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schwach, leer, alles verbraucht - keine Kraft/Lust mehr zu leben

Laures

Aktives Mitglied
Hallo, ich hoffe das dieser lange Text nicht zu abschreckend ist. Aber ich bin ziehmlich Kraftlos und ich bin froh überhaubt hier was hingewürkt zu haben. (Ich hab es einfach halb Aphatisch rausblubbern lassen)

Mir fehlt irgendwie die innere Substanz zum leben.
Ich habe keine innere Kraft mehr. So viele Dinge die ich mach, die ich tu. Tue ich nur noch aus wissen heraus wie ich früher einst gehandelt hätte.
Aber nicht mehr aus inneren Antrieb, innere Routine und Selbstverständlichkeit heraus – die natürliche Art und Weise zu reagieren. So hebe ich mir auf diese Weise noch irgendwie meine Stärken auf (von früher) die jedoch gar nicht mehr von innen heraus kommen.
Letztendlich bin ich in letzter Zeit (ca. 1 ½ Jahre) nur noch damit beschäftigt gewesen nichts groß in mir zu verlieren, mich fest zu halten – wer ich einst einmal war. Bevor irgendwie alles kaputt gegangen ist... .


Am Anfang habe ich noch gedacht ich bin stark, ein Stolz der mich dazu brachte einfach alleine weiter zu machen. Obwohl da sogar jmd. mir den Rat gab, das ich mir Professionelle Hilfe suchen sollte. Zu dem Zeitpunkt war die „Krise“ für mich aber überstanden, jedoch wusste ich nicht welch Tief greifende Folgen das auf meine Persönlichkeit haben sollte, welche ich erst im laufe der Zeit später anfing festzustellen.


Jetzt bin ich irgendwie an einen Punkt angekommen, wo ich merke das ich nicht in der Lage bin einfach weiter zu gehen, ich hänge fest.
Ich hallte an all den guten Dingen aus meiner Vergangenheit Fest, (damit meine ich meine Persönliche Entwicklung, Einstellung, Routine Gedankengänge usw.) weil das mein einziger Gesunder “Anhaltspunkt“ so richtig noch ist – um wenigstens noch so halbwegs normal zu sein.
Von der Sache her weis ich rein vom Kopf her was zu tun ist. Nur die Emotionale Kraft die hinter allen Dingen stecken sollte fehlt mir total. Und das Handicapt einen sehr. Da man über diese “Emotionale Intelligenz“ sehr viel Zeit einspart auf Grund von innerer Weisheit und Standfestigkeit durch schon einmal erlebtes und dessen Erfahrung dessen Informationen ganz schnell im Hintergrund verlaufen, sag ich jetzt einfach mal so.


Früher einst, strotzte ich nur von solcher Art Energie. Ich war irgendwie eins mit allem was es gab – so kam es mir vor. Das strahlt man dann auch aus, ohne das man etwas macht, tut, ein Wort nur sagt. Einfach nur durch seine Anwesenheit schon.
Das Spürt man, fühlt man, das Feedback andere Menschen denen man begegnet und sei es nur auf der Straße fremder Passanten die einen über den Weg laufen.
Und wenn es zu einem Gespräch käme, dann würde das ganze erst mal so richtig los gehen. Es war sehr einfach für mich andere Menschen zu faszinieren. Ihnen Dinge zu zeigen die sie entdecken können, die in jeden stecken. Das war in einem Zeitrum ca. 15-17Jahren (Alter)


Und heute bin ich so ziemlich das komplette Gegenteil von all dem... .
Ich habe irgendwie so viele schlechte Erfahrungen gemacht, wo ich auch sehr stark von der Menschheit enttäuscht wurde, sag ich mal. Das u.a. veranlasste mich mein Verhalten zu ändern. Ich erkannte zudem Zeitpunkt die Unmöglichkeit mit Menschen über Dinge zu reden die sie kein Stück in sich trugen. Die irgendwie im Kern sehr Feindselig sind. Ich wollte nie so sein, doch dachte ich mir erst einmal keine andere Wahl zu haben als mich an zu passen und in deren Denkweise mein Handeln auch “synchron“ zu schallten.
Denn ich weis: man muss die Selbe Sprache sprechen wenn man überhaupt ein Verbindung herstellen will, sei es nur zur Kommunikation.
Doch irgendwie habe ich da mehr angenommen, aus versehen als ich eigentlich wollte. Mein Kopf steht drüber, hält noch an den alten Werten meiner alten Ideale Fest. Aber irgendwie steckt keine Substanz mehr hinter allem.




