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Psychische Gewalt

Ich denke wie grisou und ich kann es nachempfinden, auch mir wurde schon gesagt, ich hätte eine alte Seele, weil ich so viel verstehen und reflektieren kann, auch Dinge, die ich selbst nicht erlebe. Ich kenne auch Dein heftiges Kopfkino, diese ewige Erschöpfung, weil man nicht filtern kann, die unglaublich viele Zeit, die man für sich allein braucht, um all das verarbeiten zu können, ich allerdings bin einfach ein so genannter hochsensibler Lastenträger, ich nehme sofort auf, was in den Menschen um mich herum los geht. Ich kenne auch diese subtile Gewalt, wo andere dann da stehen und sagen, davon habe ich nichts bemerkt und man wird fast gezwungen, an seiner Wahrnehmung selbst zu zweifeln.

Für mich ist auch beeindruckend, was Du erlebt hast und welchen Weg Du immer wieder findest. Auch ich glaube daran, dass jeder Mensch mit seinen Aufgaben für das Leben geboren wird und immer den richtigen Menschen zur richtigen Zeit begegnet, sie sollen uns helfen beim Lösen unserer Aufgaben. Das ist wichtig für uns, um uns weiter zu entwickeln. Ich glaube, wir haben schon sehr viele Aufgaben gelöst, vor allem die Einfacheren.

Es ist schwer und trotzdem möchte ich nichts tauschen. Und mittlerweile ist es so, dass ich meiner Stärke vertrauen kann. Und auch Du findest immer wieder Deinen Weg und Deine Stärke in all diesen Widrigkeiten, die sich sicher grausam anfühlen. Ich finde es beeindruckend, wie gut Du Deinen Lebensweg nachvollziehen kannst, wie viele Erinnerungen hier drin stecken, welche Worte Du dafür findest, mir selbst gelingt das fast gar nicht. Ich bin schon froh, dass ich jetzt teilweise Erinnerungen überhaupt habe. Doch auch noch Worte dafür? Ganz schwer.

Ich bewundere Deine Stärke, Deinen Mut und ich wünsche Dir, dass Du nie vergisst, dass Du es Dir selbst wert bist und dass Du Menschen an Deiner Seite hast, die Dir vertrauen, Dich verstehen, für Dich da sind.

Lieben Gruß, kiablue
 
Ich danke euch für eure Antworten und für euren Zuspruch, das tut zwischendurch mal ganz gut. 🙂

Mir hat man im Netz schon viele Namen gegeben... Krieger des Lichtes, alte Seele, Störenfried, Querulant... mir sind diese Bezeichnungen aber egal.

HSP (Hochsensible Persönlichkeit) und HB (hochbegabt) bin ich auch noch, aber Beides hat mir noch nichts Gutes beschert, also erwähne ich es meistens nicht mal mehr. Es gibt zu viel Neid auf dieser Welt. 🙁

Obwohl ich mir bewusst bin, dass alles auf der Welt jetzt so richtig ist, wie es ist und alles so kommt, wie es kommen soll, fällt es mir doch noch schwer, zu akzeptieren, dass ich manchmal warten muss, dass das Universum zu handeln beginnt.

Es wäre sicher schön, wenn ich jemanden an meiner Seite hätte, an den ich mich mal anlehnen könnte, der mich liebt und mir Kraft gibt oder einfach nur da ist... aber da ist niemand. Ich unterhalte mich mit meinem imaginären Freund auf der einen Seite und mit meinen inneren Anteilen auf der anderen Seite und ab und an auch mit Gott. Mit meinem Sohn ist das Verhältnis derzeit schwierig, weil ich entdeckt habe, dass er zur einen Hälfte Autist und zur anderen Hälfte Psychopath ist. Mit seiner autistischen Seite komme ich gut klar, aber mir der psychopathischen Seite gar nicht. Mit meinen Eltern telefoniere ich zwar zwei Mal die Woche... aber mehr Smalltalk, übers Wetter und wie geht's und das wars auch schon. Sie können mir nichts Gutes wünschen, so nehme ich nur das, was sie geben können und damit muss ich zufrieden sein.

So habe ich mir alles, was ich bis Heute kann und weiß, selbst bei gebracht. Das ist eine Menge, das weiß ich und sicher kann ich darauf stolz sein... heute ist so ein Tag... da geht's nicht so gut.

Zum Beispiel Fahrrad fahren hat mir mein Vater beigebracht und das habe ich tatsächlich vor einigen Jahren wieder verlernt, obwohl das ja eigentlich nicht möglich sein soll. 🙄

Dass ich das alles hier aufschreiben kann, wie ich es kann, war ein langer und schwieriger Prozess, der mir einige Forenrauswürfe (nicht hier) beschert hat. 😱

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Ich habe stationäre und ambulante Therapien gemacht, die mir aber immer nur kurzfristig geholfen haben. Irgendwann ging es mir dann wieder schlecht und ich hatte auch immer wieder Suizidgedanken. Eines Tages entdeckte ich Homöopathische Globuli gegen schwere Depressionen und habe die über Jahre eingenommen. Nach über 35 Jahren war ich dann die Depressionen im letzten Jahr los und sie sind auch nicht wieder gekommen.

