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Schwiegermutter!

Ich finde es generell problematisch mit Eltern oder Schwiegereltern unter einem Dach zu wohnen. Wäre für mich ein absolutes No-Go.
Funktioniert vielleicht, wenn alle die Privatsphäre der jeweiligen anderen Partei respektieren. Aber bei Ehekrisen z.B. ist Stress mit den angeheirateten Eltern oft vorprogrammiert.
Und das SchwieMu in der Wohnung auftaucht geht gar nicht. Man klingelt oder ruft an und steht nicht einfach in der Wohnung. Finde ich unglaublich übergriffig und respektlos. Wenn sie sich Sorgen macht und weder nach Anruf noch nach Klingeln oder Klopfen keiner öffnet, kann sie 1. Den Ehepartner verständigen oder den Notruf wählen.
Ich würde das Schloss austauschen und einen Ersatzschlüssel bei Freunden deponieren, wenn man mit ihr nicht vernünftig drüber reden kann.
Das Problem hier ist tatsächlich, das sie keine Grenzen kennt. Wir leben im ehemaligen Elternhaus meiner Schwiegermutter und daran ist mit einem Durchgang, einer Diele, mit dem Haus der Schwiegereltern verbunden, was früher der Stall gewesen ist. Wir haben das Haus renoviert und bezogen. Für sie hat sich nichts geändert, im Gegenteil. Meine Frau wohnt wieder zu Hause, jedoch direkt nebenan. SchwieMu gibt mir das Gefühl, das ich auch ihr ,,Kind,, sei. Vieles ist übergriffig. Wäsche die sie uns einfach ungefragt wäscht. Klar ist das dann eine Hausarbeit, die wir nicht mehr zu erledigen haben aber ich fühle mich dabei schlecht, wenn sie meine Unterhosen faltet. Ebenso Gewaschene Wäsche, die auf einmal aus dem Trockner verschwindet und bei ihr landet. Diese Dinge bespreche ich in der Gesprächstherapie. Meine Ehe leidet darunter, weil ich angespannt bin und es nicht traue, meiner Frau zu sagen, das es rückblickend für mich ein Fehler war hier her zu ziehen. Wie schon erwähnt, ziehen sich die Schwiegereltern zurück weil sie meine Stimmung mitbekommen, doch hier weil ich nicht jedes Wochenende jedes Mittagessen mit denen haben will. Meine Familie, wir vier, reichen mir. Das bedeutet nicht das ich meine Schwiegereltern nicht mag. Im Gegenteil. Es hat leider, und da muss ich meinen Vorrednern zustimmen, keine Grenzen gegeben und es ist mir peinlich, einem erwachsenen Menschen sagen zu müssen, das man in anderer Leute Bad oder Schlafzimmer nicht einfach reingeht. Ich bin 39 und keine 80, das jeder Tag der letzte sein kann.

Ihr habt super Tipps, ehrlich. Es ist aber auch die Angst das sie sich dann so beleidigt fühlt, das sie unsere Kinder gar nicht mehr betreuen will. Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen?
 
Die Schwiegermutter würde bei mir nur ein einziges Mal ins Schlafzimmer oder Bad platzen, danach wäre der Schlüssel weg. Sowas geht überhaupt nicht und es ist schlimm, dass man einem erwachsenen Menschen das auch noch erklären muss und denen selbst es nicht mal peinlich ist.

Ich hatte mal eine Bekannte, da war es der Schwiegervater und die Beziehung zu ihrem Partner ist darüber kaputtgegangen. Der hat auch null Stellung bezogen, während sie sich nicht mal mehr traute, ohne Klamotten vom Bad ins Schlafzimmer zu laufen, aus Angst, der Alte steht plötzlich im Flur.
So fühle ich mich auch. Sie nimmt sich mittlerweile sehr zurück aber die Aktion Mittwoch, das sie mich geweckt hat, hat mir noch mal einen Dämpfer gegeben. Dad ist lieb das sie sich sorgen macht aber ich war krank im Bett und nicht leblos… ich komme nie auf die Idee, einfach in das Schlafzimmer zu gehen oder ins Bad zu kommen…
 
