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Psychosomatik (bei PTBS, Ängste und Ähnliches)

Ich bin vor einiger Zeit mal auf Sachbücher gestoßen, wollte ich lesen, hab ich nicht getan. Es ging um PTBS und psychosomatische Beschwerden.

Kennt jemand, wie jene Bücher 📚 genannt werden? Ich möchte sie jetzt gerne lesen.
Ich kann mir vorstellen, zu dem Thema gibt es eine große Auswahl. 🤔
Persönlich mag ich die Symbolik hinter Symptomen.
Das wäre dann das Buch, Krankheit als Weg, ist aber esoterisch denke ich und da steht nicht jeder drauf.
Ansonsten beschäftigt sich sowohl die Psychologie, also auch verschiedene Glaubensarten mit der Bewältigung starker zum Teil überhand nehmender Gefühle. Vor allem natürlich Angst. Liebe ist auch ein starkes Gefühl, aber das wollen wir nicht missen. 😉

Das Buch das ich vor kurzem bestellt habe, dreht sich eigentlich auch um Angst. Die Angst um das Ich, Versagensangst, Verlustangst usw.


Ich übe mich im bewusst atmen.
Atmen ist auch genau der Rhythmus den es braucht.
Nach dem Aufnehmen kommt das Loslassen.
In dem Fall, die Angst und negative Gedanken mit dem Ausatmen loszulassen.
Tiefes Einatmen, richtet uns auf, macht uns größer und gibt uns Leben und Kraft.
Wir atmen Leben ein.
Beim Ausatmen lassen wir all das los was wir nicht mehr brauchen.

Wer nur flach und kurz atmet, traut sich nicht zu leben. Er traut sich nicht das Leben in sich aufzunehmen und kauert lieber als etwas kleines vor sich hin. Klein, versteckt, leise, unbemerkt. Wie ein verängstigtes Beutetier, das sich versteckt.

Nur einmal tief Luft holen gibt schon so viel Kraft zurück finde ich.
Tiefes Einatmen bedeutet für mich, man nimmt sich was man braucht.


Auf dem Cover ist ein Tiger
Trauma-Heilung? Habe ich jetzt dazu gefunden.
Das Erwachen des Tigers, hört sich gut an 🙂
 
Das Trauma in dir: Wie der Körper den Schrecken festhält und wie wir heilen können

Dann ist das wohl psychosomatisch: Wenn Körper und Seele SOS senden und die Ärzte einfach nichts finden

Sprache ohne Worte: Wie unser Körper Trauma verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt


Auch als Hörbuch, vielleicht ist was für dich dabei...
 
Mein Therapeut meinte das auch. Ich fühle mich so kurzatmig und habe Schmerzen, die wandern. Ich habe auch echte Krankheiten. Es ist schwer beides zu unterscheiden.
Auch psychosomatische Schmerzen sind " echte " Schmerzen und somit auch eine Art Krankheit.
Ich weiß noch früher,als ich Kind war,sagte der Arzt bei mir ,einige Beschwerden wäre psychisch bedingt.
Für ihn war das damals nicht behandlungsnötig und irgendwie gab er mir das Gefühl,als bilde ich mir das ein.
Ich weiß nicht,ob einige Ärzte immer noch so denken,aber viele Menschen bestimmt
Psychosomatische Beschwerden sind genauso ernst zu nehmen wie " nur" körperliche Beschwerden.
Die Psyche und der Körper spielen zusammen,sind voneinander abhängig.
Ein Kreislauf.

Ach so, vielleicht ist mein Beitrag auch OT,aber ich hatte das Gefühl darauf hinweisen zu müssen.
Literaturtipps habe ich leider nicht,habe mich damit noch nicht beschäftigt.
 
Blöder Hase.
Ich bin es so leid, aber ich werde nie aufhören zu kämpfen und am Ende werde ich siegen und nicht diese Ängste und psychosomatischen Zustände.
Klingt als siehst / emfpindest Du dich im Kampf gegen deine Ängste und psychosomatischen Symptome. Das kannte ich. Irgendwann war ich des Kämpfens müde. Außerdem wurde mir klar, das ist ja in mir oder Teil meines Lebens.
Krankheit, sogar ein Täterintrojekt sind in mir. Und bei allem, was in mir ist, hilft es mir nicht, dagegen zu kämpfen, weil das ja zu einem inneren Krieg führt. Und Krieg ist Zerstörung und Tod. Dabei kann nichts wachsen...
 