Den Rest an "Eigentherapie" habe ich über meine innere Welt und über psychologische Bücher gemacht, wobei ich mich von den Büchern habe anziehen lassen. Entweder bin ich in einer Buchhandlung von Regal zu Regal geschlendert und habe schließlich das Buch aus dem Regal gezogen, welches mich angezogen hatte oder ich habe das online gemacht, geht nämlich auch.

Die Bücher habe ich mit einem Textmarker gelesen, also angestrichen, was mir wichtig erschien. Ein Buch möchte ich dabei hervorheben, da ich es bestimmt 10 Mal gelesen habe, aber erst in diesem Jahr glauben konnte, was darin geschrieben steht:
Die Masken der Niedertracht - Marie-France Hirigoyen
Es ist ein Buch für Opfer von psychischer Gewalt und die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie stellt die Gewalt als das dar, was sie ist, pervers. Kein Buch für schwache Nerven und wirklich nur für Opfer, denn kriegen Täter dies in die Finger und das ist mir leider passiert, so ist es eine Anleitung für Täter sich als Opfer darzustellen.

Dieses Buch liegt inzwischen an einem geheimen Ort, aber meine Frau hat von der ehemaligen gemeinsamen Kumpelfreundin, die jetzt nur noch ihre Freundin ist, ebenfalls ein Exemplar bekommen, in der sie für meine Frau gewisse Textstellen angestrichen hat, die alles umdrehen und meine Frau als Opfer von mir als Täter bestätigen sollen. Es ist gut, dass ich das weiß, so bin ich nicht ganz so unbedarft.

Das Buch beschreibt, was mir im Großen und Ganzen passiert ist. Es ist so brutal und erschreckend real beschrieben, dass ich es lange Zeit nicht glauben konnte. Aber ich wollte wissen, was das für ein Mensch ist, der mir so etwas antut und warum.

Anfangs dachte ich noch, dass meine Frau "nur" ein Mensch mit einer Narzisstischen Persönlichkeitsstörung (NPS) wäre, aber diese handeln immer aus Angst und meine Frau handelt nicht aus Angst und Menschen, die so gestört sind und keine NPS haben, sind Psychopathen.

Boah, da habe ich erst mal noch mehr Angst gekriegt, als ich eh schon hatte, denn wenn man Psychopath hört, liest, denkt man doch eher an den berufsmäßigen Serienkiller und nicht an jemanden, mit dem man verheiratet ist. 🙁

Aber... sie erfüllt alle Kriterien, um eine Psychopathin zu sein.

Ja, ich weiß schon, keine Laiendiagnosen... aber ich hatte Psychologie in meiner Ausbildung zum Heilerziehungspfleger und Psychologie war lange Zeit mein Spezialinteresse. Ich denke schon, dass ich 1 und 1 zusammen zählen kann und erlaube mir diese Laiendiagnose.

Nach und nach kam mir in den Sinn, dass ich meine Mutter geheiratet hatte, obwohl meine Mutter noch gerissener ist, noch hinterhältiger, noch subtiler und dass es wohl so sein sollte, damit ich zum einen erkennen kann, warum meine Mutter so ist und so war, wie sie ist und war und wie ich einen Weg finden kann, mich von beiden zu befreien.

Von meiner Mutter hatte ich mich schon länger befreit, war auch einfacher, da sie nicht in meiner unmittelbaren Nähe wohnt, aber mit meiner Frau lebe ich unter einem Dach und auch, wenn ich im letzten Jahr die Trennung ausgesprochen habe, so leben wir immer noch unter einem Dach, da wir die Trennung im eigenen Haus vollziehen, so etwas ist zulässig, wenn man gewisse Umstände beachtet.

Meinen ersten Schritt in die richtige Richtung habe ich gemacht, eben diese Trennung ausgesprochen, aber es gibt noch Probleme, von denen berichte ich das nächste Mal...

LG
 
Gestern hatte ich mal einen Down-Tag, soll ja auch mal vorkommen. 🙄

Da es mir heute wieder gut geht, möchte ich etwas richtig stellen:
Der "imaginäre Freund" möchte nicht so genannt werden, denn eigentlich ist er mein zukünftiger Freund/Beziehung, dem ich bisher in der äußeren Welt noch nicht begegnet bin, der mir aber oft schon so nah ist, dass ich seine Hand auf meiner Schulter und seine Finger auf meiner Wange spüren kann. 🙂

Deswegen schreibe ich zum eigentlichen Thema "Psychische Gewalt" heute nichts mehr, damit dieser Einwand nicht untergeht.

