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Schlechtes Gewissen vor potentieller Kündigung

Bei deinem Gehaltsverhandlung würde ich niemals den jetzigen Gehalt nennen. Sondern Summe X, die höher als dein jetziger Gehalt sein soll.
Da kommt man nur drum herum, wenn die Frage nach der GehaltsVORSTELLUNG lautet - das läuft aber nicht immer so. Wenn man freundlich nach dem aktuellen Gehalt gefragt wird kommt man um die Nennung nicht umhin. Abraten würde ich ein aktuelles Gehalt zu nennen, das nicht stimmt. Ich bin schon zu lange in ein- und derselben Firma, als dass ich noch sicher sagen könnte wie es heutzutage läuft - bei meinen internen Wechseln war das für HR stets transparent. Früher konnte man als neuer AG das alte Gehalt aber über die Lohnsteuerkarte einsehen. Sicherlich gibt es Vergleichbares jetzt immer noch, nur eben "auf Elektronisch". Lügen wären da unklug, eine Weigerung das Gehalt zu nennen mindestens unhöflich.
 
Da kommt man nur drum herum, wenn die Frage nach der GehaltsVORSTELLUNG lautet - das läuft aber nicht immer so. Wenn man freundlich nach dem aktuellen Gehalt gefragt wird kommt man um die Nennung nicht umhin. Abraten würde ich ein aktuelles Gehalt zu nennen, das nicht stimmt. Ich bin schon zu lange in ein- und derselben Firma, als dass ich noch sicher sagen könnte wie es heutzutage läuft - bei meinen internen Wechseln war das für HR stets transparent. Früher konnte man als neuer AG das alte Gehalt aber über die Lohnsteuerkarte einsehen. Sicherlich gibt es Vergleichbares jetzt immer noch, nur eben "auf Elektronisch". Lügen wären da unklug, eine Weigerung das Gehalt zu nennen mindestens unhöflich.

Es geht nicht um Unwahrheiten erzählen, sondern selbstbewusst mehr Geld zu verlangen. Ich hatte nur die Befürchtung, dass die TE für den aktuellen Gehalt auch bei dem neuen Arbeitgeber arbeiten würde. Sie soll keine scheu haben, ihr Gehalt zu verhandeln.
 
Schliesse mich bezüglich der Gehaltsverhandlungen Corona an. Oft wird doch gar nicht nach dem aktuellen Gehalt gefragt, sondern nach den Wunschvorstellungen. Und durch einen Wechsel sollte schon etwas mehr übrig bleiben. Da darf man ruhig pokern. Und wenn man nicht auf den Kopf gefallen ist, sind auch neue Aufgabengebiete toll. Ich hab kurz nach meiner Ausbildung in einem Bereich angefangen, der in meiner Ausbildung gar nicht wirklich vorkam. Hab ich mich reingefuchst und war nach 1,5 Jahren Teamleiterin....
 
Hallo zusammen,

danke nochmal für euer ganzes Feedback.
Ich hatte nun das Gespräch und es war wirklich sehr positiv. Es kamen nochmal Aspekte hinzu, die im Vorfeld unklar waren und das Angebot sogar noch etwas attraktiver machen. Wir hatten einen guten Draht zueinander und sie hat sofort ausgedrückt, dass sie mich gerne in ihr Team aufnehmen möchte. Wegen des Geldes konnten wir uns auch ganz unkompliziert einigen, man merkt das sie da eine deutliche Meinung vertritt und es ihr wichtig ist, dass ihre Mitarbeiter sich angemessen bezahlt fühlen.

