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Religionen der Welt

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Zitat Lena:

Ein Mensch kann aber auch so zu Gott beten und so kommen wie er ist, und Gott sagen, ich kann gerade überhaupt nicht glauben, schenk Du mir den Glauben. Dann kann er z.b. schon mal Schritte tun, auch wenn er keinerlei Glauben fühlt in sich., zum Beispiel in dem er betet:."Herr ich sage Dir jetzt meine ganze Not - danke, das Du alles gehört hast und eingreifen wirst, auch wenn ich es jetzt nicht glauben kann oder nichts fühle".
'Das nur so als Beispiel. Sich einfach durch seinen Willen heraus an Gott zu wenden ohne das man glaubt, das ist auch möglich. Dann wird der Glaube nach kommen.
-----------------------------------------------------------------------

Ja, das ist das was ich seit vielen Jahren schon vermute: Die wenigsten GLAUBEN wirklich an einen Gott, weil es tatsächlich viel zu unwahrscheinlich ist. Aber: Man betet sicherheitshalber - es könnte ja sein.....Und natürlich wird der Glaube irgendwann kommen, wenn man sich auf Rituale dauerhaft einlässt. Denn irgendwann fragt man nicht mehr nach, sondern nimmt den Glauben als bare Münze. Genau so entstehen Religionen!
Dabei ist es ganz einfach. Entweder man hat dieses "Glaubensgen" ins sich - oder eben nicht.
 
Das missverstehst Du🙄
Ich habe nur versucht zu beschreiben, wie man zu Gott finden kann (als Beispiel) wenn man ihn noch gar nicht kennt. Aber in der Bibel steht zum Beispiel auch:"Wem da Glauben mangelt, der bitte darum". Das heißt, man kann auch als Christ jeder Zeit, wenn man wenig Glauben spürt( in Anfechtung oder dergleichen) um mehr Glauben bitten. Als Christ weiß man sowiso, das man nichts in sich selber hat. Das Jesus die Kraft hat, und ist und gibt. Aber wenn man Ihn darum bittet(das ist sehr realistisch) - dann gibt er sie einem. Das kann man erleben!
Das hat absolut nichts mit Ritual zu tun.





Zitat Lena:

Ein Mensch kann aber auch so zu Gott beten und so kommen wie er ist, und Gott sagen, ich kann gerade überhaupt nicht glauben, schenk Du mir den Glauben. Dann kann er z.b. schon mal Schritte tun, auch wenn er keinerlei Glauben fühlt in sich., zum Beispiel in dem er betet:."Herr ich sage Dir jetzt meine ganze Not - danke, das Du alles gehört hast und eingreifen wirst, auch wenn ich es jetzt nicht glauben kann oder nichts fühle".
'Das nur so als Beispiel. Sich einfach durch seinen Willen heraus an Gott zu wenden ohne das man glaubt, das ist auch möglich. Dann wird der Glaube nach kommen.
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Ja, das ist das was ich seit vielen Jahren schon vermute: Die wenigsten GLAUBEN wirklich an einen Gott, weil es tatsächlich viel zu unwahrscheinlich ist. Aber: Man betet sicherheitshalber - es könnte ja sein.....Und natürlich wird der Glaube irgendwann kommen, wenn man sich auf Rituale dauerhaft einlässt. Denn irgendwann fragt man nicht mehr nach, sondern nimmt den Glauben als bare Münze. Genau so entstehen Religionen!
Dabei ist es ganz einfach. Entweder man hat dieses "Glaubensgen" ins sich - oder eben nicht.
 
Zum Thema "Gott erlebt" schreibt Dietmar was gutes:

Ich habe Gott persönlich erlebt!

Ich hatte selber eine persönliche Gotteserfahrung. Mich hat es aber nicht überzeugt. →Andere hat es auch nicht überzeugt. Das ist kein Argument, nur eine schlichte Feststellung.

Es gibt bei dieser Art von (persönlichen) Gottesbeweisen dasselbe Problem wie mit allen anderen Gottesbeweisen auch. Auf der einen Seite müsste Gott ein supernaturalistisches Wesen sein - und wir können keinen supernaturalistischen Standpunkt einnehmen, so sehr wir uns auch bemühen und so real jede persönliche Erfahrung auch ist. Außerdem wäre Gott eine Letztbegründung und diesen Standpunkt können wir auch nicht einnehmen, nicht einmal in unseren Träumen. Das Dilemma einer persönlichen Gotteserfahrung ist, dass wir nicht mehr Erkenntnis oder Begründung daraus gewinnen können, wie aus einem Traum oder einer Halluzination, selbst dann, wenn die Erfahrung real gewesen war. Oder können Sie beweisen, dass Ihr letzter Traum nicht real wahr? Und wie kann man eine Halluzination von einer Gotteserfahrung unterscheiden? Wenn dies nicht möglich ist, dann ist es für mich gleich.