Ich bin irgendwie ängstlich geworden.... wenn es einen einmal eine Zeit lang extrem schlecht ging, dann passiert das irgendwie... . Man hat angst das das noch einmal geschieht, sowas prägt sich ein...
Ich bleibe relativ klein in der Größe meines Bewusstseins. Damit mein ich die Dinge auch mal anderster sehen zu können, anstatts immer nur die potentiell negativen Dinge, was das angeht bin ich leider schon viel zu “Intelligent“ (Ansatzweise Paranoid) was die negative Schiene angeht.
Und früher war ich leider zu blind für all das.... .(Jetzt ist es extrem anders rum)
(Hinterfürzigkeit, Falschheit, Eifersucht, Missgunst, Bosheit einfach Hässlichkeit in der Seele auf auch so gnadenlos perfide Art und Weise.)
Vom Kopf her weis ich es besser, das ich einiges einfach nett so ernst sehen sollte.
Aber ich reime mir auch vieles immer sehr logisch in negative Zusammenhänge zusammen. Und hinterher stell ich manchmal fest, das manches wirklich nur purer Zufall war (auch wenn die Wahrscheinlichkeit Sau niedrig ist).
Das alles auf eine Art und Weise wie mir fast jeder andere auch recht geben würde, damit will ich nur sagen das ich schon sehr scharf drüber nachdenke. (Personen die ich vertraue, mit denen rede ich auch oft gleich drüber. (Die nicht diese Negativ-Macke haben))
Wenn ich versuche mich selbst ein zu schätzen, stell ich fest, das diese Negative Denken schon irgendwie zu einem Teil meiner Seele geworden ist, auch wenn mein Kopf das gar nicht will.
Und jetzt wenn ich mit guten Menschen mal zusammen bin, bin ich nicht mehr in der Lage genau so zu sein wie sie, fast fühle ich mich schon unwohl, was eigentlich paradox ist.
Wenn ich allerdings auf Kriegsfuß mit irgend welchen scheiße Menschen bin, so kann es vor kommen das ich einfach nur ganz genau weis was ich tue (Moralisch und Ethisch ich mit allen Wassern gewaschen bin) und merkwürdiger weise fühle ich mich dann auf eine verdrehte Art und Weise dann sogar richtig wohl... .
Alles Eigenschaften die mir gar nicht gefallen, da sie mir nur zeigen wie finster eigentlich meine Seele geworden ist - nur noch so etwas richtig gut zu können.
Ich will beinah am liebsten wieder so blauäugig sein wie ich mal war.
>“Alles und jede Welt sind meine Freunde, jeder den ich kennen lerne wird praktisch immer mein Kumpel, esseiden er ist irgendwie scheiße, doch selbst wenn, könnt ich ihn verändern oder ich las ihn einfach links liegen...“<
Aus heutiger Sicht weis ich selber wie Kindlich ich da auch etwas gewesen bin. Allerdings bin ich nicht in der Lage ohne ein sattes Lebensgefühl irgendwie weiter zu machen, [FONT=Times New Roman, serif]→[/FONT] reifer zu werden. Ich hänge fest.
Und so lange ich überhaupt keine innere Kraft mehr hab, wird das auch immer so bleiben.
Noch bin ich jung, noch bin ich erst 21, so sollte noch alles drin sein, doch wenn sich da nicht bald was ändert, komm ich da nie raus.
Ich bräuchte nur in meinen inneren wieder ein gefülltes Gefühl, dann würde alles von ganz alleine funktionieren. Doch jetzt bin ich mehr wie ein Roboter, der einfach nur noch Handelt aus seinem Programm heraus, sprich weis was wichtig ist und das wird halt alles gemacht, aber irgendwie seelenlos.
Aus diesem Grund fehlt einen einfach innere Stärke und damit Ausstrahlung.
Das einzige was ich kann ist nur noch innere Gesundheit vor zu täuschen, doch merke ich, wie es auch immer schwerer wird und immer weiter davon entfernt wie es sonst wirklich echt wäre.
Früh am morgen ist es am schlimmsten, da will ich am liebsten schon gar nicht aufstehen, da geht’s mir Hunde-Elend, wenn dann erst einmal alles anfängt in die Gänge zu kommen, dann wird's etwas besser. Weil ich dann auf einmal merke schon etwas verblüfft wie normal ich irgendwie trotzdem noch funktioniere, wie ich mit allen umgehe usw. Und an Höhepunkten des Tages, wundere ich mich manchmal sogar sekundenweise was ich überhaupt für Probleme habe - Natürlich weis ich was ich für welche habe.
Es ist ja zum Glück noch nicht alles kaputt, ich weis das es Menschen gibt, die sind noch viel ärmer dran. Wie leider mein total kranker verrückter Vater zB... .


Aber wie soll ich denn das machen? Woran soll ich mich denn festhalten können?
Um wieder innerlich gefüllt zu sein. Wichtig ist ja vor allem; das das was man innerlich hat, etwas ist, was niemals jemand kaputt machen könnte, was einen weggenommen werden könnte. Um so unabhängig zu sein. Doch einfach aus mir selbst heraus, kommt diese Kraft leider nicht.




Mittlerweile leide ich voll unter Konzentrationsschwäche, muss mir wirklich jeden Mist aufschreiben, weil ich mir nichts mehr merken kann.
Das alles kommt von den Anstrengungen in gewissen Situationen mal hell wach zu sein und alle Sinne wie es bei einem normal Gesunden Menschen üblich wäre zu nutzen. Und irgendwie überhaupt jmd, nach außen hin zu sein.
Und die ganzen in der Real Welt / Materiell existierenden Probleme und Angelegenheiten zu klären.




Wenn einiges euch bekannt vor kommt, diese innere Substanzlosigkeit, fehlende innere Stärke. Und es einige vielleicht überwunden haben. Es in eurer Vergangenheit liegt. So würde ich gerne wissen wie ihr das geschafft habt.
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Hier einige Einblicke in meine Situation die für das bessere Verständnis wohl unabdingbar sind:


Ich bin ab den 8ten Lebensjahr ohne Mutter aufgewachsen – angeblich ist sie gestorben.
Mein Vater hat zu sehr immer nur seine eigenen Probleme gehapt und mich weitestgehend vollen Spielraum und Freiraum gegeben,(Kindheit) so das ich machen konnte was ich wollte. Er hat sich nie groß um mich gekümmert, heute weis ich das er dazu Menschlich gesehen gar nicht imstande war. Das alleine war für mich noch nicht schlimm, da meine “Ersatzfamilie“ meine ganzen Freunde gewesen sind.
Als ich anfing so 17-20 zu werden, kam er auf einmal auf die Idee mich noch erziehen zu müssen. Und auf Grund vieler Probleme die in seiner Vergangenheit liegen mit den er in Wirklichkeit immer noch zu kämpfen hatte und sein Leben welches er auf mich projezieren wollte, notfalls mit gewallt mir eintrichtern wollte, verschlimmerte sich unser Verhälltnis immer mehr und er machte mich regelrecht Wahnsinnig.
Jetzt bin ich mit ach und Krach von zu hause “Geflohen“ In eine Großstadt weit weg nach Berlin, weil ich da einige Leute wenigstens kannte die mir helfen.
Durch so ein Gesetz das Besagt das man so lange man noch net 25 Ist - soll man daheim bleiben wenn man es sich ansonsten nicht leisten kann - wurde mir das alles sehr schwer gemacht.
Naja nach Ca. 1 Monat Probleme und Stress und Behörden habe ich es jetzt doch irgendwie geschafft AlgII zu bekommen. Aber ein eigenes Dach über den Kopf habe ich noch immer nicht, doch auch das wird in Zukunft noch erledigt werden.
Meine Großeltern haben in der ersten Woche noch “Telefon-Stallking“ betrieben, mit Sprüchen das ich an allem Schuld bin usw. das ich mich nie wieder blicken lassen soll usw.
Naja man fühlt sich halt dadurch auch ziemlich verloren und auf sich alleine gestellt ohne Sicherheiten. Aber das wichtigste erst einmal, das ich nicht verhungere ist sichergestellt.(Geld wurde knapp)
Naja, wenigstens kann ich hier kostenlos I-Net nutzen.


