Ich freue mich - wenn ich das mal so sagen darf - daß hier schon etliche gute und präzise Vorschläge bzw. Konsequenzen "beigetragen"🙂 wurden.
Ich möchte mal ein posiven, praktischen Handhabungs-Erfolgsbericht liefern, (obwohl ich mich ungern freimache😱).
Es war ein Prozeß, ehe ich mir klar wurde, daß ich selber wissen muß, was ich mit einem Gespräch erreichen will und, ob es mir das wert ist, daß und ob ich die eventuell möglichen unangenehmen Folgen tragen will, die ein sehr offenes Gespräch bewirken könnte.
Dieser Erkennnis-Prozeß verlief sehr umständlich, ich habe mich nach ein/zwei Jahren und als es mir dann klar war, was mir fehlt - nach Monaten unter seelischen Schmerzen bekannt, meinem Gatten unser Problem eindeutig dargelegt, auch wie es dazu kommen konnte
(habe also meine Verantwortung, meine "Schuld" nicht ausgelassen)
und
als er dann e n d l i c h meinen guten Willen erkannt hatte,
was auch ein Prozeß über Wochen war, der wirklich haarscharf an der Grenze war, [. . . .]
bis wir dann an dem Punkt waren, daß wir einander sagten, daß wir gemeinsam was ändern wollen.
Da habe ich die unmöglichesten Varianten (auch mit anderen Frauen/Männern) gebracht: von denen haben wir so gut wie nichts praktizierten, weil er meinte, er schafft das.
Wir sind dem Problem richtig auf die Spur gekommen und wir haben es ohne Medikamente geschafft: er ist ein guter sehr ausdauernder Liebhaber geworden. Das sage ich, wobei ich ein schwieriger Fall bin/war, auch, weil ich sehr lange brauche.
Bei dem Allen habe ich mich selber grundlegend geändert. Habe mich selber kennengelernt und habe beim-Einstellen-auf-ihn gelernt, teilweise anders zu empfinden.
Es war für beide ein Kopfsache.
Ich will keine Wertung, welcher Sex besser ist, es geht so und so, ich konnte mich umstellen und habe erkannt, daß es anders geht und kann so erleben, was ich nicht in meinem Leben missen möchte - eine gänzlich andere Form des Orgasmuses, wo ich ( für mich) bei der praktischen Handhabe sage: es liegt am Mann, ob er seine Frau zu einer Sex-Diva (für sich) machen kann.
Wenn du spezielle Fragen hast, frag. Jede Geschichte hat einen anderen Verlauf andere Ursachen. Trotzdem: man muß als Betroffner wissen, was man will, was man erreichen will und kann dann erst die logischen Konzequenzen über die Problemlösungswege ziehen, wobei man auch Risiken eingehen muß.
Gelinda