Ach, mir fällt noch was ein apropos Psychosomatik. Ich sehe das so, und ich mein, auf der Station, auf der ich 3x war zur Therapie und Behandlung mit Schwerpunkt Psychosomatik & Psychotherapie, war das auch die Sichtweise:
Psychosomatik bedeutet dass Psyche und Körper aufeinander reagieren, zusammen spielen.
Aus ganzheitlich medizinischer Sicht wie z. Bsp. der chinesischen oder israelischen Medizin ist eh alles eins.
Der westliche schulmedizinische Ansatz hat den Fehler gemacht, nur den Körper zu untersuchen und Symptome zu behandeln, und häufig passiert das auch noch.
Aber so hab ich aufgeschnappt, auch da erweitert man längst die Sichtweise. Mehr dazu weiß ich natürlich nicht, bin ja Patien und nicht Personal/ Profi.
Jedenfalls, die Station ist eine unser Uniklinik. Sprich hat auch die schulmedizin ja längst erkannt, dass da eine Wechselwirkung zumindest besteht.
Denke,
das was viele erleben, dass Ärzte selbst ,,psychosomatisch" sagen und damit meinen, das sei keine Krankheit oder so tun, als sei etwas eingebildet, ist schlicht unprofessionell oder fehlendes Fachwissen.

In der Psychosomatik, also dem Zusammenspiel von Körper und Psyche, kann alles passieren, bis dazu, dass eine Krankheit, die psychosomatisch entsteht, zum Krebs wird und auch mal tödlich enden kann.
Das hab ich mal als krassesten Fall als Beispiel ausgewählt, um zu verdeutlichen, dass jede Krankheit auch psychosomatisch beeinflusst sein oder entstehen kann.
Noch ein Beispiel,
jemand hat einen Herzinfarkt, und in der anschließenden psychologischen Betreuung in der Reha wird ermittelt, dass zu 70% Stress diesen Herzinfarkt verursacht hat. Auch ein wunderbares Beispiel dafür, dass Krankheit sehr oft einfach nicht nur körperlich oder psychisch ist oder sich entwickelt.
Roman Ende. 🙂
 
Ist eigentlich alles was irgend wann Chronisch wird auch Psychosomatisch?

Mir wurde gesagt das anscheinend Verkümmerte Faszien einiges da zu an Schmerzen im Körper bei tragen. Ich weiss noch nicht was ich da von halten soll.

Ich habe mir das ganze mal angeschaut und anscheinend sind Faszien ein Netz Gewebe über der Muskulatur, auch unser Herz ist damit überzogen da es ein Muskel ist, und auf diesen Faszien hat es Sensoren die auch unser Immunsystem beeinflussen, da Faszien auch mitspielen gegen Krankheitserreger und mit verantwortlich sind diese zu bekämpfen, dann sind sie so empfindlich, dass sie unsere Nerven beeinflussen, sie zünden und machen uns dann erhebliche Schmerzen.

Es wird sogar angenommen, dass bei Fibromyalgie die Faszien beschädigt sind und mit ein Grund dafür sind für die Muskelschmerzen, sie nehmen an, sie lassen Stoffe frei, die direkt in die Muskulatur eindringen.
Verkümmerte Faszien schützen die Muskeln nicht mehr richtig, sie rutschen auch nicht mehr gut bei Bewegungen, da dieses Gele was wichtig ist fehlt oder kaum noch vorhanden ist.

Man hat mir nun mal so eine Faszien Therapie und Physio verschrieben und ich weiss noch nicht ob es dann tatsächlich Erleichterung bringt, doch ich hoffe es sehr.

Es ist für mich nicht immer einfach zwischen Arthrose und Fybro zu unterscheiden, die Schmerzen sind sehr ähnlich nur das Artrhose Mittel nützt dann schon und senkt dann die Schmerzen aber wenn es nicht nützt dann wird es wohl Fybro sein.
 
