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Schlechte Mutter ... so fühl ich mich

Ich muss auch zugeben das ich seinen Vater in der ersten Zeit sicherlich nicht in den Himmel erhoben hab.

Ich denke, unter diesen Umständen ist es nachvollziehbar, dass der Junge nicht zum Vater möchte.

Ich habe auch erst in Richtung Asperger Syndrom gedacht. Wobei es schon reicht, wenn er in der Schule gemobbt wurde.

Dennoch ist es super, dass du eine gute Therapeutin gefunden hast.
 
Hallo!


Ich bin noch ziemlich jung, daher auch nicht Mutter und habe von deiner Lebenslage keine Ahnung. Außer der, dass auch meine Mutter alleinerziehend ist, allerdings mit drei Kindern.


Manche haben jetzt hier negativ über dich geschrieben. Aber ich muss sagen, dass ich dich eher gut verstehe. Also ich kann deine Gefühle nachvollziehen. Irgendwie sind das so Wellen, die über dir zusammen schlagen und du hast das Gefühl, nicht mehr nach oben an die Luft zu kommen?


Dein Typ hat seine Situation gewählt, lebt sein Leben und hat dir nun das aufgezwungen, was du gerade erlebst! Das ist total unfair und ja, bei einer Trennung ist meistens die Frau die Dumme. An dir bleibt jetzt alles hängen. Dass du da oft das Gefühl hast, dass alles zu viel wird, verstehe ich.


Naja, dein Kind ist natürlich genauso Opfer der Lage wie du, vielleicht noch mehr. Und deswegen brauchst du wohl Hilfe und Entlastung, damit es für euch beide besser werden kann. Vielleicht können das Freunde machen. Vielleicht auch irgendwelche Stellen.
Wie du die erreichst, wissen andere hier sicher viel besser als ich.


Aber ich wollte trotzdem schreiben, dass ich dich verstehe! Alles Gute!


sadie
 
Danke ... das ein paar Leute auch freundliche Worte finden.

Ich will hier nicht als arme alleinerzienende Mutter durchgehen. Mir geht es denke ich besser als einigen Müttern im Umkreis. Der Vater zahlt für uns ... und ich weiss das es alles noch viel schlimmer sein kann. Ich wohne (noch) in einem schönen alten Haus mit riesigem Garten. Meine Weiterbildung habe ich grade mit einer Top Note abgeschlossen. Ich möchte einen guten Job um meinen Kind etwas zu bieten.
Ich war schon 30 als er auf die Welt kam.
Obwohl es mir ja relativ gut geht ist alles doch verworren.

Ein Freund sagte mal das Leben besteht aus drei Säulen. Familie, Arbeit, Zuhause.

Familie - ist kaputt ... Ehe zu Ende .. Kind krank.
Arbeit - ich habe zur Zeit nur Absagen (klar gibt es irgendwo Aushilfsjobs ... aber soll es das für immer sein? Was ist mit der Rente?)
Zuhause - noch wohne ich hier ... irgendwann wird verkauft ... bisher hat Ex keine Lust / Zeit ... finde ich dann was hier im Umkreis wo ich viele Freunde habe (hier gibt es keine Angebote).

Alle drei Säulen kaputt und ich rotiere und bemühe mich alles wieder aufzubauen.
Wenn das eigene Kind dann nur noch in sich versunken ist und alle - alle anderen an seiner Situation Schuld sind - dann ist das anstrengend.
Er geht jetzt seit Wochen nicht in die Schule. Die Schule möchte ein Attest. Der Hausarzt sagt “is nicht meine Baustelle - nur richtige Krankheiten!” Die eine Psychologin sagt - nach 3,5 Monaten Wartezeit: “Schulverweigerer? Hätten sie mal was gesagt, die nehmen wir als Notfall sofort!” (Und das wo ich mind. 3 mal am Telefon erklärt hab worum es geht. Attest? Nö ... der war doch erst ab XX hier! Und vorher? Nicht unsere Baustelle!
Ich kämpfe jeden Tag gegen Windmühlen.
Freunde sagen ... “deine Geschichte ist so skurill - Du solltest ein Buch schreiben!” Ich kann hier leider nicht mit allem ins Detail gehen.

