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reichen fast 1400€ Netto als Single zum Leben??

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MMn hängt das stark am eigenen Standard. So mancher Student kommt mit weit weniger auch in München zurecht, wer aber in ner 800 € Butze lebt dürfte ggf selbst in der günstigsten Gegend Deutschlands probleme haben mit dem Geld klar zu kommen. Persönlich würde ich damit nicht hinkommen, aber das liegt auch an meiner Miete und den fixkosten Rister, Versicherungen und co die Monatlich schon gut 1250 € fressen. Da hab ich aber noch nicht getankt, nicht gegessen und nichts zurück gelegt. Ich wage mal zu behaupten das jemand der vorher ähmlich oder weniger verdient hat damit (gut) leben kann, das aber jemand der vorher 50+ % mehr Netto hatte es nur schwerlich kann bzw. sich da erst über einige Monate drann gewöhnen muss und dabei ggf langfristig das gefühl hat sich einschränken zu müssen.
 
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Ich habe so zwischen 1000-1100 Netto und das ist wirklich extrem hart.

Mit einer WG oder zur Untermiete geht das, aber mit eigener Wohnung und Nebenkosten ist es nahezu unmöglich einen angenehmen Lebensstandard zu haben, bei welchem man sich auch mal etwas gönnt.

Eine eigene Wohnung kostet schon mehr als 500€ kalt und das sind dann die Wohnungen, die 1-2 Zimmer haben und nicht gerade in zentralen oder trendigen Stadtteilen sind, sondern etwas außerhalb oder in Brennpunkt-Stadtteilen.
Bei einer kleinen Wohnung mit 1-2 Zimmern in einem Stadtteil außerhalb wo nichts los oder in einem "Asi-Stadtteil" wirst du mit allem drum und dran schon mal 700€ pro Monat los.
Und die ist dann wie gesagt klein in nicht so toller Umgebung.
Wenn es besser sein soll, dann wird es noch teurer.
Bleiben so 400€ fürs Essen und Gegestände des Gebrauchs.
Damit sind Hobbys oder soetwas wie Sport/Fitnessstudio oder Friseurbesuche oder die Fahrkarten des Nahverkehrs noch nicht mit einberechnet. Oder Leute die rauchen oder auch einmal außerhalb essen oder auch einmal Verabredungen haben oder feiern gehen.
Die Jahresfahrkarte kostet hier z.B 84€ im Monat.
 
Bei einer kleinen Wohnung mit 1-2 Zimmern in einem Stadtteil außerhalb wo nichts los oder in einem "Asi-Stadtteil" wirst du mit allem drum und dran schon mal 700€ pro Monat los.

Das kommt aber wirklich ganz darauf an, wo du wohnst. Ich wohne hier in einer westdeutschen Großstadt, schöne Gegend für Familien mit kleinen Kindern, nicht außerhalb (auch nicht Innenstadt, halt dazwischen), ganz sicher nicht "asi" und mit guter Anbindung zum ÖPNV. Zwei Zimmer, 445 € warm. Kann also nicht meckern. Und das ist hier schon eine der Städte mit Mietstufe 6, also eine der teuersten. Aber natürlich gibt es auch Städte, da ist das noch schwieriger.
 
Ich auf dem Land bezahle für meine 3 Zimmer Wohnung in Bester Lage mit Terasse und Garage nicht mal 600€
 
Also bei redet man von einer günstigen Wohnung - wenn man für 2 Zimmer warm € 600-700 bezahlt ....mit €400-500 ist man entweder sehr weit außerhalb...
Ohne Auto und sonstige große Ansprüche würde ich aber schon sagen, dass man ganz gut über die Runden kommt - ohne Extras halt.
 
