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Schwimmen

Jetzt mit 13 ist das natürlich spät. Armes Kind. Aber das ist kein Wunder, wenn es von zu Hause null gefördert wird und mit 13 das erste Mal seit Kita wieder baden geht.

Hach ja, immer diese unfähigen Eltern, nicht wahr? (Vorsicht: Ironie).
Sollten sie ihr Kind etwa ins Schwimmbad schleifen?
Ich habe erst vor drei/ vier Jahren richtig schwimmen gelernt, da war ich 27.
Das ich vorher nicht schwimmen konnte, habe ich überlebt. Meine Eltern haben da alles richtig gemacht weil sie nicht mit Zwang und Druck "gearbeitet" haben. Alles zu seiner Zeit.
 

Hallo GirlOnFire,

schau mal hier: Schwimmen. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo.

Hattees ihr nie Zeit oder Lust, mit eurem Kind schwimmen zu gehen?

Ich rede jetzt von der Zeit nach der Kita.

Ich bin auch mal fast ertrunken als Kleinkind, aber wenn Eltern immer wieder mit dem Kind an den See oder Schwimmbad geehn, entwickelt sich nicht so eine Angst.

Jetzt mit 13 ist das natürlich spät. Armes Kind. Aber das ist kein Wunder, wenn es von zu Hause null gefördert wird und mit 13 das erste Mal seit Kita wieder baden geht.

Nun die einen können nicht schwimmen, die anderen nicht LESEN.

Natürlich sind wir mit ihr ins Schwimmbad.. aber jetzt in dem Alter lässt sie sich nicht mehr überreden.^^
 
Deine Tochter sagt sie hat Angst zu ertrinken. Ist sie generell eigentlich ein selbstbewusster Mensch?

Ich hatte eigentlich nie Probleme was das schwimmen angeht (einmal ins Wasser geschmissen worden und direkt eine Wasserratte gewesen) aber ich hatte immer immense Angst vor Kletterausflügen, da ich Angst hatte runterzufallen. Ich hab mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt hochzuklettern, und nur mit Ach und Krach, Heulen, was auch immer, kam ich nach gefühlten Stunden am anderen Ende an.

Aber weil ich total verunsichert war, von mir selbst, und meinen Fähigkeiten mit dem Gleichgewicht.

Warum das so war, ich kann es eigentlich überhaupt nicht sagen. Als Kleinkind hatte ich eigentlich auch schon Probleme mit großen Höhen, weil ich immer das Gefühl hatte meine Finger wären zu klein um mich richtig festzuhalten.

Diese Angst hatte ich sogar sehr lange. Hab das auch heute hin und wieder mal, aber ich kann die Risiken schon besser einschätzen als früher und habe mehr Vertrauen in meine körperlichen Fähigkeiten.

Aber vielleicht ist es auch eine Angst von deinem Kind. Wenig Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Vielleicht hat sie Angst vor Erschöpfungszuständen und kann sich nicht früh genug am Beckenrand festhalten.

Ich weiß nicht ob man wegen sowas jetzt grundsätzlich zu einem Therapeuten gehen muss. Wäre ich als Kind, bzw. Jugendlicher deswegen zu einem Therapeuten geschickt, ich käm mir total komisch vor und missverstanden. Als ob etwas mit mir nicht richtig funktionieren würde, obwohl ich doch eigentlich nur Angst hab zu... naja... sterben, und das nur weil ich nicht richtig festgehalten hab, etc.

Ich denke für solche Ängste brauch es ein paar Schlüsselerlebnisse. Aber auch kein Helikopterzustand, bei dem man sich nur beobachtet, angestarrt, etc. fühlt.
 
Das war auch unser erster Gedanke, dass damals etwas vorfiel.. vllt dass der Schwimmlehrer nicht alle Kinder im Auge hatte, denn zu dem Zeitpunkt hatte sie Probleme mit einer Mitschülerin die 2 weitere Mitschülerinnen auf ihre Seite zog und gegen unsere Tochter mobbte.

Ein untertauchen beispielsweise.

