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Selbstachtung

Woher willst du denn wissen was ich verleugne?

Auch das war eine allgemeine Aussage, genau wie das mit dem "überheblich", aber irgendwie ziehst du dir jeden Schuh an, stimmts?

Aber - sei´s drum - auf dich angewendet, hattest du nicht immer wieder betont, dass du keine negativen Gefühle zulässt? Ist doch auch Verleumdung, oder? 🙂

Habe ich schon mehrere in meinem Kopf,die das besser wissen wie ich und ich weiss absolut nichts davon😕🙂😀

Was ist denn das für eine Grammatik?

"...mehrere in meinem Kopf, die das besser wissen wie ich..."...soll das heißen, du bist eine multiple Persönlichkeit??? Oder meinst du damit dass hier mehre User sind, die das zu wissen glauben? Seltsame Ausdrucksweise...

Steht deswegen deine Stimmungsanzeige urplötzlich auf traurig? 😕
 

Hallo Dr. Rock,

schau mal hier: Selbstachtung. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Wußte ich doch,das ich mich nicht entschuldigen muß,da ich keine Bewertung von dir gemacht habe.

Warum hast du dann eine Entschuldigung angeboten? Du widersprichst dir ständig. 🙂

Aber was kann ich dafür,wenn du dich ärgerst,das ich Deine Argumente abgetan habe.

Es hat mich nicht geärgert, es hat mir gezeigt, das mit dir ein Austausch keinen Sinn hat, da du für Argumente gar nicht zugänglich bist. Es lohnt sich also nicht, sich die Mühe zu machen. Da kann ich mich auch mit meinen Kakteen unterhalten. 😉

Deswegen meine Empfehlung,soviel wie möglich zu lachen.Was ist daran ist da falsch.Vielen Menschen ginge es besser wenn sie nicht alles so ernst nehmen würden.🙂

Dagegen ist ja auch absolut nichts einzuwenden. es geht halt nur ums Differenzieren...wenn mir zum Lachen zumute ist, lache ich, das ist sowieso meistens der Fall. Aber künstliches Lachen...mir selbst etwas vormachen...mich betrügen...nö Danke.

Auch andere Gefühle haben ihre Berechtigung, zum Beispiel abends bei entsprechender Musik schööön in Melanchcholie schwelgen...herrliche Wärme...🙂

Letztendes muss jeder selbst wissen, was er macht.

Da wir uns vom ursprünglichen Thread inzwischen sehr entfernt haben, beende ich hier und danke Truthi für diesen Thread! :blume:
 
Das habe ich mich auch gefragt, wie (zum Beispiel) Frauen im KZ anderen Frauen selbstlos geholfen haben, so das die beschenkten Glück empfunden haben.


Ich glaube kaum, das jemand im KZ beschenktes Glück empfunden hat. Mit dem Tod vor Augen.....???

Aber darum geht es gar nicht.

Einige Menschen konnten Anderen selbst in der schlimmsten Situation etwas geben und zwar aus dem Grund, da man diesen Menschen alles genommen hat, außer ihrer geistigen Freiheit und der Einstellung, sich zu den gegebenen Verhältnissen so oder so einzustellen.
 
Ich glaube kaum, das jemand im KZ beschenktes Glück empfunden hat. Mit dem Tod vor Augen.....???

Aber darum geht es gar nicht.

Einige Menschen konnten Anderen selbst in der schlimmsten Situation etwas geben und zwar aus dem Grund, da man diesen Menschen alles genommen hat, außer ihrer geistigen Freiheit und der Einstellung, sich zu den gegebenen Verhältnissen so oder so einzustellen.
Zumindest war es eine kleine Freude, sozusagen ein Glück unter diesen Umständen etwas aus dem Herzen von einem anderen zu empfangen, dem es selber schlecht ergeht. Und genau wie du beschreibst: aus der geistigen Freiheit, aus dem inneren Zwang heraus, zu geben, aus Freude zu geben und der andere sich freut.
Es wurden auch Spielzeuge für Kinder gebastelt aus quasi "Nichts".
FG Gelinda
 
Zuletzt bearbeitet:
Menschen, die sich mögen, machen sich keine Gedanken darüber, ob andere sie mögen oder schlecht von ihnen denken. Sie nehmen sich an und akzeptieren sich mit all ihren Fehlern und Schwächen. Ja, sie haben so etwas wie eine heimliche Liebesaffäre mit sich.
So ganz einfach ist das mit dem "sich selbst lieben" nicht und dem "unabhängig von anderer Leute Meinung", denn irgendwie bedarf es (immer?) oft einer Reflexion. Auch und gerade ist das in jungen Jahren ein Problem. Ab welcher Erfahrung oder ab welchem Alter würde das zutreffen mit dem"unabhängig von...."?
Coco Chanel sagte einmal:
Das Gesicht einer Zwanzigjährigen hat die Natur geschaffen,
das Gesicht einer Dreißigjährigen das Leben,
aber mit Fünfzig hat man das Gesicht, das man verdient.
Gerade dieser Spruch mit dem Teil für Leute ab fünfzig, da ist man doch auf die Reflexion, wie man auf andere wirkt, abhängig, immer ist alles relativ.

