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Rechtliche Betreuung im Krankenhaus

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Man möge mich nun steinigen, ich habe den Fred bewusst nicht in Gänze verfolgt und sicher ist es ein Schwenk von Betreuung zu Euthanasie,
aber ist nicht aufgrund des sehr viel schlechteren? Gesundheitssystems in England vor längerer Zeit schon eine Zusatzanzeige bei lebenserhaltenden Geräten (entwickelt, geplant im Einsatz?), die entsprechend makaber so mit Daumen nach oben bzw unten anhand weniger Werte anzeigt, ob sich Weiteres noch lohnt? .............

wie sieht es denn im Vergleich sonst in den europäischen Ländern aus?.... Weiss ds jemand? .........
 
Man möge mich nun steinigen, ich habe den Fred bewusst nicht in Gänze verfolgt und sicher ist es ein Schwenk von Betreuung zu Euthanasie,
aber ist nicht aufgrund des sehr viel schlechteren? Gesundheitssystems in England vor längerer Zeit schon eine Zusatzanzeige bei lebenserhaltenden Geräten (entwickelt, geplant im Einsatz?), die entsprechend makaber so mit Daumen nach oben bzw unten anhand weniger Werte anzeigt, ob sich Weiteres noch lohnt? .............

wie sieht es denn im Vergleich sonst in den europäischen Ländern aus?.... Weiss ds jemand? .........
Echt jetzt...?

Unfassbar...

Ne, weiß ich nicht, aber bloß weils beim Tommy noch schlimmer zugeht...😉
 
Man möge mich nun steinigen, ich habe den Fred bewusst nicht in Gänze verfolgt und sicher ist es ein Schwenk von Betreuung zu Euthanasie,
aber ist nicht aufgrund des sehr viel schlechteren? Gesundheitssystems in England vor längerer Zeit schon eine Zusatzanzeige bei lebenserhaltenden Geräten (entwickelt, geplant im Einsatz?), die entsprechend makaber so mit Daumen nach oben bzw unten anhand weniger Werte anzeigt, ob sich Weiteres noch lohnt? .............

wie sieht es denn im Vergleich sonst in den europäischen Ländern aus?.... Weiss ds jemand? .........
Hab letztens irgendwas gehört, dass Schweiz eine finanzielle Grenze bei bestimmten Therapien dh. den Arzneimittelkosten pro Jahr ziehen (ja, der Link ist ja mal voll unseriös 😀)
Gericht setzt Preisgrenze für Arzneimittel | APOTHEKE ADHOC

Umgerechnet, sagt der WiWo Währungsrechner, sind das 83.267,4133 EURO (anders der Beitrag, aber der ist auch aus 2011 - Schwankungen der Währung oder hat sich einer verrechnet?) Klingt erstmal viel, aber wenn man sich mal eine einfache Chemo "zu Gemüte führt", ist man schnell (!) drüber!

Und mal ganz ehrlich: So unglücklich die Überleitung war (sorry, TzTz 😀), sooo weit weg ist dieser Schwenk nicht, von Betreuung zu Euthanasie. Nicht, weil die Betreuer da etwas tun, sondern weil man folgendes bedenken muss:

Ein Versicherungssystem muss wirtschaftlich sein, um funktionsfähig zu bleiben.

Es gibt in Deutschland (leider) keine solche Anzeige wie Coma für GB zu berichten weiß. Was hat das zur Folge? Dass die Ärzte da allein drüber entscheiden. Und die MÜSSEN wirtschaftlich denken, sie kriegen ja unter Umständen Probleme mit dem Budget (eine der behindersten Ideen überhaupt, einem Arzt zu sagen, er habe nur ein bestimmtes Budget, sonst müsse er selbst dafür haften!).

Das nennt sich objektive Therapiebegrenzung: Eine Behandlung wird nicht mehr angeboten, weil sie nicht indiziert ist. Sie ist nicht indiziert, weil sie nicht wirtschaftlich, sprich: schlicht zu teuer ist.

Übrigens: Wer glaubt, man könne die Sterbehilfe in Deutschland freigeben, ohne das im Blick zu haben, ist naiv.

Denn einerseits will ich als alter Mensch meinen Kindern nicht auf der Tasche liegen, die nach teuren Behandlungen finanziell ausbluten bis hin zu ruiniert sein könnten und auf der anderen Seite werden mir aus wirtschaftlichen Gründen notwendige Behandlungen vorenthalten. Ist das eine lebenswerte Zukunftsaussicht?

Ohne hier jetzt düstere Prognosen in den Raum stellen zu wollen: Ich könnte mir vorstellen, dass die Politik die Sterbehilfe eines Tages aus (hinter dem Berg gehaltenen) finanziellen Gründen freigibt. Das wäre absolut pervers, aber im Rahmen des Möglichen, denk ich.
 
