Eigentlich steht sich der Junge selbst im Weg – von Anfang an.
Erst war er ein Kind – das konnte nix.
Nun fühlt er sich so attraktiv, dass er sogar die, denen er damals nachgeschaut hat,
abwerten kann.
Sein Dilemma lässt weder viele noch wenig Frauen zu.
Eigentlich beansprucht er eine für jeden Tag, kommt dann aber nicht mehr aus dem Bett.
Andere nutzen die Zeit für ihre Ausbildung – und ziehen an ihm vorbei.
Oder er hätte nur eine Frau. Dies widerspricht jedoch seiner Selbstwahrnehmung.
Also macht er Eigenwerbung, kann aber keine Entscheidung treffen, die sich richtig anfühlt.
Innerhalb desselben Freundeskreises wird er recht bald mitbekommen, dass bestimmte
tiefer gehende Eigenschaften Personen zu „Schnäppchen“ machen, die allerdings schnell
vergeben sind, sobald das jemand heraus findet 🙂
Der oberflächlich denkende fragt sich dann zum ersten, warum er sie nicht „haben“ konnte, kommt aber erst gar nicht um zweiten Schritt, nämlich ob er sie sich „leisten“ kann.