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Ruhige Menschen oft unterschätzt?

MissMii

Mitglied
Warum werden ruhige Menschen (introvertierte) in Berufs- sowie Privatleben sooft unterschätzt und eher abgewertet?
Man fühlt sich als Mensch zweiter Klasse.

Es scheint so als ob es das in unserer Gesellschaft nicht geben darf ?

Was sind eure Erfahrungen?
Und wie schafft man es als ruhige Person sein selbstbewusstsein nicht zu verlieren?
 
Das klingt nach einem Gesellschaftsthena, wieso postest du das unter "Ich"?
Was ist dein persönliches Thema/Problem dabei?

Ganz allgemein gibt es reichlich Lektüre dazu, auch Artikel im Internet. Doch du darfst noch keine Gesellschaftsdiskussion starten, richtig?
 
Das klingt nach einem Gesellschaftsthena, wieso postest du das unter "Ich"?
Was ist dein persönliches Thema/Problem dabei?

Ganz allgemein gibt es reichlich Lektüre dazu, auch Artikel im Internet. Doch du darfst noch keine Gesellschaftsdiskussion starten, richtig?


Ja, für Gesellschaftsforum bin ich noch nicht berechtigt.

Und indirekt habe ich ja, auch ein Problemchen damit, weil ich ja zu den Ruhigen gehöre und eine Strategie brauche mich nicht verunsichern zu lassen von anderen Menschen diesbezüglich. (selbstbewusstsein)
 
Menschen zu bewerten und in Schubladen einzuordnen erleichtert den Alltag. Kaum jemand tut das nicht, manchmal geschieht das einfach unbewusst.

Wenn jemand sehr ruhig ist fällt diese Einordnung schwerer. Wie auch? Man gibt ja fast nichts von sich preis. Dann kann es passieren, dass einem Eigenschaften zugeschrieben werden von jemandem, der ähnlich aussieht oder einen ähnlichen Habitus hat - und so landet auch der dann in einer dieser hilfreichen, weil reizreduzierenden Schubladen. Raus kommt er da nicht so leicht. Auch das wieder, weil er wenig von sich preisgibt, was das Bild ändern könnte.

Dass ruhige Menschen grundsätzlich in negativen Schubladen landen, würde ich nicht bestätigen wollen. Sie bekommen nur weniger Kontur und bleiben auch weitgehend unsicht- und greifbar.

Das Selbstbewusstsein aufrechtzuerhalten könnte gelingen, indem du dich von der Meinung der anderen unabhängiger machst und dir deine Bestätigung und Lebenszufriedenheit anderweitig suchst. "Was schert's die deutsche Eiche...". Du bist, wie du bist - und das ist gut so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum werden ruhige Menschen (introvertierte) in Berufs- sowie Privatleben sooft unterschätzt und eher abgewertet?
Man fühlt sich als Mensch zweiter Klasse.

Es scheint so als ob es das in unserer Gesellschaft nicht geben darf ?

Was sind eure Erfahrungen?
Und wie schafft man es als ruhige Person sein selbstbewusstsein nicht zu verlieren?

Werden sie das? Also ich habe diese Erfahrung nie gemacht weder im Berufs noch im Privatleben .
 
Wirst du unterschätzt und abgewertet?
Von wem?
Fühlst du dich deshalb als Mensch zweiter Klasse?

Wenn schon, würde ich eher abwertende Personen in die Kategorie 'Menschen zweiter Klasse' stecken.

Du könntest, wenn du gerne ein wenig extrovertierter wärst, auch an dir arbeiten. Es braucht keinen Therapeuten, um sich Ansätze der Verhaltenstherapie zunutze zu machen. Du kannst dir selbst regelmäßig Aufgaben stellen, dich in Situationen bringen, dir dir schwer fallen, und so üben.