Auch eine Offenbarung bringt uns keinen Gewinn!

Das Problem ist, dass wir nicht wissen können, ob eine subjektive Erfahrung auf irgendetwas zeigt, was sich außerhalb unseres Verstandes abspielt. Wenn wir aber kein Kriterium haben, um zwischen "eingebildet" und "real" zu unterscheiden, dann sind beide Positionen gleich - und zwar mindestens für jeden anderen, nicht für Sie selbst! Wenn aber andere außer Ihnen nicht in der Lage sind, zwischen "Einbildung" und "Realität" von Vorgängen, die in ihrer Psyche abspielen, zu unterscheiden, dann können die anderen Menschen aus Ihren Erlebnissen keine Konsequenzen ziehen.

Der generelle Fehler besteht darin, zu übersehen, dass auch persönliche Erfahrung in erster Linie menschliche Erfahrungen ist, die bestimmten Deutungs- und Interpretationsmustern unterliegen und von diesen beeinflusst bzw. uminterpretiert und in das vorhandene Weltbild eingegliedert werden. Einem Hindu begegnet Shiva, einem Moslem Allah und ein ZEN-Meister oder ein Taoist weigert sich (zu Recht), diese Erfahrung zu interpretieren wegen der damit (zwangsläufig) verbundenen Fehlleistungen. Nur Erfahrungen, die intersubjektiv prüfbar sind, können daher auf etwas zeigen, was sich außerhalb des menschlichen Verstandes befindet. Alle anderen Erfahrungen können auf beliebige Weise gedeutet werden. Daher könnte allenfalls eine objektive Offenbarung (= intersubjektiv deutbar und prüfbar) auf einen Gott deuten. Da Gott diese Probleme der persönlichen Erfahrung kennt und es keine objektive Offenbarung gibt, gibt es nur zwei mögliche Erklärungen: Entweder Gott existiert nicht oder er offenbart sich nicht. Aus beidem folgt, dass Gott weder einen Glauben noch eine Verehrung seiner selbst für erforderlich hält.

Aus dem religiösen Umfeld folgt, wie eine Gotteserfahrung interpretiert wird.

Laut einer Gallup-Umfrage in den USA hatten übrigens nur 10% der Kirchgänger so etwas wie eine "persönliche Gotteserfahrung". Der Rest der Gläubigen kennt Gott offensichtlich nur vom Hörensagen, also auf dieselbe Art, wie man Zeus oder Shiva kennt. Diese kulturelle Determiniertheit spricht nicht gegen eine einheitliche Gotteserfahrung. Wenn die Gotteserfahrung verschieden wäre, dann ergibt sich die interessante Frage, warum Gott sich so verschieden präsentiert. In dem Fall wäre aber die Interpretation zwangsläufig auch eine andere, sie spricht aber dafür, dass hier unbewusst der Erfahrung vorher angelegte Interpretationsmuster übergestülpt werden.

Viele der Menschen, die eine Gotteserfahrung hatten, bezeichnen diese als "realer" als normale Erfahrung (dies deckt sich mit meinen eigenen Erlebnissen). Außerdem schwärmen viele davon, dass dies ihr Leben völlig verändert hat. Auch für mich selbst war das so: Ich glaube seitdem nicht mehr an Gott.

Eine ausführlichere Diskussion dieses Themas finden Sie unter Persönliche Gotteserfahrung.
 
Hier sollte es eigentlich um Religionen gehen.

Der Streit um "Glauben" ist müßig. Die meisten Menschen auf diesen Planeten
sind gläubige Menschen. Das ist Fakt. In Deutschland ist die deutsche Kultur
durch eine bestimmte Religion nachweislich bis in die Gesetzgebung stark
beeinflussst:
Das von Ursprung jüdische Christentum als eine der drei abrahamitischen
Religionen.
Der Zuwachs des Islams hier in Deutschland beruht einmal auf eine
Einwanderung von Muslimen aus aller Welt, sowie auf Überzeugung, wie
beispielsweise bei den Konvertiten, zu denen ich auch gehöre. Jährlich
konvertieren über 4000- 5000 deutschstämmige Menschen zum Islam.
Verrechnet man den demographischen Faktor mit den Geburten und den
Sterbefällen von deutschstämmigen und zugewanderten Muslimen, sowie
deuschstämmigen Konvertiten auf 40-50 Jahre hoch, so haben wir es in
absehbarer Zeit hier in Deutschland mit mehr Muslimen als mit Christen zu
tun. Das wird ebenso wie damals bei der Einführung des Christentum auch
jetzt bei uns enormen Einfluss auf die Politik hatte, ebenso auch dieses Mal
nachhaltig wirtschaftliche und politische Konsequenzen haben.