Letztendlich ging es mir ab dem 17ten Lebensjahr bis jetzt zu 21, 4Jahre lang irgendwie immer nur Bergab, was meine Erfahrungen mit irgend welchen Menschen anging.
Naja einige Lichtblicke gibt es immer mal, Leute die ganz OK sind.




p.s.: Ich denke nicht groß drüber nach wie ich mich am besten ausdrücken könnte, es fällt mir schwer mich überhaupt aus zu drücken. Deshalb schreibe ich einfach frei aus mir heraus, da das das einzige ist was ich noch hinkriege... . Ich hoffe es ist nicht so schlimm, wenn man alles in noch weniger Sätzen hätte packen können.
 

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ich kann irgendwo deine gedanken nachvollziehen, denn naja so in der art ging/ geht es mir auch.
Viele sagen, man soll einfach versuchen sich zu öffnen, die sorgen,ängste usw. anderen mitteilen, ist aber nicht so leicht wie die eisten denken.
Auch ich "verstecke" mich hinter einer "mauer" , die ich zum schutz vor langer zeit aufgebaut habe.Wenn ich dann neue Menschen treffe, bleibt diese verschlossen und vielleicht, aber nur vielleicht schaue ich auch mal herraus, zeige mich so wie ich bin. Aber diese "Mein leben hat doch keinen Sinn Phase" ganz überwinden ist mehr als nur aus der MAuer schauen, es heißt auch mal jemanden ein stück weit reinschauen zu lassen.
Dies zu zulassen ist selbstüberwindung in jeder hinsicht, aber es geht.
Nimm jemanden, der dir schon vertraut ist, bitte ihn darum einfach nur zu zuhören oder dich einfach nur in den Arm zu nehmen, egal wie lange du dann so da sitzt. Ist es ein wahrer Freund, so macht er es, auch wenn du eine ganze nacht einfach nur in seinem/ihrem Arm liegst und weinst oder redest, ohne zu fragen zu stellen. Hast du das geschafft, fällt eine große last von dir und du kannst wieder ein kleines, wirklich nur kleines bisschen aufatmen, aber es hilft es wieder und wieder zu versuchen.
Oder schreib dir einfach nur deinen Kummer, egal wie es klingt oder wie lang es wird, von der Seele.
 
T

Truth

Gast
Hallo Laures,

hab deinen Text durchgelesen. Finde es gut, wie du alles geschrieben hast. Hat mich sogar beindruckt. Du erkennst viel. Siehst die Schleife, in der du dich bewegst. Ich habe eine Tochter, die fast in deinem Alter ist und wenn ich mit ihr rede bin ich auch oft sprachlos, wie sie alles so wunderbar für sich erkennt. Leider kann ich dir nicht wirklich sagen, wie du aus dieser Schleife rauskommst. Das ist dein Ding es herauszufinden - deine Lebensaufgabe im Moment.

Als ich deine Geschichte so durchlas, kam mir der Gedanke, dass die Nähe und die Zuwendung einer Mutter während des Heranwachsens eine wichtige Rolle in unserem Leben spielt. Es gibt ein Buch von Erich Fromm "Die Kunst des Liebens" heißt es, wenn ich mich richtig erinnere. Eigentlich mag ich dieses Buch nicht mehr so, aber eines ist mir doch haften geblieben. Es ist wichtig, während unseres Heranwachsens beide Formen der Liebe kennen zu lernen. Einerseits die bedingungslose Liebe (die Fromm im Gesicht der Mutter sieht) und einerseits die Liebe, die auch fordert (also in Fromms Darstellung - die des Vaters). Ich habe dieses Buch selbst mich 18 gelesen - aber erst heute verstehe ich eigentlich, was sich dahiner noch verbirgt. Das was manche Bücher beschreiben ist die Hollywoodversion. So wie es sein sollte, damit wir alle gesunde und prächtige Menschen werden. Das Leben ist aber nicht Hollywood. Auch wenn jemand Vater und Mutter hat, heißt es noch lange nicht, dass sie im STande sind, ihren Kindern die Liebe zu geben, die sie nötig haben. Wir brauchen tatsächlich beide Formen der Liebe. Die bedingungslose, die uns auffängt, wenn wir fallen und uns immer wieder die Kraft gibt, weiter zu machen und uns immer wieder nach Lösungen suchen lässt. Und wir brauchen auch die fordernde Form, denn wir sollten lernen, liebe gesund annehmen zu können und liebe auch gesund geben zu können. Das ist die Hollywoodversion der Liebe. Wieviele Menschen auf dieser Welt glaubst du, beherrschen diese Form der Liebe tatsächlich und können sie so auch weitergeben?