LG
 
Zurück zum Thema psychische Gewalt.

Worin bestand und besteht bei mir die psychische Gewalt?

- in seltsamem Verhalten, gerade heute Morgen hat meine Frau den Kühlschrank herunter geregelt, wohl, damit das Fleisch, welches ich mir gekauft hatte (im Trennungsjahr kocht man getrennt und wer das Kindergeld bekommt, in unserem Fall sie, muss fürs Kind sorgen), verdirbt

- sie hat schon öfter meine Sachen beschädigt und verschwinden lassen (Beweise habe ich dafür nicht, aber da ich nicht glaube, dass mein Sohn das gemacht hat und ich es auch nicht war, bleibt nur eine übrig), ich darf nicht sagen, dass mir etwas von meinen Sachen besonders gut gefällt, sonst macht sie es ein paar Tage später kaputt, so hat sie ein ganz tolles von mir gebatiktes T-Shirt mit einer Nagelschere beschädigt, als es nach dem Waschen auf der Leine hing ... oder sie wartet, bis ich in die Küche komme und lässt dann meine Lieblingsschüssel fallen, die dabei kaputt geht und brüllt mich dann noch an, während ich weinend auf dem Boden sitze, dass es nur meine Schuld sei, weil ich den Raum betreten hatte... den Staubsaugergriff hat sie abgebrochen

- früher hat sie mich sehr viel angeschrien, ohne dass es dafür einen Grund zu geben schien, eine "falsche" Frage und schon wurde sie lauter

- meine Grenzen existieren für sie nicht, so klopft sie an meine Zimmertür, wartet keine Antwort ab und steht im selben Moment im Zimmer, deswegen schließe ich meine Schlafzimmertür immer ab

- sie unterhält sich mit einem und im nächsten Moment dreht sie sich mitten im Satz um, verlässt den Raum, geht in ihr Zimmer und spricht 3 Stunden und mehr nicht mehr mit einem, auf Nachfragen gibt es keine Antwort, sie verweigert die Kommunikation

- sie spricht zu mir, indem sie das "Du" abfällig auffallend ausspricht, "du hast keine Rechte" ... "wer bist du denn?" ... "Was willst du denn?" ... "Du bist das Letzte" ... usw.

- sie sagt Sachen wie... "Ich hasse Autisten" ... "Ich hasse Männer" ... "Du bist ne dumme Sau" ... auf die Frage nach Klebstoff, sagte sie: "Ich kann dir eine kleben, soll ich dir eine kleben?", wobei sie die Hand erhebt, so als wollte sie mich schlagen ...

- sie bedroht mich, in dem sie mit geballter Faust mir gegenüber am Tisch sitzt oder mich finster anschaut oder wir stehen im Baumarkt an der Kasse und da stehen so Metallschränke, da sagte sie ohne Vorwarnung: "Da steck ich dich rein."

- sie will mich verunsichern und sagt mir andauernd etwas anderes, auch jetzt noch im Trennungsjahr, mal muss ich so viel Geld bezahlen, dann willigt sie einer gewissen Summe Unterhalt ein, was eine Woche später nicht mehr gilt usw. ... sie ändert andauernd ihre Meinung und brüllt mich an, dass sie das nie gesagt hat

- mir darf nichts mehr peinlich sein, da sie alles, was ich falsch mache besonders gern in der Öffentlichkeit zum Besten gibt

- sie entschuldigt sich nie

- sie gibt mir die alleinige Schuld

- sie verdreht die Wahrheit

- sie verbessert mich vor anderen, was sehr mühsam sein kann

- wenn ich ihr gesagt hatte, sie soll etwas lassen, weil es mich verletzt, dann sagt sie, dass es mich nicht verletzt

- wenn ich schlafe, ist sie besonders laut

- wenn ich Fernsehen will, muss sie in dem Moment staubsaugen

- sie gibt mir andauernd das Gefühl, dass sie noch zu mehr in der Lage ist, dass also noch etwas Schlimmeres geschehen kann

All diese Dinge sollen mich verunsichern, denn wer verunsichert ist, lässt sich leicht manipulieren. 🙁

LG
 
Dazu kamen dann noch Dinge, die mich körperlich verletzen sollten. So wurde z.B. ein Akkuschrauber mitsamt Akkuteil so auf dem Eisschrank platziert, dass derjenige, der den Eisschrank als nächstes öffnete, diesen Akkuschrauber auf den Kopf bekam. Mir fiel er auf die Schulter, tat auch schon ganz schön weh. 🙁

Oder sie machte mal den Hund von der Laufleine, die auf Spannung war, einfach so ab, ohne etwas zu sagen und der Metallschnapper flog zu mir zurück und hätte mich sonst wo treffen können... hat mich dann am Bein getroffen und wurde richtig dick. Das habe ich dann fotografiert und nach dem Urlaub meinem Hausarzt gezeigt.

