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Probleme mit Vorgesetztem

Das sind alles reine Mutmaßungen; wie der TE selber sagt hat er ja nicht zum ersten Mal Probleme. Und wenn man sich seine bisherigen Threads durchliest, klingt das auch nicht gerade nach smooth guy, sondern eher so, als habe er eine ganz bestimmte Vorstellung und die anderen haben das gefälligst zu akzeptieren. Als Führungskraft würde ich mir da auch nicht auf der Nase herumtanzen lassen. Vielleicht ist der Vorgesetzte davon einfach genervt und hat keine Lust mehr auf Endlosdiskussionen.

Zwischen Querulant und obrigkeitshörig gibt es noch ganz viel. Sofern du kein Hausmeister auf einer einsamen Insel bist, musst du dich ins Team einpassen können. Anpassungs-/Teamfähigkeit sind keine Schimpfwörter.

Du hattest dem TE vorgeschlagen, er solle einen Anwalt einschalten. Auf welcher Basis und welches Ziel der erreichen soll, diese Antwort bist du schuldig geblieben. Das klingt nicht wirklich "geschickt", sondern eher nach kopflosem Abschieben von Verantwortung. Der Tipp dürfte dem TE nicht weiterhelfen.

Den bringe ich in diesem Zusammenhang gar nicht mehr unter. Wer ist denn hier ein Großmaulheld?
Moment mal, ich habe nicht endlos diskutiert.
 
Aber eine Sache habe ich noch gar nicht erwähnt. Er hatte folgendes noch gesagt: "Ich verstehe nicht, warum Sie das überhaupt machen. Egal ob Sie zur Perso gehen oder zum Betriebsrat. Sie werden merken, dass sie nur mit dem Kopf gegen eine Mauer laufen. Es ist ähnlich unverständlich wie bei der Hamas. Sie weiß genau, dass sie nicht gewinnen kann, dass sie nur sich selber schadet, aber trotzdem hat sie angegriffen.
Dann wird das so sein und Du stehst ziemlich alleine da. Probieren kannst Du es trotzdem, aber anscheinend macht es ihm ja nichts aus.
 
Zumindest warst Du patzig, was nicht gut ist.
Warum treffe ich immer nur auf Firmen, in denen ich auf schwierige Leute stoße. In der einen Firma war das erste, was mein Vorgesetzter gesagt hat, wenn ich eine erledigte Sache gebracht habe: "Das ist ja schon wieder S****", obwohl er es sich noch nicht mal richtig angesehen hat.

In der anderen führe ich einen Auftrag aus, erstelle eine Statistik für den Wochenbericht. Ich hab es haargenau so gemacht, wie es mir die Kollegin gezeigt hat, und wie er vorher jede Woche rausgegangen ist. Da kommt meine Chefin und sagt zu mir, wie ich sowas rausschicken kann. Ich hab gesagt, dass es mir so gezeigt wurde und es genauso aussieht, wie es mir gezeigt wurde von der Kollegin. Da sagt sie nur zu mir, dass ich mich nicht rausreden soll. Oder wir sind beide zusammen im Lager zur Inventur. Ich stehe neben ihr mit dem Stift und Block in der Hand. Sie zählt, ich warte, bis sie mir die Werte sagt. Auf einmal sagt sie zu mir "ich hasse es, wenn Du tatenlos rumstehst". Was sollte ich denn machen, tanzen?