Weil Liebe ein rießiger und vor allem ausgequetschter Begriff ist und uns nicht wirklich ein Werkzeug in unserer Hand ist (für mich auf jeden Fall ist es so) hab ich auf der Suche nach meinen Antworten eine Maßstab für mich selbst entdeckt, der mir auch ein Werkzeug ist: Erkenne, wann du gut und wann du schlecht bist. Zu gut zu dir und dabei gleichzeitig zu schlecht zu anderen - und - zu schlecht zu dir und dafür zu gut zu anderen. Und das stell ich mir vor wie einen inneren Pendel. Wenn er ausbalanziert ist, geht es mir gut. Wenn er zu weit nach links oder nach rechts ausschlägt ist was im Busch :)

Liebe Grüße an dich und alles Gute nach Berlin!!!!
Truth
 
G

Gast

Gast
Ich bin baff! Das ist genau das, was ich empfinde! Ich hätte es nicht besser schreiben können... Diese verdammt innere Leere, diese Sinnlosigkeit und das ständige Gefühl das man nicht gut genug ist, dass man versagt hat als Mensch. Ich (und du hoffentlich auch) weiß, das es nicht meine (bzw deine) Schuld ist. Es berührt mich, dass du soetwas schreiben kannst... Ich kann es nur denken und fühlen. Mir hört nur einer zu, mein Freund, und der ist mittlerweile nurnoch genervt von mir... :eek:( Das schlimme ist die Hilflosigkeit. Ich wünschte mir zB, dass mir einfach mal einer sagen würde: "Du, bei mir hat das so und so funktioniert!" Aber leider ist das Leben nicht so einfach. Leben ist Schmerz, Leid, Trauer und Wut. Manchmal auch ein kleinwenig Liebe und Glück. Aber eher weniger... Ich wünschte, ich könnte dir helfen, aber ich komme ncihtmal mit mir selber klar. Trotzdem wünsche ich dir alles Gute und wünsche dir, dass du die Kraft findest, die uns Beiden fehlt.
 

Laures

Aktives Mitglied
Hallo Truth und Hilflose Mama!

Ich danke euch 2 für eure Antworten!
Der Buchtipp "Die Kunnst des Liebens" scheint sehr gut zu sein, auch ein anderer Mensch hat mir dieses Buch empfohlen. Hätte ich es mal auf dem Flohmarkt gekauft als ich es gesehen habe Argh!!:mad:


Es ist bei mir irgendwie so als hätte ich meine Persöhnlichkeit verloren. Es gab einst eine Zeit wo alles in mir vereint war und funktionierte. Ein Innerer Plan der absolut alles enthielt - Intuitiv. Einen Plan den ich in mir selbst auf Grund von Interesse an dem Universum erschaffen habe.
Doch dieser Plan. Das innere Gefühl, diese Intuition. Oder anders ausgedrückt die ganzen Millionen von Informationen die in gewissen Gefühlen/"Emotionaler Intelligenz" stecken, diese hab ich verloren.
Früher einst badete ich regelrecht ständig darin.

Doch hin und wieder, wenn ich Wege erledige und weite Strecken gehe und so nachdenke. Ist es ansatzweise wie eine Meditation beinah. Und dann ist es so, das teilweise Bruchstücke von diesem Großen ganzen was ich einst einmal hatte wieder auftauchen. Doch das war schon ein schwerer Weg mich überhaubt noch einmal daran erinnern zu können - Mein eigener Inhalt, meine Seele, das wer ich wirklich eigentlich bin. (Ich habe die Existenz davon schon vergessen...:eek:)
Früher war Ich etwas Naiv, ich erkannte die Dummheit und Erbärmlichkeit des Lebens an einigen Stellen nicht so richtig, da sie sich mir gegenüber mit einer Maske verkleideten. Daher glaubte ich an einigen Stellen irrtühmlicherweise in meiner Offenheit für alles, Dinge, die nicht gut waren. Die nur kaputt machen. Das ist noch ein wenig komplexer, damit meine ich nur das fehlende Wissen um den Wert den man berreits in sich trägt (Wertschätzung).
Damit man in der Zukunft robuster ist.

Doch man muss das erst vieleicht einmal verloren haben, nur um es dann richtig wertschätzen zu können. Was früher einmal unschuldig selbstverständlich für einen war.
Und wenn man offen für alles ist und mit einer rosa roten Sonnen-Brille nicht das Negative sieht... Das Ownt einen dann....


Leider ist es so, das wenn die Bruchstücke wieder in einen hochkommen, das man diese nicht so recht halten kann. Aber ich glaube ich habe die Tür wenigstens schon einmal gefunden.
Jetzt muss ich nur noch, jedesmal wenn ich kurz mal hineinschaue, mir gleich so viel wie möglich in den dahinterliegenden Raum anschauen und merken. Damit mir all das Wissen wieder einfällt, was früher einst selbstverständlich für mich war.

Ich habe hier einen Menschen kennen gelernt, auch einen Halb Asiaten wie ich, der hat es geschaft, mich an einige Dinge zurückerinnern zu können.
Er ist sehr intelligent, und durschaut die Mechanismen der Gesellschaft und weis das es für ihn nicht wichtig ist.(Im gegensatz zu vielen anderen die lieber in und mit diesen Mechanismen Leben und sich Knechten lassen)
Er lebt im hier und jetzt und ist kein "Zombie-Robotter" der einfach nur wie KI gesteuert funktioniert und nicht einmal sich selbst kennt.
So etwas ist extrem selten, so ziehmlich jeder Mensch den ich so kennen gelernt habe hat irgendwo eine "unlogische" Macke gehappt.