Und auch, wenn sich das Obige im letzten Beitrag vielleicht nicht alles nach Gewalt anhört, für mich war es Gewalt, ich habe mich "vergewaltigt" gefühlt, denn man sagt ja auch, steter Tropfen höhlt den Stein, so dass auch vergleichsweise harmlose Dinge auf Dauer angewendet, schädlich sind.

Das Schwierigste dabei war für mich zum einen, dass es nicht immer kontinuierlich so schlimm war, sondern dass wir auch durchaus schöne Momente in unserer Ehe hatten und ich dadurch die schlechten Dinge vergaß. Und dadurch wusste ich dann irgendwann nicht mehr, warum ich mich so schlecht fühlte und dass ich all diese Dinge nicht beweisen konnte. 🙁

Also habe ich 2009 damit begonnen ein Schmerztagebuch zu führen und dahinein schrieb ich alles, was sie mir an Gewalt angetan hat, um eben nicht mehr zu vergessen.

Durch diese ganze Gewalt wird man vergesslich, da ich mich in einem permanenten Ausnahmezustand befand.

LG
 
Ich schreibe später auch noch etwas dazu, was ich aus dieser schlimmen Zeit gelernt habe.

Aber erst ein Mal bin ich froh, die Gewalt beschreiben zu können, das konnte ich nämlich lange Jahre nicht.

2012 begann ich dann damit, die Psychoratgeber nicht nur mit einem Textmarker zu bearbeiten, sondern mir auch das Wichtigste raus zu schreiben. Das war ebenfalls gut gegen das Vergessen.

Damals habe ich mit einem Stimmungsbarometer begonnen, um überhaupt erst ein Mal heraus zu finden, wann es mir, wie schlecht und durch welches Ereignis ging und da kam ziemlich schnell heraus, dass es mit meinem Ehemann (jetzt Ehefrau) zusammen hängen musste.

Ich stand da so fassungslos vor, wenn sie mich in irgendeiner Form angriff... und egal, wem ich davon versuchte zu erzählen, sie dachten alle, ich hätte etwas dazu getan, dass man mich so schlecht behandelte oder man glaubte, dass ich spinne, um mich wichtig zu machen.

Was für ein fataler Irrtum. 🙁

Es gab Zeiten... (Vorsicht! Trigger!) da habe ich mir gewünscht, sie würde mich verprügeln oder brutal vergewaltigen, damit es Spuren gäbe, die auch andere sehen konnten, denn psychische Gewalt hinterlässt keine sichtbaren Spuren oder besser gesagt, keine Spuren, die mit psychischer Gewalt in Verbindung gebracht werden könnten.

Man kann sich das vermutlich nur vorstellen, wenn man es selbst erlebt und auch kapiert hat, wie schrecklich diese Form der Gewalt ist. Sie läuft vor anderen unsichtbar ab, die können daneben stehen und sehen es nicht.

Ich kam mir immer mehr wie ein Gefangener vor, oft wie betäubt, wusste nicht mehr, wem ich glauben sollte, meiner Frau oder der gemeinsamen Freundin, die mir ihrerseits noch Gift einflößte, indem sie Dinge behauptete, die sich von den Behauptungen meiner Frau um 100% unterschieden.

Ich wurde mehr und mehr verunsichert, verwirrt, betäubt, was mich depressiver und depressiver machte und mir panische Ängste bescherte...

Schon als Kind war ich sehr häufig krank, Nasennebenhöhlen-, Stirnhöhlenvereiterungen, Mittelohrentzündungen, Halsentzündungen und mit 8 Jahren das erste Mal im KH wegen Entfernung der Polypen, damit ich weniger erkältet wäre, aber das hat nicht geholfen.

Zu dieser Zeit dachte ich auch das erste Mal daran, nicht mehr leben zu wollen.

Nach dieser OP, es ergab sich dabei auch noch eine Allergie auf ein Narkosemittel, kam ich mit 14 wieder ins KH und weil ich noch keine 16 war, durfte ich auf die Kleinkindstation mit 3-7 Jährigen, Knochenerweichung hinter der Kniescheibe, linkes Knie, OP und danach ein halbes Jahr an Krücken.

In dieser ersten "Pubertät" bekam ich dann noch eine "Scheuermannsche Erkrankung", die oft bei "Mädchen" in der Pubertät ausbricht und durch ein Korsett hätte behandelt werden können... wenn man bei mir zu Hause nicht geglaubt hätte, dass ich simuliere... ich kam also nicht zum Arzt und so konnte die Krankheit wüten, wie sie wollte (sie hört irgendwann von selbst wieder auf)... heute habe ich im Brustbereich einen Rundrücken, kann also den Rücken nicht mehr gerade machen, im Lendenbereich ein dazu passendes Hohlkreuz, wo zwei Unterarme durchpassen, dazu ist meine Wirbelsäule in sich verdreht und einige Wirbel stark beschädigt. Ich kann nicht lange stehen und bekomme sehr schnell Rückenschmerzen, die so schlimm werden, dass mir davon schlecht wird.

