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Schwimmen

Danach woltle sie plötzlich auch nciht mehr ins Schwimmbad.

Das "plötzlich" finde ich seltsam. Ist vielleicht irgendwas vorgefallen? Ich erinnere mich an einen Schwimmlehrer, der uns Mädels damals unterm Badeanzug an den Schamlippen berührt hat. Da war mir die Lust auf Schwimmen auch erstmal vergangen. Oder ist sie mal untergegangen und hat deshalb Angst vorm Ertrinken?
 

Hallo Gast,

schau mal hier: Schwimmen. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Das "plötzlich" finde ich seltsam. Ist vielleicht irgendwas vorgefallen? Ich erinnere mich an einen Schwimmlehrer, der uns Mädels damals unterm Badeanzug an den Schamlippen berührt hat. Da war mir die Lust auf Schwimmen auch erstmal vergangen. Oder ist sie mal untergegangen und hat deshalb Angst vorm Ertrinken?

Das war auch unser erster Gedanke, dass damals etwas vorfiel.. vllt dass der Schwimmlehrer nicht alle Kinder im Auge hatte, denn zu dem Zeitpunkt hatte sie Probleme mit einer Mitschülerin die 2 weitere Mitschülerinnen auf ihre Seite zog und gegen unsere Tochter mobbte.

Ein untertauchen beispielsweise.

Nachdem dieser Unterricht wenige Male stattfand wollte sie das plötzlich nicht mehr. Wollte dann auch nicht mit uns Eltern ins Freizeitbad.

Sie hat dann ab der 5. Klasse bis jetzt zur 8. Klasse (aktuell) jedes Jahr an dem angebotenen Schwimmkurs der Schule teilgenommen.. aber jedes Mal mit unwohlsein.
Bei dieser Schule ist es so, dass man das Seepferdchen braucht um am Schwimmunterricht teilzunehmen. Zu diesen Abzeichen kam es aber nie.. und das obwohl die Schwimmlehrerin teilweise nur 6 Kinder hatte.

Meine Tochter sagt, dass sich diese Schwimmlehrerin stets um die anderen bemüht habe und sie im Nichtschwimmerbecken patteln sollte.

Außerdem sagt sie, dass sie schwimmen könne.. aber tauchen wolle sie keinesfalls, weil sie angst habe zu ertrinken.
Wenn wir darüber reden, dann steigert sie sich auch sehr in diese angst rein.

Ich denke doch, das nach mehr als 4 Schwimmkursen bei der gleichen Schwimmlehrerin etwas bei rum kommen muss. Auch nehme ich doch an, dass ein Pädagoge eher weiss, wie er ein solches Kind motivieren kann.. etwas Feingefühl für die Situation wie auch ein eingehen auf das Kind selbst.

Und das bei nur 6 Kindern im Kurs.

Jedes Jahr ist es das Gleiche. Nun ist sie in der 8. Klasse und windet sich beim Schwimmunterricht mitzumachen. Die Schwimmlehrerin unterrichtet ebenfalls an dieser Schule.. Gespräche finden scheinbar keine statt.

De aktuelle Sportlehrer macht Druck, dass sie endlich schwimmen lernt, aber keiner geht auf diese angst ein.
Im Gegenteil, wird sie noch so hingestellt, als habe sie einfach keine lust.
 
Hallo Blegtor,

Ich finde es erst einmal gut das du dir da viele Gedanken drum machst. Ich finde viele hier so manche Aussagen nicht gut, erzwingen sollte man so etwas nicht. Diese Angst sollte man ernst nehmen. Aber natürlich solltest du deine Tochter nicht in Watte deshalb packen. -------->Sowie ich raus lese ist deine Tochter schon etwas älter, so um die 16 Jahre alt? Ich finde in dem Alter sollte man erst recht nichts erzwingen.


Hallo,

------> meine 13 jährige Tochter möchte einfach nicht schwimmen lernen.

Sie war schon in einigen Schwimmkursen angemeldet, doch schwimmen gelernt hat sie dort nicht.
Auf meine Frage hin, warum sie partu nicht schwimmen will, meinte sie, dass sie angst hat zu ertrinken.

Ich weiß nicht woran das liegt.

Als sie Baby war, waren wir oft im Schwimmbad und auch noch später etwa bis zum 3. Lebensjahr..sie hat gerne geplanscht hatte keine angst oder so

Im Kiga fand dann der erste Schwimmkurs statt. Sie lernt es nicht. Auch ein anderes Kind lernte es nicht. Ich dachte mir nichts dabei, dachte, dass sie vllt noch nicht so weit ist.

Dann kam die Grundschule, auch hier gab es einen Kurs. Sie lernte es nicht.
Danach woltle sie plötzlich auch nciht mehr ins Schwimmbad. Weder mit uns noch imSchwimmunterricht.

Irgendwann kam dann die AUssage, dass sie angst hätte zu ertrinken.

Dann gabs in jedem Jahr ein Schwimmkurs. 5. Klasse, 6. KL, 7 Kl.
Also sie hat insgesamt 5 Schwimmkurse mit gemacht und es einfach nicht lernen wollen.
Sie sagt, dass sie so schwimmen könne.. am RAnd entlang aber tauchen möchte sie keinesfalls und sie möchte auch nicht im Schwimmunterricht mitmachen müssen, weil diese Kopper machen und tauchen müssten.
Davor hat sie einfach angst.

Wir haben jedes Jahr DIskussionen mit den Lehrern aber irgendwie will es keiner verstehen.

Wir können sie doch nicht zwingen. Wenns sie doch so eine angst hat.

Haben es auch vor ein paar Jahren mal selbst versucht es ihr beizubringen, aber es funzt nicht.
Jetzt geht sie erst gar nciht mehr mit ins Schwimmbad.

