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"Sein eigener bester Freund sein"

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 125620
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"Sei dein eigener bester Freund?
Wie kann ich das am besten erreichen?
Falls ich Dich richtig verstanden habe, geht es Dir um das "Handwerkszeug", also wie kann ich mein eigener bester Freund werden. Wenn nicht, bitte das Nachfolgende einfach ignorieren.
Natürlich gibt es kein Patentrezept oder eine coole Pille.
Daher ein paar Schritte aus meiner eigenen Vorgehensweise:
1) Schimpfwörter zu sich selbst sind tabu.
Also Beispiel: wenn mir früher etwas herunter gefallen ist, kam sofort "Du Depp, warum kannst du nicht aufpassen" als Reaktion. So würde man nie mit einem guten Freund reden, also ist das auch ein no go zu sich selbst.
2) Freunde wollen auch gelobt werden.
Ist überhaupt nicht verwerflich, wenn man sich auch mal selbst lobt.
Also Beispiel: nicht das Essen schmeckt toll, sondern: wow, habe ich heute echt gut gebrutzelt.
3) Humor
Humor schafft Vertrauen. Wenn ich es schaffe, auch mal über mich selbst zu lachen, komme ich mir selbst ein riesen Stück näher.
4) Ich muss überhaupt nichts müssen
Schlimmster etablierter Satzanfang überhaupt: Du musst........
Wir müssen vielleicht mal irgendwann sterben, das war's aber auch schon mit dem "müssen"
"Du musst" ist immer Druck und Zwang. Ich sage heute nicht einmal mehr, ich muss noch einkaufen gehen, sondern: cool, nachher gehe ich noch einkaufen und finde bestimmt irgendeinen Quatsch, den ich bestimmt nicht brauche.

Das alles geht nicht von heute auf morgen, sondern nur step by step. Vor allem, wenn man jahrelang trainiert hat, immer sehr selbstkritisch mit sich umzugehen, oder das Urteil anderer über sein eigenes gestellt hat.
Sehr hilfreich ist dabei, sich Abends in Ruhe (ohne TV- oder Radio-Berieselung) ein paar Minuten nur für sich selbst zu nehmen und den Tag zu reflektieren.
Am Anfang kann das schon überraschend sein, wie oft man sich über den Tag hin selbst beleidigt hat und wie selten man mal ein Lob für sich selbst übrig hatte.
Kein Grund, schon wieder selbst mit sich zu hadern. Das Erkennen ist der Weg.

Ich persönlich gleiche Abends immer meine Waagschale aus, also setze negativen Erlebnissen am Tag die gleiche Anzahl positiver Eindrücke entgegen. Das können ganz banale Sachen sein, wie: geil, mir ist nichts hingefallen, oder die frische Luft riecht klasse......
Wichtig dabei ist, dass sie trotzdem die gleiche Wertigkeit erhalten.

Über die Zeit bin ich damit wirklich gut Freund mit mir geworden und komme auch super gut mit mir aus. Ich gehe mit mir selbst um, wie mit einem guten Freund und vor allem, ich kümmere mich auch um mich selbst, wie man es bei einem guten Freund macht.
 
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