Mit 14 bekam ich Heuschnupfen, so extrem schlimm, dass ich keine Hypersensibilisierung machen konnte, weil der Arzt ständig Angst hatte, dass ich von der geringsten Dosis schon ins Koma falle. Heuschnupfen habe ich bis heute und ein paar Kreuzallergien dazu bekommen.

Mit 18 Jahren dann solch extreme Knieschmerzen, wieder linkes Knie, wieder KH, wieder OP, nun eine Knorpelerweichung, der Knochen wurde angebohrt, aber nichts half. Die Diagnose der Ärzte damals war niederschmetternd, erst linkes Knie, das Rechte würde folgen, mit Glück erst mit 35 im Rollstuhl, denn künstliche Kniegelenke gab es aus damaliger Sicht erst mit 75 Jahren. Ich durfte nicht mehr Fahrrad fahren, was ich aber doch gemacht habe und mich nicht mehr hinknien, woran ich mich gehalten habe, heute bin ich 46 Jahre alt und noch immer nicht im Rolli. 😛

Ich war in dieser Zeit mit einer Freundin am Atlantik im Urlaub und bin dort fast im Meer ertrunken, konnte mich selbst gerade noch so an den Strand schleppen. 🙄

Mit 23 wollte ich noch mal sicher gehen, weil ich wegen andauernder Knieschmerzen kaum noch laufen konnte, ob es inzwischen keine andere Therapie, Möglichkeit gäbe, dem Knie irgendwie helfen zu können. Also wieder KH, Endoskopie, danach hat der damalige Hausarzt den Bericht vom KH wohl nicht gelesen, so dass ich 3 Tage später wieder im KH mit einer Venenthrombose lag.

Mit 25 Jahren war ich dann nach einem Nervenzusammenbruch in einer Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik.

Mit 28 habe ich meinen Sohn bekommen, natürlich im KH per Kaiserschnitt nach 12 Stunden Wehen.

2 Jahre danach wieder KH, Gallensteine, hoch entzündliche Galle mit 5 Steinchen, Not-OP am Sonntag Abend. Der Arzt meinte hinterher, dass ich tot gewesen wäre, wenn ich 2 Stunden später gekommen wäre.

Zwischendurch habe ich mir noch einen Teil meiner Zähne weggeknirscht, bekam dann eine Kauleiste und bekam Schlafapnoe mit einigen gefährlich langen Atemaussetzern. Vor ein paar Jahren habe ich so eine Maschine ausprobiert, aber damit konnte ich nicht schlafen, schlief schlechter als vorher. Ich schlafe nun mit 2 Anti-Schnarch-Ringen, das geht sehr viel besser.

In meiner fast 20jährigen Ehe habe ich fast 60kg zugenommen, von denen ich aber in den letzten Jahren fast 18kg wieder abgenommen habe, Tendenz weiter fallend.

Mit 34 Jahren bekam ich durch eine Thrombose in der Kniekehle, die ich dort nicht bemerkte, eine Lungenembolie... das ganze Programm mit Intensivstation im Kleinstadtkrankenhaus, mit dem Krankenwagen eine Verlegung in ein namenhaftes Stadtkrankenhaus, dort wieder Intensivstation und einen geilen Atemtherapeuten mit dessen Hilfe ich den Thrombus in meiner Lunge einfach weggeatmet habe. 😀 Nach 1,5 Wochen KH konnte ich wieder nach Hause.

Mit 35 Jahren Beginn der Transition.

Mit 38 Jahren gewolltes KH, geschlechtsangleichende OPs. 🙂

Mit ca. 40 Jahren hatte ich dann noch eine äußerst schmerzhafte Analfistel, die mir aber erfolgreich heraus operiert wurde.

Ich hatte immer wieder große Furunkel, teilweise so groß wie ein halbes Stuhlkissen... aber inzwischen habe ich heraus gefunden, wodurch ich sie bekomme und wie ich sie wieder weg bekomme.

Glaubt ihr, dass ein Arzt mal auf die Idee gekommen wäre, dass all meine Krankheiten aufgrund der psychischen Gewalt zustande gekommen sind? - Leider Fehlanzeige, das musste ich alles selbst heraus finden. 🙄

Hier eine Pause...

LG
 
Angst hat mein Leben bestimmt und bestimmt es teilweise noch.

Ich hatte (seit ca. 3 Jahren nicht mehr) Angst vor meinen Eltern und meiner Schwester.

Ich hatte Angst vor Gott.

Ich hatte Angst vor der Schule und den Schülern.

Ich hatte (und habe es noch ein ganz kleines bisschen) Angst vor Sex.

Ich hatte Angst vor Nähe.

Ich hatte Angst vor Verantwortung.

