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Selbstmordgedanken...

Oloi

Mitglied
Hey zusammen


Ich will hier gar nicht zu viel schreiben. Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Thread den ich hatte wegen meiner Freundin. Es hat damit geendet dass ich depressiv war und ich zum Arzt etc. ging.


Danach war alles so ungefähr wieder in Ordnung ich hatte Spass im Leben etc. Doch nun seit letzter Woche ist alles wieder am A****…


Ich fühle mich so elend ich vermisse meine Freundin ich liebe sie immer noch so sehr und ich sehe einen ihrer V*** hier und da in dem Dorf in dem ich arbeite… Ich empfinde so einen Hass auf ihn da er mitverantwortlich dafür ist dass meine Beziehung kaputt gegangen ist! Auch meine Familiensituation geht den Bach runter meine Grosseltern sterben wahrscheinlich bald mein Onkel hat sich vor einiger Zeit das Leben genommen und mein Vater hasst mich ohne Ende…


In der Liebe habe ich kein Glück mehr, die Arbeit macht mich depressiv und ich möchte nur noch das alles aufhört…


Ich spiele nun schon seit einer Woche wieder mit Selbstmordgedanken und bin wieder in eine Depression gestürzt.


Ich weiss einfach nicht mehr was ich tun soll ich bin am Ende…


Hat vielleicht jemand irgendwelche Tipps?
 
Selbstmord ist doch keine Lösung.
Ich bin mir sicher, dass du andere Lösungen findest , um wieder dein Leben zu ordnen und Lebensfreude zu empfinden.

Du könntest zu einer psychologischen Beratungsstelle gehen, welche dir bei der Suche nach einem freien Therapieplatz bei einem sympathischen Therapeuten behilflich sein können. Adressen findest du im Internet, wenn du googelst.
 
Mir hat mal jemand gesagt: Die meisten Menschen, die mit dem Gedanken spielen, sich das Leben zu nehmen, wollen durchaus leben: Sie möchten nicht sterben- sie WOLLEN leben, aber nicht so.
Nur um ein anderes Leben zu bekommen musst Du durchhalten, verstehst Du? Auch Dein Leben kann und wird sich wieder zum guten wandeln. Auch wenn Du Dir das jetzt nicht vorstellen kannst: Es wird besser werden. Eines Tages wirst Du wieder glücklich sein und alles was Du dazu tun musst, ist JETZT durchhalten!!!
Es ist normal, dass man sich im Verlauf einer Depression auch mal schlechter fühlt. Bitte besprich das immer sofort mit Deinem Arzt!
Wenn solche Gedanken kommen, dann geh gleich zu ihm! Deine Lage ist momentan schwer- sehr schwer, aber Du wirst es schaffen.
Also bitte rede mit Deinem Arzt. Hast Du gute Freunde, bei denen Du Dein Herz ausschütten kannst?
Vielleicht solltest Du auch mal ein neues Hobby wagen? Wenn man Neuland erobert, tun sich viele neue Möglichkeiten auf und man kommt auf neue Gedanken.
Alles gute!
 
Danke für die bisherigen Antworten
Bin momentan bei der Arbeit und kann daher nur manchmal schreiben. Habe extreme Konzentrationsschwierigkeiten und arbeite viel langsamer als gewöhnlich und ich fühle mich elend.
Ja ich habe Freunde denen ich mich anvertrauen kann aber ich würde mich dann wiederum schlecht fühlen da ich ihnen schon wegen der ganzen Vorgeschichte meiner Depression die Ohren voll geheult habe… Ich möchte keine Last sein…

 
Du bist keine Last. Was wären das denn für Freunde, denen Du eine Last wärst, wenn es Dir mal schlecht geht? Stell Dir vor, Dein bester Kumpel würde zu Dir kommen und Dir sein Herz ausschütten. Wäre er Dir dann eine Last? NEIN! So darfst auch Du nicht denken. Geh doch am besten heute noch zum Arzt.
 
Nein es wäre mir keine Last wenn einer meiner Freunde Schwierigkeiten hätte und zu mir kommen würde. Ich meine nur ich will niemandem auf die Nerven gehen wenn ich zuviel rumheule… Jeder hat auch seine eigenen Probleme…
Was meinen Vater angeht nun wir hatten nie ein gutes Verhältnis er trank früher viel und wurde dann mir gegenüber gewaltätig wenn ich auch nur den kleinsten Fehler gemacht habe… Er ist wütend weil ich ihm angeblich „zu wenig“ erzähle was ich mit meinem Privatleben anstelle obwohl es ihn rein gar nichts mehr angeht da ich volljährig bin… Er nennt mich faul und unzuverlässig weil ich zu hause nichts helfe da ich genug Stress mit meinem eigenen Job und Problemen habe… Auch wegen einiger Dummheiten die ich in meiner Schulzeit angestellt habe ist er immer noch wütend da er sehr nachtragend ist… ich will einfach nichts mehr mit ihm zu tun haben und ausziehen aber ich kann nicht ich habe nicht genug Geld… Ständig droht er mir dass er mich rausschmeisst…
Aber das ist nicht das eigentliche Problem mit meinem Vater werde ich schon fertig aber der Druck von allen anderen Seiten zerstört mich… besonders was mit meiner Ex passiert ist…