FG Gelinda
 
Dr. Rolf Merkle, Diplom Psychologe, Psychotherapeut

7 Tipps für mehr Selbstliebe


Verbanne alle harsche Selbstkritik
Weigere dich, dich selbst zu kritsieren oder klein zu machen.
Lerne, dich zu akzeptieren, wie du bist - mit deinen Fehlern.

Habe Nachsicht mit deinen Schwächen.
Mache dir bewusst, dass wir alle Schwächen und Fehler haben.
Sie werden nicht besser oder verschwinden,
wenn wir uns dafür kritisieren.
Sei also toleranter mit dir und deinen Fehlern und Schwächen.
zum Beispiel: ich sehe mich selber als schon ganz "schön" forumsüchtig, weil ich eine ganz bestimmte Aufgabe vor mir her schiebe. Die Steuererklärungsunterlagen für 2009 zusammen zu suchen, bzw. nur noch dir fehlenden von 2007/08 anzufügen. Nun soll ich den faulen Kerl in mir nicht tadeln? Das kann ja nun nicht sein. Denn vor der Einsicht in meine Fehler, kommt erst mal die Festellung einschließlich der Kritik. "Asche-aufs-Haupt-streu"- ich beende jetzt meine Sitzung und verspreche erst wieder zu erscheinen, wenn ich das fertig habe!!
Selbstliebe ist die Voraussetzung für Nächstenliebe.
Ich zweifle das an. Es geht ja soweit, daß behauptet wird: die Nächstenliebe wäre quasi die Potenz der Selbstliebe. Das ist in meinen Augen so eine wirre kirchliche Auslegung, wie die, sich für absolut menschliche Regungen zu kasteien.
FG Gelinda
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade dieser Spruch mit dem Teil für Leute ab fünfzig, da ist man doch auf die Reflexion, wie man auf andere wirkt, abhängig, immer ist alles relativ.

FG Gelinda

Ich würde sagen, dass ich persönlich, nicht extrem abhängig bin von der Reflexion anderer Leute.

Ich mache meist das, was ich für richtig halte.

Und ich glaube auch, dass es wichtig ist , dass man mit sich selbst im reinen ist und sich selbst liebt.

Dann ist vieles viel einfacher und es ist auch einfacher andere zu lieben.
 
an truth:
wie können wir nun üben? wer sagt: so war es richtig? wer sagt :"so hättet ihr/wir es machen müssen"?
wen erkennen wir als Lehrmeister an?
es könnte auch sein, daß wir erfreut anerkennen, daß unsere Diskussion zu unserem Thema nicht abrupt endet

Hallo Gelinda,

bin leider die Tage nicht dazu gekommen reinzuschauen. Habe jetzt gerade etwas "quer durchgelesen".

Auf deine Frage, wen wir als Lehrmeister anerkennen.. Eigentlich sollte unser eigenes Ich unser Lehrmeister sein. Sicher können wir von anderen Menschen lernen - vor allem in Form von lebendigen Vorbildern (nicht von großen Worten - die sind leicht ausgesprochen). Spoomy (ich hoffe ich hab den Namen jetzt richtig geschrieben) hat es sehr schön ausgedrückt. Die Selbstachtung nährt sich selbst durch Taten - nicht durch Worte. Sind meine Handlungen so, dass ich Selbstachtung vor mir haben kann, beginnt ein positiver Kreislauf. Gebe ich zu schnell nach und verstricke mich in - ich nenne sie mal einfach "primitive Emotionen" - geht der Kreislauf eben in eine andere Richtung.


Tja, das mit dem Üben war wohl nichts😀 .......

Mir hat eine Sache sehr geholfen: Ich nehme mich einfach aus der Mitte. Die Welt dreht sich nicht nur um mich und meine Gefühle. Wenn ich mich aus der Mitte nehme, höre ich auf zu zensieren und fange an zuzuhören, fange an mehr zu sehen und zu hören als das was anscheinend offensichtich vor mir liegt.

Ich kann aus einer Geschichte ein Drama machen, oder ich kann sachlich damit umgehen. Es IST eine Wahl! Es kommt also darauf an, was jeder von uns wählt. Wer das Drama wählt, verhält sich auch so. Wer vorankommen will, also die Sache wählt, verhält sich auch so. Es ist nicht so kompliziert wie es scheint.
 
Wenn ich das doch nur irgendwie begreiflich machen könnte.

Lizzy

Du musst nichts begreiflich machen Lizzy. Lebe es! Darauf kommt es doch nur an. Wenn ich das, was ich verstanden habe, lebe, bedarf es keiner erklärenden Worte.

Ich nehme das für mich immer als "Warnsignal". Wenn ich mich zu sehr erklären muss, stimmt was nicht. Was nicht stimmt gilt es dann für mich herauszubekommen.

Der Dialog mit sich selbst ist sehr wichtig. Vertauen, dass man selbst auf die richtigen Antworten für sich kommt - im Herzen - nicht nur im Kopf. Wenn die Antworten auch tief im Herzen sind braucht es keiner Erklärung.

... und so sind wir wieder bei der Selbstachtung. Das können wir nur schaffen, wenn wir Selbstachtung haben. Denn Selbstachtung schafft Vertrauen für das eigene Denken.
 

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