Ich hatte Angst vor anderen Menschen (egal, ob mir bekannt oder unbekannt).

Ich hatte/habe Angst vor mir unbekannten Situationen.

Ich habe Angst vor Veränderungen.

Ich habe Angst vor Spinnen (je größer und behaarter, desto schlimmer).

Ich habe Angst vor meiner Frau.

Ich habe Angst vorm Auto tanken.

Ich habe Angst vorm selbst Auto fahren (mache es aber seit 20 Jahren trotzdem).

Ich habe Angst keinen Parkplatz zu finden.

Ich habe Angst vor Ärzten, außer vorm Zahnarzt.

Ich habe Angst vor Behörden.

Ich habe Angst vorm Fliegen (Gott sei Dank darf ich das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr).

Ich habe Angst mit einem Schiff zu fahren (irgendwann werde ich aber wohl müssen, da ich irgendwann mal nach New York möchte).

Ich habe Angst vor dem Meer (bade nicht mehr darin, patsche mit den Füßen noch darin herum und bin gern am Strand und schaue aufs Meer).

Ich habe Angst vorm Umzug.

Ich habe zeitweise Angst davor mein Leben nicht zu schaffen (aber es wird besser).

Ich habe Angst davor, vom Rand, Block, 1-5 Meter Brett, in ein Wasserbecken zu springen.

Ich habe Angst hinzufallen, vor allem, weil ich keine Reflexe in den Armen besitze, die mich bei einem Sturz auffangen würden.

Ich habe Angst vor mir fremden Hunden.

Ich habe Angst vor Pferden.

Ich habe Angst vor großen, ausgewachsenen Schweinen.

Ich habe Angst vor Wespen und Hornissen (mag daran liegen, weil ich extrem allergisch bin)


Ich hatte früher viel mehr Ängste, als Heute, aber auch wenn es langsam besser wird, sind es noch eine Menge. 🙄

LG
 
Ihr habt ja echt Glück, muss ich sagen, denn ausgejammert habe ich mich in anderen Foren. 😀

Aber, das musste sein, denn wenn man niemanden hat, der einem Mitgefühl oder Mitleid spendet, dann gibt man es einem selbst. Ja, ich hatte Jahre, in denen ich mich selbst bemitleidet habe, aber ich stehe dazu, es musste sein.

Wenn man mit psychischer Gewalt konfrontiert wird, versucht man zuerst heraus zu finden, was mit dem, der einem die Gewalt antut, los ist. Somit wurde ich zu einem Experten für psychische Störungen. 🙄

Die Narzissten, Borderliner und Psychopathen unter euch mögen mir verzeihen, denn ihr könnt zum einen nichts dafür und zum anderen seid auch ihr liebenswert, aber als Autist seid ihr für mich Gift und ich muss euch meiden, das ist meine einzige Chance auf ein glückliches Leben.

Trotzdem habe ich heraus gefunden, wie z.B. Psychopathen es anstellen, dass meiner einer euch völlig verfällt...

1.) Zuerst wird man umschmeichelt. Aber diese Umschmeichelung hat meistens schon Einschränkungen, z.B. "ich liebe dein Inneres, aber dein Äußeres gefällt mir nicht". Oder man wird auf ein Podest gehoben, bekommt alles, was man sich schon immer gewünscht hat, Anerkennung, Liebe, Freundlichkeit, Frieden, Fröhlichkeit, aber auch Geld, Haushaltsgeräte und die können teuer sein, Mitarbeit im Haushalt etc.

2.) Mit Punkt 1 wird man in Sicherheit gewogen und selbst wenn der andere ab und zu aus tickt, hat man die Hoffnung, dass alles gut wird.

3.) In diese Hoffnung mischen sich Zweifel an der eigenen Wahrnehmung, ob man vielleicht mitschuldig an den Beziehungsproblemen, Unstimmigkeiten, Schulden, Eheproblemen etc. ist, bzw. Zweifel daran, ob man den anderen falsch eingeschätzt hat.

4.) Leider ist man jetzt schon am Haken und der andere kann schalten und walten, wie er will, da er in diesem Status keine Gegenwehr zu befürchten hat. Und ja, er macht, was er will (das gilt auch für Frauen, ich schreibe hier er, aber es könnte auch sie sein). Man ist sein Spielball und wird gerade so weit "ge- und verärgert" damit das Spiel interessant bleibt.

5.) Gerade in den vermeintlich schönen und guten Zeiten, in denen man selbst nicht mit einem Angriff oder etwas Negativen rechnet, packt der andere sein ab-normales Verhalten aus und wird böse, fies, gemein, hinterhältig und auch gewalttätig.

6.) Dabei lässt der andere es so aussehen, als sei man selbst Schuld daran, als hätte man selbst den anderen dazu getrieben, einen zu bestrafen, zu demütigen und zu verletzen.