 
Ich bin momentan noch in der Ausbildung ich verdiene nicht so viel könnte mir vielleicht eine kleine Wohnung leisten aber würde dann sehr knapp leben da ich auch noch Autofahre…
Nein meine Ex hat nie Anzeige erstattet und es lag nicht in meiner Macht sie dazu zu zwingen und das wollte ich auch nicht… Es war ihre Entscheidung auch wenn sie mir nicht gefällt…

 
Warum bist du aus deiner WG ausgezogen und wohnst bei deinem Vater?

In der Umgebung eines gewalttätigen Alkoholikers, der dich hasst, werden sich deine trüben Gedanken eher verschlimmern.
 
Ich bin ausgezogen weil meine Freunde aus schulischen oder beruflichen Gründen ausgezogen sind und ich alleine die Miete nicht bezahlen kann..
Ich war gezwungen zu meiner Familie zu ziehen und ja ich habe eine Mutter sie wohnt auch hier meine Eltern sind zusammen und sie fürchtet meinen Vater…
Ihre Unterstützung hätte ich immer sie hat mich immer vor ihm beschützt früher aber mein Vater dominiert die ganze Famile…
Er hat auch seine guten Seiten aber eben manchmal verliert er die Kontrolle…
Er trinkt nicht mehr er hat aufgehört aber seinen Zorn kann er immer noch nicht kontrollieren…
Er ist auch mein kleinstes Problem ehrlich gesagt mir wird alles andere einfach zu viel

 
Oloi, informier dich mal, ob du Wohngeld oder BAB (Berufsausbildungsbeihilfe) bekommen würdest.

Unabhängig davon würde ich mir eher eine nette WG suchen, als bei einem alkoholsüchtigen, gewalttätigen und tyrannischen Vater zu leben. Die Wohnung sollte ein Rückzugsort sein, wo man sich wohlfühlt. Hier sehe ich das nicht.

Wenn du lieber mit Freunden in eine WG ziehen willst, frag bei dir im Freundeskreis einfach mal herum. Ansonsten, du hast ja Kennenlerntermine bei WGs, da kannst auch du für dich gucken, ob es passt und bist nicht gezwungen, direkt einzuziehen.

Aber am wichtigsten ist jetzt, dass du wieder hochkommst. Geh wirklich zum Arzt. Ich bin keine Fachfrau, aber für mich liest sich das, als würdest du wieder in einer Depression stecken. Medikamente können dir mitunter erstmal Entlastung bringen. Ich würde an deiner Stelle mir auch einen Therapeuten suchen. Alleine die Geschichte mit deinem Vater solltest du aufarbeiten, um dich davon lösen zu können. Und das, was du mit deiner Exfreundin durchlitten hast, hat auch seine Spuren hinterlassen.

Fakt ist: so muss es nicht bleiben und du bist nicht alleine auf dich gestellt. Du musst dir nur Hilfe suchen, aber es gibt sie.

Wenn du die Täter von damals quasi immer wieder vor Augen hast, weil die frei herumlaufen, kannst du auch überlegen, nach der Ausbildung ganz von hier wegzuziehen. Um einen Neuanfang zu machen. Du kannst natürlich nicht deine Freundin zu einer Anzeige zwingen, aber du bist für dich persönlich verantwortlich und musst für dich sorgen. Und wenn dir ein Neuanfang hilft, dann mach es.

Ich denke, deine Freundin ist selbst gerade in einer ganz heftigen Situation und muss sich sortieren. Das hat primär nichts mit dir zu tun meiner Meinung nach, sie ist nur allgemein durch das Erlebte aktuell nicht in der Lage, eine Beziehung zu führen. Oder bringt das Erlebte mit dir so sehr in Verbindung, dass sie erstmal einen Cut braucht. Schuld daran bist du nicht. Du hast für sie getan, was für dich machbar war, mehr ging nicht. Lass deiner Exfreundin ihre Freiräume. Sie muss das für sich jetzt aufarbeiten und die Scherben aufsammeln und du solltest das gleiche auch für dich tun.
 

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