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Rechtliche Betreuung im Krankenhaus

  • Starter*in Starter*in Tztz...
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In Alten- und Pflegeheimen wird aber m. W. so gut wie jeder rechtlich betreut - warum ist das denn so?

...weil keine Vollmacht vorliegt? ...oder weil die Vollmacht nur einen Bereich abdeckt? ...oder du kennst die falschen Einrichtungen? 😉 Bei mir überwiegen zur Zeit die Vollmachten - auch da nicht immer zum Wohle des Klienten.
 
Tja, dann kann der Staat wohl einpacken...denn ohne die Unabhängigen sind wir kein Rechtsstaat.

Im Alten- und Pflegeheim hat nicht jeder eine Betreuung! Da huschen tagsüber unendlich viele Angehörige durchs Haus - und einige sind auch noch recht gut beieinander - musst mal hingehen - die spielen gerne Karten oder wollen vorgelesen kriegen!:daumen:😀

Aber - ich weiß nicht, ob Du es schon wusstest - da leben auch viele (zunehmende Tendenz) Alleinstehende mit Altersdemenz, Alzheimer...und vielen anderen schlimmen gebrechen.

Warum die wohl einen Betreuer benötigen...*grübel*

Tante Edit meint:
Wat dat immer soll😕 Ich kapier das nicht
*Tztz... freundlich ein T-Shirt überreiche, Aufschrift "Ich bin gegen Alles!"
Bundesgerichtshof womöglich noch, hoffe ich jedenfalls. 🙄

Ich habe doch nur Angst, das ist alles. In meinem Alter...😉
 
...weil keine Vollmacht vorliegt? ...oder weil die Vollmacht nur einen Bereich abdeckt? ...oder du kennst die falschen Einrichtungen? 😉 Bei mir überwiegen zur Zeit die Vollmachten - auch da nicht immer zum Wohle des Klienten.
Dann hat das Fernsehen halt gelogen, so wie meistens, muss man einräumen: Falschmeldung womöglich...
 
In Alten- und Pflegeheimen wird aber m. W. so gut wie jeder rechtlich betreut - warum ist das denn so?

Viele Menschen denken leider nicht rechtzeitig daran, für den Fall der Fälle eine Vorsorgevollmacht zu verfassen, oder sie haben niemanden, den sie einsetzen können. Wenn sie dann nicht mehr richtig für sich sorgen können wird ein rechtlicher Betreuer eingesetzt.
 
Was meinst du mit "rechtlicher Betreuung im Krankenhaus"?

Aus meiner Sicht - zugegeben sehr einseitig - sind es sehr wohl IMMER Not- und Ausnahmefälle, Betreuung wird niemals nur mal eben so angeordnet - das wäre dem Staat alleine schon aus Kostengründen zu viel!
Ich kenne jemanden, dem ein Gang zum Anwalt fast zum Verhängnis wurde. Er wollte beim Anwalt Unterstützung gegen das Sozialamt suchen und tätigte dummerweise die Aussage, dass er "Betreuung" brauche, da sein "Betreuer" beim Amt ihm nicht weiterhelfe. Die Anwältin (die daneben schon 15 andere Betreuungsfälle "hatte"), versuchte, ihn unter ihre Fuchtel zu kriegen, da er psychisch erkrankt und auch früher obdachlos gewesen war. Als sich zeigte, dass er noch zu fit im Kopf war und nichts unterschreiben wollte, wurde sie ausfällig und hat ihn rausgeschmissen. Wenn er ihre Hilfe nicht wolle, solle er sich woanders rechtlichen Beistand suchen.

Ich hab auch erlebt, dass eine Entscheidung darüber, ob man ein PEG legen lässt und wo es gelegt werden soll (dh welche Institution dafür abkassiert) zum Politikum mutieren kann und dass da mit harten Bandagen gekämpft wird. Da werden Angehörige unter Druck gesetzt und manipuliert. Das ist Realität.
Vor dem Hintergrund finde ich es schwierig, dass sogar die Patientenverfügung eine "Situationsadäquanzklausel" hat - das heißt: Der Betreuer prüft, ob die Patientenverfügung noch aktuell ist und dem Willen des Betroffenen entspricht :S Das erörtert er dann mit dem Arzt. Super, wenn Lieschen Müller, 85, vom Arzt dann hört: "Sie wollen Ihren Mann doch nicht sterben lassen, Frau Müller?!"
 
Dann hat das Fernsehen halt gelogen, so wie meistens, muss man einräumen: Falschmeldung womöglich...

Naja, solange es nicht die Zeitung mit den 4 großen Buchstaben war...😉

Tante Edit meint...
Die Angst ist dennoch voll berechtigt, geht mir ähnlich. (Hab aber 2 Kinder, die auch vom Fach sind - die kluge Frau sorgt halt vor!😉)
 
Was meinst du mit "rechtlicher Betreuung im Krankenhaus"?