Nachdem dieser Unterricht wenige Male stattfand wollte sie das plötzlich nicht mehr. Wollte dann auch nicht mit uns Eltern ins Freizeitbad.

Sie hat dann ab der 5. Klasse bis jetzt zur 8. Klasse (aktuell) jedes Jahr an dem angebotenen Schwimmkurs der Schule teilgenommen.. aber jedes Mal mit unwohlsein.
Bei dieser Schule ist es so, dass man das Seepferdchen braucht um am Schwimmunterricht teilzunehmen. Zu diesen Abzeichen kam es aber nie.. und das obwohl die Schwimmlehrerin teilweise nur 6 Kinder hatte.

Meine Tochter sagt, dass sich diese Schwimmlehrerin stets um die anderen bemüht habe und sie im Nichtschwimmerbecken patteln sollte.

Außerdem sagt sie, dass sie schwimmen könne.. aber tauchen wolle sie keinesfalls, weil sie angst habe zu ertrinken.
Wenn wir darüber reden, dann steigert sie sich auch sehr in diese angst rein.

Ich denke doch, das nach mehr als 4 Schwimmkursen bei der gleichen Schwimmlehrerin etwas bei rum kommen muss. Auch nehme ich doch an, dass ein Pädagoge eher weiss, wie er ein solches Kind motivieren kann.. etwas Feingefühl für die Situation wie auch ein eingehen auf das Kind selbst.

Und das bei nur 6 Kindern im Kurs.

Jedes Jahr ist es das Gleiche. Nun ist sie in der 8. Klasse und windet sich beim Schwimmunterricht mitzumachen. Die Schwimmlehrerin unterrichtet ebenfalls an dieser Schule.. Gespräche finden scheinbar keine statt.

De aktuelle Sportlehrer macht Druck, dass sie endlich schwimmen lernt, aber keiner geht auf diese angst ein.
Im Gegenteil, wird sie noch so hingestellt, als habe sie einfach keine lust.

Hallo,

Vielleicht hättest du die Schwimmlehrerin mal fragen sollen? Ich will ja nicht Pädagogen schlecht reden oder so, aber meist haben sie keine Zeit in der Schule auf jeden wirklich einzugehen... Ich wäre da sehr skeptisch und würde es nicht einfach so glauben, ohne es wirklich durch nachhacken zu wissen. Schon allein, dass du schriebst, dass keine Gespräche stattfanden und sie einfach Druck machen, finde ich geht eigentlich gar nicht.

Ich hatte auch mal plötzlich als kleines Kind angst vor Wasser. Wenn meine Mutter mich baden wollte, war es ein riesiger Kampf, weil ich immer wieder aus der Wanne raus wollte. Sie war dann immer mit klatsch nass.
Als meine Mutter dann bei der Erzieherin im Kindergarten nachhackte, kam raus dass die Kinder mit einem Wasserschlauch draußen im Sommer abgespritzt wurden. Ich mochte es da wohl nicht und das haben die Erzieher damals einfach nicht berücksichtigt. Das Ergebnis: Ich hatte angst vor Wasser.
Da musste meine Mutter mir meine Haare und Körper immer getrennt waschen, weil es da wohl für mich ging und irgendwann ging es wieder wie normal.

Deine Tochter sagt, dass sie angst hat zu ertrinken... Hast du mal in ruhe gefragt warum sie davor angst hat?
Ich finde die Antwort wirklich heftig und vielleicht kannst du ohne druck irgendwie rausfinden warum sie den davor angst hat? Sie kann ja nicht ertrinken wenn sie im Schwimmbad ist, denn es sind ja immer Leute da. Auch dass würde ich ihr dan sagen, um ihr so zu zeigen, dass diese Angst unbegründet ist.
Vielleicht könnt ihr ja auch so ins Schwimmbad und da einfach "Picknicken" ohne schwimmen? Euch auf die Liege legen ein Buch lesen oder spiele spielen ohne druck?

Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht auch das Thema Pupertät/Körperbehaarung.

Wichtig finde ich zuallererst die Ursache rauszufinden.

Liebe grüße
 

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