Hm... ich weis gar nicht warum ich das jetzt alles erzähle, ich schätze ich will nur mal alles ausplaudern.
 

mistake

Mitglied
Hallo Laures,

mir ist es bei Deiner Geschichte kalt den Rücken runter gelaufen. Ich kenn das Gefühl zu gut, was Du beschreibst. Das Gegenteil von dem was man früher war- damit triffst Du genau den Punkt. Würde Dir so gerne helfen, irgendwas positives sagen, aber ich fürchte, das kann ich nicht. Mir geht es seit drei Jahren wie Dir, oder besser gesagt, ich kämpfe seit drei Jahren dagegen an. An manchen Tagen gelingt es, an den meisten Tagen nicht. Vom absoluten Power-Menschen zum kraftlosen Etwas, erschreckend, wie schnell das gehen kann. Keine Ahnung, wie oft ich schon drüber nachgedacht hab, alles hinzuschmeißen. Aber selbst dazu fehlt mir die Kraft und der Wille. Ich war zwei mal für je ein viertel Jahr in einer Tagesklinik um überhaupt wieder einen halbwegs normalen Tagesablauf hinzukriegen und mache jetzt eine ambulante Therapie. Aber es ist jeden Tag aufs neue ein Kampf. Im großen und ganzen lohnt es sich, aber ich weiß auch, wie schwer es ist, das zu glauben. Die emotionale Intelligenz, von der Du schreibst, ist sicher hilfreich, nur kann das auch ganz schnell ins Auge gehen. Man muß verdammt gut aufpassen, das Emotionen nicht das rationale Denken verdrängen. Ich kenn nun beide Seiten, einmal die "eiskalte", die über Leichen geht, und dann die, welche nur noch fühlt und dadurch kaum noch rational denken kann. Mit der Therapie versuch ich nun, das irgendwie ins Gleichgewicht zu bringen, aber ich stehe schon wieder hinter einer großen Mauer, die immer dicker wird. Irgendwann wird mir wieder alles egal sein. Und selbst das ist mir im Moment egal. Vielleicht krieg ich hier mächtig Ärger, weil es so rüber kommen könnte, das ich Dich noch mehr runter ziehe. Das will ich nicht, bitte versteh es nicht so. Ich will Dir nur sagen, das ich Deine Gefühle, wenn auch nicht vorhanden, absolut nachvollziehen kann. Bitte nimm Dir nicht an, wenn es so klingt, als ob es sowieso keinen Sinn macht, zu kämpfen. Es macht immer Sinn, nur sieht man den eben manchmal nicht. Das einzige, was man dann machen kann, ist, sich zu erinnern, wie man war, und dagegen zu halten, wie man jetzt ist. Man muß doch nur die Mitte suchen... Aber gerade was so einfach klingt, ist so schwer. Nur, wer sagt denn, das Du sie nicht finden kannst? Jede Suche hat mal ein Ende, und wenn man das richtige nicht findet, findet man eben die Akzeptanz von sich selbst. Für den Moment kann ich Dir nur eins raten: Nimm es an, das es Dir gerade nicht gut geht. Tu, was Dein Körper möchte. Wenn Du traurig bist, dann weine, wenn Du müde bist, ruh Dich aus. Aber dann raff Dich auf und mach irgendwas, hauptsache, Du konzentrierst Dich mal ein paar Stunden nicht auf Dein Denken. So kannnst Du wieder Kraft sammeln für die nächsten Stunden. Es braucht viel Zeit und Geduld, aber glaub mir, die Aussichten sind gut. Obwohl Du es vielleicht im Moment anders empfindest...

ganz liebe Grüße
 

Laures

Aktives Mitglied
Hallo Mistake und hallo Gast!

Ich freue mich über eure Antworten!
Auch wenn wir wohl alle das gleiche/ähnliche Problem haben und so richtig keiner eine Lösung weis, freue ich mich dennoch sehr über eure Zeilen!
Es ist irgendwie angenehm zu erfahren das man nicht der Einzige ist...
Auch wenn ich das schon immer aus rein logischen Denken heraus und die Analogie aller Dinge einfach durch die Struktur der Menschliche Geselschaft heraus zwar weis, ist es dennoch ein Unterschied das mal so direkt "Life" von Menschen zu lesen.

Mistake, ich bin von dir sehr berührt das du mich mit deinen Zeilen nicht runterziehen willst - das du das nochmal extra so erwähnst.
Mach dir keine Sorgen, ich weis das du nur das schreibst was du empfindest, auch aus deinen eigenen Problemen heraus, dafür bin ich dir sehr Dankbar.

Wenn ich lese wie ihr auch solche Probleme habt, wünschte ich irgendwie helfen zu können

Ich habe hier vieleicht einen winzigen kleinen Ansatz der mir gerade so durch den Kopf geht. Es geht um den Grund der Existenz dieser inneren Kraft:
Man muss die Fähigkeit haben, Spaß direkt am leben (als Verb gemeint) zu haben. Es geht darum einfach nur zwanglos Spaß oder besser gesagt Lust zu haben in einigen Dingen die man tut. Dinge die man gut kann, Dinge wo man anfängt sich zu entwickeln, Talente zu entwickeln. Dinge wo man was drauf hat, wo andere dort was sozusagen was nicht drauf haben.
Dann geht es darum immer mehr und mehr davon zu haben.
Jedenfalls immer aus den Wissen heraus das das etwas gutes ist.
Das alles ist der Anfang. Die Basis worauf sich dann viele andere Dinge darauf stützen. Weil man sich einfach auf sich selbst verlassen kann. Sich um dies oder jenes keine Sorgen machen muss, weil man dort oder da alles im Griff hat. Man hat es deswegen im Griff, nicht weil man sich dazu zwinkt, weil man einfach nur weis das es nötig ist (reine Kopfsache) nein! Sondern einfach weil es auf grund dieses Spaßes oder der Lust von alleine heraus entsteht. Und dann baut man sich nach und nach, Stück für Stück wieder auf.

