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Schluckbeschwerden nach Trauma (Ursprünglicher Titel: Erfahrungen mit Brainspotting oder EMDR)

Liebe @Splitterbunt,

Oh mann, das hört sich nicht gut an, pass bitte auf dich auf! Bei allem was ihr um die Ohren und zu bewältigen habt, wundert es mich nicht, dass es da eine Herausforderung ist auf dich zu achten, dennoch zeigt dass du da dringend dich um dich kümmern musst! Es tut mir so leid, dass du mit diesem Scheiß auch noch zu kämpfen hast.

Leider habe ich keine wirkliche Idee dazu, aber ich würde das mit dem Brainspotting weiter versuchen. Ich denke wenn es gut läuft kann es mega wrksam sein. Meine Freundin macht jetzt Somatic Experiencing und war nach dem ersten Termin mega begeistert. Das ist sehr körperorientiert und auch Traumatherapie, vielleicht wäre das noch was?
 
Danke, @reisend , das mache ich. Also, besser auf mich achten. Es hat mich heute selbst erschreckt, dass mein Gehirn wohl ziemlich geschickt darin ist, mich anzuflunkern und mir etwas vorzumachen. Ich dachte wirklich, dass es gut läuft, ich mir Mühe gebe und die Situation im Griff habe. Aber wenn ich genauer hinschaue, ist das gar nicht so.

Das Problem ist, dass die Blockade wirklich sehr tief sitzt. Es ist schwer und kaum möglich, sie zu umgehen. Heute habe ich aus Frust versucht, das Fremdkörpergefühl und die damit einhergehenden Gefühle und Schmerzen zu ignorieren und diesen bescheuerten, hochkalorischen Apotheken-Milchshake auszutrinken, obwohl mir mein ganzer Körper STOPP signalisierte, mir übel war und ich schon spüren konnte, dass ich panisch und hysterisch werde. Das hat in einem Desaster geendet, emotional hatte ich mich zwar unter Kontrolle und konnte die aufkommende Panik einigermaßen unterdrücken, aber dafür habe ich gekotzt, durch Mund und Nase, und habe bis jetzt, drei Stunden später noch immer das Gefühl, dass ich tausend spitze Nadeln und Steine im Rachen habe, die bis zum Magen runter reichen und an meiner Speiseröhre kratzen. Alles wund. Ich werde echt noch irre, weil ich natürlich weiß, dass da nichts ist und nichts weh tun kann.

Somatic Experience wollte ich unbedingt versuchen, aber in unserer Gegend gibt es monatelange Wartezeiten. Termine ab Herbst 2023. Solange kann ich nicht warten. Weißt du, in welchen Intervallen deine Freundin ihre Termine hat? Ich habe schon überlegt, ob ich notfalls nicht auch weiter fahren könnte. Wobei ich fürchte, dass das zugleich auch viel schwieriger mit unserem Alltag zu vereinbaren ist und das Ganze bringt vermutlich wenig, wenn ständig etwas dazwischen kommt und ich die Termine absagen muss.

Morgen geht es mal wieder zum Arzt, der hat mir schon vor drei oder vier Wochen ne Infusion gegeben, das ist ein bisschen beruhigend, weil man dann zumindest das Gefühl hat, dass der Körper ein paar wichtige Nährstoffe bekommt.
 
@Splitterbunt puh, das mit dem Milchshake und dem Wundgefühl, Steinen etc. klingt echt übel, das muss so furchtbar sein wenn es so krass körperlich ist, und man den Körper ja noch nicht mal austricksen kann. Das tut mir echt so unendlich leid, dass du da so mit so heftigen Folgen kämpfen musst.

Ich glaube es ist einmal im Monat bei meiner Freundin, sie hatte im Februar den ersten Termin und jetzt wieder einen für März. Krass das das so lange dauert, aber es ist ja gerade auch sehr gefragt. Vll lohnt es sich aber wirklich, da mal zu schauen ob das einmal im Monat gehen könnte.
 
Okay, einmal im Monat klingt realistisch. Das muss machbar sein, auch längere Fahrten und mit meiner Chaos-Familie im Hintergrund. Dann werde ich meinen Radius mal erweitern und mich morgen ans Telefon klemmen. Danke für den Hinweis!

Es muss wirklich sehr, sehr dringend besser werden. Tatsächlich habe ich die Angst im Nacken, dass ich einem Klinikaufenthalt näher und näher komme, wenn ich es nicht bald schaffe, dieses bescheuerte Problem zu lösen.
 
Heute sind diese Gespensterschmerzen wirklich sehr anstrengend und belastend. Eigentlich möchte ich schon seit einer Stunde schlafen gehen, weil der Tag mich geschafft hat, aber ich schiebe das Zähneputzen vor mir her. Das ist immer ne kleine Tortur, aber in so nem Zustand wie jetzt wirklich nochmal ne andere Nummer und nur sehr schwer zu bewältigen.
Normalerweise ist mein Mann dann immer sehr unterstützend und lieb, lenkt mich ab, hält mir die Hand, ist da und hat mir im Notfall auch schon das ein oder andere Mal selbst die Zähne geputzt. Der ist aber nicht da. Was auch sein Gutes hat, weil ich seine Sorgen heute nicht so gut aushalten könnte. Ach, alles ziemlich scheiße grade.
 
Flüssigkeiten im Mundraum sind manchmal schwierig, damit kann ich mich sehr leicht ins Aus schießen bzw. triggern.
Aber ich konnte jetzt mit winziger Babyzahnbürste und bei zusammengebissenem Kiefer immerhin die äußeren Zahnseiten der vorderen Zähne putzen. Innen und weiter hinten packe ich nicht, bin schon jetzt schweißgebadet. Für heute reicht das hoffentlich. Gute Nacht!
 

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