7.) Zeugen verstehen die Vorfälle nicht und sind eher geneigt, dem Täter mehr zu glauben, als dem Opfer (er wird wohl einen Grund gehabt haben, das Opfer hat den anderen wohl provoziert etc.).

8.) Man selbst versteht das Verhalten des Täters nicht und sucht bei sich selbst die Schuld und die Verunsicherung nimmt weiter zu.

9.) Das Verhalten des Täters erfährt mit der Zeit eine Steigerung in der Zeit, das heißt, die Abstände werden kürzer, und in der Intensität, das heißt, dass die Gewaltbereitschaft zu nimmt, abhängig davon, wie leicht sich das Opfer verführen lässt.

10.) Ist man so weit destabilisiert, dass man seiner eigenen Wahrnehmung gar nicht mehr vertraut, reicht dem Täter ein bestimmter Blick, eine gewisse Stimmlage oder nur seine Anwesenheit aus, um das Opfer in Angst und Schrecken zu versetzen und es somit zu kontrollieren.

11.) Jetzt ist man gefangen in einem sich immer wieder widerholendem Alptraum und alles, was man jetzt an Gegenwehr versucht, macht das Leben mit dem Täter nur noch schlimmer.

12.) Das Opfer überlebt nur noch, denn es hat alles verloren, seine Integrität, den Glauben an sich selbst, sein Selbstbewusstsein, sein Vertrauen in sich und andere und oft auch alle Freunde, weil es nicht mehr in der Lage ist, "normal" mit anderen umzugehen, zu kommunizieren. Es merkt nicht, dass es missbraucht wird und verteidigt seinen Peiniger gegenüber Kritikern (Stockholm Syndrom).

13.) Wer Glück hat, bekommt einen Zeugen, der versteht und fortan das Opfer unterstützt.

14.) Alle anderen Opfer müssen sich selbst helfen, meist erst dann, wenn die körperlichen Krankheiten überhand nehmen oder lebensbedrohlich werden.

15.) Es gibt mindestens einen Weg aus dem Opferdasein, aber davon erzähle ich später.

LG
 
Ich denke wie grisou und ich kann es nachempfinden, auch mir wurde schon gesagt, ich hätte eine alte Seele, weil ich so viel verstehen und reflektieren kann, auch Dinge, die ich selbst nicht erlebe. Ich kenne auch Dein heftiges Kopfkino, diese ewige Erschöpfung, weil man nicht filtern kann, die unglaublich viele Zeit, die man für sich allein braucht, um all das verarbeiten zu können, ich allerdings bin einfach ein so genannter hochsensibler Lastenträger, ich nehme sofort auf, was in den Menschen um mich herum los geht. Ich kenne auch diese subtile Gewalt, wo andere dann da stehen und sagen, davon habe ich nichts bemerkt und man wird fast gezwungen, an seiner Wahrnehmung selbst zu zweifeln.

Für mich ist auch beeindruckend, was Du erlebt hast und welchen Weg Du immer wieder findest. Auch ich glaube daran, dass jeder Mensch mit seinen Aufgaben für das Leben geboren wird und immer den richtigen Menschen zur richtigen Zeit begegnet, sie sollen uns helfen beim Lösen unserer Aufgaben. Das ist wichtig für uns, um uns weiter zu entwickeln. Ich glaube, wir haben schon sehr viele Aufgaben gelöst, vor allem die Einfacheren.

Es ist schwer und trotzdem möchte ich nichts tauschen. Und mittlerweile ist es so, dass ich meiner Stärke vertrauen kann. Und auch Du findest immer wieder Deinen Weg und Deine Stärke in all diesen Widrigkeiten, die sich sicher grausam anfühlen. Ich finde es beeindruckend, wie gut Du Deinen Lebensweg nachvollziehen kannst, wie viele Erinnerungen hier drin stecken, welche Worte Du dafür findest, mir selbst gelingt das fast gar nicht. Ich bin schon froh, dass ich jetzt teilweise Erinnerungen überhaupt habe. Doch auch noch Worte dafür? Ganz schwer.

Ich bewundere Deine Stärke, Deinen Mut und ich wünsche Dir, dass Du nie vergisst, dass Du es Dir selbst wert bist und dass Du Menschen an Deiner Seite hast, die Dir vertrauen, Dich verstehen, für Dich da sind.

Lieben Gruß, kiablue
Wenn jeder angeblich den Menschen trifft den er gerade zur Weiterentwicklung? Braucht ?
Frage ich :
Was heißt das auf V*** Gewaltveziehungen Missbrauch jeder Art bezogen?
Das kann doch nicht ernst gemeint sein hier jetzt zu behaupten dass jeder das zur Weiterentwicklung bräuchte!
Wie viele zerbrechen daran. Tolle Weiterentwicklung!
 
