Trotzdem lässt mich die Sorge um sie nicht los. So abgeklärt bin ich nicht, dass mir der Gedanke egal wäre, sie könnte jetzt in einem abgelegenen Dorf allein und hilflos zurückgelassen werden.
Ich kann das gefühlsmäßig nachvollziehen (hatte 40 Jahre keinen Kontakt zu meinem Vater und hätte ihn aber, als ich informiert war, nicht einfach sich selbst überlassen können, Mitte 90, sehr krank und die ersten Abstufungen zur Demenz).
Du wurdest ja aus Russland informiert und erreichst nun niemanden mehr, das finde ich schon mehr als schräg. Wie der Zustand deiner Mutter sich gerade entwickelt, weißt du auch nicht. Je nach Schweregrad ihrer Demenz ist sie ggf. für sich und ihr Umfeld gefährdet. Kann, aber muss nicht sein.
Eine bessere, private Unterbringung wäre nur dann eine Option, wenn ich sie finanziell stemmen könnte.
Du hattest geschrieben, dass evtl. ein Haus verkauft werden kann. Könnte man aus diesen Mitteln eine private Pflege bezahlen?
Wenn du den Mann/Lebensgefährten deiner Mutter nicht erreichst, würde ich das schriftlich machen, sofern du die Adresse hast. Du musst wissen, ob die verheiratet sind, denn dann wäre er in erster Linie zuständig, seine Frau unterzubringen.
Mal eben so nach Russland zu fliegen, ist schwierig, kompliziert und teuer. Abgesehen davon, dass das ganze Procedere nicht gesund für dich wäre.
Ich weiß nicht, ob es schon gefragt wurde und ob du bei Facebook bist (ich nicht, daher kann ich leider nicht schauen), aber von meiner Schwiegertochter weiß ich, dass es etliche russische Communitys gibt.