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Schulsystem

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Also viele Schüler finden es unfair dass sie nicht den gleichen Stoff hatten. Da ist das System schuld.
 

Hallo Kareena,

schau mal hier: Schulsystem. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Sage ich ja die Aufteilung zwischen den 3 bzw. 4 Schulformen abschaffen und kleinerer Klassen wo man die Individuellen Fähigkeiten des Schülers wahrnimmt und dementsprechend arbeitet. Die Lehrerausbildung sollte pädagogischer sein usw.

Kleinere Klassen würden was bringen, ja. Kostet aber halt Geld... und der Steuerzahler wählt offenbar lieber Politiker, die das Geld für was anderes verschwenden.

Pädagogik aber ist keine Wissenschaft, sondern unbrauchbares Geblubber. Das bringt nichts, davon noch mehr in die Lehrerausbildung zu stopfen.
 
Warum ist denn ein Schüler unmotiviert? weil andere Schüler ein Vorsprung bekommen und das ist ungerecht.
Wohl kaum.

Das wirkt sich frühestens dann aus, wenn dieser Schüler in der nachfolgenden Schule mit Kindern zusammen kommt, die mehr gelernt haben. Aber es erklärt keinesfalls, wieso er auf seiner alten Schule so wenig gelernt hat.
 
Also viele Schüler finden es unfair dass sie nicht den gleichen Stoff hatten. Da ist das System schuld.

Ja und?

Was soll man machen?

Die Schüler, die das unfair finden, sind die, die es auch unfair gefunden hätten, wenn sie denselben Stoff hätten lernen müssen. "Viel zu schwer!" hätten sie geschrien.

Hätte man verhindern sollen, dass die anderen so viel lernen? Wäre es in deinen Augen das einzig gerechte, wenn alle nur so wenig lernen dürften?
 
Kleinere Klassen würden was bringen, ja. Kostet aber halt Geld... und der Steuerzahler wählt offenbar lieber Politiker, die das Geld für was anderes verschwenden.

Pädagogik aber ist keine Wissenschaft, sondern unbrauchbares Geblubber. Das bringt nichts, davon noch mehr in die Lehrerausbildung zu stopfen.

Ja das ist schlimm dass sich Politiker nicht darum kümmern und wieso bringt das nichts? Viele Lehrer sollten sich mehr mit der Pädagogik beschäftigen. Viele Lehrer sind gut vom Fachwissen her, aber das menschliche kommt viel zu kurz.
 
Beschweren sich nicht Gymnasiasten das sie zu viel lernen? Wer sagt denn dass sich nur die Haupt oder Realschüler da gegen sträuben? Ich weis dass einige Schüler nichts dagegen haben mehr zu tun. Aber sie können schlecht den Stoff nachholen. Wenn sie vieles vorher nicht hatten.
 
Heutzutage gehen viele aufs Gymnasium aber einige quälen sich da durch und letztendlich ist die frage ist es das Wert, denn am Ende bin ich auch nicht intelligenter.
Hab dann zwar Abitur aber mit dem was mir möglich ist werde ich mir weiterhin schwer tun.

Ich gebe dir in dem Punkt recht, dass viel zu viele Eltern heutzutage die Kinder auf ein Gymnasium schicken. Nur warum ist das so? Menschen werden von Maschinen ersetzt und sie wollen hochqualifizierte Leute. Dadurch haben Real und Hauptschüler Nachteile. Natürlich kann man Abschlüsse nachholen aber der Weg ist oft mühselig und es hadert an der Motivation. die nicht unbegründet ist.
 
Ja das ist schlimm dass sich Politiker nicht darum kümmern und wieso bringt das nichts? Viele Lehrer sollten sich mehr mit der Pädagogik beschäftigen. Viele Lehrer sind gut vom Fachwissen her, aber das menschliche kommt viel zu kurz.

Der Lehrer bekommt in der Pädagogik aber nicht "das Menschliche" beigebracht. Schule wird nicht menschlicher dadurch, dass man den angehenden Lehrer mit sinnfreier Pädagogik vollsülzt oder ihn zwingt, sich mit dem Unsinn zu beschäftigen.
 
Beschweren sich nicht Gymnasiasten das sie zu viel lernen? Wer sagt denn dass sich nur die Haupt oder Realschüler da gegen sträuben? Ich weis dass einige Schüler nichts dagegen haben mehr zu tun. Aber sie können schlecht den Stoff nachholen. Wenn sie vieles vorher nicht hatten.

Den Gymnasiasten kann man deutlich mehr beibringen, ohne dass sie sich beschweren.

Wenn die Realschüler, von denen du sprachst, gerne mehr gelernt hätten und auch entsprechend mehr hätten lernen können, dann waren sie wohl auf der für sie falschen Schule.

(Dann wären sie aber meiner Vermutung nach nicht hinterher auf einer Schule für Sozialpädagogik gelandet. Eher ist es wohl so, dass die Gymnasiasten, die da hin gegangen sind, diejenigen waren, die sich zwar beschwert haben, auf die aber keiner gehört hat. Sie haben was mehr gelernt als die Realschüler, weil ihnen in ihrer leistungsfähigeren und -bereiteren Klasse gar nichts anderes übrig blieb, bevor sie dann zu der Schule für Sozialpädagogik geflüchtet sind.)
 
Hallo Liebe Foris,

Ich hätte gerne gewusst wie ihr das Schulsystem in Deutschland findet?

Unser Schulsystem ist gut für den Erhalt unserer aktuellen Gesellschaftsstruktur.

Da wir eine arbeitsteilige Gesellschaft darstellen und wir für alle anfallenden Aufgaben innerhalb unseres Gefüges stets hinreichend Personal zu möglichst günstigen Konditionen benötigen, müssen wir unser Bildungssystem auch dementsprechend aufbauen.

Das Einzige was einen heranwachsenden Menschen vor den Kollateralschäden einer unreflektierten Übergabe des Bildungsauftrags an die Schulen bewahren kann, ist ein aufmerksames Elternhaus.
 
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