Ich kenne jemanden, dem ein Gang zum Anwalt fast zum Verhängnis wurde. Er wollte beim Anwalt Unterstützung gegen das Sozialamt suchen und tätigte dummerweise die Aussage, dass er "Betreuung" brauche, da sein "Betreuer" beim Amt ihm nicht weiterhelfe. Die Anwältin (die daneben schon 15 andere Betreuungsfälle "hatte"), versuchte, ihn unter ihre Fuchtel zu kriegen, da er psychisch erkrankt und auch früher obdachlos gewesen war. Als sich zeigte, dass er noch zu fit im Kopf war und nichts unterschreiben wollte, wurde sie ausfällig und hat ihn rausgeschmissen. Wenn er ihre Hilfe nicht wolle, solle er sich woanders rechtlichen Beistand suchen.

Ich hab auch erlebt, dass eine Entscheidung darüber, ob man ein PEG legen lässt und wo es gelegt werden soll (dh welche Institution dafür abkassiert) zum Politikum mutieren kann und dass da mit harten Bandagen gekämpft wird. Da werden Angehörige unter Druck gesetzt und manipuliert. Das ist Realität.
Vor dem Hintergrund finde ich es schwierig, dass sogar die Patientenverfügung eine "Situationsadäquanzklausel" hat - das heißt: Der Betreuer prüft, ob die Patientenverfügung noch aktuell ist und dem Willen des Betroffenen entspricht :S Das erörtert er dann mit dem Arzt. Super, wenn Lieschen Müller, 85, vom Arzt dann hört: "Sie wollen Ihren Mann doch nicht sterben lassen, Frau Müller?!"

Ja, das gibt es - leider!!
Und es ist in der Tat sehr schlimm, das sowas nicht verhindert wird/werden kann, es könnten von Seiten des Staates eine Betreuungs-Kontrolle eingerichtet werden - kostet aber....
(Pflegeeinrichtungen werden ja auch durch die Heimaufsicht und durch den MDK kontrolliert!)
Aber
Es gibt auch Frauenärzte, die ihre Patientinnen auf dem Untersuchungsstuhl heimlich filmen.
Sind deswegen aber nun alle Frauenärzte nicht mehr Vertrauenswürdig??
 
Viele Menschen denken leider nicht rechtzeitig daran, für den Fall der Fälle eine Vorsorgevollmacht zu verfassen, oder sie haben niemanden, den sie einsetzen können. Wenn sie dann nicht mehr richtig für sich sorgen können wird ein rechtlicher Betreuer eingesetzt.
Danke für die Information. Ist ja so, dass man sich ein Bild machen möchte, so wie die meisten hier, und bei weitem nicht alles weiß. 😉

Was meinst du mit "rechtlicher Betreuung im Krankenhaus"?


Ich kenne jemanden, dem ein Gang zum Anwalt fast zum Verhängnis wurde. Er wollte beim Anwalt Unterstützung gegen das Sozialamt suchen und tätigte dummerweise die Aussage, dass er "Betreuung" brauche, da sein "Betreuer" beim Amt ihm nicht weiterhelfe. Die Anwältin (die daneben schon 15 andere Betreuungsfälle "hatte"), versuchte, ihn unter ihre Fuchtel zu kriegen, da er psychisch erkrankt und auch früher obdachlos gewesen war. Als sich zeigte, dass er noch zu fit im Kopf war und nichts unterschreiben wollte, wurde sie ausfällig und hat ihn rausgeschmissen. Wenn er ihre Hilfe nicht wolle, solle er sich woanders rechtlichen Beistand suchen.

Ich hab auch erlebt, dass eine Entscheidung darüber, ob man ein PEG legen lässt und wo es gelegt werden soll (dh welche Institution dafür abkassiert) zum Politikum mutieren kann und dass da mit harten Bandagen gekämpft wird. Da werden Angehörige unter Druck gesetzt und manipuliert. Das ist Realität.
Vor dem Hintergrund finde ich es schwierig, dass sogar die Patientenverfügung eine "Situationsadäquanzklausel" hat - das heißt: Der Betreuer prüft, ob die Patientenverfügung noch aktuell ist und dem Willen des Betroffenen entspricht :S Das erörtert er dann mit dem Arzt. Super, wenn Lieschen Müller, 85, vom Arzt dann hört: "Sie wollen Ihren Mann doch nicht sterben lassen, Frau Müller?!"
"Betreuung im KH" war die Anlehnung an den thread: "Meine Oma verweigert das Essen", oder so ähnlich, und da meiner Meinung nach im KH inflationär häufig rechtliche Betreuungen angeregt werden, lag es irgendwie nahe, das als Ansatz für das Riesenthema zu benützen. Na ja, schöngeredet halt von mir, eher unglücklich...

Das kann ich übrigens genau so bestätigen, mit der PEG-Anlage, ging mir nämlich ganz genauso...
 
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