@ Portion Control: Jetzt sei mal nicht gleich so eingeschnappt... 🙂
Threads dieser Art hatten wir hier in diesem Forum schon zur Genüge... Alle Jahre wieder, kann man sagen.
American Pie ist ein ziemlich doofer Film - aber Realität ist nunmal, dass Frauen die Anzahl ihrer Sexpartner generell eher nach unten und Männer diejenige ihrer Sexpartnerinnen im Gegenzug tendenziell (kräftig) nach oben korrigieren...
Das soll jeder so handhaben wie er möchte - ich bleibe dabei: Was er (oder übrigens auch sie!) nicht weiss, macht ihn nicht heiss...
Übrigens ist dies mittlerweile auch das was moderne Paartherapeuten generell so empfehlen: Dass man seinem Partner eben nicht alles immer auf die Nase binden muss und man seinem Partner seine "geheimen Bereiche" zugestehen soll.
Tatsächlich hab ich mich verlesen, ich hab gedacht die TE sei bereits 25... Keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin.
Neun Männer mit Achtzehn (oder wie alt? Neunzehn jetzt?) ist... Nun ja, tendenziell sicher an der oberen Grenze, das will ich nicht bestreiten.
Aber grundsätzlich bleibe ich dabei: Falls sie durch diese sexuellen Erfahrungen rausfinden konnte was sie will, oder eben nicht will und kein Erlebnis dabei war, dass im Nachhinein ganz schlechte Gefühle in ihr ausgelöst hat... Falls sie also eigentlich mit einem guten Gefühl auf ihre sexuelle Vergangenheit zurück blicken kann und ihr lediglich die Sorge in ihrem Innern zu schaffen macht, wie ihr aktueller Partner auf das Ganze reagieren könnte... Dann würde ich mir da keinen grossen Stress machen.
Wer weiss: Viellicht lebt sie mit diesem Mann jetzt die nächsten zehn Jahre in einer festen Beziehung, hat genau nur mit ihm Sex und wenn sie Dreissig ist, hat sie immer noch lediglich mit neun Männer geschlafen - was dann so einigermassen Durchschnitt ist.
Dass Frauen keinen stadtbekannten Hengst haben möchten... Nun ja, da stellt sich die konkrete Frage: Wofür?
Frauen sind oftmals sehr dumm, wenns um Sexualität geht. Die Hormone, der primitive Urtrieb, was weiss ich.
Sie wollen für zu Hause einen liebevollen, umsorgenden und rücksichtsvollen Mann, der auf sie eingeht, ihnen treu ist, bei dem sie Beständigkeit, Sicherheit und Konstanz finden.
Aber - und jetzt kommt das aber: Dieses (übrigens ziemlich erbärmliche) Bad-Boy-Syndrom unter welchem ein nicht unbedeutender Anteil der weiblichen Menschheit "leidet"... Das Phänomen, dass sie fürs Bett dann eben genau den "stadtbekannten Hengst" wollen, das rücksichtslose, arrogante, asoziale "A*******-Gorilla-Alphamännchen"... Nun ja, dieses Phänomen ist einigermassen weit verbreitet und zieht sich durch sämtliche Altersgruppen und soziale Schichten bei den Frauen.
Dass dies auf jeden halbwegs intelligenten und einigermassen sensiblen Mann a) sehr befremdlich und b) relativ abstossend wirkt, kann ich nur zu gut nachvollziehen.
Und apropos, bzgl. der Pornogeschichte: NATÜRLICH war das meine Schuld, das hat selbst ein Blinder mit Krückstock geschnallt!
Meine unsensible Art und geistige Unreife hatten eine derart abtörnende Wirkung auf meine potentiellen Sexpartner (dessen mindestens 74 vorhanden waren in den vergangenen dreizehn Monaten, wohlgemerkt), dass sie sogleich mit hängendem Kopf und hängendem Schwänzchen die Flucht in Richtung nächster Internetanschluss ergriffen... Verzweifelt darum bemüht, sich die soeben erlebte Traumatisierung mithilfe irgendwelcher Hardcore-Pornografie von der Palme zu wedeln...
