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Schwierigste Entscheidung meines Lebens - Trennen oder Bleiben

Ich denke, dass es nicht nur darum geht, ob sie genug verdient oder nicht.

Sondern auch um ihre Lebenseinstellung: dass sie mit 27 Jahren recht sorglos und gedankenlos in die Zukunft hinein lebt ohne Ausbildung und auch nicht gewillt ist im Moment, etwas daran zu ändern. Diese Einstellung würde mich stören, denn in dem Alter sollte man sich schon Gedanken machen, wie man seine Zukunft absichern sollte, denn man kann nicht das ganze Leben nur Gelegenheitsjobs haben, das wird nicht immer klappen.

Da würde ich erstmal mit ihr ernsthaft darüber reden.

Von Deiner Familie würde ich mir keinen Druck machen lassen, der solltest Du klar sagen, dass sie Dir da nicht reinzureden haben.

Aber ich verstehe Deine Bedenken. Natürlich hätte eine Frau, die eine Ausbildung hat und besser verdient dann wieder andere Punkte, die nicht so gut sind.
 
Die Lebenseinstellung sollte schon in gewisser Weise übereinstimmen.

Sie scheint der sorglose Mensch zu sein, der nicht groß an die Zukunft denkt und sie plant, sondern vielleicht mehr in den Tag reinlebt. Und Du bist da anderes und hättest gerne alles durchgeplant.

Du hast Dich angestrengt, studiert und Deine Zukunft soweit es einem Menschen möglich ist, geplant. Sie kennt aus ihrem Elternhaus offensichtlich nur ein finanzielles Durchwurschteln mit Jobs und ist da auch vermutlich angehalten oder motiviert worden, sich besser um ihre berufliche Absicherung zu kümmern.

Mich würde so eine Einstellung auch stören.
 
In einem italienischen, spanischen oder französischen Forum würde man hier das "Problem" gar nicht verstehen, in Deutschland bestimmt "das Geld" - sei es das vorhandene oder das fehlende - das Leben enorm, anstatt das Leben zu geniessen, denkt man bereits bei der Anbahnung einer Beziehung an das Geld, denkt an das Alter, den Gehaltsunterschied etc. etc. etc. - manchmal habe ich das Gefühl in Deutschland dreht sich wirklich alles nur ums Geld und darüber wird das Leben häufig "vergessen". Das "Leben" soll dann in den 5, 6 Wochen Urlaub stattfinden und ansonsten trister und grauer Alltag...

Dieser ganz spezielle, "deutsche" Umgang mit dem Thema Geld pflegt anscheinend auch sebastianreinke und merkt dabei nicht, wie er sich damit ein Stück weit das "Leben" verbaut....
 
Ich glaube auch nicht das es hier nur um die Kohle, Ausbildung etc. geht.

Ihr Leben plätschert so vor sich hin und sie zeigt nicht unbedingt den Willen/Disziplin etwas ändern zu wollen.
Gut, sie ist zufrieden so wie es ist, aber es wirkt leider auch planlos, nicht zuende gedacht.
Sie wird nicht ewig 27 Jahre bleiben und irgendwann ist der Zug abgefahren, dann macht sie garantiert keine Ausbildung mehr!

Jemand der einen guten Job hat und durch eine straffe Ausbildung/Studium ging, wird so etwas kaum verstehen.
Ich kann auch nicht verstehen, wenn man keine Ausbildung macht.
Es ist ja nichts in Stein gemeißelt, es gibt viele die nicht mehr im erlernten Beruf arbeiten, weil sie gemerkt haben das es nicht passt.
Aber es sieht immer besser aus, wenn man eine abgeschlossene Ausbildung vorweisen kann.

Natürlich geht es hier in erster Linie um den Menschen und nicht um Materielles, denn wenn man jemanden aufrichtig liebt sollten gewisse Dinge zweitrangig sein.
Allerdings geht es auch um Charakter und jemand der alles so vor sich hinplätschern lässt, wäre in meinen Augen auch nicht wirklich erste Wahl, wenn es um Zukunftsplanung geht.
Da geht es um Sicherheit und was passiert im Alter oder im Krankheitsfall? Einiges wurde ja schon aufgezählt. Mit einem Aushilfsjob kann man u.U. kein Haus halten.

Ich kann auch gut verstehen, das du dich scheust dich von ihr zu trennen.
So ähnlich geht es mir beim Jobwechsel:
Gibt man den Job auf ? Das was man kennt und gewohnt ist, für etwas neues Unbekanntes?
Bereut man den Wechsel?
Und was wenn ich wieder zurück will.... geht das dann noch?

