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Rassismus im Kindergarten ?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 122219
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Ich finde es schlimm. Wäre mein Kind (im Kindergartenalter) Opfer solcher rassistischen Anfeindungen würde ich selbst zur Leitung gehen, bzw. direkt zum Träger. Bei mir würde es so ankommen, als wäre mein (türkisches) Kind ein Kind 2. Klasse, da das Mobbing nicht unterbunden wird.
 
Du hast aber anscheinend auch nichts dokumentiert.
Da ist es kein wunder das die Eltern dich nicht ernst nehmen.
Wenn du nichts vorzuweisen hast.
Erst wenn du wirklich belegen kannst was er sagt kann man auch mehr unternehmen wie z.b das Jugendamt einschalten was hier nicht nötig ist.
Dem jungen geht es ja gut.
Ein Wunder nicht, aber nicht okay. Schließlich könnte ich auch einfach so was aufschreibn, diese Art der“Dokumententation“ bringt wenig. Wir haben außen aufgrund von mehrfachen Einbrüchen Kameras installiert, auf denen einige Aufnahmen von streitereien drauf sind und mehrere Kollegen - wenn das den Eltern nicht Beweis genug ist, werden es ein paar Worte auf einem Zettel auch nicht sein.
Woher willst du wissen, wie es dem Jungen geht?
Zum Wohle der Kinder?!
ja, ich kann durchaus lesen…
da keine Konsequenzen folgen
Es gab Konsequenzen - welche würdest du denn als solche „Anerkennen“? Ist nur ein Rauswurf „Konsequenzen „?
Auch Erzieher können nicht immer alle Augen und Ohren überall haben - ich finde es super, dass die Situation der TE aufgefallen ist und sie sich massive Gedanken macht! Danke, TE!

Auch hier im Multikultiviertel gibt es immer wieder solche Vorfälle (wie mir eine Kindergärtnerin berichtete) - aber es sind nie die Kinder, die dies iniziieren. Sondern es wird seitens der Kleinen nahezu ausnahmslos angefügt: "Meine Mami/mein Papi hat gesagt, dass....".
Somit dürfte klar sein, wo wirklich die Wurzel des Übels sitzt.
Vielen Dank
 
Ich finde es schlimm. Wäre mein Kind (im Kindergartenalter) Opfer solcher rassistischen Anfeindungen würde ich selbst zur Leitung gehen, bzw. direkt zum Träger. Bei mir würde es so ankommen, als wäre mein (türkisches) Kind ein Kind 2. Klasse, da das Mobbing nicht unterbunden wird.
Ihr lieben, vielen Dank für eure antworten. Ich habe viele Tipps erhalten was ich tun kann, darüber freue ich mich. Ich würde euch aber auch sehr dankbar sein, wenn ihr mehr Meinungen zu dem Fall äußern könntet , wie der User im zitierten Beitrag! Denn deswegen habe ich den Faden eröffnet.
 
Du bist doch nicht alleine in der Gruppe.
Da wird es auch eine Kinderpflegerin geben die das ganze bestätigen kann im Notfall.
Du muss aber dokumentieren.
Doch, bin ich.
Nein, gibt es nicht.
Aber die Kollegen und die Kameras haben das bestätigt.
Wie gesagt, wenn das nichts bringt, tut es eine „Dokumentation“ auch nicht. Meine 10(!) kolleg*innen haben ALLE das selbe gesagt und auf den Kameras sieht man die Auseinandersetzungen. Wenn man diesen Bildern und Worten nicht glaubt, dann auch keiner Schrift.
In welchem Gesetz steht, dass Man schriftlich dokumentieren MUSS?
 
Schon alleine daher würde ich dir auch raten (auch wenn du es nicht hören willst) dass du selber auf die Leitung zugehst. Da hast du ein besseres Standing als wenn sie irgendwann mal hintenrum von der Problematik erfährt und dann auf dich zukommt.

Die Sache so weiter laufen lassen, sollte man jedenfalls nicht.
Ich lasse es auch nicht so weiterlaufen . Und mit „weil du nicht hören willst“ hat das nichts zu tun. Ich weiß nur inzwischen einfach was ich zu tun habe und hätte gerne wieder Beiträge, die auf die Situation eingehen. 30 mal muss man mir nicht sagen , dass ich zur Leitung soll. Ich möchte einfach Meinungen zu dem Thema. Es ist doch verständlich, dass man sich passende Beiträge wünscht
 
Zuletzt bearbeitet:
ich schule Kindergärten bei Fällen von Rassismus, bin da ein sog. Externer Berater.

ich würde mich sehrwundern, wenn das mit Eurer konzeption in Einklang stehen würde;
das IST Rassismus, den das Kind da raus-/nachplappert und ist weder mit dem Grundgesetz noch mit christlicher Ethik vereinbar.
Mahnung an die Eltern, dass sie Vertragsbruch begehen und wenn das nicht aufhört, das Kind entlassen. Da kommt ihr im KIGa nicht dagegen an, solange die Eltern nicht mitmachen.
Ihr erzeugt allerhöchstens eine Doppelmoral beim Kind, was langfristig zu Schwierigkeiten bei ihm führen wird. Wenn die Kinder das Kind so erziehen wollen:
okay.
Aber da müsst Ihr ja nicht mitmachen.
Man kann auch einen Elternabend mit Anti-Rassimustraining anbieten bzw.
im KiGa-Alltag aktiv Migrationspädagogik vorantreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar den jungen bestrafen weil seine eltern mist erzählen.
Ganz toll.
Der junge erzählt nur das nach was er von zuhause mit bekommen hat.
klar muss das geahndet werden, egal, wo das her kommt.
Man muss
1. die aanderen Kinder schützen
2. die Gruppe am Laufen halten und
3. dem Kind klar machen, dass es so nicht geht. "Kind da abholen, wo es steht" und es steht am Rassismus-Rand. Schubsen oder wegziehen.
Dann merken die Eltern vielleicht, dass da was nicht passt.
 
Liebe TE,
Ich verstehe nicht, wieso du nicht zu Leitung willst? Ist die so furchtbar oder schlecht? Und wie gesagt, fliegen wirst du wahrscheinlich nicht. Aus falschverstandener Rücksicht für die Kinder aber nichts zu unternehmen geht nicht. Du bist nicht für alles, was diesen Kindern widerfährt, verantwortlich.
 
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