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Samstagsarbeit?

Guppy

Aktives Mitglied
Hallo, in letzter Zeit zwingt mich mein AG die Samstagsarbeit zu vollziehen und dies macht er ohne Ankündigung. Er trägt das in den Arbeitsplan am Donnerstag oder Freitag ein und fragt am Freitag vor Feierabend, wann ich am Samstag erscheine. Ich habe das immer abgelehnt, jetzt droht der AG mit Abmahnung und Kündigung. Aus dem Auszug (Arbeitsvertrag) entnehme ich dass ich nur an 5 Tage die Woche und 40h arbeiten muss. Dabei arbeite ich schon in der Woche 9,5h und mache nahezu täglich Überstunden.

Anhang Arbeitszeit:
 

Anhänge:

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Narf

Aktives Mitglied
Ist schwer zu sagen ohne die Regelung zu den Überstunden im AV zu kennen. Grundsätzlich ist der Samstag ein Werktag, also nach dem von dir zitierten § im AV könnte der AG z.B. bestimmen, dass du Dienstag bis Samstag arbeiten musst.
Verlangt der AG das denn nur von dir oder von allen? Klingt ein bisschen als gäbe es noch mehr Probleme zwischen euch …
 

Guppy

Aktives Mitglied
Ist das reine Arbeitszeit oder beinhalten sie auch die Pausen?
Reine Arbeitszeit! Mindestens vier Tage die Woche diese 9,5h und am Freitag mache ich normale acht Stunden..
Samstag ist ein Werktag.
Lt. deinem Arbeitsvertrag bist du dazu verpflichtet Überstunden zu leisten.
Bekommst du für den Samstag einen anderen Tag dafür frei?
Ist schon klar, aber wenn ich von Mo-Fr schon meine fünf Tage geleistet habe, dann ist der Samstag kein Werktag für mich! Denn, sie schreiben die Stunden auf Überstundenkonto und geben keinen Tag frei. Wir arbeiten am Samstag nur bis 12 Uhr und das gilt als Überstunden!
 
Zuletzt bearbeitet:

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Das was Du erzwingen kannst, steht und fällt mit dem Vertrag.
Vertrag heisst, dass Ihr miteinander geredet habt und Euch vertragen habt.
Also wird dort stehen, wann Arbeitstag ist, wann nicht, wie viel Stunden Du hin gehest und wie die Vergütung erfolgt.
Nach dem Arbeitszeitgesetz darf es 6 Werktage geben und maximal 48 Stunden je Woche. Regelmäßig täglich darf... bla bla und so weiter, nachzulesen im Gesetz, weil das Gesetz darüber befindet, ob der Vertrag gültig ist.
Offensichtlich gibt es aber wirtschaftliche Schwankungen. Einerseits bedeutet so was Corona-Kurzarbeit, danach Überstunden bis zum Anschlag.
Im Mittelweg hab ich es wie die Bauern gehalten, die dann aufs Feld gehen, wenn der Weizen reif ist, weil nach Sonnenschein auch Regen folgt.
Du könntest Dir also überlegen, Überstunden zu fahren und Dir diese gut schreiben zu lassen. So was kann Anfahrten zur Arbeitsstelle sparen und wird zudem üblicherweise mit Aufschlag bezahlt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Yang

Sehr aktives Mitglied
4 Tage mal 9,5 h sind 38 Stunden. Bei einer regulären 40-Stunden Woche würden noch 2 Stunden pro Woche fehlen.
Oder war es so gemeint, dass du 4 mal 9,5 Stunden und einmal X Stunden arbeitest?
Im Arbeitsvertrag steht eindeutig:
"Der Arbeitnehmer erklärt sich bereit, Mehrarbeit bzw. Überstunden, die aus betrieblichen Gründen erforderlich sind, in zumutbarem Rahmen zu leisten."
Du könntest vllt mal mit deinem Chef reden, ob das unbedingt jeden Samstag sein muss, dass du bis 12 arbeiten musst.
 

Narf

Aktives Mitglied
Ach so:
Nein, es müssen sogar Azubis kommen. Es gibt kein Extrapunkt zu den Überstunden.
Also im AV (vielleicht im Tarifvertrag?) steht nix mehr dazu wie Überstunden ausgeglichen werden oder Irgendwelche Maximal-Guthaben? Was dann als zumutbar gilt, wird maßgeblich davon abhängen wie wichtig die Stunden für die Firma sind. Wenn z.B. die Existenz des Betriebes davon abhängt dürften schon mal 50-55 Stunden die Woche drin sein. Im Schnitt von 6 Monaten dürfen aber keinesfalls mehr als 48 Stunden pro Woche gearbeitet werden, das ist die Grenze im Arbeitszeitgesetz.

Am besten mit dem Betriebsrat oder der Gewerkschaft sprechen …
 

tonytomate

Aktives Mitglied
Mal ehrlich, wenn man einen Job behalten möchte, dann macht man das, was verlangt wird, ohne Widerrede.

Wenn es einem nicht passt, dann ist das der Anfang vom Ende. Querdenker will kein Arbeitgeber, sondern Jasager. Wenn man natürlich 20 Jahre schon irgendwo ist, geht man zum Anwalt, der das dann alles klärt.
 

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