Erst einmal ganz herzlichen Dank euch allen! So viele Antworten. Ich kann nicht auf alles eingehen.

Vielen Dank @FLoki979 und @Leere?Zukunft dass ihr klar macht, dass psychosomatische Schmerzen echte Schmerzen sind.
Ich glaube, dass es gibt ganz viele Menschen, die Menschen wie mich für wehleidig halten. Vielen glauben, dass man einen Krankheitsgewinn hätte. Das stimmt nicht.

Ich habe keinen Krankheitsgewinn. Ich möchte mich ganz häufig trostsuchend an meine Mitmenschen wenden… Aber ich tu es nicht. Ich kann es nicht. Ich mach es nicht. Ich habe keinerlei Krankheitsgewinn.

Ich bin eigentlich kein Einzelkämpfer aber einer geworden wegen der Angst wehleidig zu wirken.
Um so härter trifft es mich, wenn man dann Menschen wie mir jenes immer nachsagt. Wir sind nicht wehleidig.

Ich habe Angst, dass ich zu wenig essen und trinke - wegen Übelkeit, Kurzatmigkeit und Stress. Ich bin nicht wehleidig.

Ich versuche, mich gut um mich zu kümmern. Ich versuche trotz Krankheitsgefühl meine Aufgaben zu erledigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erst einmal ganz herzlichen Dank euch allen! So viele Antworten. Ich kann nicht auf alles eingehen.

Vielen Dank @FLoki979 und @Leere?Zukunft dass ihr klar macht, dass psychosomatische Schmerzen echte Schmerzen sind.
Ich glaube, dass es gibt ganz viele Menschen, die Menschen wie mich für wehleidig halten. Vielen glauben, dass man einen Krankheitsgewinn hätte. Das stimmt nicht.

Ich habe keinen Krankheitsgewinn. Ich möchte mich ganz häufig trostsuchend an meine Mitmenschen wenden… Aber ich tu es nicht. Ich kann es nicht. Ich mach es nicht. Ich habe keinerlei Krankheitsgewinn.

Ich bin eigentlich kein Einzelkämpfer aber einer geworden wegen der Angst wehleidig zu wirken.
Um so härter trifft es mich, wenn man dann Menschen wie mir jenes immer nachsagt. Wir sind nicht wehleidig.

Ich habe Angst, dass ich zu wenig essen und trinke - wegen Übelkeit, Kurzatmigkeit und Stress. Ich bin nicht wehleidig.

Ich versuche, mich gut um mich zu kümmern. Ich versuche trotz Krankheitsgefühl meine Aufgaben zu erledigen.
Dieser Bericht stimmt mich sehr traurig.
Das mit dem Krankheitsgewinn finde ich so furchtbar, das ist so, als würde ständig immer wieder gesagt, man macht das nur, um was davon zu haben, sprich absichtlich. Das hab ich nie verstanden.
Ja, irgendwie gibt es im Krankheitszustand oftmals auch eine Winseite, aber wieg die mal auf gegen...
Vielleicht mag das für irgendwen hilfreich sein therapeutisch, bei mir hat da nie was geklickt. Ich fands immer nur wie ein verurteilen.
Und was du beschreibst, wie Du kämpfst, stimmt mich auch traurig. Das kling sehr hart, meine Interpretation, hart mit dir selbst, zu hart? Ich denke dann, ob du Mitgefühl und Verständnis mit dir selbst hast, oder vielleicht sogar das Gegenteil?
 

_Phoenix2_

Ich habe auch Mühe das nach zu vollziehen wenn manch einer sich denkt man habe Vorteile, besonders wenn da Schmerzen im Spiel sind, ich würde sie gerne los werden, da es einen ja auch im Leben immer wieder einen Strich durch die Rechnung macht.

Vielleicht hast du Angst wehleidig zu wirken weil du schon oft nicht ernst genommen wurdest.

Du bist sicher nicht wehleidig sondern du hast ernsthafte Probleme die dir zusetzen und deine Gesundheit leidet darunter und schmerzen sind auch keine einbildung, sie haben eine Ursache.
 

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