So hat beispielsweise die Deutsche Bank auf das Zinsgebahren
der Muslime bereits jetzt schon reagiert:

Man belese und behöre sich

Herzlichst

Germ
 
@ Aliaks: Also wenn bei einem Puzzelbild Teile fehlen, kann ich das Bild dennoch erkennen. Okay.

Da ich aber nicht alle Religionen kenne, ich mir schwer vorstellen kann das es jemanden gibt der alle Religionen preziese kennt, ist das für mich schwer voerstellbar.

Die theoretische Möglichkeit aus jeder Religion nur die Essenz (den Lichtstrahl) dieser zu nehmen, würde aber auch bedeuten, dass ich dann aber auch nur universal denke. Oder?

ja... um die essenz geht es ja auch und ich denk mal es reichen die hauptreligionen und ihre abwandlungen und mit hauptreligionen meine ich nicht nur die 3.. sondern auch naturreligionen.

ja.. das bild kann man tatsächlich schon erkennen bevor alle teile da sind...
und es geht mir nicht darum dass man unbedingt sich mit religionen befassen muss und schriften.... denn es geht mehr darum diese essenz im eigenen leben zu finden.
 
Ich glaube nicht das man alle Religionen kennen muß, um den richtigen Weg zu finden.
Meiner Ansicht nach genügt dafür der ehrliche Wille die Wahrheit zu erkennen und ein aufrichtiges Suchen nach Gott oder der Wahrheit.

na ich meine ja eben nur dass in den religionen die essenz steckt... dass man sie in sich finden muss ist für mich selbstverständlich.... studium der religionen bringt nur was für die bestätigung des gefundenen in sich.
 
Na ja, "gläubige Menschen" ist relativ. Die meisten Menschen haben eine Religionszugehörigkeit. Das besagt aber weder etwas über den Glauben aus - noch das z.B. Moslems dieses Land verändern wollten. Denn die sind nun auch alles andere als unbedingt strenggläubig.
 
Nein, worauf ich hinaus will ist, dass der reine Glaube an Gott zu einer Bürokratie geworden ist. Vor allem natürlich bei Religionen. Jeder kann an Gott glauben auf die Art, wie er es sich vorstellt.

Religionen machen daraus eine Bürokratie.

Kann man gut an der Katholischen Kirche sehen: Regeln, Vorschriften, Stellvertreter, Anordnungen, Gerichte usw.

Der Papst, Stellvertreter Gottes auf Erden.
Soll das ein Scherz ein sein?! 🙄 Nehmen wir mal an, dass es Gott tatsächlich gibt...... Von diesem Gott ist dann der Papst Stellvertreter? Unfehlbar? Einfach nur lachhaft! 😀

mein lieber du sollstest aber die kirche von religion etwas trennen... denn das was in der bibel steckt hat wenig mit dem zu tun was die katholiken machen... oder auch orthodoxen... etc. .... kirche ist noch einmal eine andere geschichte.
 
Und was ist mit der Bibel, Lena?

Die Bibel kann man mit einem typischen Antrag bei einer Behörde vergleichen.
Bestimmte Regeln müssen erfüllt sein, um bestimmte Dinge in Anspruch nehmen zu können.

dann hast die bibel aber nicht verstanden 😉

ein regelwerk haben die katholiken draus gemacht und nicht die bibel selbst.
 
An irgendwas glauben kann man nicht lernen. Das hat man - oder eben nicht. Außerdem liegt es mir überhaupt nicht bestimmte Verantwortlichkeiten an ein "höheres Wesen" zu delegieren, weil das hier ja immer von einigen getan wird. Der Mensch ist das Maß aller Dinge. Für alles was auf dieser Erde passiert ( oder nicht ) ist allein der Mensch verantwortlich.



immer wird dieses glauben niedergemacht *hehe
man solle vielleicht da ankommen wo es um den glauben geht dann stellt man fest dass es nicht um einen blinden glauben geht an irgendwas und abgabe von verantwortung...

glaube ist höher als wissen weil.... bei dem glauben geht es darum.. zu wissen und dann das wissen abzulegen und zu glauben... völlig parodox an sich... doch dennoch gerade da steckt die kraft.

der film constantin versinnbildlicht das ganz gut find ich.
 
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