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Rassismus im Kindergarten ?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 122219
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Schade.
Wenn es ein halbwegs gutes Arbeitsumfeld ist, ist es doch normal, dass man sich über Probleme austauscht, oder nicht? Du musst das doch nicht ganz allein bewältigen, andere Kolleginnen haben vielleicht die selben Probleme. Habt ihr keine Supervision?
es ist ein super Umfeld.
Ja, das ist normal.
Und nein muss ich nicht.
Doch, haben wir.
Aber ich habe ja meine Gründe genannt, wieso ich das noch nicht gemacht habe.
Klar möchte man das Problem erstmal alleine regeln. Aber ich möchte auch nicht, dass meine Chefin das Vertrauen in mich verliert, weil das jetzt die erste Situation ist, die mir eine Nummer zu gross wird. Und ich denke da auch an das Kind. Nehmen wir mal an, er wird wirklich in einen anderen Kindergarten „gesteckt“. Dann bin ich doch irgendwo schuld daran, wenn er dort dann auch Probleme bekommt und dann als schwieriger Fall gilt, weil ich das ganze nicht regeln konnte.
Zu einer professionellen pädagogischen Haltung gehört es auch, Probleme im Team zu kommunizieren und eine gemeinsame Lösung zu finden.
Also möchtest du mir sagen ich sei unprofessionell?
Keine Fachkraft kann jedes Problem allein schultern und sollte sich auch nicht anmaßen, das zu können oder denken, das zu müssen.
Trotzdem - wenn man das ganze noch nicht so lange macht, hat man eine Art Pflicht sich zu beweisen. Das ist aber für mich nur der geringere Grund, weil ich in erster Linie befürchte dass die Sache erst recht eskaliert, wenn die Leitung ins Spiel kommt! Jetzt mal nicht auf mich bezogen.
Auch wenn es “Deine” Gruppe ist, wirst Du die Kinder nicht immer als einzige betreuen und das Problem kann immer mal wieder auftauchen, also haben alle etwas davon, wenn Ihr das im Team besprecht.
wenn du das so meinst…
Danke für den Beitrag
Auch wenn ich nicht weiß wie du darauf kommst, dass wir das untereinander nicht besprochen haben. Die Leitung weiß halt nichts davon, aber sonst ist es allen klar , die anderen sind ja auch nicht taub oder blind.
 
Ich halte es für unprofessionell wegen persönlicher Ängste oder aus Ehrgeiz heraus nicht zu kommunizieren, wenn es eine herausfordernde Situation gibt, die man nicht allein bewältigt bekommt, ja. Das geht zu Lasten der Kinder.

Wenn Ihr das schon im Team besprochen hattet und alle gemeinsam herausgearbeiteten Lösungsansätze fruchtlos waren, dann ist es Zeit, das mit der Leitung zu besprechen.
 
Ich halte es für unprofessionell wegen persönlicher Ängste oder aus Ehrgeiz heraus nicht zu kommunizieren, wenn es eine herausfordernde Situation gibt, die man nicht allein bewältigt bekommt, ja.
Ja, aber das ist ja wie gesagt nicht der Hauptgrund, denn ich ja jetzt auch schon öfter erläutert habe. Eben aus Rücksicht gegenüber den Kindern , habe ich zu einem großen Teil noch nichts gesagt. Denn sowas wird Drama geben und könnte für alle Nachteile bringen, vor allem für den Jungen, wenn er „versetzt“ wird.
Solche Gedanken sind sicher nicht unprofessionell. Und es ist auch nicht unprofessionell, meinen Job nicht verlieren zu wollen. Das sind nämlich meine „persönlichen Ängste“.
ausserdem habe ich ja kommuniziert. Eben nur noch nicht mit allen.
Wenn Ihr das schon im Team besprochen hattet und alle gemeinsam herausgearbeiteten Lösungsansätze fruchtlos waren
Wie man ja im thread nachvollziehen kann…
dann ist es Zeit, das mit der Leitung zu besprechen.
Und wenn das meine Kündigung mit sich zieht?
 
