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reichen fast 1400€ Netto als Single zum Leben??

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1400€ ist nicht viel und nicht wenig. Kommt drauf an wie du lebst. Kredite, Leasing usw. kannst du damit vergessen. Lebst du aber nicht auf großem Fuß kannst du sogar noch sparen.
Habe die meiste Zeit meines Lebens so 1500 € im Durchschnitt verdient. Mittlerweile sind es ca 2000€ netto. Wenn ich meine Freundin heirate dann noch etwas mehr.
Damit kann man wenigstens eine kleine Familie ernähren.

Als Single reicht das auf jeden Fall


Das ist nur begrenzt richtig. Mein Einkommen ist sehr viel niedriger und ich habe dennoch einen Kredit bekommen, als eine Tier-OP anstand.
 
Das ist nur begrenzt richtig. Mein Einkommen ist sehr viel niedriger und ich habe dennoch einen Kredit bekommen, als eine Tier-OP anstand.

Okay bei guter Kontoführung und einem festen Job reicht es für einen Kleinkredit ( max 5000) aber mehr ist da eigentlich nicht drin
 
Okay bei guter Kontoführung und einem festen Job reicht es für einen Kleinkredit ( max 5000) aber mehr ist da eigentlich nicht drin



Mehr würde ich auch nicht wollen, denn es muss ja auch überschau- und bezahlbar bleiben. Es bringt nichts, sich hoffnungslos zu verschulden und für andere Dinge würde ich eh nie einen Kredit aufnehmen, sondern halt sparen, bis das Geld da ist. 😉
 
Ich find es es extrem schwer einzuschätzen, was man braucht bzw. verbraucht. Klar kann man den Wocheneinkauf beziffern, aber wie lege ich die Kosten eines Autos auf die Monate um?

ich habe mir ein Haushaltsbuch in Excel gebastelt, alle Kosten aufgeführt und auf Monate runter gerechnet. Glattes Zahlenbeispiel: Autokauf 10.000, ich fahre den Wagen 10 Jahre = 1.000 € im Jahr = 83 € im Monat für Autokauf.

Ergebnis vom Lied ist, dass ich ca. 30% fürs Wohnen, 30% für Lebensmittel bzw Wocheneinkauf/Kleidung, 14% für meine Krankenversicherung und 10% für mein Auto ausgebe, also 84% bei denen ich schwer sparen kann, obwohl teilweise schon.

Relativ viel spare ich durch jährliche Wechsel zu günstigen Strom und Gastarifen. Auch habe ich alle Versicherungen geprüft und konnte etwas sparen. Am einfachsten spare ich allerdings am Freizeitvergnügen. Ich habe auch schon mal an einem Abend mit Freunden 50€ Essen/Trinken ausgegeben. "Ausgehen" ist teuer. Naja, ich habe kaum Freunde 😱
In Urlaub fahre ich auch nicht wirklich. Andernfalls wäre natürlich der Jahresurlaub eine große Position.

Vielleicht hilft es dem ein oder anderem zu prüfen wofür er sein Geld ausgibt. Freund von mir hat sein Auto verkauft, weil er feststellte, dass er 15-20% seines Einkommens in das Auto butterte, aber eigentlich mit der Haltestelle vor der Haustür und dem Supermarkt um die Ecke dieses nicht dringend braucht. Für mich keine Option. Aber schaut mal auf den Warenkorb, wofür Deutsche im Durchschnitt wie viel ausgeben. Relativ schnell merkt man, dass eine Finanzplanung nicht klappt, wenn überdurchschnittlich viel auf Fixkosten (zB Wohnen oder Versicherungen) entfällt. Einfach mal hinterfragen, ob man zb jede kleine Versicherung wirklich brauchte etc.
 
So ganz pauschal lässt sich die Frage, ob Summe X zum Leben reicht, nicht beantworten. Es kommt natürlich auf die Fixkosten und den Lebensstil an. Als Student kam ich mit 600€ im Monat hin (250 Miete + 350 zum Essen und Vergnügungen). Das zählt glaube ich schon als am Rande der Armutsgrenze, ich habe allerdings nicht schlecht gelebt.

Es ist glaube ich wichtig, sich zu fragen, was man denn zum Leben braucht: Jedes Wochenende in den Club mit ordentlichem Brand? Jeden Tag 10€ für Kräuter zum Rauchen? Oder nur eine Tasse Kaffee und einen Buttertoast am Tag? Mit den Ansprüchen steigen denn auch die Kosten für den jeweiligen Lebensstil 😉

Dazu kommt die Vorsorge: Wenn man von der Hand in den Mund lebt, braucht man weniger, als wenn noch etwas für später zur Seite gelegt werden soll, etwa in Form einer privaten Altersvorsorge, Lebensversicherung o.ä.
 
Dazu fällt mir das schöne Beispiel ein, wie Menschen ihr Einkommen einstufen, sinngemäß so neulich in einer Reportage gesehen:

Junger Mann, 1200 netto:
"Joa ganz gut, hab ne kleine Wohnung, Job, Auto brauch ich nicht, leb in der City, jedes Wochenende Party, Freunde und meistens ist am Monatsende was übrig. Hab bis vor kurzem vom Bafög gelebt, 1.200 € sind schon was feines, verdient nicht jeder. Hab das neuste Smartphone und im Job Luft nach oben, mir geht´s ganz gut"

Älteres Pärchen, beide zusammen über 5000 € netto also pro Person schon mehr als das doppelte):
"ja es ist schon nicht ganz leicht. 1500 € bezahlen wir für Wohnung und so und man will ja leben. Wir fahren schon nur noch einmal im Jahr auf Kreuzfahrt, das zweite mal gib`s nur Urlaub in Holland oder so. 300 € Altersvorsorge, 500 Tilgung für Kredite, Kinder unterstützen und neulich war die Waschmachine kaputt. Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen kommt 3 mal die Woche die Putzfrau. Uns geht es nicht schlecht, aber eng ist es schon"

Mich überrascht manchmal wie eng Menschen ihre Finanzen empfinden. Ok, es bleibt nichts über am Monatsende, aber warum? Weil man sich gegen alles versichert, Kapitalanlagen hat, Eigentum abbezahlt, zweimal und mehr in Urlaub fährt und eigentlich bei nichts spart.

Die meisten, die mehr verdienen geben automatisch mehr aus (hab`s mir ja verdient)
 
Kann man sehr gut von Leben. Wenn man sich überlegt, dass ALG2 Bezieher - so weit ich weiß - nur 700-800 bekommen. Ich hatte lange Zeit nur 1200€ nach meiner Ausildung und konnte gut davon leben. Kommt aber immer auf die Stadt an.
 
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