Ich finde es generell problematisch mit Eltern oder Schwiegereltern unter einem Dach zu wohnen. Wäre für mich ein absolutes No-Go.
Funktioniert vielleicht, wenn alle die Privatsphäre der jeweiligen anderen Partei respektieren. Aber bei Ehekrisen z.B. ist Stress mit den angeheirateten Eltern oft vorprogrammiert.
Und das SchwieMu in der Wohnung auftaucht geht gar nicht. Man klingelt oder ruft an und steht nicht einfach in der Wohnung. Finde ich unglaublich übergriffig und respektlos. Wenn sie sich Sorgen macht und weder nach Anruf noch nach Klingeln oder Klopfen keiner öffnet, kann sie 1. Den Ehepartner verständigen oder den Notruf wählen.
Ich würde das Schloss austauschen und einen Ersatzschlüssel bei Freunden deponieren, wenn man mit ihr nicht vernünftig drüber reden kann.
Das Problem hier ist tatsächlich, das sie keine Grenzen kennt. Wir leben im ehemaligen Elternhaus meiner Schwiegermutter und daran ist mit einem Durchgang, einer Diele, mit dem Haus der Schwiegereltern verbunden, was früher der Stall gewesen ist. Wir haben das Haus renoviert und bezogen. Für sie hat sich nichts geändert, im Gegenteil. Meine Frau wohnt wieder zu Hause, jedoch direkt nebenan. SchwieMu gibt mir das Gefühl, das ich auch ihr ,,Kind,, sei. Vieles ist übergriffig. Wäsche die sie uns einfach ungefragt wäscht. Klar ist das dann eine Hausarbeit, die wir nicht mehr zu erledigen haben aber ich fühle mich dabei schlecht, wenn sie meine Unterhosen faltet. Ebenso Gewaschene Wäsche, die auf einmal aus dem Trockner verschwindet und bei ihr landet. Diese Dinge bespreche ich in der Gesprächstherapie. Meine Ehe leidet darunter, weil ich angespannt bin und es nicht traue, meiner Frau zu sagen, das es rückblickend für mich ein Fehler war hier her zu ziehen. Wie schon erwähnt, ziehen sich die Schwiegereltern zurück weil sie meine Stimmung mitbekommen, doch hier weil ich nicht jedes Wochenende jedes Mittagessen mit denen haben will. Meine Familie, wir vier, reichen mir. Das bedeutet nicht das ich meine Schwiegereltern nicht mag. Im Gegenteil. Es hat leider, und da muss ich meinen Vorrednern zustimmen, keine Grenzen gegeben und es ist mir peinlich, einem erwachsenen Menschen sagen zu müssen, das man in anderer Leute Bad oder Schlafzimmer nicht einfach reingeht. Ich bin 39 und keine 80, das jeder Tag der letzte sein kann.

Ihr habt super Tipps, ehrlich. Es ist aber auch die Angst das sie sich dann so beleidigt fühlt, das sie unsere Kinder gar nicht mehr betreuen will. Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen?
 
Diese Dinge bespreche ich in der Gesprächstherapie

Und was rät der Therapeut?
Ich bin ein großer Befürworter von Therapie, aber nur in der Therapiestunde darüber zu reden reicht hier nicht.

Du musst da reden, wo es etwas bewirkt - in der Familie.

Es ist aber auch die Angst das sie sich dann so beleidigt fühlt, das sie unsere Kinder gar nicht mehr betreuen will.

Das wäre natürlich Pech, wird aber ziemlich sicher nicht passieren. Die Enkelkinder sind ihr viel wichtiger als du
 
Diese Dinge bespreche ich in der Gesprächstherapie. Meine Ehe leidet darunter, weil ich angespannt bin und es nicht traue, meiner Frau zu sagen, das es rückblickend für mich ein Fehler war hier her zu ziehen.

Ich würde das mit den Betroffenen besprechen. Ich glaube schon, dass die SchwieMu das verstehen wird, dass das Reinplatzen ohne Ankündigung für dich sehr unangenehm ist. Sie hat dich in die Familie aufgenommen und denkt sich nichts dabei. Ist oft so im Familienverband, total distanzlos.

Ich finde es auch einen Fehler und wäre nie in die Nähe meiner oder Partners Eltern gezogen, da sind Konflikte vorprogrammiert. Allerdings habt ihr ja auch einiges davon, sie unterstützen euch ja anscheinend sehr bei der Kinderbetreuung.

Es ist aber auch die Angst das sie sich dann so beleidigt fühlt, das sie unsere Kinder gar nicht mehr betreuen will.

Glaub ich nicht. Sie werden die Enkel ja lieben und nicht freiwillig auf den Kontakt verzichten.

Leg einfach mal die Karten auf den Tisch, wie du dir ein harmonisches Zusammenleben vorstellst. Dann könnt ihr sicher Kompromisse finden.
 
Die SchwieMu kommt ins Bad, ins Schlafzimmer, und du sagst nicht: "Stopp und raus!"?
Wenn du dich keine Grenzen zu setzen traust, ist das ein Problem, das geändert werden sollte. Aber:
Du bist da lediglich verwundert?
Erstaunlich.

Wiexsieht's bei dir grundsätzlich aus mit Wut, Ärger?

Was ist das für eine Ehe, wenn du dich nicht traust, mit deiner Frau über deine Nöte zu sprechen?

Ihr positioniert euch beide nicht, weder bekennt ihr euch klar zueinander, bildet eine Einheit, noch zeigt ihr Grenzen auf.
Könnt ihr das mal gemeinsam mit deinem Therapeuten besprechen bzw. ein paar zusätzliche Paarsitzungen buchen?



Was ist am Dachboden Wichtiges?
Muss SchwieMu da ständig hoch?

Neues Schloss und Klingel, fertig.
 

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