Das ist ein sehr schwieriges Thema und letztendlich kannst du dir hier nur Denkanstöße holen, deine Entscheidung musst du selbst treffen.
Lass dich auch nicht zu sehr von Oma und andere Verwandten in diese Richtung drängen und beeinflußen.
 
In einem italienischen, spanischen oder französischen Forum würde man hier das "Problem" gar nicht verstehen, in Deutschland bestimmt "das Geld" - sei es das vorhandene oder das fehlende - das Leben enorm, anstatt das Leben zu geniessen, denkt man bereits bei der Anbahnung einer Beziehung an das Geld, denkt an das Alter, den Gehaltsunterschied etc. etc. etc. - manchmal habe ich das Gefühl in Deutschland dreht sich wirklich alles nur ums Geld und darüber wird das Leben häufig "vergessen". Das "Leben" soll dann in den 5, 6 Wochen Urlaub stattfinden und ansonsten trister und grauer Alltag...

Dieser ganz spezielle, "deutsche" Umgang mit dem Thema Geld pflegt anscheinend auch sebastianreinke und merkt dabei nicht, wie er sich damit ein Stück weit das "Leben" verbaut....
Wenn ich von Anfang an nicht daran gedacht hätte, wäre ich heute ein Sozialfall und da wollte ich auf keinen Fall hin. Ich habe dafür gesorgt, dass ich von meiner Rente gut leben kann unabhängig davon, ob ich verheiratet bin oder nicht. Das war mein Ziel und ich habe es geschafft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich verstehen kann ist, dass man sich mit Anfang 30 Gedanken macht wie es im Leben weitergehen soll. Und da spielt natürlich auch finanzielle Sicherheit eine Rolle.
In Deiner Situation @TE, würde ich diesbezüglich ein gespräch suchen wenn genügend Gefühle für ein weiteres gemeinsames Leben da sind.
 
In einem italienischen, spanischen oder französischen Forum würde man hier das "Problem" gar nicht verstehen, in Deutschland bestimmt "das Geld" - sei es das vorhandene oder das fehlende - das Leben enorm, anstatt das Leben zu geniessen, denkt man bereits bei der Anbahnung einer Beziehung an das Geld, denkt an das Alter, den Gehaltsunterschied etc. etc. etc. - manchmal habe ich das Gefühl in Deutschland dreht sich wirklich alles nur ums Geld und darüber wird das Leben häufig "vergessen". Das "Leben" soll dann in den 5, 6 Wochen Urlaub stattfinden und ansonsten trister und grauer Alltag...

Dieser ganz spezielle, "deutsche" Umgang mit dem Thema Geld pflegt anscheinend auch sebastianreinke und merkt dabei nicht, wie er sich damit ein Stück weit das "Leben" verbaut....

Schöne Sonneruntergänge, Gesäusel und schönen Phrasen machen mich nicht satt, die Wohnung warm und ziehen mich auch nicht an.
Mag sein das das alles sehr pragmatisch und viel zu nüchtern ist, viele brauchen aber diese Sicherheit.

So jemanden habe ich auch in der Verwandschaft, der vagabundierte in jungen Jahren in der Gegend herum und kann nicht wirklich viel vorweisen, außer einer großen Kinderschar mit verschiedenen Frauen. Immerhin hat er eine Ausbildung, aber sonst bekam er nicht viel zustande.
Er wirft der Familie ständig vor, materialistisch zu sein, hier klingt leider immer ein wenig der Neid durch.
Dummerweise sind gerade diese Menschen später im Leben, immer auf die finanzielle Hilfe von anderen angewiesen und geraten dann doch in eine Abhängigkeit.
 
Die Lebenseinstellung sollte schon in gewisser Weise übereinstimmen.

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Du hast Dich angestrengt, studiert und Deine Zukunft soweit es einem Menschen möglich ist, geplant. Sie kennt aus ihrem Elternhaus offensichtlich nur ein finanzielles Durchwurschteln mit Jobs und ist da auch vermutlich angehalten oder motiviert worden, sich besser um ihre berufliche Absicherung zu kümmern.

Mich würde so eine Einstellung auch stören.

Aber weshalb sucht man sich denn so einen Partner und bleibt inzwischen 1 Jahr zusammen, wenn einem das nicht passt?
 

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