Ach komm TzTz.....
🙄
Willkür der deutschen Betreuungsmaschinerie | Telepolis
Ich will damit nicht provozieren, aber diese Sicht der Dinge sollte einem auch zum Denken geben, auch wenn es schon alt ist, aber was hat sich verändert?
Wer dann nicht sofort einen kundigen Anwalt findet
Die Betroffenen, die ich kennenlernte, waren ALLE nicht in der Lage, einen Anwalt einzuschalten und rechtl. Schritte einzuleiten - die waren unfähig, für sich zu sorgen/Verantwortung zu tragen. (Wenn sie das gekonnt hätten, wäre es nicht zum Betreuungsverfahren gekommen! *denk*
Ein Betreuer kann dann sämtliche Entscheidungen treffen. Er kann entscheiden, dass Sie nicht mehr über Geld verfügen dürfen, nicht mehr telefonieren, nicht mehr Ihre Post entgegen nehmen dürfen. Sie können alles verlieren: Ihr Haus, Ihre Familie, Ihr Leben.
Geändert hat sich, dass im Normalfall nur für den Bereich eine Betreuung eingerichtet wird, in welchem der Betroffene Hilfe benötigt. Früher gab es nur DEN VORMUND!
Besonders mit dem Teilbereich Finanzen tun die Richter sich schwer. (Ausnahmen gibt es....z.B. Manisch-Depressive wegen der Gefahr der Verarmung/Verschuldung, hiervor MUSS der Arzt den Betroffenen schützen - er
darf ihn in Kenntnis davon nicht in Freiheit Einkaufen gehen lassen, wenn es pathologische Ursachen hat, die nachgewiesen sind!(!)
Aufenthaltsbestimmungsrecht und Gesundheit muss hingegen öfter - durchaus auch oft vorübergehend - eingerichtet werden.
Die rechtliche Vertretung ist oft sooo wichtig, denn einen Rentenantrag stellen, fällige Rechnungen bezahlen, das kann ein Wachkoma-Patient doch nicht alleine...und sehr viele haben keine Angehörigen!
Betreuer sind auch ausgebildet - es gibt unendlich viele sehr gute Betreuer - aber auch sehr sehr schlechte, die sich bereichern wollen - das ist wahr!!
DA muss angesetzt werden - meine Meinung!
Und ich denke, der Betreuungsrichter ist immer noch eine unabhängige Institution - der wird dem Betroffenen sicher keins auswischen wollen!
😱
Auch wenn Manche felsenfest davon überzeugt sind - mir fällt kein Grund dafür ein, warum sollte er??
Der Verfahrenspfleger ist ja immer involviert - der würde schon gegensteuern - und der Stationsarzt des Krankenhauspatienten fungiert in so einem Betreuungs- (und Anhörungs-) Verfahren als Gutachter.
Denkst Du, der hat ein Interesse daran, dem Oatienten eins reinzuwürgen?? (Wäre der dann Arzt geworden?)
Was hat Dich zu Deiner extremen Negativ-Einstellung bewogen?
(eine persönlche schlechte Erfahrung vielleicht?)
So - nun muss mal ein Kaltgetränk her...Büro ist im Dachgeschoss, ich transpiriere...und wenn ich jetzt einfach naggelisch raus gehen würde, regen unsere Nachbarn noch eine rechtl. Betreuuung für mich an!!
😛😉
(...was vielleicht nicht sooo verkehrt wäre
😀)