Wer zB. Spaß hat einfach seine Wohnung auf zu räumen, alles sauber und ordentlich zu halten. Hat es auch immer schön in seiner Buchte. Es ist ein gefallen den man sich selbst tut (Lust/Spaß).
Ordnung zu halten in seinen Unterlagen usw.
Sich mit dies und jenes aus zu kennen weils spaß macht und am ende einen noch Vorteile einbringt usw.
Und dann immer mehr und mehr.
Doch eines ist immer wichtig; alles, jede Art von Handlung muss von innen heraus kommen mit positiven Gefühlen und nicht aus reiner Kopfsache weil man einfach nur trocken weis wie wichtig gewisse Dinge sind.
Und eines ist noch wichtig: man sollte immer mehr wollen. Sich immer mehr und weiter entwickeln wollen. Denn wenn man wirklich groß sein will, sollte man sich am besten mit vielerlei Dingen auskennen. Um so auch immer competenter in so vielen Berreichen wie möglich zu werden.
Es geht nicht um Eile! Das auf keinen Fall, das ist hier nur vorrausdenken an die Zukunft. Für die Gegenwart zählt nur eines: nähmlich das vermeiden von stagnation auf diesen Wege.

So naja, ich hab halt mal ein Gedanken so aufgeschrieben, einen von vielen die ich so hab. Die ich aber meist selber nicht unbedingt schaffe zu greifen (in die Tat um zu setzen). Aus vielen anderen Gründen. Aber vieleicht ist ja da doch etwas für euch dabei!
Dann würde ich mich freuen!!


Ich wünsche dir und Gast auch viel Kraft! Kraft die wir alle gebrauchen können.
 
T

Truth

Gast
Hallo Laures,

meine Tochter ist zur Zeit sehr weit weg (zum ersten mal) weil sie eine Auszeit braucht und einfach für sich den richtigen Weg finden möchte um dann weitere Entscheidungen für ihr Leben und ihre Zukunft zu treffen. Vor kurzem hat sie mir geschrieben, dass sie einen lieben Rat von jemandem dort bekommen hat. Enjoy yourself!!!! Ist das nicht ein toller Rat?

Ich werde mir das was du geschrieben hast, heute Nachmittag nochmal in Ruhe durchlesen. Es war einfach toll zu lesen was du schreibst. Du magst in einer schwierige Phase stecken, aber es kommt viel auf die gesunde Auseinandersetzung an und für mich sieht es danach aus, dass du für dich deine Antworten finden wirst. Hab Vertrauen in dich. Das ist sehr wichtig. Wir können uns manchmal mehr vertrauen, als wir glauben.

Und natürlich.....

..... enjoy yourself!!!:)

Liebe Grüße
Truth
 

mistake

Mitglied
Hallo Laures,

ich hab gestern großen Mist gebaut und bin immer noch ziemlich entsetzt und traurig über mich selber. Aber ich werd trotzdem mal versuchen, das auszublenden und mich auf Deine Worte zu konzentrieren. Also erst mal ganz vielen Dank für Deine lieben Sätze. Da liegt so viel Wahrheit, Erkenntnis und Gefühl drin, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
Seit fast einer Stunde les ich nun immer wieder Deine Zeilen. Du hast so Recht. Und ich hatte das auch schon mal im Kopf, teilweise zumindest, allerdings denke ich da schon lange überhaupt nicht mehr dran. Danke, daß ich es durch Dich wieder tue...Ein paar Worte, ein paar Sätze von jemandem, der sich die Mühe macht, zu versuchen, einen anderen zu verstehen, und beiden ist geholfen. Ich schätze mal, Du wirst diese Gedanken beim Schreiben auch wieder ein bißchen mehr vorgeholt haben. Das wäre natürlich der Idealfall. Jemandem helfen und dabei selber wieder positiver denken können.
Mußte Dein erstes Posting noch mal lesen, kann kaum glauben, daß man sich so jung schon solche Gedanken macht. Ich war auch 17, als ich zu Hause weg bin, aus so ziemlich ähnlichen Gründen wie Du. Mit 12 erwachsen, sich selber um alles kümmern. Naja, Du kennst ja das Spiel. Ich wünschte, ich hätte auch so viel Stärke gehabt, um mit 21 schon so mit mir selber zu beschäftigen. Auch wenn Du im Moment zweifelst und keine wirkliche Pespektive siehst, ich bin überzeugt davon, das Du Deinen Weg finden wirst. Wie viele in Deinem Alter machen sich schon die Mühe? Ist es nicht viel einfacher, sich mit Alkohol, Drogen und den "richtigen" Freunden den Tag zu verschönern? Eigentlich solltest Du verdammt stolz auf Dich sein. Du bist 21, und denkst jetzt drüber nach, was falsch und richtig läuft. Manche Menschen bemerken viel zu spät, das es etwas gibt, was sie schon lange vorher mal hätten beleuchten sollen. Bis es soweit ist, haben sie sich schon selber so fest gefahren, das es fast unmöglich ist, noch was zu ändern. Das bin ich. Und manche merken es nie, das ist offenbar Dein Vater und auch mein Stiefvater.
Du wirst nicht dazugehören und dafür gebührt Dir wirklich großer Respekt.
Ganz liebe Grüße nach Berlin von mistake
 

Laures

Aktives Mitglied
Hallo Laures,
Ich wünschte, ich hätte auch so viel Stärke gehabt, um mit 21 schon so mit mir selber zu beschäftigen. Auch wenn Du im Moment zweifelst und keine wirkliche Pespektive siehst, ich bin überzeugt davon, das Du Deinen Weg finden wirst. Wie viele in Deinem Alter machen sich schon die Mühe? Ist es nicht viel einfacher, sich mit Alkohol, Drogen und den "richtigen" Freunden den Tag zu verschönern? Eigentlich solltest Du verdammt stolz auf Dich sein. Du bist 21, und denkst jetzt drüber nach, was falsch und richtig läuft. Manche Menschen bemerken viel zu spät, das es etwas gibt, was sie schon lange vorher mal hätten beleuchten sollen. Bis es soweit ist, haben sie sich schon selber so fest gefahren, das es fast unmöglich ist, noch was zu ändern. Das bin ich. Und manche merken es nie, das ist offenbar Dein Vater und auch mein Stiefvater.
Du wirst nicht dazugehören und dafür gebührt Dir wirklich großer Respekt.
Ganz liebe Grüße nach Berlin von mistake

Hm... ich bemerke der Zeit gar keine Stärke in mir.
Ich weis das wenn nur mal ein kleiner Wind bläßt, ich dabei umfallen kann.
Danke, das was du schreibst ist echt aufmunternt!!


