dann möchte ich dieses Falschverstehen aufklären. Meine Aussage war nicht beleidigend oder abwertend gemeint.

Ich habe nichts gegen Dein Sexualleben und ich freue mich, dass Du eines hast.

Ich wollte nur sagen, eine Frau mit Erfahrung ist viel wert. Egal in welcher Hinsicht.

Falls ich mich falsch ausgedrückt haben sollte, ich bevorzuge klare und knappe Worte, bitte ich um Vergebung.

Da habe ich wohl wirklich was missverstanden, nichts für ungut. Ich neige dazu, etwas vorschnell anzugreifen, um zu verhindern, dass man sich im Nachheinein darüber lustig macht, dass ich etwas treudoof-naiv gesehen habe, das eigentlich einen spitzen Stachel beinhaltet hat... also verzeih du bitte mir. 🙂
 
9 Partner sind doch nicht viel. 50, das wäre ne Menge! 😵

Es haben eben nicht alle das Glück in langjährigen Beziehungen zu sein (offene Beziehungen und Fremdgehen ausgenommen). Mach dir keinen Kopf; tu was du für richtig hältst! 🙂 Die Anzahl deiner Partner geht nur dich etwas an.


Grüße

Sina
 
😉

Aber nur weil jemand zig Sexpartner hatte, heißt das nicht, dass dieser Jemand automatisch ne Granate im Bett ist -

Na, erzähl das mal den Männern. 😀 Viele meinen das eine zwei- oder dreistellige Anzahl an ONS zum Loverboy schlechthin macht. Wenn´s ernst wird haben sie keine Ahnung wie´s geht ausserhalb der "ich bin der Chef, hab´die halbbesoffene ins Bett gezerrt" und kommen mit ihrem Hardcore Repertoire an, igitt! 😀
 
Zuletzt bearbeitet:
Na, erzähl das mal den Männern. 😀 Viele meinen das eine zwei- oder dreistellige Anzahl an ONS zum Loverboy schlechthin macht. Wenn´s ernst wird haben sie keine Ahnung wie´s geht ausserhalb der "ich bin der Chef, hab´die halbbesoffene ins Bett gezehrt" und kommen mit ihrem Hardcore Repertoire an, igitt! 😀

Ohja, die Typen kenn ich. 😀
Das sind lustigerweise auch die, die Frauen als Schlampen bezeichnen, sobald sie sich ebenfalls das Recht auf wechselnde Partner nehmen und ihnen die Schuld geben, wenns im Bett mal nicht klappt... schrecklich. 🙄
 
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