Nun werde ich das Angebot also wohl annehmen, da die Vorteile definitiv überwiegen und ich weiß, dass ich dumm wäre, so eine Chance auszuschlagen.
Also steht vor mir jetzt nur noch das gefürchtete Kündigungsgespräch. Wobei ich sagen muss, dass ich inzwischen zumindest ein wenig entspannter bin. Das liegt sicher auch daran, dass ich mir jetzt noch sicherer bin was die Entscheidung angeht und ich glaube, dass ich in diesem Moment einfach an mich selbst und meine Zukunft denken muss. Das kann mir am Ende des Tages niemand übel nehmen, da wohl die meisten - wenn sie so eine Chance auf dem Silbertablett serviert bekommen - zugreifen würden.
Sobald ich den Vertrag sicher in der Hand halte, werde ich meine Vorgesetzte in Kenntnis setzen. Immerhin komme ich ihnen insofern entgegen, dass ich erst einen Monat später die neue Stelle antreten werde, als nach meiner Kündigungsfrist nötig. Ich könnte danach eigentlich schon zum 01.09. beginnen, habe aber direkt klar gestellt, dass ich hier noch etwas mehr Zeit benötige, um eine reibungslose Übergabe zu ermöglichen.
Ich hoffe das es auf diesem Wege möglich ist mich im guten zu trennen, da ich nicht möchte, dass die letzten 5 1/2 Jahre am Ende noch einen schlechten Beigeschmack bekommen.

Ich melde mich dann nochmal, wenn ich es hinter mich gebracht habe.

Liebe Grüße
 
Hallo und herzlichen Glückwunsch zu deiner neuen Stelle!🙂

Das ist doch herrlich, mit dem Rad zur Arbeit fahren zu können anstatt deine Lebenszeit mit Fahrtweg zur Arbeit zu vergeuden.

Ich denke, allein dies ist ein Argument das auch deine jetzige Chefin anerkennen muss.

So eine Kündigung ist immer ein schwerer Weg, wenn man sich gut verstanden hat in der alen Firma.
 
Das hört sich doch wirklich alles super an. Sollte tatsächlich jemand sauer sein, wäre das übrigens Ausdruck eines höchst unprofessionellen Verhaltens und sollte dich nicht anfechten. Ich vermute aber, es wird ganz anders werden: Man wird traurig sein, dass du gehst, dir aber alles Gute wünschen und sich für dich freuen. Das zumindest würde ich erwarten, wenn das Miteinander dort so gut ist wie du eingangs schriebst.

Ich drück dir die Daumen!
 
Es ist vollbracht.
Ich habe den neuen Vertrag bekommen und unterschrieben und nun auch meinem Arbeitgeber bzw. meiner Chefin meine Kündigung eingereicht.
Es war sehr emotional - von meiner Seite aus. Ich hab dann auch etwas geweint, was sicher ein bisschen übertrieben war. Aber meine Gefühle haben mich da einfach etwas überrannt.
Natürlich habe ich mir aber auch viel zu viele Gedanken gemacht. Sie war definitiv geschockt und auch weit entfernt davon begeistert zu sein. Aber sie war sehr verständnisvoll, wirklich lieb und hat mir gesagt, dass sie meine Entscheidung nachvollziehen kann.
Meine Azubine war auch geschockt und sie ist auch sehr traurig. Aber letztendlich verstehen alle meine Entscheidung und wissen, dass sie an meiner Stelle wohl das gleiche getan hätten.
Ich habe es dann jetzt auch ein paar anderen Kollegen bereits erzählt (natürlich erst nachdem HR & Geschäftsleitung darüber in Kenntnis gesetzt wurden) und alle waren geschockt, aber freuten sich auch sehr für mich. Ich weiß nun das ich alles richtig gemacht habe und fühle mich wohl mit der Entscheidung. Ich freue mich auch schon sehr auf die neue Herausforderung. Dort wissen die Kollegen wohl auch schon Bescheid und alle freuen sich mich kennenzulernen bzw. das ich sie ab Oktober unterstützen werde.
Jetzt hoffe ich noch das wir schnell nach Ersatz suchen bzw. einen finden, damit ich hoffentlich eine bomben Übergabe machen kann, um dann in 3 Monaten mit einem guten Gewissen gehen zu können.

Danke nochmal an alle für ihre Ratschläge, das offene Ohr und das ihr mich so emotional unterstützt habt. Das hat mir wirklich sehr geholfen. Manchmal ist es einfacher, mit Leuten darüber zu reden, die einen gar nicht kennen.

Ich wünsche euch allen, alles Gute und bleibt bloß gesund 🙂
 

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