Zum Vater will er nicht, was ich einsehe. Sein Vater führt eine Beziehung mit einer Frau (die aus unserer Familie stammt und die er seit Jahren als Psychotussi bezeichnete). Jetzt ist sie der neue Engel! Warum auch immer. Die Wohnung ist klein und Kind hat dort kein Zimmer. Er mag diese Frau nicht und kann ihr nicht aus dem Weg gehen. So gern ich ein Wochenende frei hätte, kann ich ihm das nicht antun.

Das der Vater mal hier aufpasst finde ich eine Superidee! Da bin ich nicht drauf gekommen. Könnte mir aber vorstellen das er das nicht möchte.

Asberger war eine Vermutung der ersten Psychologin. Wir mussten wechseln weil wir mit ihr nicht so ganz klargekommen sind.

Wir warten jetzt auf einen Klinikplatz, ich hoffe das dann alles etwas besser wird. Ich liege nur so oft wach und mir kommen die Tränen, weil sich alles so entwickelt hat. Und ja ich brauche auch mehr Freiraum.
 
Dein Sohn wird sich sehr nach der Liebe von dir sehen...und du kannst sie ihm nicht geben, da es dir selber so schlecht geht und du dich überfordert fühlst.
Vermutlich hast du als Kind selber nicht Liebe bekommen.

Fehlende Liebe macht Kinder depressiv und können psychische Dauerschäden verursachen..

oder Kinder in den Selbstmord treiben.


Vom Verhalten hört sich dein Sohn recht pflegeleicht und lieb an.
Er ist schon recht selbständig.
Ich würde versuchen mit ihm Therapie zu machen und viele gemeinsame Unternehmungen.

Du fühlst dich mit dem Kind wie im Knast und willst frei sein....verstehen kann ich es auch.
Aber der Junge tut mir leid.

Du wirst selber jemanden brauchen, welcher dir Halt und Liebe gibt.

Oft kann man nur Liebe weiter geben, wenn man sie selber erhalten hat.

Suche dir Hilfe vom Jugendamt..z.B. ein Familienhelfer oder gib den Jungen in eine nette Pflegefamilie.

Warum will er nicht zum Vater...?

Es wäre doch eine gute Lösung für alle.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke ... das ein paar Leute auch freundliche Worte finden.

Ich will hier nicht als arme alleinerzienende Mutter durchgehen. Mir geht es denke ich besser als einigen Müttern im Umkreis. Der Vater zahlt für uns ... und ich weiss das es alles noch viel schlimmer sein kann. Ich wohne (noch) in einem schönen alten Haus mit riesigem Garten. Meine Weiterbildung habe ich grade mit einer Top Note abgeschlossen. Ich möchte einen guten Job um meinen Kind etwas zu bieten.
Ich war schon 30 als er auf die Welt kam.
Obwohl es mir ja relativ gut geht ist alles doch verworren.

Ein Freund sagte mal das Leben besteht aus drei Säulen. Familie, Arbeit, Zuhause.

Familie - ist kaputt ... Ehe zu Ende .. Kind krank.
Arbeit - ich habe zur Zeit nur Absagen (klar gibt es irgendwo Aushilfsjobs ... aber soll es das für immer sein? Was ist mit der Rente?)
Zuhause - noch wohne ich hier ... irgendwann wird verkauft ... bisher hat Ex keine Lust / Zeit ... finde ich dann was hier im Umkreis wo ich viele Freunde habe (hier gibt es keine Angebote).

Alle drei Säulen kaputt und ich rotiere und bemühe mich alles wieder aufzubauen.
Wenn das eigene Kind dann nur noch in sich versunken ist und alle - alle anderen an seiner Situation Schuld sind - dann ist das anstrengend.
Er geht jetzt seit Wochen nicht in die Schule. Die Schule möchte ein Attest. Der Hausarzt sagt “is nicht meine Baustelle - nur richtige Krankheiten!” Die eine Psychologin sagt - nach 3,5 Monaten Wartezeit: “Schulverweigerer? Hätten sie mal was gesagt, die nehmen wir als Notfall sofort!” (Und das wo ich mind. 3 mal am Telefon erklärt hab worum es geht. Attest? Nö ... der war doch erst ab XX hier! Und vorher? Nicht unsere Baustelle!
Ich kämpfe jeden Tag gegen Windmühlen.
Freunde sagen ... “deine Geschichte ist so skurill - Du solltest ein Buch schreiben!” Ich kann hier leider nicht mit allem ins Detail gehen.

Zum Vater will er nicht, was ich einsehe. Sein Vater führt eine Beziehung mit einer Frau (die aus unserer Familie stammt und die er seit Jahren als Psychotussi bezeichnete). Jetzt ist sie der neue Engel! Warum auch immer. Die Wohnung ist klein und Kind hat dort kein Zimmer. Er mag diese Frau nicht und kann ihr nicht aus dem Weg gehen. So gern ich ein Wochenende frei hätte, kann ich ihm das nicht antun.

Das der Vater mal hier aufpasst finde ich eine Superidee! Da bin ich nicht drauf gekommen. Könnte mir aber vorstellen das er das nicht möchte.

Asberger war eine Vermutung der ersten Psychologin. Wir mussten wechseln weil wir mit ihr nicht so ganz klargekommen sind.

Wir warten jetzt auf einen Klinikplatz, ich hoffe das dann alles etwas besser wird. Ich liege nur so oft wach und mir kommen die Tränen, weil sich alles so entwickelt hat. Und ja ich brauche auch mehr Freiraum.

Kannst du irgendwie 5 Beiträge sammeln damit ich dir eine PN schreiben kann?
 
Hallo du Liebe,

verstehen kann ich dich sehr gut. Ich habe nur die ersten drei Antworten gelesen, die so waren, wie ich es befürchtet hatte. Du Kläger über deine Überlassung und die Ungerechtigkeit, und wirst noch mit Schuldzuweisungen belastet. Klar, Mütter sind ja immer schuld!

Was mir zum Thema einfällt:

1. Wir leben im Patriarchat. Die Ungerechtigkeit ist genauso, wie du sie wahrnimmst. Darauf müssen wir uns einstellen.

2. Du wirst es schaffen. Mit Deinem Kind. Wichtig ist, dass du dafür sorgst, dass es dir gut geht. Das wird das Kind spüren. Weiterhin braucht dein Kind Therapie, gute, und Förderung aufgrund der hohen Intelligenz. Das ist besonders in dem Alter und der Trennungsphase unglaublich wichtig! Es braucht eine Anerkennung seiner Intelligenz, seines Wesens.

3. Der Vater ist ein A****.

4. Das Kind gehört zu Dir!
 
Hallo du Liebe,

verstehen kann ich dich sehr gut. Ich habe nur die ersten drei Antworten gelesen, die so waren, wie ich es befürchtet hatte. Du Kläger über deine Überlassung und die Ungerechtigkeit, und wirst noch mit Schuldzuweisungen belastet. Klar, Mütter sind ja immer schuld!

Was mir zum Thema einfällt:

1. Wir leben im Patriarchat. Die Ungerechtigkeit ist genauso, wie du sie wahrnimmst. Darauf müssen wir uns einstellen.

2. Du wirst es schaffen. Mit Deinem Kind. Wichtig ist, dass du dafür sorgst, dass es dir gut geht. Das wird das Kind spüren. Weiterhin braucht dein Kind Therapie, gute, und Förderung aufgrund der hohen Intelligenz. Das ist besonders in dem Alter und der Trennungsphase unglaublich wichtig! Es braucht eine Anerkennung seiner Intelligenz, seines Wesens.

3. Der Vater ist ein A****.

4. Das Kind gehört zu Dir!

Ich hoffe auch das ich es bald wieder hinkrieg ...
 

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