Gast, ich verstehe deinen Einwand und ich habe auch mal so gedacht. Es braucht einen anderen Blickwinkel, um es anders sehen zu können und dann ergibt alles, und ich meine alles, was einem im Leben so passiert, einen Sinn.

----------------

Ich denke, dass sich meine Beschreibungen vielleicht recht nüchtern, bzw. emotionsarm anhören. Das liegt aber daran, dass vieles von dem, was ich hier aufschreibe, schon ein wenig zurück liegt und ich inzwischen einen anderen Zugang, bzw. Blickwinkel darauf habe und ich bereits einiges verarbeitet habe, so dass die Erinnerung daran mir nicht mehr den Boden unter den Füßen wegreißt und mich ins Chaos stürzt.

Ich möchte noch ein Mal darauf hinweisen, dass die psychische Gewalt auf die Opfer genauestens zugeschnitten ist und nur in seltenen Fällen von Außen erkannt werden kann. Für andere Anwesende ist es meistens nicht zu erkennen, selbst wenn diese es wollten oder sie sind genauso pervers, wie der Täter und haben ihren Spaß, das kann auch passieren. Aber die meisten Zuschauer können es nicht sehen, deswegen kann man ihnen auch keinen Vorwurf machen.

Für die Opfer ist genau das natürlich sehr fatal. Da freut man sich, weil endlich mal jemand zugegen ist und dann kann derjenige es nicht mal erkennen. Für mich war das immer sehr bitter. Ein Mal saßen meine Eltern mit am Tisch, als meine Frau ihre Giftpfeile auf mich abschoss und sie haben es nicht bemerkt, sie dachten, meine Frau macht einen Scherz und ich war zu humorlos, um ihn als Solchen zu erkennen. 🙁

Die Sprüche meiner Frau waren/sind so genau auf mich zugeschnitten, dass sie von anderen nicht als Beleidigungen oder Verletzungen wahrgenommen werden konnten.

Da meine Ehe so schwierig war, habe ich sogar Paargespräche beim Psychiater und bei einem Psychotherapeuten angeleiert, was einer meiner größten Fehler überhaupt war, denn in diesen Gesprächen bekommen die Täter einen besten Einblick in die Psyche ihrer Opfer und wissen hinterher noch besser, was sie tun und sagen müssen, um ihren Opfer den größtmöglichen Schaden zuzufügen. - Ich habe mir das inzwischen verziehen, denn ich konnte diesen Umstand damals noch nicht wissen.

Es ist so, dass ich durch die andauernde psychische Gewalt ständig mit meiner Frau beschäftigt war und somit kaum bei mir war, was dazu führte, dass ich immer weniger Kraft für mich selbst hatte. Dies ist vom Täter beabsichtigt, weil man dann noch leichter manipuliert werden kann.

Ich hatte einen sehr guten Hausarzt, dem ich wirklich vertraut habe (er ist leider weg, aber ich ja auch bald) und der mich darauf brachte, wieder auf mich zu schauen, bei mir zu bleiben. Als er das zu mir sagte, war ich so destabilisiert, dass ich erst ein Mal für mich klären musste, wer ich denn war...

Also begann ich damit, mich mehr und mehr mit mir selbst zu beschäftigen und waren es anfangs nur ein paar Minuten pro Tag, die ich bei mir war, so ist es heute die überwiegende Zeit, in der ich bei mir bleiben kann und meine Frau nur noch einen kleinen Anteil Aufmerksamkeit bekommt. Es geht mir seitdem besser, denn so verschwende ich meine Energie nicht mehr für einen Menschen, der mich wie ein Vampir aussaugt.

Die langjährige Kumpelfreundin verabschiedete sich von selbst, bzw. meine Frau hat ihr wohl ein paar Lügenmärchen aufgetischt, da war ich eine Gefängniskugel am Bein los. Das war sehr erleichternd für mich, denn sie hatte die Begabung mich im Unterbewusstsein anzugreifen und dort zu manipulieren und zu verunsichern.

Die andere Gefängniskugel ist aber noch dran, auch wenn ich letztes Jahr die Trennung ausgesprochen habe. Wir machen das Trennungsjahr im eigenen Haus und das ist nicht leicht. Inzwischen habe ich zwar von meiner Frau Geld bekommen, welches ich mir Arbeitsgerichtlich erstritten habe, aber eine neue Wohnung ist noch nicht in Sicht. Ich möchte gut 300km weit weg ziehen und noch mal ganz neu anfangen, alles zurück lassen, auch meinen Sohn, der will hier bleiben.

Ich denke heute, dass ich alles, und ich meine alles, was ich bisher in meinem Leben erlebt habe, auch genau so gebraucht habe. Es war hart und schmerzvoll, ich habe so viel geweint, dass es bestimmt für 10 Leben reichen würde, aber ich habe dadurch so viel gelernt, wie ich ohne diese Erfahrungen niemals gelernt hätte, doch davon erzähle ich das nächste Mal...

LG
 

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