Warum sollte das zur Kündigung führen?
Naja, weil ich mit der Situation nicht alleine klargekommen bin und die Kinder hängen gelassen habe.
Andererseits - wenn selbst die erfahrenen KollegInnen sagen, dass sie nicht wissen was sie sonst machen würden, habe ich wahrscheinlich nichts zu befürchten
 
Ja, aber das ist ja wie gesagt nicht der Hauptgrund, denn ich ja jetzt auch schon öfter erläutert habe. Eben aus Rücksicht gegenüber den Kindern , habe ich zu einem großen Teil noch nichts gesagt. Denn sowas wird Drama geben und könnte für alle Nachteile bringen, vor allem für den Jungen, wenn er „versetzt“ wird.
Solche Gedanken sind sicher nicht unprofessionell. Und es ist auch nicht unprofessionell, meinen Job nicht verlieren zu wollen. Das sind nämlich meine „persönlichen Ängste“.
ausserdem habe ich ja kommuniziert. Eben nur noch nicht mit allen.

Wie man ja im thread nachvollziehen kann…

Und wenn das meine Kündigung mit sich zieht?

Erstmal zieht das keine Kündigung mich sich, wenn überhaupt eine Abmahnung - aber weshalb solltest du eine Abmahnung erhalten ? Du hast deiner Meinung nach, nach bestem Gewissen gehandelt.

Ich habe das Gefühl, dass du deinen Ängsten schon viel zu früh Gehör geboten hast und gleich den Kündigungsgedanken im Fokus hattest. Findest du nicht, dass das Kind in dieser Situation einen viel größeren Schaden davon tragen könnte? Soll es dann jetzt einfach so weiter laufen? Früher oder später wird er wahrscheinlich ausgegrenzt werden. Möglicherweise werden auch andere Eltern davon Wind kriegen und dann wird es genauso ein Drama geben. Daher lieber die Flamme so früh wie möglich im Keim ersticken.

Für mich ist Rücksichtnahme an falscher Stelle.

Sollte deine Chefin auch gleich den Gedanken der Versetzung ins Auge fassen, würde sowieso was schief laufen. Der erste Schritt sollte immer eine Lösung des Problems sein, und nicht die Eliminierung in Form einer Versetzung. Darüber sollte deine Chefin auch im Klaren sein, wovon ich ausgehe.
 
Naja, weil ich mit der Situation nicht alleine klargekommen bin und die Kinder hängen gelassen habe.
Andererseits - wenn selbst die erfahrenen KollegInnen sagen, dass sie nicht wissen was sie sonst machen würden, habe ich wahrscheinlich nichts zu befürchten

Nein, hast du auch nicht. Wenn wir "schwierige Fälle" haben, holen wir uns auch Hilfe, oder bewältigen Gespräche zu Zweit. Wenn nicht anders möglich holen wir uns dafür auch die Rückendeckung der Chefin, da sie viele Jahre in der Familienberatung gearbeitet hat. Natürlich außerhalb des Kindergartens. Jeder hat nun mal auch noch andere Sichtweisen und schätzt Dinge anders ein. Dafür muss man sich nicht schämen. Es gibt Details die fallen auch meinen KollegInnen nicht auf, die ich aber sehe, oder auch andersrum.
 
Einen guten Mitarbeiter zeichnet aus, dass er sich Unterstützung holt, wenn ein Problem alleine nicht zu lösen ist. Und zwar eigentlich zeitnah. In diesem Falle zum Wohle der Kinder in der Gruppe und zum Wohle des Kindergartens. Denn was ist, wenn sich die Eltern der betroffenen Kinder beschweren und richtig Rabatz machen?

Man soll durchaus erstmal versuchen, alleine Dinge zu regeln und nicht direkt zum Chef rennen. Aber eben auch nicht zu lange warten.

Geh bitte zu deiner schnellstmöglich zu deiner Leitung.
 
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