Hier will ich mal versuchen zu erklären wie es dazu gekomme ist, wie ich heute bin:

Ich habe etwas wunderschönes gehapt in meiner Kindheit bis ich 8 Jahre war.
Liebe von meiner Mutter, ich sog sie förmlich auf. Doch leider hätte ich noch viel mehr davon gebraucht, emotional war ich noch nicht fertig damit.
Dann habe ich sie verloren, sie ist angeblich gestorben
(was da genau für eine scheiße Geschichte passiert ist, dauert jetzt erstmal zu lang. Nur Kurzfassung: Väterlicherseits die Linie, die Familie meine Großeltern usw. sind eigentlich emotionale Monster... und dieses erbärmliche Verhalten war zu sehr daran schuld das meine Mutter daran anfing zu Grunde zu gehen. Sie sind dumm(haben angst vor der Welt und alles ist schlecht nur weil sie sie nicht verstehen wollen in ihrem kranken Denkschema.) Und meine Mutter ist nun einmal noch etwas exotisches, nämlich Vietnamesin und das geht ja erst mal gar nicht in ihren Denken. Und sie können keine Liebe geben, wenn dann tun sie nur so. Jeder Mensch der mit ihnen zusammenkommt wird innerlich ausbluten. Mein Vater ist unter diesem Regim groß geworden...
Das einzige was diese Familie kann: ist sich gegenseitig kaputt zu machen, Ängste sich gegenseitig ein zu reden, auf einander zu projezieren weil sie von sich aus aus gehen und alles was anders ist als sie, davor haben sie angst und müssen es schlecht machen.)
Meine Mutter ist allerdings das komplette Gegenteil davon. Und bis zu meinem 8ten Lebensjahr genoss ich all das was sie mir gab.
Danach habe ich immer meine ganzen Freunde gehapt. Gute Freunde. Ich war innerlich viel gefüllter und stärker als die meisten. Ich bin voller Angstlosigkeit auf sie alle zu gegangen und habe jeden zu meinen besten Kumpel gemacht – so wollte ich es immer.
Das ganze fängt dann an in eine Eigendynamik zu schwingen und so weiter zu gehen. Also sprich sie haben mir aus Freundschaft auch immer viel zurückgegeben usw.
Mein Vater der Emotionale Krüppel hielt sich immer aus allen raus. Ich wusste selbst gar nicht in welcher kaputten Familie ich die ganze Zeit lebte.
Letztendlich waren wir immer voll coole Leute wenn man das mal so sagen kann. Richtig geilen Humor und allen, keine Art von irgendwelchen Ängsten. Auf diese Weise kannst du Bäume ausreißen und bist zu immer mehr Dingen Fähig.
Man will immer mehr, noch besser sein in dies oder jenes. Das und dies können.
Und man wundert sich immer was manche andere Menschen nur für Probleme haben...
Jetzt kenne ich dieses ganze erbärmliche kaputtmachende Verhalten was Menschen zerstört.


Ich habe die Heiligkeit des Lebens unter anderem in dieser Zeit angefangen zu erfahren. Ich fing an viele Dinge, Bücher zu lesen und wollte immer mehr wissen. Das hat mich sehr geprägt, mich sehr innerlich gebildet und mir die Schönheit des Lebens gezeigt. Jede Art von Facette, auch die Dunkelheit mit all dem was dazugehört (das hat mich sogar sehr Fasziniert, wohl weil ich selbst das komplette Gegenteil war)
Ich habe damals schon gewusst das mir einiges fehlt, keine Erziehung usw. konnte machen was ich wollte usw. hat ja keiner auf mich auf gepasst. Doch das war zum Glück auch dafür verantwortlich mich so weit entwickeln zu können, ohne das mir negativ einer dazwischen funkt um eine Basis, das absolute Grundfundament meiner Persöhnlichkeit auf zu bauen – gut das sich mein Vater bis dahin aus meinen Leben raus gehalten hat.
Wäre diese Zeit so nicht geschehen, so würde ich nichts eigenes haben und nur die hässliche Seelenscheiße meines Vaters rein gekriegt haben. Dann wäre ich auch so ein zerstörter Mensch, für den Rest seines Lebens, was eigentlich wunderschön und heilig sein sollte, so kaputt gemacht... .


Mist ich schreibe schon wieder so viel.
Worauf ich jetzt hinaus wollte ist dies:
Das ich in Anbetracht dieser Schönheit die das Leben an sich, in sich trägt, was ich selbst auch bin und ein jeder in sich hat, einfach auf Grund der Tatsache heraus das er aus diesem Universum geboren wurden ist,
sehr viel Stolz glaube ich empfinde. Eine gewisse Größe... ja es ist glaube ich einfach Stolz. Unbeschreiblich.
Und damit einher geht auch eine gewisse Verachtung, Hochnäßigkeit gegenüber jeden schwachen verhalten, verhalten was auf Grund eigener Probleme anderes Leben zerstört.