Das ist bestimmt interessant für dich:

 
Hey @MissMii
ich habe die Beobachtung gemacht, dass ruhige, selbstsichere Menschen eher überschätzt werden, ruhige, unsichere Menschen eher unterschätzt werden.

Wenn du damit Probleme hast, liegt das wahrscheinlich nicht an deiner Introvertiertheit, sondern an deiner Unsicherheit.

Mit Unsicherheit können die Menschen schlecht umgehen, sie haben dann wenig Vertrauen und denken, derjenige, der unsicher ist, trifft keine guten Entscheidungen, ist weniger verlässlich, verträglich, was natürlich Quatsch ist. Wenn man dann noch ruhig dazu ist, können einen die Menschen tatsächlich schlecht einschätzen.

Wenn du also ruhig und unsicher bist, ist meiner Meinung nach das Einzige, was du machen kannst, um gegen die Vorurteile anzukämpfen, an deiner Selbstsicherheit arbeiten oder mehr aus dir rauskommen, damit dich die Menschen besser kennenlernen.
 
Vielleicht kommt der Gedanke bei dir auch hoch, weil man bei einem Ausschnitt sogenannter extrovertierten Menschen doch auch öfters eine show beobachten kann, mit der man sich etwa im Berufs- oder Prviatleben leben durchsetzt? Das wirkt dann oft nicht besonders fair. Und viele Menschen lassen sich eben dadurch beeinflussen, laufen dem nach, weil es als vermeintliche Stärke empfunden wird.

Mehr Schein als Sein.

Als ruhiger Mensch kannst du dem schon etwas entgegensetzen. Vielleicht geht es bei dem Thema mehr darum, ob man „konfliktfähig“ ist und man als ruhiger Mensch auch aus sich herausgehen kann, sich
überwinden kann. Als abgeschlossenes System sollte man sich nicht betrachten, denn ansonsten
gibt es ja auch keine weitere Enwicklung in sich.

Menschen werden unbewußt eingeschätzt. Und wenn du „wehrlos“ erscheinst, wird das eben auch
ausgenutzt. Ich würde mir auch gerne einen anderen Typus von Menschen wünschen, aber das ist
leider nicht möglich.
Aber ob das mit introvertiert und extrovertiert zu tun hat? Ich habe Menschen kennengelernt,
die waren ziemlich ruhig, aber waren ansonsten äußerst cool unterwegs. 🙂 Und das wird dann
eben auch geschätzt.
Von einer fehlenden Wertschätzung sollte man sich nicht beeindrucken lassen. Auch nicht von einer
Schublade, in die man gesteckt wird. Man muss eben einen Mix finden, der zu einem passt.

Also es geht wahrscheinlich mehr um das Thema Selbstbewußtsein, als um extrovertiert und introvertiert.
Lass dich von Wertungen Anderer da nicht mitreißen. Das ist nur eine Form von Manipulation, um dich
klein zu halten. In der Ruhe liegt die Kraft. 🙂 Und dass man an sich selber arbeitet, dass man solchen SItuationen „besser“ gewachsen ist und dann auch zeigen kann, dass man eine wehrhafte Seite hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Werden sie das? Bei mir ist das Gegenteil der Fall - ruhige Menschen sind mir weitaus sympathischer. Weil ich davon ausgehen kann, dass sie erst nachdenken, bevor sie reden. Als Arbeitgeber würde ich eher einen ruhigen Menschen einstellen als einen Labertypen.
 
Werden sie das? Bei mir ist das Gegenteil der Fall - ruhige Menschen sind mir weitaus sympathischer. Weil ich davon ausgehen kann, dass sie erst nachdenken, bevor sie reden. Als Arbeitgeber würde ich eher einen ruhigen Menschen einstellen als einen Labertypen.

Nach meiner Überzeugung braucht ein funktionierendes Team unterschiedliche Charaktere, mir sind die gesetzter agierenden jedoch auch lieber als die 'Selbstverkäufer'.
 

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