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psychische Probleme durch Mobbing im Job

  • Starter*in Starter*in matze1962
  • Datum Start Datum Start
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    mobbing
M

matze1962

Gast
Auf Grund einer geplanten Schließung unserer Niederlassung laufen seit ca. 11 Monaten Mobbing und Schikanen durch die Vorgesetzten ohnen Ende.
Auf Grund dieser Situation bin ich bereits seit 4 Wochen wegen Depressionen krank geschrieben.
Nun stellt sich die Frage:
Welche Möglichkeiten habe ich um aus diesem Job raus zu kommen?
Ich hatte mich bereits bei der Geschäftsführung beschwert. Darauf hin hat der GF die Abteilungsleiter darauf hingewiesen daß es so nicht geht. Leider hat sich nix geändert, es geht immer nach dem Motto: Wie du mir so ich dir !
 
Hallo, wie sieht es denn bei Euch aus mit einem Betriebs-/Personalrat?
Du schreibst, aufgrund der geplanten Schließung der Niederlassung, heißt das, das einige Mitarbeiter irgendwo anders übernommen werden sollen, der Rest entlassen? Geht es vorrangig darum bei dem Mobbing?
Hast Du Mitarbeiter, denen es auch so geht, Mitarbeiter, die hinter Dir stehen würden? Das ist nämlich auch oft nicht so, es wird zwar unteinander viel geredet, aber wenn es um konkrete Hinweise und Nachweise für Mobbing geht, dann wird leider oft viel zu viel geschwiegen. Aus Angst, was danach kommt ... was die Vorgesetzen oder eben die mobbenden Kollegen sich neu ausdenken ...
Lg Eisherz
 
Hallo,
der Betriebsrat und auch mein Anwalt sind zwischenzeitlich eingeschaltet. Der Anwalt will den Geschäftsführer auf seine Führsorgepflicht aufmerksam machen.
Ja, einige Kollegen sollen entlassen und sehr preiswert abserviert werden, andere werden an einem anderen Standort eingesetzt.
Auch andere Kollegen sind betroffen und einige stehen auch als Zeuge für div. Aktionen zur Verfügung.

Auf jeden Fall ist die Situation zwischenzeitlich unerträglich, daher bin ich auch schon seit 4 Wochen arbeitsunfähig. Für mich stellt sich einfach die Frage: Wie komme ich aus dem Arbeitsverhältnis optimal raus ?

Gruß
Matze
 
Hallo Matze,

sehr gut, dass Du schon einen Anwalt eingeschaltet hast ( muss ich wohl auch bald machen ).

Wenn konkrete Tatbestände dokumentiert sind ( Mobbingtagebuch, hat dir der RA sicher schon geraten ) kann man selbstverständlich gegen das Mobbing klagen.

Ich habe allerdings mal gelesen, dass die Klagen immer mehr ins Zivilrecht gedrängt werden ( also nicht Du gegen die Firma, sondern Du gegen den Mobber, also den direkten Chef ).

Wenn das Arbeiten einen so krank macht, kann man glaube ich auf unzumutbare Arbeitsumstände klagen, und ein Aufhebung des Vertrages erzwingen. Der Arbeitgeber muss dann sicher eine Abfindung zahlen, die höher ist, als jetzt z.B. bei einer betriebsbedingten Kündigung. Große Sprünge wirst Du wohl auch damit nicht machen können.

Grüßle

Schlumpf
 

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