Auf dem Land lässt es sich teils richtig billig mieten. Wir wohnen in einem Haus aus dem 19. Jhd, das vor nicht mal 10 Jahren mal wieder komplett "aufgefrischt" wurde, eine super Dämmung hat, wunderschön hell ist und alles bietet was man braucht. So ein Luxus wie Fußbodenheizung ist natürlich nicht drin, da sind immer noch die ganz alten Böden drin. Wir haben das Erdgeschoss, den 1. Stock + Dachboden sowie 2 kleine Gärten und noch eine Räumlichkeit von der ich nicht weiß, wie sie auf Hochdeutsch heißt. 😀 1 Stockwerk hat grob geschätzt in etwa 130 qm + die Zusatzfläche, insg. sind es also 10 Zimmer + Küche/Bad, die als Wohnung angerechnet werden, der Rest wie die Werkstatt und der Keller zählen wieder zur Firma. Nur für die Wohnung zahlen wir 1200, was echt richtig billig ist für die Größe, dafür kostet der Gebäudeteil der Firma etwas mehr. Insgesamt ist es aber dennoch günstig bei der Größe. Dafür lässt es sich in einer kleinen süßen Wohnung, wie du sie bräuchtest, bei uns in der Gegend alles andere als billig leben. Da zahlt man 600 und bekommt ne 1-2 Zimmerwohnung. Für 400 gibts nur kleine wirklich abgelegene und fast schon schäbige Wohnungen. Hier ist alles sehr auf Familien ausgelegt.
Der Wohnort macht wohl, neben dem eigenen Standard, am meisten aus.
Die Mietpreise sind übrigens alle kalt.
 
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Finde es, subjektiv gesehen, unverschämt auch nur darüber nachzudenken ob 1400€ reicht 🙂

Jain 🙂
Ich glaube, den meisten reichen 1.400 € absolut zu überleben aus. Der Abstand zu Hartz 4 ist aber nicht so rieisig wie es klingt. Wenn man neben Regelsatz und Miete alle Vergünstigungen zusammenaddiert, kann man mit Hartz 4 fast auf einen vierstelligen Betrag kommen. Und dafür sitzt man zuhause rum.

Mit 1.400 € als Arbeitnehmer gehen bei manch einem nochmal 150 € für Benzin und Autounterhalt runter. Zahlt man dann noch in eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung, private Rentenversicherung o.ä. mit Bezug zur Arbeit ein, geht es straff Richtung Hartz 4, vor allem wenn man in einer Region mit hohen Mieten lebt.

Und selbst wenn dann 200-300 € über allem Überlebenswichtigem bleibt, "reicht" das? Also nicht nur zum Überleben, sondern zum Leben?

Das sind 300*12=3600 € im Jahr, schweineviel Geld, aber 1000 € für einen Urlaub kann man gut ausgeben und ein paar Hobbies können im Jahr auch ohne Luxusambitionen nochmal 1000 € kosten. Alle 10 Jahre möchte man vielleicht auch Renovieren oder ein neues Auto kaufen. Für das Auto muss man ja schon fast 1000 jährlich zurücklegen.

Ich finde 1.400 € mehr als ausreichend zum überleben, ausreichend zum leben, ABER wer davon dauerhaft über Jahrzehnte leben will, hat doch recht wenig.
 
Eine eigene Wohnung kostet schon mehr als 500€ kalt und das sind dann die Wohnungen, die 1-2 Zimmer haben und nicht gerade in zentralen oder trendigen Stadtteilen sind, sondern etwas außerhalb oder in Brennpunkt-Stadtteilen.
Bei einer kleinen Wohnung mit 1-2 Zimmern in einem Stadtteil außerhalb wo nichts los oder in einem "Asi-Stadtteil".


Es gibt keine Brennpunkt-Stadtteile oder Asi-Stadtteile!

Das sind Gebiete mit Entwicklungspotenzial.

So manche en vogue Quartiere haben sich mittlerweile in ihrer Entwicklung als ziemlich kaputt herausgestellt. Aber die Leute zahlen ja gerne die überhöhten Mieten, weil sie sich einreden, sie gehören dann zur Schickeria.
 
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