Hab letztens irgendwas gehört, dass Schweiz eine finanzielle Grenze bei bestimmten Therapien dh. den Arzneimittelkosten pro Jahr ziehen (ja, der Link ist ja mal voll unseriös 😀)
Gericht setzt Preisgrenze für Arzneimittel | APOTHEKE ADHOC

Umgerechnet, sagt der WiWo Währungsrechner, sind das 83.267,4133 EURO (anders der Beitrag, aber der ist auch aus 2011 - Schwankungen der Währung oder hat sich einer verrechnet?) Klingt erstmal viel, aber wenn man sich mal eine einfache Chemo "zu Gemüte führt", ist man schnell (!) drüber!

Und mal ganz ehrlich: So unglücklich die Überleitung war (sorry, TzTz 😀), sooo weit weg ist dieser Schwenk nicht, von Betreuung zu Euthanasie. Nicht, weil die Betreuer da etwas tun, sondern weil man folgendes bedenken muss:

Ein Versicherungssystem muss wirtschaftlich sein, um funktionsfähig zu bleiben.

Es gibt in Deutschland (leider) keine solche Anzeige wie Coma für GB zu berichten weiß. Was hat das zur Folge? Dass die Ärzte da allein drüber entscheiden. Und die MÜSSEN wirtschaftlich denken, sie kriegen ja unter Umständen Probleme mit dem Budget (eine der behindersten Ideen überhaupt, einem Arzt zu sagen, er habe nur ein bestimmtes Budget, sonst müsse er selbst dafür haften!).

Das nennt sich objektive Therapiebegrenzung: Eine Behandlung wird nicht mehr angeboten, weil sie nicht indiziert ist. Sie ist nicht indiziert, weil sie nicht wirtschaftlich, sprich: schlicht zu teuer ist.

Übrigens: Wer glaubt, man könne die Sterbehilfe in Deutschland freigeben, ohne das im Blick zu haben, ist naiv.

Denn einerseits will ich als alter Mensch meinen Kindern nicht auf der Tasche liegen, die nach teuren Behandlungen finanziell ausbluten bis hin zu ruiniert sein könnten und auf der anderen Seite werden mir aus wirtschaftlichen Gründen notwendige Behandlungen vorenthalten. Ist das eine lebenswerte Zukunftsaussicht?

Ohne hier jetzt düstere Prognosen in den Raum stellen zu wollen: Ich könnte mir vorstellen, dass die Politik die Sterbehilfe eines Tages aus (hinter dem Berg gehaltenen) finanziellen Gründen freigibt. Das wäre absolut pervers, aber im Rahmen des Möglichen, denk ich.
Finde ich sehr interessant, deinen Beitrag. Da fällt mir auch nicht viel ein zu, außer: was ist ein Menschenleben wert und in wie viele Schubladen katalogisiert?

Ich persönlich habe ja höllische Angst um die Demokratie und deren Eckpfeiler, und ein Indiz davon sind diese Zwangsbetreuungen, von daher auch der Vergleich.
 
"Schreiben heißt zu provozieren", sonst taugt es an sich zu nichts. 😉

Das möchte ich zwar nicht, aber das Thema aufrecht erhalten, und wie angekündigt, der Link zu "der jüdischen zweiten Verfolgung im Kontext zu rechtlichen Betreuungen":

Nach dem Scheitern von Wohnungs- und Pflegeentzug leitete der Sozialpsychiatrische Dienst die dritte und schwerste Angriffswelle ein: den Angriff auf die Rechtsfähigkeit meiner Mutter Frau Dora Dick. Gegen ihren ausdrücklichen Willen und trotz Vorliegens einer notariell beglaubigten Vorsorgevollmacht gemäß § 1896 BGB wurde rechtswidrigerweise ein Betreuungsverfahren auf der Grundlage einer versuchten ärztlichen Zwangsbegutachtung eingeleitet (siehe Dokumentenanhang 12, 16 und 22).

Die zweite Verfolgung

Vielleicht kann der eine oder andere ja nachvollziehen, dass man "eine Verfolgung von Minderheiten" mit rechtlichen Betreuungen durchaus in Verbindung bringen kann.

Und noch so ein Fall, leider verstorben mittlerweile, wie ich gerade sehe...

Herzliches Beileid!

Dennoch:

Sehr geehrte Bevölkerung, sehr geehrte Rechtsanwälte, sehr geehrte Studenten der Rechtswissenschaften,

aufgrund der momentanen politischen Verfolgung in Deutschland, der menschenunwürdigen Behandlung durch das Landratsamt, Justizbehörden, Anwälte und meines rechtlichen Betreuers, brauche ich Hilfe von Aussen.

Allein, selbst mit meiner Selbsthilfegruppe, kann ich auf Dauer nicht gegen die Machenschaften der rechtlichen Betreuungsmaschinerie ankämpfen.

http://moosmayer.info/
 
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