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Hallo Kareena,
schau mal hier: Schulsystem. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Und man sollte das Geld richtig anlegen. Dann funktioniert es auch besser.
Ja die Gymnasiasten sollen immer den großen Kuchen kriegen und der Rest leidet. Tolle Schulpolitik.
Jeder hat ein Recht auf Bildung und dieses Schulsystem ist nicht gerecht.
Inwiefern bekommen die Gymnasiasten den großen Kuchen und inwiefern leidet der Rest?
Richtig ist, dass an den Gymnasien viel mehr gelernt wird. Aber das liegt an leistungsfähigeren und/oder -bereiteren Schülern und evtl. an Bildung interessierten Eltern und nicht daran, dass da mehr Geld reingesteckt würde oder ähnlichem.
Und was das Recht auf Bildung angeht: Schüler, die Bildung wollen, und Eltern, die das auch wollen, die sind ja gar nicht das Problem. Das Problem sind die, die das eben grade nicht wollen!
Zwar sagt keiner offen, er wolle keine Bildung. Aber was er will, ist meist nur ein guter Schulabschluss mit guten Noten. Aber bitte blos nicht zu viel lernen! Lernen ist anstrengend. Igitt. Wo kommen wir denn da hin! Nein, Bildung will man nicht wirklich, man will nur gute Noten. Wenn ein Lehrer heute Leistungen einfordert, wird das doch heute gleich schon in die Kindesmisshandlungs-Ecke gesteckt.
Also, erzähl mir nichts vom Recht auf Bildung! Wer Bildung will, der kann sie ja auch kriegen. Wer sie aber nicht will, der soll nicht vom Recht auf Bildung faseln!
Wirklich gekniffen ist nur eine Sorte Schüler: Die nämlich, die lernen wollen, aber in einer Klasse voller Mitschüler, die das eben grade nicht wollen, keine Chance haben, was zu lernen. Weil die Lehrer nämlich notgedrungen das eingeforderte Niveau auf Kindergarten absenken.
Die sind wirklich gekniffen. Noch aber haben die, die was lernen wollen, wenigstens einigermassen eine Chance auf einem Gymnasium. Wenn du aber die anderen Schulformen da noch dazu packst, dann gehen die Lernwilligen völlig unter.
Nein, wir brauchen keine Einheitsschule. Was wir brauchen, ist ein Umdenken in der Gesellschaft dahingehend, dass man Lehrer, die Leistungen einfordern, unterstützt. Heute dagegen kriegt so ein Lehrer nur Stress von allen Seiten. Da braucht man sich nicht wundern, dass bei der heutigen Schule überhaupt nichts rauskommt.
Wenn ein solcher Umbruch in der Gesellschaft tatsächlich mal käme und an den Schulen wieder Leistungen eingefordert würden, ja dann könnte man vielleicht sogar über eine Einheitsschule nachdenken. In anderen Ländern geht es ja auch.
Aber in der heutigen Gesellschaft wäre der einzige Effekt einer Einheitsschule, dass man damit die einzige Schule, die noch wenigstens ein bisschen funktioniert, auch noch kaputt machen würde.
In einer Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik kommen Schüler aus unterschiedlichen Schulformen.
Gymnasisasten, Realschüler, Hauptschüler die die 10 mit einem Realschulabschluss verlassen und evtl. Berufsschüler.
Die Gymnasiasten haben Vorteile, weil sie einiges schon hatten.
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