Aber jetzt mal noch schnell seriös: Für die Betroffenen ist diese Art Szenario einigermassen un-amüsant und tatsächlich weiss ich darüber nicht nur aus dem Grund relativ gut Bescheid, weil ich x dieser Fälle in meinem Bett angetroffen hätte (Hunderte! Just btw... ) - sondern auch, weil mir immer mehr Kollegen von genau dieser Art Problem erzählen.
Dass heute bereits Dreizehnjährige jederzeit problemlos zu Pornografie der abartigsten Sorte Zugang haben und viele Männer (und vermutlich auch so einige Frauen) Mühe haben mit der "Selbstregulierung" und sich dann auch wirklich alles reinziehen, was die heutigen Gratis-Pornoseiten an krankem Scheiss so hergeben, sind einfach immer mehr Leute total abgestumpft...
Geprägt von diesen Bildern im Kopf, die sich leider - einmal konsumiert - auch nicht mehr so einfach vergessen lassen.
Kommt dann noch das Problem einer sexuellen Durstrecke dazu... Und Mann konsumiert über einen Zeitraum von einigen Monaten täglich Pornografie... (Und dabei geschieht schliesslich bei fast allen Männern das Gleiche: Es tritt eine Art "Übersättigungseffekt" ein und man muss auf immer perverseren und abnormaleren Scheiss zurück greifen, damit man überhaupt noch irgendeine Art von Reiz empfindet... ) Vertreibt sich Mann also so seine Zeit und masturbiert dazu auch jeden Tag relativ intensiv - nun ja: In diesem Fall kann es unter Umständen sehr schwierig werden, wenn er das erste Mal wieder mit einem echten, lebendigen, fühlenden Wesen Sex hat und nicht mit seiner Hand und dem Monitor...
Ich weiss von fünf, oder sechs jungen Männern (noch keine Dreissig), dass sie aus genau diesem Grund sogar massive Erektionsstörungen haben: Entweder er kommt schon gar nicht erst richtig rauf, oder wenn er dann steht, dann ist das Gefühl einfach völlig weg beim Sex (unter anderem tatsächlich auch aus dem einfachen Grund, da sich der Penis an die rauere Struktur der eigenen Hand gewöhnt hat und an den exakten Rhythmus bei der Selbstbefriedigung) und der Orgasmus ist auch nach stundenlangen Rammeln und Abmühen in weiter Ferne...
...und @ Ein neuer Gast:
Ich glaube dir wirklich, dass deine konkrete Lage nicht einfach ist.
Und ja: Natürlich fehlt mir für deine Situation als junge, nicht vollständig beschi**en aussehende Frau ein gewisses Einfühlungsvermögen, zumindest sicher auch nur schon ein echtes Vorstellungsvermögen.
Dass du zu Prostituierten gehst finde ich übrigens völlig in Ordnung und ich wünsche dir wirklich, dass du zumindest dort auf einigermassen einfühlsame, attraktive Frauen triffst, die genügend Professionalität besitzen um dir einen Teil deiner Frustration und auch deiner Aggressionen abnehmen zu können... Eine gute Prostituierte sollte dazu eigentlich fähig sein und ansonsten lohnt es sich sicher, zumindest im professionellen Bereich das wirklich "Passende" zu suchen.
Natürlich ist bezahlter Sex nicht das Gleiche wie unbezahlter Sex... Aber meine persönliche Einstellung dazu ist weder gegenüber diesen Frauen, noch gegenüber den Männern die sie besuchen irgendwie abwertend, oder verurteilend.
Es ist halt eine Notlösung - aber das muss nicht heissen, dass es grundsätzlich ein schlechtes, oder unbefriedigendes Erlebnis sein muss.
Und ja: Ich kann verstehen, dass du frustriert bist... Wütend, was auch immer.
Aber dass du eine solche Verachtung gegenüber Frauen generell aufbaust... Sie verurteilst für etwas, das du in gewisser Weise eigentlich leben möchtest und kannst...
Das entfernt dich letztendlich nur noch mehr davon und frisst dich innerlich auf.
Ich glaube du solltest eine Therapie in Betracht ziehen (wenn du das nicht schon in Angriff genommen hast), denn ganz offensichtlich hat dich eine (oder mehrere?) Frauen mal ziemlich beschissen verarscht, betrogen, weh getan, dir nachhaltige und tiefe Wunden zugefügt (...)