Aber jedes Mal wenn Schwimmunterricht stattfindet, dann weint sie.

Was können wir tun?
Sie vom Schwimmunterricht freistellen lassen?

Nein, meine Tochter ist 13
 
Gab es vielleicht ein Schlüsselerlebnis das ihre Angst hervorrufen könnte?


Mobbing? Hänseleien?

***
Hier geht es um 2 Dinge:

1) Zum einen: das Kind MUSS schwimmen lernen -, allein schon, um (wieder) Vertrauen zu sich selbst zu bekommen -, nicht nur zum Wasser.

2) Ist eine (Psycho-)Therapie notwendig, um ein seelisches Trauma zu eruieren, das evtl. auch noch Ursache für andere gestörte Verhaltensweisen werden kann?
 
Zum einen: das Kind MUSS schwimmen lernen -, allein schon, um (wieder) Vertrauen zu sich selbst zu bekommen -, nicht nur zum Wasser.

Muss es das?
Vielleicht liegt da das Problem?
Sie MUSS das Seepferdchen haben um am Schwimmunterricht teilnehmen zu können.
Sie MUSS schwimmen können, um aus dem Klassenverband nicht ausgeschlossen zu werden, indem man sie isoliert ins Nichtschwimmer-Becken verfrachtet. Mit diesem Leistungsdruck wird nur erreicht dass das Mädel niemals schwimmen lernt.

Bei uns wurde damals NIEMAND genötigt am Schwimmunterricht teilzunehmen oder das Seepferdchen zu machen.
 

Dieses "MUSS" ist ja nicht als erhobener Zeigefinger - autoritär - gemeint, sondern es ist allenfalls eine mißverständliche Wortwahl.

Wer genau liest, was ich geschrieben habe: ich befehle nicht, sondern sorge mich um dieses (ein fremdes) Kind.

Ich selbst war ein Angsthase (aufgrund des Vorfalls im Fluß) und bin später zum Rettungsschwimmer ausgebildet worden -, ohne jeden Zwang.
Es kommt immer auf die Art und Weise an, wie etwas vonstatten geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

meine 13 jährige Tochter möchte einfach nicht schwimmen lernen.

Haben es auch vor ein paar Jahren mal selbst versucht es ihr beizubringen, aber es funzt nicht.
Jetzt geht sie erst gar nciht mehr mit ins Schwimmbad.

Aber jedes Mal wenn Schwimmunterricht stattfindet, dann weint sie.

Was können wir tun?
Sie vom Schwimmunterricht freistellen lassen?
Würde ich erst mal raten, sie freizustellen.
Zwingt ihr sie verliert sie das Vertrauen in euch, den Schutz den ihr ihr bietet!
Gibt diese Angst vor Wasser, zu ertrinken.
Hatte ich auch, erst sehr spät Schwimmen gelernt, nicht in der Schule.
Nicht der ist mutig der keine Angst hat, sondern der sie überwindet:
Fast jeder vierte Deutsche kann nicht schwimmen.
Inzwischen sind nur noch 50 Prozent der Zehnjährigen sichere Schwimmer.
Gibt spezielle Schwimmkurse von der DLRG, auch für ältere und Erwachsene, da hab ich das gemacht:
Los geht es mit sogenannten Wassergewöhnungsübungen, der Kopf Unterwasser, das war am Anfang das schlimmste.
Dann die tote Mann Übung, sich treiben lassen, ohne Schwimmbewegung, da Merkt man dass man nicht nuntergeht ohne zu schwimmen.
Erst in der dritten Stunde kam das eigentliche Schwimmtraining, alles ohne Zwang ohne Druck und es sind das ja auch alle Nicht-Schwimmer.
https://www.dlrg.de/fuer-mitglieder/ausbildung/schwimmen/schwimmkurse.html
 
Hallo.

Hattees ihr nie Zeit oder Lust, mit eurem Kind schwimmen zu gehen?

Ich rede jetzt von der Zeit nach der Kita.

Ich bin auch mal fast ertrunken als Kleinkind, aber wenn Eltern immer wieder mit dem Kind an den See oder Schwimmbad geehn, entwickelt sich nicht so eine Angst.

Jetzt mit 13 ist das natürlich spät. Armes Kind. Aber das ist kein Wunder, wenn es von zu Hause null gefördert wird und mit 13 das erste Mal seit Kita wieder baden geht.
 
Ich hatte in meiner Kindheit dasselbe Problem gehabt. Am besten läßt man so ein Kind ganz in Ruhe ins Schwimmbad gehen und selbstbestimmt machen, was es möchte, in seinem eigenen Tempo. Ich habe auf diese Weise Schwimmen, dann Tauchen gelernt und bin später vom Turm gesprungen. Mit Druck und Stress geht gar nichts, mit Vorwürfen auch nicht. Ganz behutsam, in kleinen, selbstgewählten Schritten herangehen.

Ich hatte auch immer Todesängste gehabt, weil ich durch einen Kehlkopfkrampf keine Luft mehr bekam. Ich wollte aber gerne Schwimmen lernen. Ich würde die Tochter auch fragen, warum sie solche Angst hat. Die Ängste sind in der Regel nicht unbegründet. Ich würde ganz genau erforschen, wo die Ursache liegt und das gezielt angehen.

Es ist schade, wenn man nicht schwimmen lernt. Wenn man es nach solchen Schwierigkeiten dann doch packt, ist das ein tolles Erlebnis und verleiht einem Selbstwertgefühl. Wo liegt die Angst? Was ist das konkrete Problem? Bloß keinen Druck und keine Vorwürfe! Das zerstört garantiert alles!
 

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