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EheMannn86
Gast
Das Problem hier ist tatsächlich, das sie keine Grenzen kennt. Wir leben im ehemaligen Elternhaus meiner Schwiegermutter und daran ist mit einem Durchgang, einer Diele, mit dem Haus der Schwiegereltern verbunden, was früher der Stall gewesen ist. Wir haben das Haus renoviert und bezogen. Für sie hat sich nichts geändert, im Gegenteil. Meine Frau wohnt wieder zu Hause, jedoch direkt nebenan. SchwieMu gibt mir das Gefühl, das ich auch ihr ,,Kind,, sei. Vieles ist übergriffig. Wäsche die sie uns einfach ungefragt wäscht. Klar ist das dann eine Hausarbeit, die wir nicht mehr zu erledigen haben aber ich fühle mich dabei schlecht, wenn sie meine Unterhosen faltet. Ebenso Gewaschene Wäsche, die auf einmal aus dem Trockner verschwindet und bei ihr landet. Diese Dinge bespreche ich in der Gesprächstherapie. Meine Ehe leidet darunter, weil ich angespannt bin und es nicht traue, meiner Frau zu sagen, das es rückblickend für mich ein Fehler war hier her zu ziehen. Wie schon erwähnt, ziehen sich die Schwiegereltern zurück weil sie meine Stimmung mitbekommen, doch hier weil ich nicht jedes Wochenende jedes Mittagessen mit denen haben will. Meine Familie, wir vier, reichen mir. Das bedeutet nicht das ich meine Schwiegereltern nicht mag. Im Gegenteil. Es hat leider, und da muss ich meinen Vorrednern zustimmen, keine Grenzen gegeben und es ist mir peinlich, einem erwachsenen Menschen sagen zu müssen, das man in anderer Leute Bad oder Schlafzimmer nicht einfach reingeht. Ich bin 39 und keine 80, das jeder Tag der letzte sein kann.Ich finde es generell problematisch mit Eltern oder Schwiegereltern unter einem Dach zu wohnen. Wäre für mich ein absolutes No-Go.
Funktioniert vielleicht, wenn alle die Privatsphäre der jeweiligen anderen Partei respektieren. Aber bei Ehekrisen z.B. ist Stress mit den angeheirateten Eltern oft vorprogrammiert.
Und das SchwieMu in der Wohnung auftaucht geht gar nicht. Man klingelt oder ruft an und steht nicht einfach in der Wohnung. Finde ich unglaublich übergriffig und respektlos. Wenn sie sich Sorgen macht und weder nach Anruf noch nach Klingeln oder Klopfen keiner öffnet, kann sie 1. Den Ehepartner verständigen oder den Notruf wählen.
Ich würde das Schloss austauschen und einen Ersatzschlüssel bei Freunden deponieren, wenn man mit ihr nicht vernünftig drüber reden kann.
Ihr habt super Tipps, ehrlich. Es ist aber auch die Angst das sie sich dann so beleidigt fühlt, das sie unsere Kinder gar nicht mehr betreuen will. Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen?