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Sarah Palin

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Hallo Benjamin-29,

schau mal hier: Sarah Palin. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Darüber kann man zurecht geteilter Meinung sein.
Daneben finde ich die ganze Art, mit der der Artikel geschrieben ist, sehr abwertend.
 
Darüber kann man zurecht geteilter Meinung sein.
Meine Güte, House - mit Meinungen hat das nichts zu tun: Der Artikel enthält konkrete Angaben. Solche Angaben sind entweder richtig oder falsch.

Wenn dir nichts falsches bekannt ist, dann behaupte auch nicht, dass der Artikel verleumderisch wäre.

Übrigens: Wenn man sich anguckt wer die Autorin ist, dann kann man durchaus davon ausgehen, dass der Artikel gut recherchiert ist und den Tatsachen entspricht.
Darüber hinaus finden sich diese Tatsachen nicht nur beim Spielgel, sondern in allen anderen Medien auch. Wie Mikenull schon sagte, ist Palin noch nicht gegen diese Berichte vorgegangen. Die Angaben werden darum der Realität entsprechen.


Daneben finde ich die ganze Art, mit der der Artikel geschrieben ist, sehr abwertend.
Ja, das stimmt - aber dich stört das nicht, weil du das ja etwas lockerer siehtst.😉😛🙂

Ich mag gefärbte Berichterstattung übrigens auch nicht - auf der anderer Seite ist es nun mal so, dass Palin im Vergleich gegen die ehemaligen First-Ladies ziemlich schlecht abschneidet. Und das spricht nicht gerade dafür, dass sie Vizepräsident werden sollte.
 
Ich mag gefärbte Berichterstattung übrigens auch nicht - auf der anderer Seite ist es nun mal so, dass Palin im Vergleich gegen die ehemaligen First-Ladies ziemlich schlecht abschneidet. Und das spricht nicht gerade dafür, dass sie Vizepräsident werden sollte.

Und ich sage jetzt schon zum hundertsten mal, dass Palin nicht First Lady werden will, sondern Vizepräsidentin. Diese ganzen Vergleiche kommen nur daher, weil Palin eine Frau ist. Purer Sexismus.

Was ist denn mit dem Erdnuss-Farmer Jimmy Carter gewesen?
Wie sieht er neben den angeblich "geistigen" First Ladies aus?

Oder der Schauspieler Ronald Reagan? Welche Figur macht er neben den First Ladies?

Man versucht Palin in ein bestimmtes Bild zu pressen und weil Sie nicht in dieses Bild passt, ist Sie plötzlich "unqualifiziert"...... 🙄

Palin will nicht Vizepräsidentin werden um die feministische Sache voranzubringen, sondern um den USA zu dienen. Und keiner kann von ihr das Gegenteil verlangen.

Was ist überhaupt so schlimm an ihr?

Das sie nicht von einer Elite-Uni kommt? Sie hat eben auf normalen Unis studiert. Das heißt aber noch lange nicht, dass Sie eine Sonderschülerin ist.

Das Sie fünf Kinder hat? Gegen Abtreibungen ist? Mitglied der NRA? Für Ölbohrungen in Alaska ist? Den Eisbären von der Liste der geschützten Arten streichen wollte?

Was denn?

Ich sage euch, was es ist: Sie repräsentiert eine andere Wirklichkeit.
Eine Wirklichkeit, die ihr ablehnt. Eine Wirklichkeit, die nicht von den Massenmedien vorgegaukelt wird.
 
In Wirklichkeit regt sich gar niemand auf. Weder House weil er weiß das wir hier gar nicht wählen dürfen. Weder die Zeitungen die die Wahrheit schreiben. Und auch Frau Palin regt sich nicht auf: Sie will genau dieses Bild von sich in der Presse haben, denn um rückständige Amerikaner zur Urne zu treiben ( hihi, was für ein Wortspiel.. ) muß man sich zumindest auch rückständig geben.
Das ist in Deutschland nicht anders und verständlich weil es ja um Stimmen geht.
 
Sie will genau dieses Bild von sich in der Presse haben, denn um rückständige Amerikaner zur Urne zu treiben ( hihi, was für ein Wortspiel.. ) muß man sich zumindest auch rückständig geben.
Ja, und das Erschreckende daran ist, dass es in USA nicht wenige Wähler gibt, die dadurch angesprochen werden.


Der abwertend geschrieben ist und nur mit Unterstellungen arbeitet?
Was denn für Unterstellungen, House? Erklär uns doch mal konkret, was in dem Artikel so falsch und unfair ist. Bislang hast du hier nur diffuse Behauptungen abgelassen.
 
Was denn für Unterstellungen, House? Erklär uns doch mal konkret, was in dem Artikel so falsch und unfair ist. Bislang hast du hier nur diffuse Behauptungen abgelassen.

Also erstmal sind die Vergleiche mit den First Ladies unfair, was ich aber auch schon gesagt habe.

Zweitens:

Bisher waren Frauen in der US-Politik dann mächtig, wenn sie neben ihrer starken Persönlichkeit auch über einen hohen Bildungsgrad verfügten. Doch Sarah Palin, John McCains Vize-Kandidatin, hat auf ihrem Weg zur Macht einen großen Bogen um die Institutionen der Elitenbildung gemacht. Statt Harvard oder Yale weist ihr Lebenslauf folgende Stationen auf: Schönheitskönigin, Elternsprecherin - und Karibu-Jägerin. Fallen die amerikanischen Frauen mit Palin in eine archaische Zeit der Jäger und Sammler zurück?

Für sie ging es nie um akademische Abschlüsse oder intellektuelle Diskurse. Sarah Palin selbst hat sich einmal mit einem Pitbull mit Lippenstift verglichen, und ihre feministischen Kritikerinnen stimmen ihr darin beherzt zu. "Die falsche Frau mit der falschen Botschaft," giftet die Urfeministin Gloria Steinem in der "Los Angeles Times". Palin sei eine Frau, die mit Hillary Clinton außer zwei X-Chromosomen nichts gemeinsam habe.

Palin wie paläolithisch. Das ist mehr als nur ein billiges Bonmot: Palins Speisekammer ist vollgestopft mit von ihr selbst erlegten Exemplaren der gesamten Tierwelt der alaskischen Tundra.

Die Kolumnistin Judith Warner von der "New York Times" behauptet, dass Sarah Palin Englisch spreche, als ob es für sie eine Fremdsprache sei. Ein Vorwurf, der viel über die klaffende Kulturspalte zwischen der Welt von New York und der von Anchorage verrät. "Könnte es eine gründlichere Demütigung für Amerikas Frauen geben?" fragt Warner empört.

Sie hat lediglich einen Abschluss in Kommunikationswissenschaften, den sie umständlich zwischen nicht weniger als fünf verschiedenen Colleges zwischen Hawaii und Idaho zusammengeklaubt hat. Kein glanzvoller Bildungsweg.

Man kann gar nicht stark genug betonen, wie sehr Sarah Palin sich von Frauen wie Abigail Adams, Eleanor Roosevelt oder Hillary Clinton unterscheidet, - und wie sehr sie sich politisch von dem zivilisatorischen Projekt abhebt, für das diese First Ladies standen.

Nicht nur ist Palin kein Mitglied einer Dynastie. Ihre ganze Biografie ist kaum von intellektueller Entwicklung getrieben, sondern von herkömmlicher, urtypisch weiblicher Körperlichkeit.

Nicht Bücher sondern Jagdgewehre prägten ihre Kindheit, tote Körper von im wilden Nordwesten Alaskas erlegten Tieren. Ein frühes Bild zeigt Palin als Teenager im Keller mit Verwandten über einem toten Karibu. Sie lächelt ihr berühmtes Lächeln inmitten blutiger Beute.

Doch Sarah Palin als Gouverneurin von Alaska setzt sich komplett davon ab. Sie ist eine Vertreterin kleinstädtischer Selbstsuffizienz, in ihrer Vita gibt es weder "Noblesse" noch "oblige." Palin sieht sich selbst nicht in der Tradition dieser First Ladies.

Die Frau der amerikanischen Frontier, Sarah Palin, kennt weder Emanzipationsstreben noch Emanzipationspathos. Deswegen stellt ihr plötzlicher Auftritt einen so gewaltigen und für feministische Demokraten bedrohlichen Bruch dar.

Sarah Palin droht das amerikanische Frauenbild ins Archaische zu verschieben.

Das ist nicht nur für Demokraten eine unheimliche Vorstellung - denn damit verriete sie alle emanzipatorischen Ideale.

Wobei das dümmste wirklich das ist:

Die Kandidatenfrauen Cindy McCain und Michelle Obama beerben all ihre Vorgängerinnen, von Abigail Adams bis Jackie Kennedy. Sie sind elegante, gebildete Frauen, die sich für ihre Männer einsetzen - und für das Land karitativ, in dem sie für die "gute Sache" sammeln, reden, werben.

Frauen, deren Hauptzweck es anscheinend ist, sich für ihren Mann einzusetzen, dienen der feministischen Sache also mehr, als eine Frau, die Mutter ist und Karriere gemacht und jetzt wirklich reale Chancen hat, die erste Vizepräsidentin zu werden.
 
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