Hallo liebe
@JPreston ,
puh, was für eine schwere, belastende Situation. Erstmal fände ich wichtig, dass du Unterstützung bekommst und damit nicht ganz alleine bist, gerade wenn du selbst psychisch angeschlagen bist. Wie sieht dein eigenes soziales Netz aus, hast du Freundschaften oder professionelle Helfer*innen um dich herum? Falls nicht, würde ich zu einer Beratungsstelle raten, um gemeinsam einen Plan zu machen, welche realistische Optionen du hast. Oft hilft es schon, wenn eine außenstehende Person beim strukturieren hilft. Ich kenne leider das Hilfesystem in Österreich nicht, aber wahrscheinlich gibt es auch sowas wie psychosoziale Beratung von sozialen Trägern? Ich hatte auch noch überlegt, ob es eine russische Community in Österreich gibt, die evtl. Beratung anbietet. Das wäre sicherlich sehr hilfreich, um konkrete Infos zu bekommen, was in Russland überhaupt rechtlich möglich oder auch nicht möglich ist.
Hast du in dem Ort, in dem deine Mutter jetzt wohnt, selbst mal gewohnt? Kennst du dort noch irgendwelche Menschen, die du kontaktieren könntest, um ein grobes Bild zu bekommen?
Das sind erstmal die Dinge, die mir in den Kopf kommen. Auch wenn es schwer ist: Versuche, gut auf dich zu achten. Wenn du wieder in eine Krise kommst, kannst du gar nicht mehr unterstützen und gar nichts mehr tun, das wäre der Worst Case.