Doch heute ist es leider so... das all dieser ganze Inhalt den ich in mir trug, irgendwie nur noch ein Echo in meinen Erinnerungen ist. Ich habe so viel scheiße erlebt. Mehr oder weniger bin ich selber zu so einen Menschen geworden... .
Noch nicht ganz, weil ich es immer noch besser weis, aber ich lege Verhaltensweisen an den Tag, die irgendwie das Gegenteil von dem Entsprechen wer ich einst einmal war. Nur eines tue ich nicht, ich bin wenigstens immer noch aus den damaligen Wissen heraus fähig auf mich so weit auf zu passen, das ich nicht dieses Verhalten annehme was zerstörerisch für andere ist.
Stattdessen sage ich lieber nichts und bin zurückhaltend.
Aber manchmal denke ich schon so drüber nach.... wenn alle so sind, was bringt mir das? Ich muss auch um mein überleben kämpfen...
Es ist einfach scheiße wenn man einfach ganz lange Zeit über Jahre nicht mehr das in irgend einer Form hatte, was mich in Wirklichkeit komplett ausmacht.
Dann fängt das an immer mehr Kraft zu verlieren, zu einen Echo der Vergangenheit zu werden, als ob es nicht existiert.
Dann fängt man an sich selbst zu verlieren.
Doch heute muss ich einsehen, das bin ich, das ist mein Wahres ich, ich sollte begreifen das ich niemals anders in der Lage sein werde vollkommen mit mir glücklich zu sein, wenn ich nicht so bin.
Danach muss ich mein Leben ausrichten.


Ich lebe jetzt 1 Wochen mit einem 25Jährigen Asiaten zusammen.
Und endlich nach so langer Zeit, sehe ich diese Denkweise, die gleichen Charakterzüge wie sie einmal Selbstverständlich in mir waren.
Und in dieser Art und weise wie er so ist.... wie ich mich ihm dann gegenüber verhalte, erkenne ich erst mal wie kaputt ich geworden bin.
Ich bin jetzt auch genau so schüchtern, halte die Grenzen, zwischen meine und deine sozusagen.(in mir)
Dabei ist er der Meinung genau wie ich früher; ich trenne nichts, alles gehört jedem.
Er macht Dinge für andere auf eine Selbstverständlichkeit heraus.
Wenn ich einkaufen gehen will fragt er mich ob ich Geld brauche (mir also quasi Geld schenken will) usw.


Ich hin gegen bin das gar nicht mehr gewöhnt. Diese Egoistig-losigkeit.
Früher habe ich das auch immer gerne anderen Menschen gegeben. Und jetzt muss ich selber erst einmal wieder lernen so etwas annehmen zu können.
Stattdessen sage ich zu ihm auf die Frage ob ich Geld brauche: „Ne ne, ich hab noch was“
Er macht mir Essen wie selbstverständlich. Alles Dinge die in meiner Jetzigen Finanziellen Not Situation auch echt super für mich eigentlich sind.
Er ist aber auch etwas vorsichtig, er bemerkt mein mittlerweile Routiniertes Verhalten ja auch.
Damit meine ich: normalerweise sind solche Menschen wie ich mich zumindest nach außen hin so etwas gebe, keine Menschen auf die man sich verlassen kann. Sondern eher Menschen bei denen man aufpassen muss hinterher keinen A****-Tritt zu kriegen.
Aber ich bin ja zum Glück nicht blöd, ich kann auch sehr gut mit ihm reden. Und er steht über mein routiniertes Verhalten und weis das dies nicht zu ernst zu nehmen ist.


Aber ich muss sagen das ich so langsam diese Art von Wasser bekomme, die meine Blumen die ich in mir Habe in Wirklichkeit brauchen. Da ich nun einmal nur diese Spezies Blumen in meiner Kindheit entwickelt habe.
Wieder Nahrung für mein Wahres Ich.
Er ist zum Glück sehr intelligent und kann mich auch super einschätzen – wer ich bin usw. Hinter diese kaputte Mauer blicken kann. Und ich denke er weis schon das ich das auch zu schätzen weis und nicht hinterher auf einmal Dinge verrate die eigentlich Vertrauenssache sind. Das ich da an dieser Stelle eine immer noch existierende Größe in mir habe, das man sich da auf mich verlassen kann.
All das ist aber nur möglich weil ich das alles schon kennen gelernt habe. In meiner Kindheit. Es ist mir daher nicht Fremd. Ich schätze das es nur deshalb so überhaupt möglich ist. *über andere Menschen nachdenkt die ich selber nie erreichen konnte*


Doch das ist leider nur eine Sache der Zeit. Wenigstens eine Gute. Leider gib's da noch einige andere Probleme. Die jetzt aber nicht wichtig sind.
Ich habe im Moment leider keine Starken Wurzeln. Und ich sehe eine sehr große Gefahr, von einigen Dingen eingenommen zu werden, von den ich weis das das nicht meinen waren Weg entspricht. Und ich habe Angst davor, wieder diesen Lichtblick, diese noch schwach erneut wiedergefundene Orientierung zu verlieren.


Es ist so unendlich schlecht wenn ich wieder in diesen negativen denk Bahnen denke, wenn das kommt, was sehr schnell passieren kann, so sehe ich sehr schwarz für meine Zukunft.
Mein Kumpel ist leider nur noch 2 Wochen da. Dann kommen seine Eltern wieder die derzeit in der Schweiz Urlaub machen. So weit wie ich von ihm erfahren habe, wollen sie mich dann auch schnell los werden.
Ich hoffe ich hab bis dahin eine eigene Wohnung auf die Reihe bekommen.




Phu, wie sehr oft wenn ich meinen Text zu ende geschrieben habe, frage ich mich ob ich so etwas überhaupt ins Forum rein stellen sollte. *Über den Sinn Nachdenkt*
Aber auf der anderen Seite, warum denn auch nicht.

Ah mir fällt vielleicht einer ein: Sei es nur drumm das ihr die Dinge, Seelischen Inhalte anderer Menschen sprich also aus anderen Perspektiven, anderen euch zu Gemüte führen könnt, um auf diese Art und Weise Erkenntnisse zu gewinnen. - Das wäre jedenfalls was für mich.

(scheiße, warum muss das nur immer so ein langer Text sein^^
Da bekommt doch keiner lust zu lesen^^
Ich hab halt mal noch einige Dinge über mich geschrieben, auch wenn's vielleicht nicht wichtig war)
 
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