Ich erstelle eine Forderungsaufstellung zu einem Debitor. Das hab ich vorher nie gemacht. Ich hab alle Buchungen im System einbezogen. Da sagt der Chef zu mir, warum ich bis ganz an den Anfang gegangen bin. Ich hab mich gewundert, weil ich nicht verstanden habe, was er meint. Er sagte zu mir, dass man bis zu dem letzten Punkt geht, an dem der Saldo 0 € war. Ich sagte, dass ich das nicht gewusst habe. Da kam die patzige Antwort zurück: "Das kann man sich selber sagen"
 
Warum treffe ich immer nur auf Firmen, in denen ich auf schwierige Leute stoße.
... "Das ist ja schon wieder S****", obwohl er es sich noch nicht mal richtig angesehen hat.
... Da sagt sie nur zu mir, dass ich mich nicht rausreden soll.
... Auf einmal sagt sie zu mir "ich hasse es, wenn Du tatenlos rumstehst".
... "Das kann man sich selber sagen"
Kann es sein, dass du deine Wahrnehmung schilderst, das aber alles vielleicht im O-Ton nie so gesagt wurde? Natürlich kann es geballtes Pech sein, wenn man "immer nur auf Firmen mit schwierigen Leuten stößt". Womöglich nimmst du aber die Geschehnisse auch anders auf als sie sich tatsächlich ereignet haben, deutest sie dann für dich ins Negative um? Es gibt i. d. R. eine Distanz zwischen Menschen im Arbeitsleben, die ja hier konsequent nicht eingehalten worden wäre.

Selbst als ich noch jung war wäre für mich schwer bis nicht vorstellbar gewesen, dass mir ein Vorgesetzter sagt, ich hätte "schon wieder S**** gearbeitet" - zumal du ja auch im administrativen Umfeld unterwegs zu sein scheinst und noch nicht einmal in der Produktion, wo durchaus schon mal ein etwas rauerer Ton herrscht.

Ich finde das alles jedenfalls sehr seltsam.

ich hab eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeit
"Betroffene mit einer ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung leiden unter ausgeprägten Minderwertigkeits- und Unsicherheitsgefühlen. Sie sind ständig auf der Suche nach Akzeptanz und Bestätigung durch andere. Auf Kritik und Zurückweisung reagieren sie äußerst empfindlich."
 
Kann es sein, dass du deine Wahrnehmung schilderst, das aber alles vielleicht im O-Ton nie so gesagt wurde? Natürlich kann es geballtes Pech sein, wenn man "immer nur auf Firmen mit schwierigen Leuten stößt". Womöglich nimmst du aber die Geschehnisse auch anders auf als sie sich tatsächlich ereignet haben, deutest sie dann für dich ins Negative um? Es gibt i. d. R. eine Distanz zwischen Menschen im Arbeitsleben, die ja hier konsequent nicht eingehalten worden wäre.

Selbst als ich noch jung war wäre für mich schwer bis nicht vorstellbar gewesen, dass mir ein Vorgesetzter sagt, ich hätte "schon wieder S**** gearbeitet" - zumal du ja auch im administrativen Umfeld unterwegs zu sein scheinst und noch nicht einmal in der Produktion, wo durchaus schon mal ein etwas rauerer Ton herrscht.

Ich finde das alles jedenfalls sehr seltsam.


"Betroffene mit einer ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung leiden unter ausgeprägten Minderwertigkeits- und Unsicherheitsgefühlen. Sie sind ständig auf der Suche nach Akzeptanz und Bestätigung durch andere. Auf Kritik und Zurückweisung reagieren sie äußerst empfindlich."
In der Firma war es so, dass der vorgesetzte generell gelästert hat. Eine Kollegin hat schlecht gearbeitet. Er ging auf dem Gang lang und traf jemanden aus der anderem Abteilung. Der fragte ihn, ob diese Mitarbeiterin gut arbeitet. Er sagte: sie kann gut Kaffee kochen.
 
In der Firma war es so, dass der vorgesetzte generell gelästert hat. Eine Kollegin hat schlecht gearbeitet. Er ging auf dem Gang lang und traf jemanden aus der anderem Abteilung. Der fragte ihn, ob diese Mitarbeiterin gut arbeitet. Er sagte: sie kann gut Kaffee kochen.
In der anderen Firma war ein Kollege in der probezeit rausgeworfen worden. Der eine Leiter sagte vor allen leuten: der idiot ist jetzt weg.
 

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